Beiträge von Beorn

    Hallo, Theo!


    Dafür böten sich dir aber ganz andere Möglichkeiten, zB bei der (kostenpflichtigen) Vermittlung oder Überstellung von Lösungslisten an die Ingnolmzentrale, Phalscannung und anschließender Falschphalung, und / oder Vieles andere mehr!

    Und das alles ganz ohne Herzklabaster durch Rätzelstretz.



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli!

    Auch so ein atemberaubendes Gebiet. Besonders schön die Umgebung um den See herum, da sieht es auch recht feucht aus, beinahe sumpfig.

    Auch die Pilzfunde können sich sehen lassen. Ich denke, daß auch der zweite verästelte Stachelbart Hericium coralloides ist. Das Substrat dürfte da auch Buche sein. Mit an dem Ast ist ja ein Stereum, das wwie Stereum hirsutum aussieht, und der mag nicht an Nadelholz. Allerdings kann Hericium flagellum auch an Rotbuche vorkommen - wenn auch eher in gebirgigen, winterkalten Regionen. Hier sieht mir aber die Anordnung der Ästchen und der Stacheln an den Ästen eher nach coralloides aus. Ist schwer zu erklären, aber: Bei Hericium coralloides sitzen die Stacheln an den Ästen +/- paarweise, bei Hericium flagellum mehr büschelig.


    Deine Tyromyces kmetii sollte stimmen, bei dem Farbspektrum, Wuchsweise und Behaarung kannich mir kaum was Anderes vorstellen.



    LG; Pablo.

    GN'Abend?


    Muntere Gnolme machen meine Tastatur müde, so kam ich noch garnicht hier zur Wortmeldung (=Wehklagen).

    Was mir auffällt: Wurde das Regelwerk gelockert? Gab's nicht mal sowas wie die Einschränkung, daß es A) zumindest bei den Standardrätseln um Pilze gehen sollte und B) außerirdische Pilze nicht zum Rätsel zugelassen sind?

    So deucht mich nicht zum ersten Mal, daß hier nun andere Gesetze gelten, eine Aushöhlung der bestehenden Normen sozusagen!



    LG; Pablo.

    Hallo, Björn!


    "17a" in Franks Schlüssel ist Tomentella terrestris. Das ist was Anderes. Thelephora terrestris hat ganz normale, unregelmäßig zylindrische bis keulige Basidiolen.


    Vergleichsbildchen zu Thelephora terrestris (normal gewachsene Form, aber resupinat sieht im MIkroskop ebenso aus):





    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Ich hab's jetzt nicht mehr im Kopf, wie man in dem Schlüssel zu Thelephora terrestris (resupinate Formen) kommt, aber genau daran erinnert mich dein Fund.

    Jedenfalls mikroskopisch sieht das ziemlcih ähnlich aus, auch wenn ich eine rein resupinat wachsende Thelephora terrestris noch nicht in der Hand hatte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Unheimlich schön, mal wieder. :thumbup:

    Nr. 4: Mit den Sporen wohl was aus der Gruppe um Ceriporia purpurea, wobei man da nochmal nachgucken müsste, denn das ist ein Artenaggregat von einigen teils gar nicht einfach auflösbaren Arten. Ist auch in Poroid Fungi of Europe nicht komplett aufgelöst, glaube ich, da gibt es eine >Facharbeit von 2016<, die man verwenden kann - ist aebr nicht einfach, wie gehabt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!

    Was die Risspilze betrifft: Ich würde da vorerst Dittes Seite als Referenz nehmen. Wobei der Stand wohl erst nach und nach in die Datenbanken kommen dürfte, so ganz endgültig erst, wenn irgendwann die monografie erscheint.

    Ob es bis dahin Sinn macht, die überhaupt zu kartieren, wenn man die Arten nicht so eingeben kann, wie man eigentlich müsste, ist eine andere Frage.

    Theoretisch kann man ja auch einen Zusatz anfügen, zB "bestimmt als Inocybe geophylla var. violacea sensu Bandini" oder sowas. Dann lässt sich das später noch zuordnen.



    LG; Pablo.

    Salut!


    Wenn du die Blassen mit den orangenen Lamellen meinst, also das, was aktuell tatsächlich Cantharelllus pallens (= Cantharellus subpruinosus) heißt: Die gibt es zB >hier<.

    Die komplett blassen, mit ebenso blassen Lamellen (Form von cantharellus cibarius mit Pigmentverlust) sind mir nur mal im Schwarzwald begegnet.
    Und eine blasse Form von Cantharellus amethysteus (hat keinen eigenen Namen), die auch reichlich fancy aussieht, bei Karlsbad / Langensteinbach.



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Ich sach mal was: 02 & 08 sind TuFur (Tubaria furfuracea, Trompetenschnitzling).

    05 eine Nebelkappe mit einem seltsamen Befall, der die Ausbildung der Lamellen verhindert. Ist mir schon ein paar Mal begegnet, aber was diese störung verursacht - keine Ahnung. Volvariella surrecta (Parasitischer Scheidling) ist es wohl nicht.

    06 sind >Orangebecherlinge<.

    11 ist ein Gemeiner Lederfältling (Meruliopsis corium).



    LG; Pablo.

    N'Abend!


    Ui, das sieht ja wüst aus.

    Man fragt sich doch, was die Schweinchen dort denn eigentlich suchen? Trüffeltechnisch dürfte da nicht viel zu holen sein, so zentral auf den Wiesen. Normalerweise sind ja auf vergleichbaren Gebieten stets die Ränder durchwühlt - Ob's um INseltenlarven, engerlinge oder so ging vielleicht?

    Erholen werden sich die Gebiete schon. Für den Pflanzenbestand ist es vermutlich noch schlechter als für die Pilze, wobei halt acuh Saftlinge ja zumindest additiv Mykorrhiza bilden. Aber nicht unbedingt müssen. Wenn Teile der Wiesenflora und Funga unbeschädigt blieben, wird sich das recht rasch wieder regenerieren, ansonsten dauert's halt Jahre.

    Wobei man sich schon klar machen muss, daß ja auch die Schweine von was leben wollen und müssen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Björn!


    Die Inocybe sollte >Inocybe geophylla var. violacea< sein.

    Inocybe lilacina ist die mit dem ockerlichen Buckel:


    Die Ramaria stricta sieht komisch aus makroskopisch. Hat da mal jemand reingelinst? Mag an der Witterung liegen, aber es fehlen die langen, aufstrebenden Astenden irgendwie.


    Die Phlebia uda finde ich schon recht eindeutig, aber schau mal >hier rein<, Thorben hat da neulich eine merkwürdige Kollektion gefunden.
    Ist vielleicht ganz interessant.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Huch, die sind aber auch spät dran.

    Aber man muss sagen: Es war kein gutes Leistlingsjahr in dieser Gegend. Gar kein gutes. Obwohl: Die Tompiffge (Craterellus tubaeformis) hatten zwischenzeitlich einen massiven Schub.

    Da war man über jeden Fund froh. Für nächstes Jahr in Planung: Schwärzende Pfifferrlinge (Cantharellus melanoxeros) in der Gegend finden. g:-)

    Und auch Goldstielige (Craterellus lutescens). Von beiden kenne ich noch keine Fundstelle in unserer Region.



    LG, Pablo.

    Salve!


    Sind das wirklich die selben Pilze im ersten und in Beitrag 5? Die sehen so verschieden aus, das finde ich wirklich erstaunlich.

    Aber egal ob das Gleiche oder was Unteschiedliches: Es ist etwas, das ich nicht kenne.

    Ob man mal noch die Ecke Gymnopus - Marasmiellus durchgehen sollte? Vielleicht findets ich da was Passendes?



    LG, Pablo.

    Hej.


    Das ist durchaus spannend. Die eine oder andere "komische" Phlebia uda ist mir auch schon pber den Weg gelaufen.
    Viel Bedeutung hatte ich dem bislang eher nicht beigemessen, halte aber mal verstärkt die Augen offen. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli!


    Drei interessante Funde, besonders den ersten funde ich spannend, aber momentan fehlt mir bei allen dreien noch ein vernünftiger Ansatz.

    Hast du was mitgenommen von denen?



    LG; Pablo.

    Hallo, Chris!


    So vom ersten Mikrobild her könnte das Hyphensystem auch mindestens mal pseudodimitisch sein, mit den dickwandigen Hyphen, wo man erstmal keine Seten sieht.

    Solche Pilze mit Zähnchen sind nicht einfach. Sporen braucht man da eigentlich immer, und auch einen Blick auf das Hymenium (Basidienform & eventuelle sterile Elemente).

    Kneiffielle ist das nicht, die Zähnchen sind da anders und vor allem mehr gewimpert. "Hyphodontia" quercina denke ich auch eher nicht, mit solchen hyphen, Schnallen und vor allem makroskopisch wäre Schizopora paradoxa eine sehr wahrscheinliche Option, denke ich.



    LG; Pablo.

    Morgen!


    Der Röhlring zu beginn ist wahrscheinlich ein Bereifter (Xerocomellus pruinatus) mit Frostschaden.
    Bei Einzelfruchtkörpern freilcih immer schwierig, und Einzelfruchtkörper mit Frostschaden - naja.
    Xerocomellus pruinatus wäre aber mit den sichtbaren Eingeschaften die plausibelste Lösung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Sieht irgendwie nach Phlebia s.l. aus, finde ich.

    Hast du mal KOH5% auf den Fruchtkörper gegeben?
    Ansonsten sind die Dinger schwierig zu beurteilen, vor allem wenn man's nicht selbst vor sich hat. Die Hyphenstruktur müsste man sich zB noch genauer angucken, ob's denn auch sicher in diese Gattung gehört.



    LG; Pablo.