Hallo zusammen!
So wie ich Wolfgang Peltz kenne, hat er den Fund schon sehr genau untersucht und auch recherchiert.
Wenn er ihn an "eine Spezialistin" weitergegeben hat, habe ich auch eine recht klare Vorstellung an wen - und bin sicher, daß sie ebenso gründlich und mit enormer Formen- und Artenkenntnis in dem Bereich arbeitet. 
Meine Güte, die "Rheinpfalz" ist ja kein mykologisches Fachorgan. Da geht's eben darum, den "normalen" (pilzkundlich nicht bewanderten) Lesern einen Eindruck zu vermitteln, daß es in der Pfalz Leute gibt, die ganz versiert Pilze beobachten - und dadurch auch immer wieder recht spezielle Funde machen können. Es vermiuttelt zudem einen Eindruck, daß nicht nur viel Wissen, sondern auch viel Engagement darin steckt, und (noch wichtiger) daß es auf dem Bereich noch ganz viel zu entdecken gibt.
Detaillierte mykologische Eindrücke sollte man von so einem Artikel nicht erwarten.
Aber Wolfgang Peltz hat schon seit vielen Jahren regelmäßig seine bemerkenswertesten Funde in Fachzeitschriften publiziert (gerade im Tintling oft zu lesen). Und Postia undosa (taxonomisch so in der DGfM - Datenbank geführt) ist vermutlich nicht sein erster "Erstfund" für RLP. Vielleicht kommt ja auch zu dem Fund von ihm noch was in einer richtigen Pilzzeitschrift.
LG; Pablo.