Beiträge von Beorn

    Hallo, Werner, Harald & Karl!


    Wunderbar! :thumbup:
    Nun kann ich mir auch unter A. ochraceomaculata etwas vorstellen. So wie bei Rudi und Christoph zu sehen, ist das ja wirklich ein ganz anderer Pilz. Den hatte ich jedenfalls bewusst noch nicht in der Hand.


    Soooooo - jetzt spalten wir mal noch Amanita submembranacea in fünf Arten auf, dann lohnt es sich, zu der Gruppe einen Schlüssel zu backen. g:D

    Aber Spaß beiseite: So betrachtet, wie dank euch jetzt hier zusammengefasst, macht die Aufteilung tatsächlich Sinn.



    LG; Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Na, das läuft ja bei dir. :thumbup:

    Das Hundsruten - Büschel ist beeindruckend. Der etwas kräftigere Pilz davor könnte ein Kerbrandiger Trichterling (Clitocybe costata) sein, falls er nur ein wenig bittermandelig, aber keineswegs mehlartig riecht.



    LG; Pablo.

    Hej.


    Was mich auf die Idee mit dem Sporenabwurf brachte, waren die komisch marmorierten (und eher grauschwarz) erscheinenden Lamellen. Das Verhalten hatte ich bei Agrocybe in der Form noch nicht beobachtet - aber macht auch nichts. Was weg ist ist weg, nicht jeden Pilz kann man bestimmen.

    Und die nächsten Funde kommen bestimmt und verlangen auch Aufmerksamkeit. :)



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Danke für eure Arbeit, Stephan & Uwe!

    Den Artikel habe ich mittlerweile auch durch, und bin zu der Einsicht gekommen, einen ganzen Teil meiner Bilder aussortieren zu müssen - alle, auf denen die Scheide nicht wirklich erkennbar ist und die irgendwo im Mischwald angetroffen wurden.


    eine Frage bleibt aber noch offen: Wie passt denn nun die von Werner oben erwähnte Amanita ochraceomaculata dort hinein?

    Denn die würde ja im Grunde kaum von Amanita umbrinolutea zu unterscheiden sein - es sei denn, die "echte" Amanita umbrinolutea hätte konstant weißes Velum (auch Scheide)?



    LG; Pablo.

    Salve!


    Ui, prima. :thumbup:
    Dann kann man das Rätsel nun als gelöst ansehen. Ein wenig komisch sieht er schon aus, aber das ist eben das Gute, wenn so erfahrene Leute (wie Jesko) die frischen Fruchtkörper angucken können. Mir hilft das auch und erweitert mein Bild von Lactarius rufus.



    LG; Pablo.

    Salve!


    Täubling geht nicht, weil siehe markant längsfaseriges Stielfleisch auf dem vorletzten Bild.

    Der Lamellenansatz ist auf jeden Fall komisch, die Lamellen von Wulstlingen sind allerdings sehr variabel, von breit angewachsen bis frei kann das schon innerhalb jeder Art variieren. Hier sind die Lamellen möglicherweise witterungsbedingt beim Aufschirmen des Hutes extrem vom Stiel abgeplatzt, was durchaus makaber aussieht.

    Übrigens: Auf dem vorletzten Bild (mit dem längsfaserig aufgebrochenen Stiel) ist tatsächlich auch noch eine schüttere Ringzone zu erkennen. Also auf jeden Fall ein Pilz mit Teilvelum, dazu die glatte Hutoberfläche, Hutrandriefung, vermutlich Hellsporer, und eben das Verhalten, daß die Lamellen sich hier vom Stiel lösen - diese Details sollten schon in die Gattung führen.
    Was die genauere Bestimmung betrifft: Siehe oben. Da muss man mehr vom Fruchtkörper sehen können.



    LG; Pablo.

    Hallo, Thomas!


    Ah, ok. Das wäre in der Tat eine interessante Frage, und auch ein Punkt, wo in mykologischer Literatur wenig drauf eingegangen wird.

    Im Gegensatz zu manchen anderen Pilzarten, die in Gebäuden vorkommen, dürfte Bjerkandera immerhin eine gewisse Feuchtigkeitsversorgung des Substrates selbst benötigen (kann nicht wie zB Serpula himantioides Flüssigkeit über Rhizomorphen meterweit durch Wände transportieren). Insofern dürfte die Intensität der Fäule schon abhängig sein von der Feuchtigkeitsversorgung des Mycels, was aber letztlich bei allen Pilzen wieder so ist...
    In "freier Wildbahn" habe ich den bisher nicht an einem Fundort über längere Zeit beobachtet, um nachzuvollziehen, wie schnell sich ein Substrat zersetzt. Allerdings: Er scheint eher frisches, nicht allzu stark zersetztes Holz zu mögen - aber das kann in Gebäuden eben auch wieder anders aussehen als im Wald draußen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Manuel!


    Naja, die Knolle hast du ja nicht mitgenommen bei dem gezeigten fruchtkörper, und Ringe sind vergänglich. Grüne Knollis (Amanita phalloides) findet man zB oft ohne Ring. Und die Stielbasis ist schon wichtig, daß man die komplett dran lässt (siehe Link oben). Darum natürlich von meienr Seite her Unsicherheiten, was das sein könnte, aber die Gattung (Amanita) dhalte ich schon für einigermaßen sicher.



    LG, Pablo.

    Hallo, Manuel!


    Parasol (Macrolepiota procera) stimmt schon sehr wahrscheinlich. Das andere erinnert sehr an einen Wulstling, könnte theoretisch sogar ein Grüner (Amanita phalloides) sein.

    Ist aber schwer zu beurteilen, weil da halt sehr viel vom Fruchtkörper fehlt.
    Was die Beobachtung von Pilzen und auch die Präsentation (wegen Bestimmungshilfen) betrfft, gäbe es >hier< noch ein paar anregungen.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Also ich schließe mich absolut Werner an: Ich finde diesen Milchling auch total komisch.

    So richtig will das irgendwie alles nicht zusammenpassen.

    Schönes Rätsel aber dafür.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Hm - ob da das Sporenpulver im Abwurf nicht eher so violettschwarz sein könnte?
    Ich galube, es gibt noch die eine oder andere kleine Stropharia s.l. (Träuschling) was da passen könnte.



    LG Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Mist. Aber Kopf hoch!

    Manchmal bringen ein paaar Tage Ruhe wirklich was. :thumbup:
    Wenn du die Pilze in der Zwischenzeit nicht brauchst: Schick' sie hier her, weil im Südwesten ist es immer noch ziemlich flau.

    Ich schick' sie dir dann in einer oder zwei Wochen wieder zurück.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Dabei hatte ich mich schon ganz gut angefreundet, daß es eben in die andere Richtung ging...
    Wenn die Milch jetzt gilbt, ist das aber freilich wieder ein starkes Argument.
    Komisch für Lactarius decipiens käme mir bei diesem Fruchtkörper allerdings der dunkle, schon fast punktierte (?) Stiel vor, das habe ich bei der Art noch nie gesehen.
    Wäre für mich jedenfalls ein Schlüsselpilz - also einer, den ich auch nochmal mit einem Milchlingsbuch nachschlüsseln wollen würde.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    In etlichen Aspekten sieht das sehr merkwürdig aus für Lyophyllum decastes s.l. (Panzerrasling) - der übrigens nie rote Hutfarben hat.


    Ideal wäre es übrigens, für eigene Anffragen ein eigenes Thema zu eröffnen. Da bekommst du deutlich mehr Aufmerksamkeit und es gibt kein Durcheinander, wenn plötzlich mehrere Pilze in einem Thema diskutiert werden.



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Um diese Nachbarschaft sind die Anwohner tatsächlich zu beneiden. :thumbup:

    Wenn's nur auch in meinem Wohnviertel so aussehen würde...


    Beim letzten hätte ich auch noch eine Idee: Das erinnert auch irgednwie an einen nass gewordenen Mehlräsling (Clitopilus prunulus) mit Geruchsanomalie bzw. nicht ausgeprägtem Geruch - vielleicht zu nass, als daß du es hättest wahrnehmen können?



    LG; Pablo.

    Salve!


    Mit den Filzröhrlingen sollte man es besser nicht zu genau nehmen. Weil wenn man es genau nehmen würde - wäre ja beides falsch. Das ist streng genommen weder die Gattung Xerocomus s.str. (Filzröhrlinge), noch die Gattung Xerocomellus s.str. (Rotfußröhrlinge), sondern die Gattung Hortiboletus s.str. (Gartenröhrlinge). Genau genommen mit einigermaßen hoher Wahrscheinlichkeit Bubalinusröhrlinge (Hortiboletus bubalinus).
    Das sind aber in der Tat Spitzfindigkeiten, die zählen ja alle zu den Filzröhrlingen, und innerhalb der Filzröhrlinge wurden diese Gartenröhrlinge ja auch schon zu den Rotfüßen gezählt, also anders rum: Es ist eben auch beides nicht falsch. :gzwinkern:



    LG; Pablo.

    Hallo, Anne!


    Auch aus dem Grund wurde es jetzt anders geregelt.

    Das mit der Fehlermeldung ist ein hartnäckiger Bug, der schon lange bekannt ist - sich aber irgendwie nicht korrigieren lässt.

    Es passiert wohl vor allem, wenn gleichzeitig von mehreren Mitglieder mehrere Beiträge im selben Moment abgeschickt werden.
    Ein paar Infos dazu findet man auch >hier<.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Nein, ich hatte bisher keinen Kontakt mit Presse zum Thema Pilzkunde.
    Aber ich lese ja hier und da was, vernehme die Einschätzungen und Erfahrungen besonders von pilzkundlich aktiven Bekannten, da lässt sich durchaus ein Muster beobachten.
    Sich aus dem Geschäft aber ganz auszuklinken, ist vermutlich auch nicht der richtige Weg. Insofern bin ich für Artikel wie den hier eingangs erwähnten durchaus dankbar, auch und ganz besonders, wenn diese in "fachfremden" Organen erscheinen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Genau, das ist leider die Kehrseite der Medaille. Also komplett ahnungsloses Geschmier, ohne auch nur die geringsten Vorkenntnisse - ich glaube inzwischen, daß es in den Archiven vieler Medien sowas wie einen vorgefertigten "Pilzsaison - Setzkasten" gibt. Also irgendein Quatsch, den man in der Saison raushaut, weil's die Leute da lesen. Oder noch besser: Im Netz, die Klicks sind ja auch bares Geld. Ein Artikelgerüst, aus dem man gesundheitsgefährdende Inhalte auch nicht rausredigiert, weil das würde ja Zeit (und damit Geld) kosten. Die Vergiftungsfälle (ausgelöst durch solche fachfremden Clickbait - Artikel) sind dann eh nicht auf eine einzelne Zeitung zurückzuführen, man muss sich also keine Sorgen wegen Regress machen. Die Mails, wenn so ein Artikel tatsächlich mal jemandem mit echter Fachkenntnis auffällt, muss man ja nicht lesen, auch dafür gibt's eine vorgefertigte Standardantwort (tut uns leid - Praktikant war heute so müde und hat's falsch gesetzt - wird demnächst korrigiert - vielen Dank für ihr Interesse).
    Die schickt man ab, damit ist das Thema erledigt.

    Ja, so läuft das eben auch. Wenn ein Artikel aus diesem Schema auch noch direkt neben einem Artikel auftaucht, wo ein fundierter Fachmann zitiert wird, dann ist das aus meiner Sicht schon fast Rufmord. Da darf man ruhig mal richtig Zores geben gegen die Redaktion.

    Umso wichtiger finde ich aber Artikel, wo es mal nicht um "wer hat den dicksten Steinpilz (Gallenröhrling?)" geht, sondern auch um die andere Seite der Pilzkunde. Besonders wenn dabei jemand in den Fokus gerückt wird, der sich tatsächlich sehr gut auskennt und einen gewaltigen Beitrag geleistet hat zur Kenntnis der Funga seiner Umgebung.



    LG; Pablo.

    Hallo zusammen!


    So wie ich Wolfgang Peltz kenne, hat er den Fund schon sehr genau untersucht und auch recherchiert.
    Wenn er ihn an "eine Spezialistin" weitergegeben hat, habe ich auch eine recht klare Vorstellung an wen - und bin sicher, daß sie ebenso gründlich und mit enormer Formen- und Artenkenntnis in dem Bereich arbeitet. :gzwinkern:


    Meine Güte, die "Rheinpfalz" ist ja kein mykologisches Fachorgan. Da geht's eben darum, den "normalen" (pilzkundlich nicht bewanderten) Lesern einen Eindruck zu vermitteln, daß es in der Pfalz Leute gibt, die ganz versiert Pilze beobachten - und dadurch auch immer wieder recht spezielle Funde machen können. Es vermiuttelt zudem einen Eindruck, daß nicht nur viel Wissen, sondern auch viel Engagement darin steckt, und (noch wichtiger) daß es auf dem Bereich noch ganz viel zu entdecken gibt.

    Detaillierte mykologische Eindrücke sollte man von so einem Artikel nicht erwarten.

    Aber Wolfgang Peltz hat schon seit vielen Jahren regelmäßig seine bemerkenswertesten Funde in Fachzeitschriften publiziert (gerade im Tintling oft zu lesen). Und Postia undosa (taxonomisch so in der DGfM - Datenbank geführt) ist vermutlich nicht sein erster "Erstfund" für RLP. Vielleicht kommt ja auch zu dem Fund von ihm noch was in einer richtigen Pilzzeitschrift.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!

    Ich meinte die hier:

    (Ich empfand den Namen "Zipperpetra" als "normal" für einen Forumsaccount. Die anderen Spamnamen waren alle "indisch". Oder gab es von diesem Account auch Spambeiträge?)

    Ja, auch da gab es einen Spambeitrag.
    Ebenfalls unzulässige Werbung, aber ein anderes Schema. Das dürfte schon eine andere Quelle sein, weil komplett anderer Werbeinhalt und eben anderes Accountmuster.
    Hätte ich auch nicht gesperrt, wenn nicht der entsprechende Beitrag gekommen wäre.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    OK, und mit dem weißen Sporenpulver ist der erste auch auf jeden Fall ein Ritterling (Tricholoma) und nicht ein als Ritterling getarnter Risspilz (Inocybe). :thumbup:
    Die Hutoberfläche ist ungewöhnlich, dürfte aber aufgrund von Witterungseinflüssen atypisch so aufgeschuppt sein. Es wird wohl so sein, wie schon angedeutet: Tricholoma psammopus (Lärchenritterling).



    LG; Pablo.