Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Harry: :thumbup:


    Aber eins sollten wir jetzt mal dringend klären:
    Auf dem Bild ist der Pilz nämlich blau. Stahlblau eben.
    Was heiß nun also schwarz? :/
    Wenn der nämlich tatsächlich so schwarz wie meine Hose gerade ist (also tatsächlich schwarz), dann müssen wir uns was Anderes als Stahlblauer Rötling ausdenken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Deine Anischampis werden schon welche sein, wenn sie nach Anis riechen. In die Knolle reingucken, darfst du nicht vergessen. ;)
    Sonst bekommen wir die Art nie raus, du weißt ja bescheid, Schnittbild und Stielbasis und so...


    Das Andere ist eventuell was richtig Tolles. Da wären ein paar bessere Bilder (scharf und mit etwas anderem Licht) sehr aufschlußreich. In einem Bodensauren Nadelwald könnte das in Richtung Entoloma nitidum (Stahlblauer Rötling) gehen. Wäre ein toller Fund, den ich auch gerne mal sehen würde. Muss man aber ganz genau angucken, da gibt es Etliches, was ähnlich ausschaut.


    Edit: Kolossal zu langsam mal wieder. Bei so einem tollen Pilz ist er natürlich sofort da, der Harry. ;) :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Könnte das auch ein schwarzschneidiger Dachpilz sein ?


    Ciao MArkus


    Ein Schwarzschneidiger ohne schwarze Schneiden? :/
    Das wäre freilich ein mykologischer Brüller, aber ich tendiere einfach dazu, daß der Rettichgeruch schwach ausgeprägt ist, und du ihn irgendwie nicht wahrnimmst. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Empfehlen tue ich bei Online Bestimmungen nur, den Pilz entweder fachgerecht zu entsorgen (am besten zurück in den Wald), oder den Gang zum Pilzberater anzutreten. ;)


    Den Riesenporling hatte ich neulich probiert und war angenehm überrascht. Sicher nichts Besonderes, aber durchaus genießbar. Ich sag's mal so: Filzröhrlinge würde ich persönlich für einen schön jungen, weichen Riesenporling stehen lassen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Conny!


    Selbst wenn ich mich mit dem Ringlosen irre (könnte höchstens noch der Körnchenröhrling sein, aber dagegen spricht recht klar die rosa - Stielbasis), hättest du eine völlig neue Art entdeckt, wenn da keine Kiefer steht. Weder der Echte Butterpilz, noch der Ringlose Butterpilz, noch der Körnchenröhrling gehen mit irgendwelchen Bäumen außer mit Kiefern Mykorrhizaverbindungen ein.


    Und nein: Der Verzehr ist auch geschmacklich wohl nicht so der Bringer. Und eine Verzehrfreigabe gibt's hier ja ohnehin nicht. Der Pilz kann unverträglich sein, muss es aber nicht. Im Zweifel einfach stehen lassen und einen besseren Speisepilz einsammeln. zB Anischampis. Die sind aber auch nicht ganz ohne, weil sie Schwermetalle anreichern. Sollte man nicht im Übermaß verzehren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Das sind wohl die Überreste eines jungen Riesenporlings (Meripilus giganteus). Kann ich niemandem verübeln, da was abgeschnitten zu haben. Der schmeckt ja in dem Zustand gar nicht mal schlecht. :D



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wenn's Laubholz war, dann müsstest du vielleicht die Geruchsangabe noch mal überprüfen, ob da nicht doch irgendwie Rettich dabei ist.
    Dann wär's nämlich der Rehbraune Dachpilz (Pluteus cervinus).



    LG, Pablo.

    Hallo, Hans!


    Wieviele Sporen von wievielen Lamellen von wievielen Pilzen hast du denn vermessen?


    Imsgesamt sieht es aber so aus, als würde das meine Theorie bestätigen, daß ich ohne Mikro irgendwie nicht in der Lage bin, die beiden Arten zu unterscheiden. :D


    Dennoch einen Dank für deine Erläuterungen, Helmut. Insbesondere auf den Geruch werde ich mal verstärkt achten, und auch auf das Verhältnis Stiellänge zu Hutbreite.


    Mal sehen, was die echten Auskenner dazu sagen. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Conny!


    Bei den Birken wächst auch mindestens eine Kiefer. Dein Röhrling ist der Ringlose Butterpilz (Suillus collinitus / fluryi).
    Den Champi hast du mal richtig eingegerenzt. Ganz genau ist es der Dünnfleischige Anisegerling (Agaricus sylvicola).


    PS.:
    Ein kleiner Tip. Du hast da ein schönes Gruppenbild von Suillus collinitus. Das lässt sich noch etwas optimieren: Leg einfach zwei umgedrehte Exemplare und ein Aufgeschnittenes neben einen oder zwei noch stehende. Dann hat man alles im Blick: Von oben, von unten, Schnittbild, und wenn du die Fruchtkörper richtig legst, sogar noch ein Profil. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Das ist schon ein- und die selbe Art. Das passiert bei MB ab und an, wenn beide Namen eigentlich gültig beschrieben sind. In dem Fall hätte der ältere Name Priorität, Wenn sich das auf das Basionym bezieht, dann hätte Hydnum spadiceum Persoon 1800 (---> Phaeolus spadiceus) Priorität vor Polyporus schweinitzii Fries 1821 (---> Phaeolus schweinitzii).


    Da maße ich mir aber kein Urteil an, bei Species Fungorum zB ist der aktuelle Name Phaeolus schweinitzii (>Link<).
    Und ich benutze den gerne, weil er toll klingt. Auch wenn's vielleicht nicht wissenschaftlich korrekt ist. :)



    LG, Pablo.

    Buchwaldoboletus lignicola (Kallenb.) Pilat
    Nadelholz - Röhrling


    Synonyme:
    - Boletus lignicola Kallenb.
    - Pulveroboletus lignicola (Kallenb.) E.A. Dick & Snell


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Boletaceae --> Buchwaldoboletus --> Buchwaldoboletus lignicola



    Hut: bis 10 cm breit; unregelmäßig konvex und nie ganz verflachend; Hutrand eingebogen; gelbbraun, rostbraun bis haselnussbraun; ledrig –“ filzig, gerne fetzig aufreißend und zerfasernd, was dem Hut ein zerzaustes, abgerissenes Aussehen verleiht. Zwischen Huthaut und Hutfleisch befindet sich eine gelatinöse Schicht, so daß die Huthaut sich mit dem Finger ein Stückchen hin –“ und herschieben lässt.


    Stiel: variabel, meist eher schlank und zylindrisch, gerne etwas verbogen, bisweilen exzentrisch; auf Druck teilweise schwach blauend; glatt bis fein faserfilzig oder flockig, dem Hut gleichfarben oder gelblicher; Basalmycel leuchtend gelb (die Farbe kann wohl auch von der Stielbasis her den Stiel herauflaufen)


    Röhren: breit angewachsen bis herablaufend; lebhaft gelb, ockergelb bis grünlich gelb; kürzer als Hutfleischdicke; Poren unregelmäßig, eckig; den Röhren gleichfarben oder etwas intensiver gefärbt, auf Druck schwach blauend


    Fleisch: recht weich, teils wässrig, im Stiel alt auch etwas strohig; blassgelb bis kräftig gelb (vor allem im Stiel und über den Röhren), unter der Huthaut auch mit rosabräunlichen Tönen; mit gelartiger Schicht zwischen Huthaut und Trama; im Schnitt vor allem über den Röhren und an der Stielspitze schwach blauend; Geschmack mild; Geruch angenehm


    Speisewert: unbekannt; wegen Seltenheit zu Speisezwecken ohnehin nicht geeignet


    Sporenpulver: olivbräunlich bis olivgelblich


    Vorkommen: Sommer bis Herbst an morschem Nadelholz; recht weit verbreitet aber überall selten und meist einzeln oder mit wenigen Fruchtkörpern wachsend. Häufig wird dem Pilz eine Verbindung zum Nadelholz –“ Braunporling (Phaeolus schweinitzii) nachgesagt, da die beiden Arten oft in unmittelbarer Nähe gefunden werden. Ob hier aber eine Symbiose, Parasitismus oder eine andere Affinität vorliegen, ist wohl noch nicht geklärt.


    Verwechslungen: mit anderen Röhrlingen (siehe unten). Die Lebensweise, das seltsam schrumpelige Aussehen zusammen mit der verschiebbaren Huthaut machen den Pilz ziemlich einzigartig.
    Am Ähnlichsten wäre wohl der sehr seltene Schwefelgelbe Holzröhrling (Buchwaldoboletus hemichrysus) der aber in allen Teilen deutlich gelb gefärbt sein sollte.


    Wissenswertes: Der hier gezeigte Fund wuchs zwar an Nadelholz, Fruchtkörper von Phaeolus schweinitzii konnten an der selben Stelle zum Fundzeitpunkt aber nicht festgestellt werden. Allerdings ist in dem betreffenden Gebiet der Nadelholz –“ Braunporling gut verbreitet und an verschiedenen Standorten vertreten.



    Bilder:






    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Buchwaldoboletus hemichrysus = Schwefelgelber Holzröhrling<
    >Gyrodon lividus = Erlengrübling<
    >Boletus pulverulentus = Schwarzblauender Röhrling<
    >Boletus badius = Marone<
    >Xerocomellus pruinatus = Bereifter Rotfuß<
    >Xerocomus subtomentosus = Ziegenlippe<
    >Suillus variegatus = Sandröhrling<
    >Chalciporus piperatus = Pfefferröhrling<

    Boletus subappendiculatus Dermek, Lazebn. & J. Veselsky
    Nadelwald –“ Anhängselröhrling, Falscher Anhängselröhrling


    Synonyme:
    - Butyriboletus subappendiculatus (Dermek, Lazebn. & J. Veselsky) D. Arora & J.L. Frank


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Boletaceae --> Boletus --> Boletus subappendiculatus



    Hut: bis 15 cm breit, jung halbkugelig, später verflachend, polsterförmig bis flachkonvex; Oberfläche matt, feinfilzig, gelegentlich bei Trockenheit rissig aufspringend; gelbbraun bis haselnussbraun, auch ockerlich, selten mit fuchsigen Farbtönen


    Stiel:meist dick, keulig, selten schlank oder fast zylindrisch; Oberfläche mit gelblichen oder ockerbraunen Farbtönen, gelegentlich mit roten Flecken; mit feinem, cremefarbenem bis gelblichem Netz


    Röhren: gelb; im Alter auch mit Olivtönen; Bei Verletzung nicht oder kaum wahrnehmbar blauend; Poren fein, den Röhren gleichfarben; auf Druck normalerweise nicht blauend sondern mehr grauoliv eindunkelnd


    Fleisch: fest; cremeweiß bis cremegelblich; mit angenehmem Geruch und mildem Geschmack; Im Schnitt normalerweise nicht blauend


    Speisewert: essbar


    Sporenpulver: olivbraun; Sporen (3)3,5 –“ 4,5 (5) µm breit


    Vorkommen: Zerstreut bis selten, nur in montanen Regionen häufiger; Sommer bis Herbst in Bergnadelwäldern auf sauren Böden


    Verwechslungen: Die Unterscheidung zum Echten (Laubwald-) Anhängselröhrling ist unter Umständen nicht ganz einfach. Idealerweise richtet man sich hier nach dem Habitat: B. subappendiculatus im sauren Bergnadelwald auf Höhen >= 800 m; B. appendiculatus in thermophilen Laubwäldern auf Kalk. Interessante sind dann montane Funde in Mischwäldern mit unklarer oder wechselnder Bodenbeschaffenheit. Insgesamt soll wohl B. subappendiculatus weniger bis gar nicht blau färben (Poren auf Druck, Schnitt). Dieses Merkmal ist allerdings wohl nicht immer zuverlässig. Auch die Hutfarben (insgesamt etwas heller bei B. subappendiculatus) können zur Unterscheidung kaum herangezogen werden. Zusammen mit den genannten Merkmalen können aber die breiteren Sporen von B. appendiculatus ((3,5) 4 –“ 5,5 (6)) µm einen Aufschluß geben.
    Bei anderen ähnlichen Röhrlingen ist es dann einfacher:
    Ausgeblasste Schönfußröhrlinge ohne Rottöne am Stiel blauen deutlich stärker und schmecken bitter;
    Der Fahle Röhrling hat keinerlei Stielnetz;
    Der Königsröhrling hat immer rosa Farbtöne am Hut und leuchtend gelbes, unveränderliches Fleisch;
    Der Gelbe Hexenröhrling blaut intensiv bei Berührung von Hut und Stiel und hat kein Stielnetz;
    Der Gelbe Steinpilz hat jung weiße Poren, und weißliches Fleisch;
    Der Silberröhrling blaut intensiv im Schnitt


    Wissenswertes: Die Art wurde erst 1979 beschrieben. Das soll keine Entschuldigung für die dürftigen Bilder sein. He, ihr Hornberger! Wir hatten doch etliche von denen auf dem Tisch! Irgendwer muss doch Schnittbilder haben?!?



    Bilder:



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Boletus appendiculatus = Echter Anhängselröhrling<
    >Boletus calopus = Schönfußröhrling<
    >Boletus fechtneri = Silberröhrling<
    >Boletus impolitus = Fahler Röhrling<
    >Boletus regius = Königsröhrling<
    >Boletus pseudosulphureus / junquilleus = Gelber Hexenröhrling<
    >Boletus edulis var. citrinum / Boletus venturii = Gelber Steinpilz<

    Gyroporus castaneus (Bull.) Quel.
    Hasenröhrling


    Synonyme:
    - Boletus castaneus Bull.
    - Gyroporus castaneus var. fulvidus (Fr.) Quel.
    - Boletus testaceus Gillet


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Gyroporaceae --> Gyroporus --> Gyroporus castaneus



    Hut: bis 12 cm breit, jung halbkugelig, dann polsterförmig, zuletzt verflachend; Hutrand gerne heruntergebogen bis etwas eingerollt; Hutoberfläche trocken, samtig bis feinfilzig, in verschiedenen Brauntönen und zum Rand bisweilen etwas heller


    Stiel: bis 8 (10) cm lang; schwach keulig bis zylindrisch; ähnlich wie der Hut gefärbt aber oft auch etwas heller (v.a. zur Stielspitze hin blass ockerlich oder gar cremefarben); Oberfläche feinfilzig; Stiel schon jung ausgestopft, später deutlich gekammert / hohl


    Röhren: jung rein weiß, erst später cremefarben und im Alter strohfarben werdend; am Stiel ausgebuchtet; Nicht breiter als Hutfleisch dick; Poren den Röhren gleichfarben, recht fein


    Fleisch: weißlich, im Stiel deutlich gekammert und brüchig, im Hut fest; nie verfärbend; Geruch und Geschmack angenehm und mild


    Speisewert: essbar, aber schonenswert


    Sporenpulver: hell ockergelblich


    Vorkommen: Weit verbreitet aber recht selten; bisweilen aber an einem Standort mit vielen Fruchtkörpern vertreten; Sommer bis Herbst auf bevorzugt sauren Lehm –“ oder Sandböden; an wärmebegünstigten Standorten ohne Staunässe; Mykorrhiza mit verschiedenen Laubbäumen (Eiche, Buche, Esskastanie, Birke–¦)


    Verwechslungen: Der gekammerte Stiel, das völlige Fehlen von Verfärbungen sowie die lange weißlichen Poren kennzeichnen die Art ganz gut. Der ebenfalls seltene Kornblumenröhrling blaut, ist meist deutlich heller gefärbt und hat eine rauere Hutoberfläche.
    In mediterranen Gebieten, hauptsächlich in sandigen Kiefernwälder (Frankreich, Spanien, Portugal) kommt eine recht ähnliche Art (Gyroporus ammophilus) vor, die für einige Vergiftungsfälle verantwortlich sein soll. Das Fleisch des Falschen Hasenröhrlings soll allerdings leicht lachsfarben oder rosa sein.


    Wissenswertes: Zu Gyroporus ammophilus vergleiche auch bei >Boletales.com<



    Bilder:





    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Gyroporus ammophilus = Falscher Hasenröhrling<
    >Gyroporus cyanescens = Kornblumenröhrling<

    Hallo.



    Ps : wäre doch auch ein schöner Wettkandidat bis dahin ....
    Gruß Harry


    Auf gar keinen Fall setze ich da gegen Björn! :D
    Vor allem weil ich letztens mit Markus das hier:



    an einem alten Fichtenstumpf gefunden habe. Bis auf die stärker striegelig aufgebrochene Oberfläche und den nur schwach bitteren Geschmack ist das für mich der selbe Pilz.
    Bestimmt hatte ich ihn als: Climacocystis borealis. ;)


    PS.:
    Richtig lesen ist angesagt...
    Rotbuche wäre ja nun irgendwie nicht so das gebräuchlichste Substrat für den Nordischen Porling. Im Gegenteil wäre das wohl eher ein extrem seltener Fund, oder sind da die Angaben in den GPBW mittlerweile überholt? :/


    LG, Pablo.

    Ahoi, Pilzfreunde!


    Das wäre schon was Feines, da vorbeizuschauen. Das muss ich recht kurzfristig überlegen, da ich schon ziemlich vollgeplant bin in diesem Herbst. Wichtig ist natürlich, daß es sich nicht >hiermit< überschneidet. Das Wochenende mit der Ausstellung der Drieschlinge liegt ausgerechnet auf unserem Ausweichtermin.


    Aber wenn ich es einrichten kann, wird auf jeden Fall mein Fundort mit var. formosa hier im odenwald gescannt. Einer von uns beiden bringt das Teil dann schon vorbei, Holger. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo Stephan & hallo Gerd!


    Jetzt spannt uns doch nicht so auf die Folter. Ihr wisst gerade etwas, das ich nicht weiß. Glaube ich jedenfalls.
    Immerhin hätte ich hier spontan auch eher zu A. langei tendiert, wenn auch im Bewusstsein, die beiden Arten als reiner Makroskopiker gar nicht sicher unterscheiden zu können.
    Meine eigenen Funde, die ich einer der beiden Arten zurechnen würde, hatten jedenfalls immer unten am Stiel so ein kleines, rundliches, teils abgeflachtes und vom Stiel sichtbar abgesetztes Knöllchen. Erinnert ein wenig an den Dünnfleischigen Anisegerling (A. sylvicola).


    Das sehe ich hier nicht.
    Allerdings scheint die Stielbasis auch nicht wirklich zylindrisch zu sein (aber die Perspektive mag täuschen).


    Alle anderen Merkmale (vor allem auch die Größe der Fruchtkörper) sind doch hier äußerst inkonstant, oder?
    Also ist das nun Quatsch, was ich mir so zusammenreime, oder stimmt's? Und wenn da was dran ist, gibt es noch weitere, einigermaßen verlässliche makroskopische Merkmale?



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Dann hoffe ich mal, daß ich (oder jemand anderes) dir noch oft solche Steilvorlagen bietet.
    Wie so oft auch hier wieder sehr informativ. :thumbup:


    Auf einmal sieht man die "profane" Stinkmorchel mit ganz anderen Augen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd & Björn!


    Danke für die Infos. :thumbup:
    Dann kann ich die Idee mit dem Kalk ja mal ad acta (bzw. Ablage "P.") legen. Ist nicht schlimm, es gibt ja genug andere, schöne Kalkanzeiger.



    LG, Pablo.

    Hallo, Patrick!


    Na, da kam ja ordentlich was zusammen. :)
    Wäre mir schon wieder zu viel Arbeit, daß alles zu versorgen.


    Dafür kann ich vielleicht bei einigen Unklarheiten helfen:
    Der Flocki ist schon sicher ein Flocki (Boletus erythropus). Es ist aber richtig, daß Netzhexen (Boletus luridus) nicht immer deutlich genetzt sind. Wenn du aber die Röhren mal vom Hut abschiebst, erkennst du die Netzhexe am rötlichen oder orangenen Röhrenboden, da ist beim Flocki alles gelb.


    Deine Rotfüße sind sicher keine Ziegenlippen (zumindest sehe ich keine), sondern wohl größtenteils Bereifte Rotfüße (Xerocomellus pruinatus).
    Zur Unterscheidung Vergleiche die Portraits:
    >Bereifter Rotfuß<
    >Echter Rotfuß<
    >Ziegenlippe<


    Der letzte ist wohl irgendein Täubling, da halte ich mich mal zurück.



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!



    unglaublich, was die Leute für einen Blödsinn erzählen.


    Ja, das ist ja wirklich unglaublich. :cursing:
    Da hätte ich doch fast gedacht...
    Naja, reingefallen. :evil:



    Na, vielleicht beim nächsten mal etwas weniger versaut.


    Oh, nein! Das kannst du jetzt ja nicht ernst meinen, oder? Das wäre doch irgendwie farblos, und farblos ist schlimmer als geschmacklos.



    Apropos ... wann setzt sich eine Blondine auf den Radiator?


    Ah, schon besser; Danke!
    Ich weiß gar nicht mehr, ob ich die Auflösung kenne... :/



    Die Bilder kannst du immer ans Portrait rankleben, ganz egal, was ich wie schon gezeigt habe. Das mit dem Farbe rauskitzeln hast du in jedem Fall besser raus als ich. :evil:
    Aber immer gemächlich, es eilt ja nicht. Erstmal zurück zu den schlüpfrigen Späßen.



    LG, Pablo.