Beiträge von Beorn

    Hallo, Frank!


    Sehr schöne Impressionen und Pilze zeigst du uns.
    Deine Bilder gefallen mir gut. :thumbup:


    Der kleine gelbe an dem Ast sieht schon mal spannend aus. Das kann aber ziemlich viel sein. Ein paar weitere Bilder (näher ran, von unten, Stielansicht mit Stielbasis) hast du nicht vielleicht?
    Der braune Glibber rechts daneben am selben Ast ist auch interessant. Das könnte ja fast eine Tremalla (Zitterling) sein. Würde ich mir jetzt auch gerne näher anschauen.


    Aber macht nichts. Die sind auch so sehr schön, die Bilder.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tom!


    Interessanter Pilz.
    Schneide ihn doch bitte mal der Länge nach durch. Ich denke, damit kommen wir hier weiter. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Starkes Design!
    Hast du dir das von den Asco - Vorstellungen von Ingo abgeschaut?


    Gefällt mir jedenfalls ausgezeichnet.


    Bei den Verwechslungsmöglichkeiten kannst du noch Le Gals Satansröhrling (Boletus legaliae) und den Blaufleckenden Purpurröhrling (Boletus rhodopurpureus) mit rein nehmen. Die sind eigentlich noch ähnlicher, als die ungenetzten Rotporer (Da müsste dann ja auch die Glatthexe / B. queletii) und die Gelbporer wie fechtneri oder pseudoregius.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Danke für die Info! :thumbup:
    Das verblüfft mich etwas, weil die rote Farbe eben doch als Pünktchen auftritt und nicht so "faserig" wie ich sie bei. X. chrysenteron immer finde...
    Aber ich meine zu verstehen, was deine Diagnose begründet:
    Die Pünktchen bei X. engelii sind meist etwas mehr orangelich gefärbt und befinden sich tatsächlich nur im untersten Bereich der Stielbasis. Und die wäre hier beim zu kritisierenden Bild eben weit darüber, während die eigentliche Basis von Pünktchen frei ist.


    Da war ich zu nachlässig. :shy:
    Das Bild stammt von einem Fund aus dem letzten Jahr, räumlich sehr nahe bei den tatsächlichen Eichenfilzern aus diesem Jahr. Aber das heißt ja bekanntlich nichts.


    Ich könnte von dem Fruchtkörper noch weitere Bilder bringen, aber die sind schlecht und aus den genannten Gründen (und weil ich's auch so täte) glaube ich dir auch so, daß das Bild mindestens mal für das Portrait zu unsicher ist.


    LG, Pablo.

    Xerocomus ferrugineus (Schaeff.) Alessio
    Brauner Filzröhrling


    Synonyme:
    - Boletus ferrugineus Schaeff.
    - Xerocomus ferrugineus (Boud.) Bon
    - Xerocomus subtomentosus var. ferrugineus (Schaeff.) Krieglst.
    - Xerocomus spadiceus (Fr.) Quel.


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Boletaceae --> Xerocomus --> Xerocomus ferrugineus



    Hut: bis 8 (10) cm breit; jung halbkugelig, später mehr und mehr verflachend; Oberfäche feinfilzig, kaum verkahlend, selten rissig oder feldrig aufreißend; farblich sehr variabel, meist in bräunlichen Tönen, hell milchkaffebraun, olivbraun, gelbbraun, fuchig –“ braun, haselnussbraun–¦


    Stiel: bis 8 (10) cm lang; in der Form recht variabel: zylindrisch oder bauchig bis schwach keulig; kräftig oder schmächtig, da ist viel Spielraum; Oberfläche hell lederbraun oder beige; darüber gelbbräunlich bis ockerbräunlich befasert oder geschuppt; zur Stielspitze hin meist mit netzartiger Beschuppung oder netzartig gerippt; Basismycel gelb


    Röhren: blassgelb bis leuchtend gelb, im Alter auch mit Olivtönen; bei Verletzungen nicht blauend (oder höchstens schwach); Poren gleichfarben, meist eher weit; auf Druck normalerweise unveränderlich


    Fleisch: In Hut und Stiel einheitlich weißlich bis cremefarben, nur in der Stielbasis bisweilen schwach bräunlich oder gelbbräunlich; unveränderlich (nicht blauend)


    Speisewert: essbar


    Sporenpulver: olivbraun


    Vorkommen: Sommer bis Herbst; recht weit verbreitet und nicht selten; ohne besondere Standortansprüche; Mykorrhiza mit Laub- und Nadelbäumen


    Verwechslungen: Mit anderen Filzröhrlingen.
    Die Ziegenlippe (X. subtomentosus) hat gelbliches Fleisch, das sich vor allem im Hut deutlicher blau verfärbt und im Stiel mit Luftsauerstoff oft blass rosa wird. Die Ziegenlippe hat zudem ein weißliches Basismycel.
    Sehr ähnlich kann auch Xerocomus chrysonemus (*bitte hier deutschen Namen einfügen*) aussehen, der aber deutlich gelbes Stielfleisch haben soll.


    Wissenswertes: Die Gattung der Filzröhrlinge ist recht unübersichtlich, nicht nur wegen der schwierigen Abgrenzung der Arten, sondern auch wegen verschiedener Umdefinierungen und unterschiedlicher Gattungskonzepte. Dazu wurden in den letzten Jahre auch einige Arten neu beschrieben, auch aus der Gruppe um die Ziegenlippe (X. subtomentosus), zu der auch der Braune Filzröhrling gehört.
    Lt. Speciesfungorum wird der Pilz momentan wieder unter Boletus ferrugineus Schaeffer geführt, was ich mal einfach so hier noch nicht übernehme.



    Bilder:




    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Xerocomus subtomentosus = Ziegenlippe<
    >Xerocomus engelii = Eichen –“ Filzröhrling<
    >Xerocomus moravicus = Mährischer Röhrling<
    >Xerocomus bubalinus = ?<

    Xerocomus armeniacus (Quel.) Quel.
    Aprikosenfarbener Filzröhrling


    Synonyme:
    - Rheubarbariboletus armeniacus (Quel.) Vizzini, Simonini & Gelardi
    - Boletus armeniacus Quel.
    - Xerocomellus armeniacus (Quel.) Sutara
    - Xerocomus versicolor var. armeniacus (Quel.) Skirg.


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Boletaceae --> Xerocomus --> Xerocomellus armeniacus



    Hut: bis 8 cm breit, jung halbkugelig, später ausgebreitet; meist in lebhaften Farben, vor allem orangerötlich, karminrot, gelegentlich auch eher gelblich, im Alter zu ockerbraun mit orangenem oder rosalichem Schimmer ausblassend; Oberfläche bisweilen rissig aufspringend, feinfilzig, im Alter verkahlend


    Stiel: bis 8 (10) cm, meist eher zylindrisch, seltener verdickt oder schwach bauchig; Stielspitze oft breiter, an der Stielbasis gerne gebogen und mit spitz zulaufender, spindeliger Basis; Oberfläche orangegelblich bis orangerötlich; bisweilen auch zu ockergelb ausblassend; längsfaserig oder flockig –“ schuppig


    Röhren: zitronengelb bis sattgelb, erst spät mit Olivtönen; Poren unregelmäßig und im Alter recht weit; Poren und Röhren bei Verletzung blauend


    Fleisch: im Hut weißlich bis blassgelb; im Stiel deutlich gelb und vor allem in der unteren Stielhälfte satt orange eingefärbt, ohne rote Pünktchen; Im Schnitt nur im Hut (besonders über den Röhren und am Hut- Stielübergang) blauend; Basismycel gelb


    Speisewert: essbar


    Sporenpulver: olivbraun


    Vorkommen: Sommer bis Herbst; in Deutschland selten und wenig verbreitet mit einem auffälligen Zentrum im Gebiet des mittleren Schwarzwalds, in Europa insgesamt eher südlich der Alpen verbreitet; tendenziell eher an wärmebegünstigten Standorte (Wegränder etc.), auf trockenem bis eher feuchtem Untergrund; Mykorrhiza wohl vorwiegend mit Laubbäumen


    Verwechslungen: mit anderen Filzröhrlingen.
    Besonders ähnlich dürfte Xerocomus persicolor (*hier bitte deutschen Namen einfügen*) sein, dessen Stielfleisch aber beim Trocknen viel imtensiver gefärbt bleiben soll. Die Art ist wohl noch stärker helio- und thermophil als X. armeniacus und weiter südlich verbreitet. Ob X. persicolor in Deutschland vorkommt, ist mir nicht bekannt (Da darf aber gerne mal jemand die Kartierungsdaten checken und sich hier reinmalen ;) ).
    Der Blutrote Filzröhrling (X. rubellus) und der Eichen –“ Filzröhrling (X. engelii) unterscheiden sich durch andere Fleischfaren vor allem im unteren Stielteil und ein anderes Verfärbungsmuster im Schnitt.


    Wissenswertes: Wie bei anderen Filzröhrlingen ist auch hier die Artabgrenzung und die taxonomische Einordnung kompliziert. Die beiden unten gezeigten Funde (beide mittlerer Schwarzwald auf eher saurem Boden jeweils am Wegrand unter Fichte, Weißtanne und Rotbuche) sind dann das, was ich mir unter der Art vorstelle.
    Dank auch an die >italienischen Kollegen<
    Die genauere Abgrenzung der Art und taxonomische Einordnung darf natürlich gerne diskutiert werden.



    Bilder:






    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Xerocomus persicolor = ?<
    >Xerocomus rubellus = Blutroter Filzröhrling<
    >Xerocomus engelii = Eichen –“ Filzröhrling<
    usw–¦

    Xerocomellus engelii (Hlavacek) Sutara
    Eichen - Filzröhrling


    Synonyme:
    - Hortiboletus engelii (Hlavacek) Biketova & Wasser
    - Boletus engelii Hlavacek
    - Xerocomus engelii (Hlavacek) Gelardi
    - Boletus communis Bull.
    - Xerocomus communis (Bull.) Bon
    - Xerocomus quercinus H. Engel & T. Brückn. nom. inval.
    - Boletus declivitatum (C. Martin) Watling


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Boletaceae --> Xerocomellus --> Xerocomus engelii



    Hut: bis 10 cm breit; jung fast halbkugelig, später flach konvex bis ausgebreitet und aufgebogenem Hutrand; blass lederfarben, ockerbraun, gelblich, beige, bisweilen Schokoladenbraun, auch rötlichbraun oder rot oder mit Olivtönen; Huthaut bisweilen feldrig oder rissig aufspringend, Subkutis oft blass rosa bis rosarötlich; Hutoberfläche feinfilzig, samtig, kaum verkahlend


    Stiel: bis 10 cm lang; meist zylindrisch, seltener schwach keulig oder bauchig, gerne etwas verbogen; basal meist etwas zugespitzt / spindelig; deutlich längsfaserig; in gelblichen Farbtönen, gelegentlich bräunlich oder rotbräunlich befasert und /oder mit feinen und spärlichen rötlichen Punkten und Flocken zur Stielbasis hin; bei Berührung allmählich blauend


    Röhren: jung blassgelb, später dunkler gelb mit Olivtönen; meist länger als Hutfleischdicke; Poren gleichfarben; im Alter recht weit und unregelmäßig; auf Druck mehr oder weniger blauend


    Fleisch: im Hut weich, im Stiel fester und strohig; im Hut cremeweißlich bis blassgelblich, teils mit feiner, rötlicher Schicht unter der Huthaut; im Stiel von der Basis ausgehend meist deutlicher gelb bis gelbbräunlich, im Bereich der Stielbasis meist mit mehr oder weniger deutlichen roten oder orangeroten Punkten. Mit Sauerstoffkontakt meist langsam und schwach blauend, vor allem im Stielbereich


    Speisewert: essbar


    Sporenpulver: olivbraun


    Vorkommen: Sommer bis Herbst, wohl recht weit verbreitet und nicht selten; gerne an offenen, lichten Standorten wie Gärten, Parks, Friedhöfen, Waldrändern, im Waldinneren meist an Wegrändern; Mykorrhiza mit Laubbäumen, vorzugsweise Eiche, gefolgt von Buche, recht variabel


    Verwechslungen: Mit anderen Filzröhrlingen.
    Die Art ist vor allem gegenüber dem Blutroten Röhrling (X. rubellus) schwer abzugrenzen. Beide bevorzugen die gleichen Standorte, haben (mehr oder weniger deutliche) rote Pünktchen in der Stielbasis und sind farblich sehr variabel. Allerdings findet man auch bei rothütigen Formen vom Eichen - Filzröhrling kaum Rottöne am Stiel. Diese sind beim Blutroten Filzröhrling stärker ausgeprägt.
    Xerocomus / Xerocomellus bubalinus kann makroskopisch durch stärker rötlich bis rosaliches Hutfleisch unter der Huthaut und Blaufärbung vor allem im Hutfleisch über dem Röhrenboden unterscheiden werden.


    Wissenswertes: Das Epithet communis wäre eigentlich das älteste und damit gültig, allerdings ist die Originalbeschreibung von Bulliard missverständlich und wurde schon verschieden interpretiert. Die Beschreibung von Hlavacek ist eindeutiger.


    Bilder:





    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Xerocomellus rubellus = Blutroter Filzröhrling<
    >Xerocomellus armeniacus = Aprikosenfarbener Filzröhrling<
    >Xerocomus (Boletus) bubalinus = Blassgelbbrauner Filzröhrling<
    usw–¦

    Hallo, Earl!



    Boletus radicans besitzt, wie der Name verrät, kleine "Wurzeln" an der Stielbasis. Alternativ käme noch Boletus impolitus (Fahler Röhrling) in Frage.


    Das ist ja interessant mit den Wurzeln. Meinst du Rhizomorphen? Hast du dazu eine Quelle? Ich dachte nämlich immer, der Name käme von der häufig wurzelnden Stielbasis... :/


    B. impolitus ist das übrigens nicht. Vergleiche mal die Verfärbungen von B. radicans und B. impolitus. ;)


    Tja.
    Ich würde den optisch schon für B. radicans (Wurzelnder Bitterling) halten. Hast du den schon mal jemand anderem zum Kosten gegeben?



    LG, pablo.

    Hallo, Bärbel.


    Vieleicht ist es Ihnen möglich, sie in eine begründete Hypothese samt korrekter Termini zu überführen.


    Nö.
    Das machen wir jetzt mal anders rum:
    Ich habe eine Behauptung in den Raum gestellt, du zweifelst sie an, wenn ich das richtig verstehe (ist leider bei deinen sonderbaren Formulierungen oft nicht so einfach zu erraten, was du eigentlich willst).
    Jetzt erklär mal, was dich denn daran zweifeln lässt. Aber bitte etwas detaillierter und aussagekräftiger als kürzlich im Portrait zu Lachnum subvirgineum, das war ja inhaltlich irgendie ganz schön mager.
    Ich habe dich nach wie vor im Verdacht, vielleicht gar nicht so unkundig in Sachen Pilze zu sein, wie du es aussehen lässt.
    Das wäre also eine gute Gelegenheit für dich, mal wirklich inhaltlich etwas beizutragen, auch ohne gleich deine Identität und deinen Zugang zur Mykologie aufzudecken.


    Denn mal ganz im ernst:
    Was soll man von jemandem halten, der / die sich immer nur zu Wort meldet, wenn es was rumzukritteln gibt, sich dann aber in der Anonymität verkriecht und keine belegbaren, sachlichen Inhalte mehr beisteuert?
    Das Verhalten finde ich eigentlich bedauerlich. Weniger für uns als Gemeinschaft (es sind hier genug durchaus fachkundige und auch sehr nette Leute aktiv), sondern viel mehr für dich, Bärbel.


    Anschluß an eine Gemeinschaft findest du nicht, wenn du dir permanent nur Mühe gibst, den Leuten auf die Nerven zu gehen. Daß sich das auch auf deine etwas groteske Art der Anreden und Formulierungen bezieht, weißt du ja wahrscheinlich.
    Klink' dich ein, sag "hallo" oder "moin" statt irgendwelcher steifen und kalt bis unehrlich wirkenden Floskeln. Erzähl mal was über dich (müssen ja keine Namen sein), was du so im Bereich Mykologie machst und wo deine Interessen liegen. Versuch Kritik anzubringen, aber versuch sie zu begründen und mal so zu formulieren, daß sich nicht alle Welt genervt fühlt.


    Wenn du das auf die Reihe bekommst, dann heißt es hier "Herzlich willkommen, Bärbel" und du wirst eine Menge Spaß und Freude haben. ;)



    LG, Pablo.

    Daher mal meine freie Interpretation des von Dir vorgestellten Pilzes:
    Buchwald-o-boletus ligni-cola klingt nach einem Cola-trinkenden Pilzsammler, der im Buchenwald einen Boleten gefunden, der umgesattelt hat, nämlich zum Weißfäuleerreger wurde und Lingnin zersetzt ^^ ;)


    :D


    Du brauchst kein Latein, Kuschel. Du bist ein Sprachgenie. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Moin, Leute!


    Nun ist aber auch mal gut hier.
    Warum wird auf solche mehr als eindeutigen Anfragen eigentlich überhaupt reagiert? Da ist doch jeder Kommentar überflüssig. Anfeindungen und Scherze auf Kosten des Fragestellers übrigens aus meiner Sicht auch.


    Es kann eben nicht immer ein Moderator anwesend sein.
    In solchen Fällen würde ich doch mal dafür plädieren, daß wir uns einfach mal bedeckt halten und gar nicht reagieren. Das spart uns Nerv und Ärger und der Moderation ein ausuferndes Durchgehen von Beiträgen, wo es eigentlich nichts zu Lesen, sondern nur etwas zu schließen gibt.


    In diesem Sinne:
    Ruhig und entspannt bleiben.
    Das löst sich ohnehin in Wohlgefallen auf.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hans!


    das ist auf jeden Fall einer aus der Gruppe.
    Ich denke, mit P. involutus liegst du richtig, wenn der Hutrand auch alt noch schön eingerollt ist, die Farbe (besonders der Lamellen) nicht allzu gelb ist, und da keine roten Tröpfchen an der Stielbasis oder am Basismycel zu finden sind.


    Vgl. auch >hier<, vor allem im zweiten Beitrag von Toffel.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!



    Moin, nur kurz, der Richtigkeit halber.
    Ahorn bildet nur ENDO- und keine EKTOmykorrhiza.


    LG Christian


    Danke, habe ich oben korrigiert. :thumbup:


    Kuschel, danke für den Link. Andreas und Christoph schließe ich mich da absolut an, das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Auch wenn ich nie mikroskopiert habe und nie in Russland und / oder Finnland war.
    Aber es tut gut, wenn die eigene Ansicht von ausgewiesenen Fachleuten bestätigt wird.


    LG, Pablo.[/b]

    * ich fand ja auch, dass er braunes Sporenpulver hat :nana:
    aber Pablo hat nunmal ein gewisses Überzeugungstalent :)


    Du wolltest sagen, "Pablo hat ein gewisses Verwirrungstalent". Oder? :D


    Aber unbedingt! :thumbup:
    Ich würde ja sagen: "Schon ok, die Lamellen sind doch eindeutig, von verschieden reifen Sporen braun gefleckt, passt sehr gut zu Crepidotus"...
    Aber wo bliebe da der Spaß?
    Warum einfach, wenn's auch umständlich geht?
    Zumal ich so nebenher versuche, irgendwie mit dem Durcheinander von Xerocomus engelii / communis / quercinus usw. klar zu kommen. Da ist mir gerade jeder einfach, zielführende Gedanke fremd. :D



    LG, Pablo.

    Hi.



    Unter AHORN????? 8| Pablo, das würde ich schon wieder bezweifeln :evil:


    Darum schrieb ich ja auch:

    Zitat


    Platane, Ahorn, Robinie, Rosskastanie, Eschen geht natürlich nicht.


    Ahorn bildet überhaupt gar keine EndoEktomykorrhiza aus. Mit keiner Pilzart.



    Eben darum halte ich persönlich auch nicht von der Abtrennung eines "Birkensteinpilzes", weder als eigenständige Art, noch als Varietät. Zumal ich auch schon bei Rotbuche Fruchtkörper von B. edulis gefunden habe, die morphologisch hervorragend zur var. betulicola gepasst hätten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Da lässt sich nicht viel machen.
    Zum Milchling fehlen wichtige Angaben wie Geruch (frisch) und Geruch (beim Antrocknen), Farbe und Fluidität der Milch (frisch) und Verfärbung / Verhalten der Milch beim Antrocknen (am besten auf weißem Taschentuch) und Geschmack der Milch. Generell ist es auch hilfreich, da eine größere Kollektion (jung / mittel / alt) zu haben.


    Den zweitenmüsste man auch mal genauer ansehen, wichtig wäre hier die Sporenpulverfarbe. Das könnte gelbbräunlich sein und dann wäre es wohl ein Flämmling (Gymnopilus spec.).


    Zu den Helmlingen wäre auch das genaue Substrat wichtig, ebenso der genaue Geruch (was heißt "stechend"? Rettich oder eher Chlor?) und eventueller Austritt von verschiedenfarbiger Flüssigkeit beim Ärgern.



    LG, Pablo.

    Schon wahr. :thumbup:


    Aber wenn's ein Braunsporer ist, was hat dann das weiße Pulver auf den Hüten zu suchen? Ich meine nicht die Velumreste / Schuppen zu den Huträndern hin, sondern das feine Zeug, was sich in den Vertiefungen ansammelt.
    Die Pilze werden doch kein Daum - Syndrom haben? :evil:


    Aber es ist mir nicht klar. Darum schrieb ich ja "könnte man mal ermitteln".
    Ansonsten hätte ich gleich Panellus mitis geschrieben.
    Aber die Richtungen Crepidotus (Stummelfüßchen) und Hohenbuehelia (Ähm...?) sollte schon hier offen bleiben dürfen.



    LG, Pablo.


    Nö, ich meinte keinen speziellen Steinpilz.


    Dann machst du's echt kompliziert. 8|
    Die vier Arten haben völlig unterschiedliche ökologische Ansprüche und ein ziemlich verschiedenes Verhalten in der Wahl des Mykorrhizapartners.


    Ein kleine Ergänzung zum Fichtensteini siehe oben.


    Das Problem ist, daß - gerade in "Anfängerbüchern" - meist "bei Fichte" steht. Aber auch in weiterführender Literatur heißt es oft nur "Laub- und Nadelbäume". Eine gute Monographie habe ich leider nicht, aber so einige eigene Erfahrungen durfte ich schon machen. :)


    PS.:
    Klar, eine Gerd - Folie dazu wäre famos! :thumbup:
    Man könnte auch mal gucken, ob Björn sich dazu in seinem Buch irgendwie äußert (Schau an, jetzt hätte ich's doch gerne :) ).


    LG, Pablo.

    Hallo, Kuschel!


    Welchen Steinpilz meinst du denn?
    Den Echten, also B. edulis?
    Der kann - wenn er will - mit so ziemlich jedem Baum. Hatte ich aber schon geschrieben.


    Edit:
    Wenn du zu B. edulis da echt nichts findest, dann such mal nach Boletus betulicolus oder Boletus edulis var. betulicola. Wobei ich die Ansicht verschiedener Autoren vertrete, daß auch diese Varietät zu Boletus edulis s.str. zu rechnen ist. Ich kenne da so ein hübsches Waldstück (Ebereschen, Ahorn, Birke), wo an einer Stelle je nach Jahreszeit und Laune des Pilzes entweder dicke, dunkelhütige, klassische Fruchtkörper auftauchen (auch durcheinander), oder eben etwas, das dann zur var. betulicola passt.


    Ansonsten kannst du das Spektrum der Baumpartner noch etwas erweitern: Auf jeden Fall kannst du noch Eßkastanie und Linde dazu nehmen. Dann natürlich Douglasie, Hainbuche, Haselnuss (hattest du am Stammtisch ja schon erwähnt).


    Platane, Ahorn, Robinie, Rosskastanie, Eschen geht natürlich nicht.
    Bei Lärche, Weide und Pappel bin ich mir jetzt nicht sicher, glaube aber die gehen auch nicht.



    LG, Pablo.

    Moin, Daggi!


    Das klingt doch gut erstmal. In ein paar Wochen läuft das dann bestimmt auch noch entspannter, eben so, wie du dir das vorstellst.
    Fraua kann sogar drei oder vier Hobbys haben.
    Ob Mann das auch kann, ist schon eher fraglich. :D


    Birke ist übrigens ein gängiger Mykorrhizapartner von B. edulis (Fichtensteinpilz). Wenn man Haselnuss als Strauch sieht, dann können auch Sträucher Mykorrhizapartner für den Fichtensteini sein. Mit Hasel geht es jedenfalls. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    So ungefähr drei mögliche Gattungen fallen mir hier auch ein.
    Vielleicht lässt sich das aber klären:
    Da sieht es auf dem ersten Bild so aus, als wären die FK kurz gestielt und die Lamellen scharf vom Stiel abgesetzt? Dann könnte man mal ermitteln, ob es ein Weißssporer ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Wikipedia hat hier nicht unrecht, und "wir" haben sowieso immer recht. :D
    Bitte nicht vergessen, daß es (je nach Gattungskonzept) ein bis zwei dutzend "Anischampignons" gibt. Es handelt sich dabei um eine Sektion in der Gattung Agaricus, in der alle gilbenden und nach Anis oder Bittermandel riechenden Arten zusammengefasst sind. :evil:


    e: ächz, bin ich langsam... Ich muss ins Bett...
    ee: Und wirr... Danke, Stephan, ich hab's verbessert. Natürlich Agaricus...


    LG, Pablo.

    Hallo, Ulla.


    Ok.
    Dann sollte sämtliche Fachliteratur dringend überarbeitet werden. ;)
    "Mykorrhiza mit Birke" kann ich nirgendwo finden, und leider nicht auf eigene Erfahrung zurückgreifen.



    LG, Pablo.