Beiträge von Beorn

    Hallo, Andreas!


    Stimmt. Es wird leider schon wieder arg trocken. Dennoch ist wohl im Schwarzwald an einigen Stellen noch eine Menge los. Speziell Nordhänge, Muldenlagen, Tallagen und generell feuchte Standorte (Hochmoore und angrenzende Bereiche) könnten noch eine recht gute Artenvielfalt bieten. Und natürlich auch was für den Kochtopf.
    Am Samstag war ich mit Harry im Raum Offenburg unterwegs (>Bericht 1<; >Bericht 2<). Es geht also schon was.
    Ich drücke euch die Daumen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo Stephan, Mausmann, Helmut, Gerd und Kuschel!


    Danke!
    Es ist immer toll, neue Pilze zu entdecken und neue Standorte gezeigt zu bekommen. Wenn es euch beim Anschauen auch gefällt, dann freut es umso mehr!


    Ich war am Wochenende mit meiner Schwester in Endingen am Kaiserstuhl, von dort nach Offenburg ist es kaum mehr als eine halbe Stunde Fahrtzeit. Da ist das kein Problem, von Mannheim aus wäre es schon ziemlich weit...
    Aber daß sich die Gelegenheit geboten hat, und es auch noch so problemlos mit dem Treffen geklappt hat, war natürlich großartig.


    Die Pfifferlinge haben wir nur eingesammelt. photographiert habe ich die gar nicht. Vielleicht hat Harry da noch ein Bild, das weiß ich nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Der Ort war im eher sauren Laubwald (überwiegend Buche, ein paar Fichten darin),


    Dann ist also nichts dran an der Theorie, daß L. lacrymabunda (fast) nur auf Kalk fruchtet, bzw. an anderweitig mit Nährstoffen und / oder basisch beeinflussten Standorten?


    Aber optisch könnte das passen, keine Frage. :/



    LG, Pablo.

    Hallo, Lexi!


    Der erste Pilz ist irgendein Champignon. Die undeutlich beringten Stiele, Standort und Wuchsweise schließen den Wiesenchampi (Agaricus campestris) mal nicht aus.
    Aber Champi - Bestimmung ohne kompletten Pilz (Stielbasis!!! Die ganze, komplette Stielbasis!!! Nicht abgebochen oder abgeschnitten!!!) und komplettes Schnittbild bringt's irgendwie nicht so richtig, sorry.


    Der zweite Pilz könnte mit Vorbehalt so in richtung Wiesenstaubbecher (Vascellum pratense) gehen. Aber auch das ist anhand der Bilder und meines Wissensstandes mehr so geraten. ;)
    E.: Wenn da sogar Björn raten muss, dann kannst du V. pratense wahrscheinlich auch vergessen.



    LG, Pablo.

    Guten Morgen, Gerd!


    Nun hatte ich ja auch einige Monate Zeit, mir noch einige Dutzend Fenchelporlinge anzuschauen und zu beschnuppern: Ich finde, die riechen im Jungstadium etwas anders, und ab einem gewissen Alter auch nicht mehr so wirklich wie sie sollen.
    Aber ich kann dir folgen, was Abejas hier gezeigte Pilze betrifft: Das sind Fenchelporlinge.


    In der letzten Bildserie meine ich an der Schnittfläche zudem noch die Reihige Braunfäule - Tramete (Antrodia serialis) zu erkennen.
    Zu dem kleinen gelben Pilz kann ich leider nichts weiteres sagen, da ich in der richtung seit dem kaum eigene Funde untersucht habe. Insbesondere den einen oder anderen Saftling würde ich gerne mal anschauen, aber das kommt wann es kommt.


    Von einem geruchlosen Aniszähling hatte ich in der Tat noch nichts gehört. Die wenigen Funde, die ich bislang hatte, haben schon eindeutig gerochen, aber die Art sollte man vermutlich auch ohne Geruch erkennen können.
    So wie den Fenchelporling ja auch (mit ausreichend Erfahrung eben).



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Bei edm Stummelfüßchen kannst du mal überprüfen, wie elastisch dei Fruchtkörper sind, insbesondere die Huthaut. Wenn du mit der ähnliche Sachen wie mit der Huthaut vom Dehnbaren Helmling oder (weniger stark elastisch) Pfirsichtäubling machen kannst, dann hast du gute Chancen, hier das gallertfleischige Stummelfüßchen (Crepidotus mollis) gefunden zu haben.


    Kastanienbrauner Stielporling ist richtig.
    Die Täublinge lasse ich aus;
    Der letzte ist ein "Zackpilz" so aus der Umgebung Conocybe oder Pholiotina. ;)



    LG, Pablo.

    Tja.


    Vielleicht wuchsen die Pfifferlinge bei einer Fichte oder Kiefer, die nun abgestorben ist? Dann sind natürlich auch die Pfiffer weg. Also ich sehe gerade in den GPBWs die als Symbionten für C. cibarius (Echter Pfiffer) notierten Mykorrhizapartner (nur Nadelbäume) ein: Picea abies (Fichte), Abies alba (Weißtanne), Pinus sylvestris (Kiefer), Pseudotsuga menziesii (was immer das auch ist, jedenfalls nicht Larix).


    Also die Goldröhrlinge haben mit dem Ausbleiben der Pfiffer definitiv nichts zu tun. Das hat andere Ursachen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Magicdietz!


    Ich bin mir gar nicht so sicher, ob du da überhaupt Schüpplinge (Pholiota spec) gefunden hast.
    Schade, daß das zweite Bild unscharf ist. Die Stieloberfläche hätte mich jetzt schon interessiert. Ebenso ein Blick auf das Velum.
    Ein paar ältere Pilze waren da nicht am Standort?
    Da hätte man vielleicht etwas mehr sehen können. So einen vagen Verdacht richtung Risspilz (Inocybe spec) würde ich mal äußern. Kann aber auch was Andderes sein. Für mich gehört das auf jeden Fall in die Kategorie SBP (Schwieriger, brauner Pilz). ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Helmut!


    Ohne mir jetzt zu 100% sicher zu sein:
    Lärche ist meines Wissens kein Baumpartner für Pfifferlinge. Insofern kann da auch nichts verdrängt werden. Wenn ein Wald, der vormals aus Buchen und Fichten bestand, jetzt nur noch aus Lärchen besteht, dann könnte man schon von Verdrängung sprechen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Wie wär's dann mit einem Pilz - Mikroskopierkurs?
    Die Pilzzentren in Dt. bieten sowas regelmäßig an. Sowohl in Hernberg, als auch bei Andreas Gminder und Lothar Krieglsteiner wirst du da sicher fündig. :thumbup:


    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzforum!


    Am Samstag ergab sich die Gelegenheit, einmal mit Harry (hosing17) zusammen loszuziehen. Was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt. :thumbup:
    Ein toller Tag mit einigen hübschen Pilzen und in zwei völlig verschiedenen Biotopen.


    Denn zunächst ging es an einen traumhaft schönen Baggersee.
    Pappelraufüße? Hatte ich noch nie gesehen.
    Harry sei dank: Das hat sich geändert.


    Pappel - Raufuß (Leccinum duriusculum):


    Die teilten sich den Standort mit Eichen - Rotkappen (Leccinum aurantiacum):


    Und dem Braunen Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus):


    Sowie einigen Täublingen und Kremplingen, die hier nicht abgebildet werden.


    Ein Stück weiter schöne Riesenporlinge (Meripilus giganteus); ausgewachsen:

    und jung:


    Auf einer Wiese in der Nähe, meine ersten Wiesenchampis (Agaricus campestris) in diesem Jahr:


    Nun aber weiter, nach kurzer Fahrt landen wir im Schwarzwald in einem abgelegenen Tal fern der Touristenrouten.


    Im ersten Anstieg ein Tannen - Feuerschwamm (Phellinus hartigii):


    In einem Meer aus Amethyst - Pfifferlingen dann ein Blättling, den ich mir noch vornehmen muss:

    ---> Die notiere ich mir mal als junge Dreifarbige Blättertramete (Daedaleopsis tricolor).


    Sowie die gute Gelegenheit unter Harrys Führung mal ein paar Täublinge besser kennen zu lernen; wie den Rotstieligen Ledertäubling (Russula olivacea):


    Oder den Harten Zinnobertäubling (Russula rosea):


    Weiter oben am Kamm Porphyrröhrlinge (Porphyrellus porphyrosporus):


    Sowie ein sehr schöner Fund, nämlich der Aprikosenfarbene Röhrling (Xerocomus armeniacus):


    Von dem wir später an anderer Stelle sogar noch eine weitere Kollektion finden konnten:


    Kleinigkeiten unterwegs; Grünspanbecherlinge (Chlorociboria spec.):


    Schönheiten in den Wäldern, wie der Braunberingte Schirmling (Lepiota ignivolvata):


    Oder der Feuerschüppling (Pholiota flammans):


    Ein etwas mitgenommener Risspilz (Inocybe spec.) am Wegrand:


    Und - passend zum Riesenporling anfangs trafen wir noch auf zwei Bergporlinge (Bondarzewina mesenterica):


    Ein kleines Goldblatt (Phylloporus pelletieri) zum Abschluß:


    Natürlich gab's noch viel mehr, auch volle Körbe, aber bei den "schwierigen Pilzen" musste ich mal Pause machen und (quasi) nichts mitnehmen. Zuviele ungeklärte Arten warten noch auf einen Namen. :evil:


    Dafür wollte ich heute nochmal an einem mir bekannten Standort für Wurzelnde Bitterröhrlinge (Boletus radicans) vorbei, da mir der in diesem Jahr noch nicht begegnete und im letzten Jahr nur alte Schlappen. Ich will auch mal schöne Bilder von dem!
    Und was zeigte sich an der nämlichen Stelle?
    Na klar, zusammengesackter Moder und Ruinen. ;(
    Verfallener Bitterling (Boletus radicans):


    Dafür um die Ecke mein Zweitfund in diesem Jahr von hübschen Wiesenchampis (Agaricus campestris)

    In zwei satten Hexenringen. Lecker. :P



    LG, Pablo.

    Hallo, Piku!


    Das sieht doch nach einem sehr schönen Ausflug aus. :thumbup:
    Um alle Pilze wirklich zutreffend zu bestimmen, fehlen mir die Kenntnisse und natülich auch mehr Bilder und Angaben. Aber es ist ok, es ging ja um einen Ausflugsbericht und ihr wart einfach auf Pilzjagd. ;)


    Pilz 1 Bild 1 ist der Grubige Wurzel - Schleimrübling (Xerula radicata): Die Bidler 2 und 3 zeigen eine andere Art, möglicherweise den Breitblättrigen Rübling (Megacollybia platyphylla).


    Pilz 4 ist echt ein Highlight. :D
    Das ist ein Kiefernsteinpilz (Boletus pinophilus). Glückwunsch.


    Pilz 6 sind vertrocknete Amethyst - Pfifferlinge (Cantharellus amethysteus).


    Pilz 8 passt möglicherweise irgendwo in die Umgebung des Stinkschirmlings (Lepiota cristata) mit unangenehm metallischem Geruch (wie KArtoffelbovist).


    Pilz 10 ist sicher ein Perlpilz (Amanita rubescens). ;)


    Und das Monsterei war mal ein Ball. :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    ich weiß so genau was du meinst. Es ist schon ein rätselhaftes Bild. Aber irgendwie meine ich eine Blaufärbung unten am Stiel zu sehen, was dann ein KO - Kriterium gegen die Marone wäre. :/


    Ist eben etwas schwer zu beurteilen, das Bild.
    Aber keine Sorge, Angelika: Beim nächsten Mal klappt's bestimmt schon besser. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd & Ja!


    Zu dem Gelben Hexenröhrling hatte ich ja schon was gesagt. Hatte ich auch geglückwünscht? :)
    Parasole mag ich so übrigens auch sehr gerne. Es muss ja nicht immer ein Schnitzel sein. Der Pilz kann auch sehr gut anders zubereitet werden. :plate:



    LG, Pablo.

    Hallo, Cross.


    Das ist gar kein Problem. Ich laufe auch nicht mit einem Messerset in den Wald und schneide mit einem Messer alles auf. Auch Knollis, giftige Cortinarien, Gifthäublinge und Risspilze. ;)
    Einmal gründlich abwischen und gut ist. Sonst müsste man sich ja auch nach jedem angefassten Giftpilz die Hände waschen. :D
    Die Menge an Gift, die du da überträgst, ist so verschwindend gering, daß man davon gar nichts merkt. Atmen ist da wesentlich gefährlicher: Herumfliegende Giftpilzsporen, Fuchsbandwurm, der rauchende Pilzkollege usw.
    Unbekannte / giftige Pilze und Speisepilze getrennt aufzubewahren macht schon Sinn, aber übertreiben muss man es nicht. :)



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Stimmt, Harry hat wohl recht. :thumbup:
    Ich meine auch auf dem nachgereichten Bild rötliche Poren zu erkennen.


    Hier gibt es dann drei sehr ähnliche Arten:
    Boletus legaliae
    Boletus rhodopurpureus
    Boletus rubrosanguineus


    Wichtig zur Unterscheidung wäre nach >Boletales.com< ob die Hutoberfläche auf Druck blaut. So sieht es für mich zumindest aus. Wennd er Pilz dann noch in einem Bergnadelwald gefunden wurde, würde ich mal zu B. rhodopurpureus tendieren.
    Edit: Quatsch. B. rhodopurpureus blaut am Hut und in den Bergnadelwald gehört B. rubrosanguineus. :shy:


    Aber mit Sicherheit kann ich's nicht sagen, da ich keine der drei Arten jemals gefunden habe.
    Da wäre eine gesonderte Bestimmungsanfrage schon Gold wert, ev. könnte man Jürgen auch dazu noch eine PN schicken, damit er die auch in der Fülle der Anfragen wiederfindet.



    LG, Pablo.

    Hallo, timster!


    Eine Online - Bestimmung taugt niemals als Verzehrfreigabe.
    Davon abgesehen ist das Loch im Hut deines Steinpilzes ziemlich egal. Allerdings macht der ansonsten schon einen recht ältlichen Eindruck. Der Hut sollte auf jeden Fall noch fest sein, also kaum einzudrücken. Das selbe gilt für Stiel und Röhren: Ist der Stiel weich, hast du einen vermadeten Pilz vor dir und kannst ihn gleich stehen lassen. Wenn die Röhren wabbelig oder schon gelbgrünlich sind, dann solltest du ihn auch in jedem Fall stehen lassen.
    Sicherheit würde dir ein Weg zu einem Pilzberater verschaffen, der kann einen Pilz auch richtig beurteilen. Die Genießbarkeit im Falle alter Pilze einzuschätzen, ist in einem Forum kaum möglich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias und Harry!



    vergl. mal B. rhodopurpureus
    Gruß Harry


    In die Richtung dachte ich auch gerade, kam aber wegen der fehlenden Gelbtöne am Stiel eher zu B. rubrosanguineus. ;)
    Aber erstmal will ich die Poren sehen. Die müssten ja in beiden Fällen rot sein.


    Glatthexe (B. queletii) könnte schon hinkommen, aber so ein wenig vermisse ich die Rottöne am Hut und an / in der Stielbasis... :/


    Aber Glückwunsch, Matthias, tolle SAchen hast du da aufgestöbert. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Im Pfälzer Wald?
    Geil. Ich kenne eine Fundstelle für den im Odenwald, aber die Fundstelle würde ich auch gerne kennen lernen.
    Gut, der ist noch recht jung, man müsste mal schauen, ob da noch was rotes oder braunes am Fruchtkörper auftaucht, glaube ich aber nicht.
    Dann ist das nämlich nicht einfach ein Flocki mit Pigmentstörung, sondern ein Flocki mit konstanter Pigmentstörung.
    Den würde man derzeit wohl >Boletus pseudosulphureus< nennen.
    Das ist schon eine Rarität. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Jani!


    Ulla hat eigentlich schon alles gesagt. Beim Täubling halte ich mich auch zurück.
    Aber kannst du uns bitte einen Gefallen tun:
    Wenn du schon mehrere Pilze in einer Anfrage zusammenfasst, dann bitte die Bilder nummerieren!
    Und ein paar Angaben wären auch nicht schlecht. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Björn, Gerd: Ihr seid einsame Spitze. :D :thumbup:


    Jürgen: Es gibt noch eine weitere Alternative, was mit den Dingern anzustellen wäre: Die Hexeneier ernten, aufschneiden, den innersten, reinweißen Teil (das was später mal der Stiel werden will) entnehmen und (roh) als Salat schön anrichten.
    Schmeckt ganz lecker, irgendwie ein wenig nach Radieschen. ;)
    Wollte ich schon immer mal machen, war nur zu faul, im Wald so viele Hexeneier zusammenzutragen, daß es für einen Salat reicht.
    So nehme ich die nur hin und wieder las kleinen, erfrischenden Snack im Wald ein.



    LG, Pablo.