Hallo Hans, hallo @all!
Das sieht aus, als hättet Ihr jede Menge Spaß gehabt, auch mit wenigen Pilzen.
Und wenn ich die ganzen Namen so lese und mir die Bilder anschaue, wäre ich gerne dabeigewesen - nicht nur aus lukullischer Sicht! 
Jede Menge Spaß hatten wir, liebe Tuppie, keine Frage.
Das mit dem Dabeisein ist halt so eine Sache.
Dich und deine Schwester hätte ich natürlich gern dabei gehabt am Wochenende. Und nicht nur ich.
Aber leider gibt es Grenzen.
Mehr als 20 Pilzfreunde hätte die Hütte schwerlich verkraftet.
Eingeladen und organisiert hat das letztlich unser Craterellchen.
Und ich war sehr glücklich, dabeisein zu dürfen.
Nobi, Texten, Craterelle, Hans, Sarifa und all die anderen hoffe ich auch mal irgendwann kennenzulernen - übrigens, tolles Shirt, Nobi!
Daran dürfte Schwesta Tuppie nicht ganz unbeteiligt gewesen sein.
So isses!
Schwesta hat die Vorlage gegeben (ist Teil einer Trilogie), Ingo hat es umgesetzt und ich habe es mir halt übergestreift.
... und jetzt mal ehrlich: GNOLM-T-Shirt-Kollektion, und ich habe keins bekommen????? 
Bitte Don "Ingo" Gnolmio kontaktieren.
Wer, wenn nicht er, kann Dir helfen?
Und nun geht es zurück zum Pilzwochenende im Harz.
Schön eingefangen hast Du die Atmosphäre, lieber Hans!
Auch ich kann nur sagen, dass das ein gelungenes Treffen
war. Trotz weniger Pilze.
Was habe ich mich gefreut, Euch endlich persönlich
kennenzulernen, Sarah, Heide, Tom, Vangelis und natürlich Emma.
Und all die anderen wiederzusehen!
Leider ist die Zeit viel zu schnell vergangen.
Tja, die Schnecken.
Eine unserer beiden war heute nachmittag bereits dabei,
die Küche zu erkunden.
Danke, Erebus & Isaban, für diese gelungene
Überraschung!

Unmittelbar neben unserer Unterkunft befand sich der
Oderteich, ein kleiner Stausee.
Wie gern hätten wir da gebadet, leider war das bei dem
extremen Niedrigwasser nicht möglich.

Zum Zustand der Fichtenwälder hat sich ja bereits Hans
geäußert.
Ja, das war schon schlimm, ist allerdings letztlich
menschgemacht.
Hier noch ein Bild von einem toten Wald und zwei
gefallener Riesen.

Und hier ein Rindenstück, wo man deutlich die Spuren des
Verursachers sehen kann.
Vom Buchdrucker, einem der gefährlichsten Borkenkäfer.

Wo geschwächte Fichten sind, ist er sofort zur Stelle.
Der Rotrandige Baumschwamm (Fomitopsis
pinicola). Aktuell Massenpilz im Harz.

Trotz Trockenheit präsentierte er sich
voller Guttationstropfen.

An den wenigen wasserführenden Bächen gab
es manches zu entdecken.

Auf der Jagd nach den „Sumpfhauben“ waren
hier Tom, Hans und Lara, während Erebus gelassen abwartet.

Die rosa Varietät.

Am Bachufer zwischen Moosen gab es noch so
manches zu entdecken.
Wie den Feinschuppigen Trichterling
(Infundibulicybe squamulosa).
Ein recht seltener Pilz, laut
pilze-deutschland.de jedoch bereits zweimal bei Braunlage im Oberharz
nachgewiesen.


Einen Schwärzenden Saftling (Hygrocybe
conica) konnte ich ebenfalls da finden.
An sich nichts Besonderes - in diesem Jahr
schon!

Auch einen Helmling konnte ich im Sphagnum
(Torfmoos) antreffen.
Wegen des Habitates und der roten
Lamellenschneiden sicher der Rotschneidige Helmling (Mycena rubromarginata).
Interessanterweise war er von einem weiteren Pilz befallen, dem
Helmlings-Schimmel (Spinellus fusiger).



Phytoparasiten, also pflanzenparasitische
Pilze, haben ein gutes Jahr.
Einen möchte ich Euch kurz vorstellen, da
er unmittelbar an unserer Hütte wuchs.
An Fuchs-Greiskraut (Senecio ovatus) hatte
er nahezu jedes Blatt befallen.
Podosphaera senecionis, der
Greiskraut-Mehltau.

Die winzigen kugeligen Fruchtkörper werden
keine 0,1 mm groß!

Jedes Perithecium enthält einen achtsporigen Ascus.
Gern möchte ich noch ein paar Farbtupfer
setzen.
Ingo fand an einem durchfeuchtetem
Holzstück in einem Bach diese leuchtend gelben Becherlinge.


Makroskopisch und vom Standort her vermute
ich hier Phaeohelotium monticola (Leuchtendgelbes Submers-Stielbecherchen). Hast
Du es untersucht und inzwischen einen Namen geben können, Ingo?
Ebenfalls farblich intensiv war diese
Raupe, die sich an Ulis Schuh wohlzufühlen schien.
Großer Kohlweißling? Großes Fragezeichen!
Das Fragezeichen war zurecht gesetzt!
Mr. Malone erkannte hier den Mondvogel (Phalera bucephala). Danke!

Inmitten toter Fichten fand ich
schließlich diese einsame Nelke.

Kommen wir noch kurz zum
gesellschaftlichen Teil des Treffens.
Don „Ingo“ Gnolmio bei der Vorbereitung
des freitäglichen Grillabends.
Beschützt und bewacht von Sonjka, Laras und
unser aller liebstem Riesenschnauzer-Mädchen.

Abendbrot. Auftakt mit Isas leckerer
Linsensuppe.

Der „harte Kern“ hielt mal wieder bis weit
nach Mitternacht durch.
Nschuldischt die Bildquität…

Liebe Grüße vom Nobi