Beiträge von Norbert.S

    Hallo zusammen,

    Fund am Wegrand welcher mit einzelnen Bäumen besetzt ist.

    Mögliche Mykorrhiza-Partner : Eiche , Hainbuche , Salweide.

    Hut : bis 13cm breit. Wo 2 Hüte aneinanderlagen bei Jungen Pilzen violettlich (Lichtgeschützt)

    Sonst lehmbraun.

    Bei noch mit Cortina verschlossenen Hüten sind die Lamellen fast weiß , nur ein Hauch violett.

    Fleisch in Hut und Stiel weiß.

    Geruch : im Schnitt schwach süßlich , etwas anisartig.

    Kalilauge 3% gibt in Hut,-und Stielfleisch gelben Rand. Auf Huthaut unauffällig.

    Sporen mandelförmig , 9,3-10,7 x 5,2-5,7 allerdings noch nicht aus Abwurf.

    Diese Pilze fand ich an gleicher Stelle schon in anderen Jahren, Bestimmung gelang mir nie.

    Und heute wieder diese großen Pilze , jetzt stelle ich die mal hier ein.

    Möglicherweise gibts ja zielführende Hinweise.( ->variecolores ?)

    Grüße

    Norbert





    Kalilauge Stiel und Hutfleisch :

    Hallo,

    Was Mykorrhizapilze betrifft :

    Ziemlich sicher werden die Mycelien dadurch sehr beeinträchtigt und teilweise auch beschädigt.

    Allerdings werden sie so wenig zerstört wie die Baumwurzeln , an und IN denen sie ja existieren , nachwachsen ist garantiert.

    Die Fruchtkörperbildung ist aber dann für diese Saison erstmal erheblich behindert.


    So , das war jetzt mein 5000.ter Beitrag im Forum.

    Viel Blödsinn habe ich da schon eingebracht , mache jetzt zur Feier ne Flasche Wein auf.

    Ich hoffe , die nächsten 5000 werden etwas besser.

    Prost

    Norbert

    Hallo und Willkommen im Forum,

    Ja , sieht schon nach Hainbuchenröhrling aus.

    Das Foto ist ein bischen mickrig..........

    Schneide den durch , wenn er langsam grau anläuft dann ist es einer.

    Wenn der Schnitt weiß bleibt ist es ein Birkenpilz.

    Gruß

    Norbert

    Hallo,

    123 Pilze ist eine prima Seite um erst einmal irgendwo zu landen.

    Das wurde allerdings etwas mit Begeisterung und heisser Nadel zusammengestrickt.

    Deshalb schaue ich da gerne hin (die haben sich viel Mühe gemacht und Herzblut reingesteckt)

    Aber was ich da sehe und finde , glaub ich erst , wenn ich es auch wo anders verifiziert habe.

    Und trotzdem meine Hochachtung vor denen , die diese Aufgabe angegangen haben und realisiert haben.

    Gruß

    Norbert

    Hallo,

    Da stimme ich Jörg zu !

    Die Espen-Rotkappe (Weißstielige Rotkappe) hat höchstens im Alter eine nicht-weiße Stielbeflockung.

    Allerdings gibt es da in den diversen Auffassungen noch Klärungsbedarf. (deshalb auch kein lateinischer Name von mir)


    So sieht die Espen-Rotkappe aus , nix mit schwarz am Stiel.

    Gruß

    Norbert

    EDIT :

    So in ganz jung :

    Hallo,

    Eins und zwei sind ja klar.....

    Aber mach doch mal aussagekräftigere Bilder

    Beispiel :

    Bild1 : Pilz von oben

    Bild 2 : Pilz von unten

    Bild3 : Schnitt von Hutmitte bis Stielbasis

    ....und am besten vom Standort , deine Küche hilft da nicht weiter.

    Entschuldigung dass ich das so schreiben muss.

    Gruß

    Norbert

    Hallo Thorben,

    Ich glaube durch die Genetik wird gerade alles recht kompliziert , aber man dringt auch tiefer.

    Aber für meine Stufe ist Otidea alutacea durchaus ausreichend.

    Dann schreibe ich noch ein s.l. dahinter und bin glücklich.

    Myzel der eingesammelten Fruchtkörper habe ich nicht mehr , war beim Einpacken zu reinlich.

    Auf jeden Fall vielen Dank für die Hilfe.

    Gruß

    Norbert

    Hallo,

    Seit gestern versuche ich diesen Pilzen auf die Schliche zu kommen .

    Bisher fast vergebens , aber vielleicht hilft mir ja jemand auf den Gaul.


    Fund : In Großen Gruppen im feuchten Graben zwischen Gestrüpp und kleinen Bäumchen.


    Aussen feinkleiig karamel aber recht glatt , innen etwas dunkler blassbraun.

    Geruch : Unauffällig.


    Die Sporenschläuche sind 180 – 195 µm lang und 10,8-11,5 µm dick

    und enthalten je 8 Sporen.

    Die Paraphysen sind sehr dünn , so lange wie die Schläuche und meist am Ende um 90 bis 100 Grad gebogen.

    Mit Melzers keine Verfärbung an den Schlauchspitzen.

    Sporen : 13,3-16 x 6,7-7,8µm mit 2 Öltropfen.





    Und die Aussenseite (Kongo) :


    Ich war in meiner Unkenntnis ja erst beim Krötenöhrling.

    Aber Gerhard schreibt : Excipulumzellen mit KOH leuchtend gelb.

    Also nochmal in KOH 3% :


    Da gelbt nix ! Also favorisiere ich jetzt den Ledergelben Öhrling.

    Oder was sagt ihr dazu ?

    Grüße

    Norbert

    Hallo,

    Da hängen wir aber noch etwas dran........

    Gleich am Anfang im Birkenwäldchen bei den Birkenpilzen gabs auch Täublinge :

    Habe den tatsächlich bestimmt als Verblassender Täubling Russula exalbicans.

    Weitere Täublinge habe ich geflissentlich ignoriert , eine Täublingsbestimmung/Tag reicht mir.

    Mehr würde mich wohl in den Wahnsinn treiben.


    Dann gab es auch die ersten Reizker :

    Hier unter Fichte der Fichtenreizker , weiter hinten unter Kiefer auch den deliciosus.


    Im Moos zwischen Fels und Gestrüpp dann kleine weiße Pilzchen :

    Das sind wohl ganz junge Sistotrema confluens , bei welchen die Poren (oben links) noch nicht zu Stacheln zersplittert sind.


    Pappelraufüße Rotkappen gabs einige , aber nur ganz junge Babys , die durften weiter wachsen :


    Eigentlich hatte sich Tuppie die 80Km ja angetan um die Damwildrudel zu sehen.

    Auf der Wiese war aber gähnende Leere , hatte ich befürchtet.

    Sonntags gehen manche schon früh mit Hund über die Wiese , danach gehen die Schaufelbrüder in Deckung.

    Einen sahen wir doch noch , aber weit weit weiter weg - fotografisch kaum einzufangen.

    Suchbild : Wo ist der Damhirsch :


    Aber ich glaube , Tuppie hat es doch gefallen. Sie war ja die meiste Zeit beschäftigt :


    ....aber Die Öhrlinge welche wir gruppenweise fanden überfordern meine Bestimmungsfähigkeiten.

    Die stelle ich dann extra ein.

    Das wars erst mal.

    Grüße

    Norbert