Hallo Jonas,
Wahrscheinlich liege ich völlig falsch , aber ein wenig erinnert mich das an die Hirschbraune Tramete (Trametes cervina) , welche sich in unseren Breiten langsam durchsetzt.
Gruß Norbert
Beiträge von Norbert.S
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Hallo zusammen,
Fund : 1.Januar 2014 in Vorgarten unter undefiniertem Nadelbaum auf nackter Erde.
Die Becher haben bis 5cm Durchmesser , kleine schön halbrund , größere unregelmäßig geformt. Innenseite cremeweiß , Außenseite rehbraun. Fleisch nur 2-3mm dick (mit Fruchtschicht) , brüchig. Wegen der hellen Innenseite habe ich ja sofort einen Borstling in Erwägung gezogen , allerdings habe ich auch mit Lupe höchstens Andeutungen von Borsten oder Haaren an der Außenseite gefunden. Ist eher so wie Rauhleder.
Geruch unauffällig.
Sporen (25)29-31 X (13)14-15 , 2 Öltropfen
Bei den Sporenmaßen ziehe ich den Großsporigen Sandborstling in Betracht , weiß der Teufel , wie der jetzt lateinisch heißt , da herrscht wohl Verwirrung.
Ich hänge auch 3 Mikrobilder mit an , vielleicht nutzts , und verzeiht mir mein LIDL-Mikroskop , ich habe kein anderes.
Ach ja , das erste Bild zeigt den Fundort , was ist das für ein Baum ?
Was sagt ihr zu dem Fund ?
Dank im Voraus und Grüße
Norbert -
Hallo,
Danke euch , war nach Merkmalen ja auch für mich ein Birkenpilz , nur mit der Figur hatte ich bis dahin noch keinen gesehen.
Hat übrigens gut geschmeckt.
Grüße Norbert -
Hallo zusammen ,
Ist ja eigentlich eine blöde Frage , die ich hier stelle. Ende September fand ich diesen Pilz auf einer Wiese , die nächsten Bäume waren Erlen. Direkt hinter der einen Erle allerdings eine Hainbuche und eine Birke.
Diesen Pilz ordnete ich nach den Merkmalen - Stielbeflockung , keine Verfärbung im Schnitt usw. als Birkenpilz ein.
Aber immer wenn ich die Bilder betrachte , kommen mir wieder Zweifel : so sieht doch kein Birkenpilz aus - oder eine besondere Unterart ??? Komische Figur der....
Wer zerstreut meine Zweifel ?
Grüße Norbert -
Hallo Ihr Ingos,
Dank euch für die Bestimmung , von diesem Pilz habe ich noch nie gehört.
Die hatten ersten Frost und ihre beste Zeit schon hinter sich , da war mit dem Geruch kein Staat mehr zu machen. War zwar intensiv , aber ich könnte es nur so beschreiben : Wie wenn man eine verschimmelte nasse Kellerecke mit einem Haushaltsreiniger angeht. Also muffige Komponente und die Parfümierung von Mr. P.
Grüße Norbert -
Hallo zusammen,
Gestern war ich bei der Ernte von Frost-Schnecklingen , da muß man im Moos mit Nadeln und eingewehten Birkenblättern schon genauer hinschauen. Da sah ich doch im Moos kleine 'Pilzreste'. Bei genauerer Inspektion stellte ich fest , es waren kleine Einzelfruchtkörper (1-3cm breit) , welche das Moos umwuchsen , Nadeln und Ästchen umschlossen , ineinander verwuchsen , so brüchig , daß beim Herauspopeln das Meiste zerbrach. An der Unterseite fein gezähnelt , für Stacheln zu breit , für Poren zu aufgelöst , was mag das (gewesen) sein ?
Über Nacht gabs dann noch ein paar Sporen , ca. 5,5 X 2-3 µm , also keine vergammelten Semmelstoppeln. Wuchsort : an mehreren Stellen in diesem Biotop aber nur jeweils unter Kiefern.
Erstes Bild zeigt einen heraus präparierten "Sammelfruchtkörper" von oben , das zweite Bild das mit vielen Fruchtkörpern durchwachsene Moos.
Das dritte Bild von unten läßt 2 Stielansätze sehen (zusammengewachsene Fruchtkörper)
Im Vierten Bild Makroaufnahme der Fruchtschicht.
Resümee : keinste Ahnung wohin ich schauen soll....
Wer kann da weiterhelfen ?
Dank im Voraus und Grüße
Norbert -
Hallo, Schon ein Vorteil , wenn man gewisse Stellen regelmäßig abgeht. Schau ich nochmal nach den toten Weiden , liegt da meine Lupe mit Etui am Wegrand..
Grüße Norbert -
Hallo Abeja,
Fällt mir nur auf , daß bei diesem interessanten Beitrag der Schneckling fehlt , welcher jetzt gerade wächst - der Frost-Schneckling (Hygrophorus hypothejus). Also häng ich ein Bild von Heute dran. -
Hallo,
Letzte Woche habe ich auch noch Nadelholz-Häublinge gefunden , auch noch andere kleine Galerinas auf Moos.
Allerdings hats hier noch nichr richtig gefroren.
Gruß Norbert -
Hallo Ingo,
Doch ja , wir hatten eine Lupe , allerdings ist mir die wohl vor so 4 Wochen im Wald aus der Tasche gehüpft und schaut sich das Moos jetzt von nahem an.
Danke , daß du meine Zweifel zerstreut hast.
Gruß Norbert -
Hallo zusammen ,
Ich habe da mal ein Problem. Letztens fand ich an einem liegenden Birkenstamm Pilze , welche ich dann als Gallertfleischige Fältlinge bestimmt hatte. (Bild 1) Soweit kein Problem.
Ein paar Tage später an einem toten Weidenstamm (noch stehend) wieder Pilze , bei welchen bei der Bestimmung wieder Gallertfleischiger Fältling rauskam (Bild 2 und 3). Allerdings sehen die beiden so unterschiedlich aus , daß ich immer wieder ins Zweifeln komme.
Der an Birke war oben fast glatt , roch schwach aromatisch nach getrocknetem Pilzpulver.
Der an Weide hatte einen sehr großen resupinaten Anteil und die Oberfläche der Hutkanten war dicht weiß bepelzt , ein Geruch war für mich nicht festzustellen.
Frage : handelt es sich wirklich um eine Art und kommt die so unterschiedlich daher ?
Kann mich da jemand trösten und/oder mein Wissen erweitern ?
Grüße Norbert -
Hallo Mario,
Ja, dein Fund sieht doch nach Verwandtschaft aus. Allerdings waren deine deutlich heller. Ich dachte ja gestern , bei der durchgehenden Kaffee-graubraunen Farbe (außer Lamellen) finde ich die im nächsten Buch. Denkste........
Jedoch , wäre es alles so einfach , so würde es uns nicht so faszinieren...
Gruß Norbert -
Hallo Ingo,
Danke für die Hinweise. Wenn ich die Beschreibung im ersten Link lese , könnte ich spontan sagen : das Paßt. Schau ich aber in PiBaWü nach , bringt mich das Habitat ins zweifeln. Ich fand diese Pilze im ziemlich sauren Fichtenwald.
Gruß Norbert -
Hallo,
Gestern diese Pilzchen gefunden, im Fichtenwald im tiefen Moos wurzelnd.
Bisher komme ich nichtmal auf irgendeine Gattung.
Hut : 1,5cm Durchmesser , halbkugelförmig , dunkel graubraun.
Hut ,- und Stielfleisch Farbe wie Hut , glasig
Stiel : 4cm lang , bis 4mm dick (gleichmäßig) Farbe wie Hut , voll.
Die Stielspitze ist ca. 0,5 cm lang weiß beflockt.
Lamellen weißlich graubraun , untermischt , gerade angewachsen , nicht sehr dicht.
Sporenstaub weiß ,Sporen ca. 7-8 X 4 µm
Geruch : unbestimmt. Geschmack : mehlig mit ranziger Komponente –“ wobei ich mich mit solchen Beschreibungen schwertue.
Kann mir da jemand weiterhelfen ?
Grüße Norbert -
Hallo Björn und Norbert,
Ja , das paßt. Bei der Sporengröße wohl auch kaum zu verwechseln. Mit den Ascos habe ich es bis jetzt nicht so , aber wenn ich in pilzarmer Zeit drüber stolpere will ich doch wissen was es ist.
Björn , deine Seite ist klasse !
Grüße Norbert -
Hallo,
Ich brauche mal wieder Hilfe.
Heute fand ich an einem liegenden bemoosten Weidenstamm diese Becherlinge. In Gruppen/Büscheln gewachsen , Einzelbecher bis 2cm breit , Rand gewellt , Innenseite glänzend Violettbraun , Außenseite ebenfalls , leicht bereift.
Sporen lang , spindelig , 24,5-26 X 6-7 µm
Die Farben im zweiten Bild sind etwas zu hell (Blitz) , die anderen passen.
Wäre über eure Hilfe sehr dankbar.
Grüße Norbert -
Hallo Pablo,
Danke für deine Hinweise. Habe Band 5 der GPBWs Gestern abend auch noch durchgegrübelt , hatte danach für mich G.calyptrata ,G.hypnorum und G.heterocystis in der Auswahl.
Da ich an den Sporen nichts kalyptrates feststellen konnte hab ich den ersten gestrichen.
G.heterocystis sollte würzig riechen , für mich ist es hier aber eher Mehlgeruch - streichen wir auch.
Also bleibt G.hypnorum übrig , als den werde ich die Bilder mal mit den üblichen Zweifeln abheften.
Zumindest habe ich bei dieser Suche wieder viel gelernt....
Grüße Norbert -
Hallo Mario,
Vielen Dank auch ,Die Richtung paßt schon mal gut.
Gruß Norbert -
Hallo zusammen ,
Ich habe hier noch einen Kleinen , welchen ich nicht so richtig zugeordnet bekomme. Also verlasse ich mich mal wieder auf eure geballte Fachkompetenz.
Fund : auf bemoostem Basaltblock im Moos wachsend. Keine Erde oder Holz, nur Moos und Fichten,-und Kiefernnadeln
Hut : Bis 1,5cm Durchmesser , jung glockig , alt halbkugelig ,durchscheinend gerieft , hellbraun.Mitte ganz schwacher Buckel. Hutkante weißlich.Praktisch kein Hutfleisch vorhanden.
Lamellen entfernt , untermischt.
Stiel nur 1mm dick , bis 3cm lang , stellenweise weiß befasert.
Sporenstaub hellbraun , Sporen 10,5-12 X 5,5-6,5 , durchsichtig.
Habe auch mal ein Sporenbild meines Billigmikros angehängt , irgendwie habe ich solche Sporen noch nicht gesehen , vielleicht hilfts.
Dank im Voraus und Grüße
Norbert -
Hallo,
Erstmal danke euch beiden für euer Interesse.
Andreas, Die Beschreibung in PiBaWü kommt ja einigermaßen hin , aber auf Holz (ich konnte den kaum aus der Spalte rauspulen) hätte ich den ja nicht erwartet.
Grüße Norbert -
Hallo zusammen,
An diesem Pilzchen bin ich am rumrätseln ,bitte hiermit um Hilfe.
Fund : 17.Nov. auf der Bruchstelle eines am Boden liegenden Eichenastes. Holzstruktur noch fest.
Hut : Glockig , ca. 1,5 cm Durchmesser , weiß , Rand gleichmäßig leicht wellig.
Lamellen : untermischt , grau mit Violettstich , Schneiden heller
Stiel : nur ca. 1mm dick , 4cm lang , hohl , trotzdem relativ steif , Basis leicht verdickt , Basismyzel weiß
Sporenstaub schwarzviolett , Sporen 10,5-12 X 5,5-6,5 µm
Ansonsten siehe Bilder.
Wohl irgendwas Richtung Psathyrella, weiter bin ich noch nicht , kann man da ohne Mikrountersuchung was genaueres festmachen ?
Grüße Norbert -
Hallo,
Ingo , war hart , nicht wie Holz aber durchaus nicht weich.
@Pablo, ja , X. longipes paßt ganz gut , Ahorn wächst da auch...
Dank und Grüße
Norbert -
Hallo zusammen,
Heute im absoluten Mischwald am Wegrand zwischen Laub und Ästen dieses Gerät gefunden. Leider ist das erste Bild nix geworden , aber der augebuddelte Gesamtkörper zeigt ja alles. Meine Fingerspitzen sagten : an vergrabenem Holz.
10cm hoch , obere Hälfte 1cm Durchmesser.
Ist das eine geschwärzte Ruine oder was sonst ? Liegt bei mir noch im Kühlschrank.
Bin für jeden Hinweis dankbar.
Grüße Norbert -
Hallo Ingo,
Je mehr Quellen , desto größer die Verwirrung. Ich habe auf deinen Hinweis hin mal nachgeschlagen :
Parey : Bild paßt nicht, Geruch : würzig.
Gerhardt (BLV) : Bild na ja, Geruch : muffig-erdig
PiBaWü : Bild paßt genau zu meinem Fund , Geruch steht nur : nicht süßlich.
Allerdings paßt hier auch der Schlüssel zu meinem Fund.
Nehmen wir also an , daß Lepista sordida stimmt , mit Lamellenverschieben hab ich keine Erfahrung , werde ich nachholen.
Danke für deine Hilfe.
Gruß Norbert
Edit : Hab ich zu spät gesehen , auch Dank an Mario. Interessanter Link. -
Hallo Ingo,
Ach ja , die Nase......mit Beschreibungen von Gerüchen hab ich es ja nicht so , ich sag mal : Geruch Richtung Lepista könnte schon stimmen. Ich stelle mir diese Gattung halt nur immer "stabiler" vor.
Büscheliger Wuchs : na ja , wie auf Bild 2 wuchsen meist 2 zusammen.
Und die Magerwiese wird ja punktuell von Wildschweinen und/oder Hirschen gedüngt.
Gruß Norbert
