Beiträge von Norbert.S

    Hallo zusammen,
    Gestern fand ich diese 2 Pilzchen , bisher weiss ich nur , dass ich nichts weiss....
    Fund : im Fichtenwald , aber auch Buche und Birke im Nahbereich.
    Hut : 3,5cm breit , mit etwas spitzem Buckel , Mitte zu 50% helles rehbraun , die äußere Hälfte hellgrau. Fein eingewachsen bräunlich befasert , besonders am Übergang von braun zu grau auffallend.
    Lamellen : Weißlich , dicht , frei(zwar am Stiel anliegend, aber nicht angewachsen)
    Stiel :sehr kurz ,oberirdisch nur 1,2cm lang , Spitze 4mm dick , Basis 8mm , Spitze weiß , nach unten braun durch gleichmäßige Fasern (längsgestreift) Basis im Substrat geschwollen und um fast 90 ° abgewinkelt , hohl , mit weißem Myzelfilz , Spitze voll.
    Fleisch : im Stiel weiß , deutlich gegen die braune Rinde abgegrenzt, im Hut blassocker.
    Sporenstaub : Creme.
    Geruch : unauffällig , etwas erdig.
    Geschmack :Mild , muffig , holzig , nachlängerem Kauen etwas bitterlich.
    Kann mir da jemand weiterhelfen ?
    Grüße Norbert



    Hallo,
    Diverse Studien ergaben , daß Richtwertüberschreitungen über 10 Metern Abstand selten sind. Das heißt aber nicht , daß über 10 Meter Entfernung unkontaminierte Natur ist. Ich persönlich nehme an , daß so ab 50 Metern Entfernung das "normale" Rhein-Main-Level erreicht ist.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    An freistehendem in der Sonne wachsendem Holunder wirst du die kaum finden. Die wachsen häufig an gammeligem Holunder an (Luft) feuchten Stellen im Waldschatten , bei entsprechender Feuchtigkeit auch an im Laub liegenden Buchenästen und anderem Laubholz.
    Gruß Norbert

    Hallo Emil,
    Nein , dagegen spricht garnichts. Obwohl häufig , wars für mich ein persönlicher Erstfund.
    Hatte in PiBaWü zwar schon die Seite auf , dann blätterte ich weiter und dachte : Das ist sie nicht. Und mit der weiteren Suche lief ich dann in die Irre. Wenn ich jetzt im Net Mikros vergleiche : ja, genau das isse.
    Danke für deine kompetente Hilfe.
    Gruß Norbert

    Hallo ,
    Gestern diese Pilze gefunden , je mehr ich danach suche , desto unsicherer werde ich.
    Fund : Am Wegrand im Gras , Mischwald Buche, Hainbuche , Eiche , Fichte. Saurer Boden.
    Bis 8cm hoch , hellgrau , weiß bereift , Oberfläche etwas höckerig , die Triebenden wie Hände mit vielen kurzen Fingern oder Christatbildung bei Pflanzen aussehend , brüchig.
    Fleisch : Hellocker.
    Geruch : unauffällig , Geschmack : mild , unauffällig.
    Sporenstaub : Weiß
    Sporen 8-8,5 X 6,5-8mm , rund bis leicht eiförmig , inamyloid.
    Basidien 2- sporig , Schnallen vorhanden.
    Das dritte Bild ist ja zu dunkel , trotzdem kommt die Farbe des Fruchtkörpers dabei am besten raus. Bei den ersten beiden hat mein Foto wohl selbstständig "geschönt"
    Kann mir da jemand weiterhelfen ?
    Grüße Norbert


    Hallo Karl,
    Ähnlichkeiten mit C. laniger bestehen auf jeden Fall , allerdings fehlen die wattigen Velumfetzen am Hutrand , und für Rettichgeruch müßte ich meine Nase schon sehr verbiegen.
    Trotzdem , irgendwo in der nahen Verwandtschaft wirds schon sein.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Dany , der Falbe Ackerling ist nicht gestiefelt , einen Cortinarius hab ich hier ziemlich sicher.
    @Gregor , zum C. variecolor passen (abgesehen vom Aussehen) die Sporen nicht.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen ,
    Habe gestern diese Pilze gefunden , aber wegen etwas Zeitmangel komme ich nicht zur genaueren Abklärung , deshalb stelle ich die mal hier zur Diskussion. Sind wohl irgendwelche kaum bestimmbaren Gürtelfüße.
    Fund : In reinem Fichtenwald , Wegrand , ganzer Trupp. Normalerweise absolut saures Terrain , aber vor Jahren hat da jemand was weißes hingekippt , ist heute nicht mehr zu sehen und ich weiß nicht , ob das die Stelle war. Kalk ?
    Hut : Bis 7 cm breit , hellocker , Mitte gebuckelt , ganz fein eingewachsen radialfaserig. Bisweilen mit gewelltem Rand. Cortinareste auf Hut ca. 3mm vom Rand entfernt , oft fast nur mit Lupe zu sehen.
    Lamellen : Dunkleres Ocker , nicht sehr dicht , untermischt , mit Zahn angewachsen.
    Fleisch : Im Hut sehr dünn außer in Stielnähe , hell hutfarben.
    Stiel : bis 7cm lang , 1,5 bis 3cm dick , manchmal fast zylindrisch ,bisweilen stark bauchig . Voll , ungefähr hutfarben , längs fein braun befasert. Teils einfach , manchmal mehrfach –žgegürtelt–œ
    Geruch : mäßig stark , unangenehm erdig , mit schwacher –žSchwefelritterlingskomponente–œ
    Geschmack : mild , wie Geruch (hab nicht lange draufrumgekaut , dafür ist mir die Gattung zu suspekt)
    Sporenstaub : rostbraun
    Sporen : 7-8,5 X 4,5-6 µm , oval.
    Mit KOH in allen Teilen dunkelbraun.
    Kann man denen irgendwie näherkommen oder ist es ohne gutes Mikro und Spezialkenntnissen nicht möglich ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert




    Hallo Ulla und Stefan,
    Danke euch für die Beurteilung , irgendwie habe ich den Seifenritterling schon befürchtet. Der kommt ja scheinbar in allen möglichen Maskierungen vor.
    Irgendwo las ich : Kannst du einen Ritterling nicht bestimmen , dann ist es der Seifenritterling.
    Egal , trotzdem persönlicher Erstfund.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Diese Pilze fand ich heute im reinen Fichtenwald. Mein erster Gedanke : hab ich doch schonmal gelesen > Schwarzfasiger Ritterling , Rußkopf , wird es wohl sein.
    Nachdem ich jetzt in diversen Büchern gestöbert habe , passen mir die Merkmale nicht mehr so absolut. Was sagen die Experten dazu ?
    Hut : bis 8cm breit ,Mitte bucklig , Rand nach unten gezogen. Hutmitte fast schwarz , Rand weißlich mit grüngelbem Beiton. Was faseriges kann ich eigentlich nicht ausmachen.
    Lamellen : Weißlich ,eine Spur graugelblich , nicht allzu dicht , jung ziemlich gewellt , mit Zahn angewachsen , teils fast frei.
    Fleisch : weiß , außer in äußerster Stielspitze.
    Stiel : bis 5cm lang , 1,5cm dick , Grundfarbe weißlich , mehr oder weniger schwärzlich geschuppt bis befasert. Erinnert besonders bei Jungpilzen sehr an den Birkenpilz. Im Schnitt sieht man an der Stielbasis einen kleinen Fortsatz , welcher innen etwas rötet.
    Geruch und Geschmack : Mehlartig , aber mit schwachem Beiaroma von Schwefelritterling.
    Tja , Ritterling glaube ich immer noch , aber präzise welcher ?
    Sporenstaub habe ich noch nicht , wird aber wohl weiß sein.
    Kann mir da jemand weiterhelfen ?
    Grüße Norbert


    Hallo Karl,
    Danke vielmals. War ich doch wohl auf der richtigen Spur.
    Bem Geschmack hab ich ja schon (höchstens) eine Spur Schärfe erwähnt.
    Ging so : Aha , schmeckt mild . Dann : doch etwas schärflich. Paar Sekunden später : na ja , eigentlich doch mild.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Gestern diese Täublinge gefunden , mit denen ich seitdem kämpfe.
    Fund : im Gras unter uralten Eichen , immer nur maximal 3 Meter vom Stamm entfernt , keine anderen Bäume in der Nähe , 300m über NN südlicher Vogelsberg.
    Hut : bis 8cm Durchmesser , Mitte eingesenkt , Rand nicht gerieft , Farben siehe Bilder
    Lamellen : Ziemlich dicht , weiß , teils mit rostbraunen Fleckchen.
    Fleisch : Weiß in Hut und Stiel , fest.
    Stiel : bis 6cm lang , bis 2,5cm dick , voll , weiß , alte Exemplare Stiel leider innen madenzerfressen , nicht beurteilbar. Basis mit ein paar braunen Flecken.
    Geruch : unauffällig.
    Sporenstaub : Weiß .
    Geschmack : Mild , höchstens Spur Schärfe erahnbar.
    FeSO4 am Stiel : nur schwach braunrosa.
    KOH an Stielbasis : keine Reaktion.
    KOH auf Huthaut : das dunkle Violett geht schnell nach blutrot , nach 15 Minuten wieder in Originalfarbe nachgedunkelt.
    Ich habe mir da den Purpurschwarzen Täubling (R. krombholzii/atropurpurea) rausgeschaut , obwohl sie doch ziemlich hell sind , aber sicher bin ich nicht.
    Hat jemand was anderes anzubieten oder eine Bestätigung ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert

    Hallo Jürgen,
    Ich habe es nach GPBaWü versucht aufzuschlüsseln, auch nach dem Parey , sonst hatte ich nichts. Und immer , wenn ich bei einer Art ankam , konnte ich die irgendwie ausschliessen.
    Wenn ich nur wüsste , wie ein Hühnerstall riecht....lange her , könnte aber sein.
    Aber wie schon gesagt , ich geh dem erstmal aus dem Wege.
    Grüße Norbert

    Hallo,
    Ich habe jetzt ca. 5 Stunden lang an den Kollegen rummikroskopiert und rumgeschlüsselt.
    Einziges Ergebnis : ist wohl ein Trichterling (Sporen J- , Schnallen vorhanden , keine erkennbaren Zystiden) , ansonsten lande ich im Ungewissen.
    Ich werde der Gattung wohl erst mal aus dem Wege gehen , das frustriert nur.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute im Buchenwald gefunden , bis jetzt nicht den Namen gefunden, terrestrisch wachsend (nicht in der dicken Laubschicht)
    Hut : bis 4cm breit , blass Kaffeebraun , Mitte tief trichterig , Rand gewellt.
    Lamellen : dicht , untermischt , Hutfarben , nur heller, durch die trichterige Hutform herablaufend wirkend.
    Stiel : Bis 5cm lang , 0,5cm dick , hohl.
    Geruch : schwach , für mich nicht definierbar.
    Geschmack : Mild , aber nach Rettich.
    Sporenstaub : weiß
    Unterm Mikro hatte ich sie noch nicht , weiß auch nicht , nach was ich schauen soll.
    Kennt die jemand von euch ?
    Grüße Norbert


    Hallo,
    Echte Pfifferlinge sind die oben auch , wenn Pilze weicher sind als sie sollen , sind sie schon älter , ich persönlich würde die dann nicht mehr ins Essen schneiden.
    Gruß Norbert