Beiträge von Norbert.S

    Hallo Chris,
    Deinen Sporenmaßen nach könnte es schon Ascocoryne sarcoides sein. Diese Hauptfruchtform ist ja nicht so übermässig häufig, da kann die Größenangabe in der Literatur schonmal beschränkt sein. (nicht , dass ich davon viel Ahnung hätte)
    Größenangaben bei Pilzen traue ich schon lange nicht mehr.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Kein Problem , ich zweifele die Bestimmung ja nicht an. Sporenmaße und Form passen auch absolut. Ich hatte bei der deutlichen Jodreaktion der Sporen nur so meine Probleme mit dem überall erwähnten inamyloid.
    Danke euch für eure immerwährende Hilfe.
    Ist mir auch schon aufgefallen : je "gewöhnlicher" ein Pilz ist , desto weniger echte Informationen und Mikrodaten sind im Netz zu finden.
    (müssten im Gegenzug von Pilzen,welche es nicht gibt,tausende von Erstbeschreibungen vorhanden sein)
    Das Netz ist halt unlogisch..
    Wie wir auch !
    (Wie de Herr , so's Gescherr)
    Grüße Norbert

    Hallo Sven & Ingo,
    Passt auch soweit alles mit der Beschreibung in Buch und Netz überein.
    Nur ein Problem habe ich damit :
    Die Sporen sind überall als inamyloid bezeichnet. Ich hätte sie aber nach deutlicher rotbraunfärbung durch Melzers als dextrinoid oder schwach amyloid bezeichnet. (Siehe Bilder Wasser/Melzers)
    Kann mich Anfänger da jemand aufklären ? Wie bezeichnet dann man diese Färbung ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert

    Hallo zusammen,
    Ein wenig bin ich heute schon wieder durch den Wald geschlichen , obwohl es nicht so wirklich einladend war. Der Nebel ist nicht nur Nebel , auch scheint jeder Ofenqualm aus dem Dorf hier am Berg hängenzubleiben. Die Luft in meinem Wohnzimmer ist gefühlt besser.

    Diese interessanten Pilzbeläge wuchsen an einem toten Ast , welcher frei in der Luft auf anderen Ästen am Baum lag. Substrat wahrscheinlich Pappel , kann ich aber nicht sicher sagen.
    Die Karos der Unterlage Bild 2+3 sind 5mm.
    Besonderen Geruch oder Verfärbung konnte ich nicht feststellen.
    Kann man das nach Bild eingrenzen oder sogar identifizieren ?
    Grüße Norbert


    Hallo,
    Leider habe ich beim APR nicht mitgemacht , habe aber eifrig mitgelesen , mich höchstlich amüsiert und mich gewundert , wie man sowas überhaupt lösen kann.
    ...das ging wohl nur mit zaunpfahlwerfenden Gnolmen...;)
    Habe mir vorgenommen , nächstes Jahr mitzumachen (einer muss den letzten Platz ja warmhalten) und wollte euch hier nur einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Neues wünschen.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Gestern nochmal kurz im wald gewesen , letzte Gelegenheit vor dem Schnee. An einem liegenden Aststück sah ich vergammelte Adernzählinge , welche am "Stielansatz" etwas rötlich waren. Nach Umdrehen des Stockes fand ich untendrunter Drüslinge , zusätzlich waren die Plicaturas in der Mitte schön rot verfärbt. Auch das Holz des Stockes hatte eine Rottönung.
    Seitdem bin ich am Grübeln , woher das wohl kommt.
    Möglichkeit 1 : Die 2 Pilzarten zusammen erzeugen die Farbe.
    Möglichkeit 2 : Eine dritte Pilzart färbt das Holz , die Farbe übernimmt der Adernzähling.
    Möglichkeit 3 : Einige Bäume in diesem Wald haben rote Markierungen , vielleicht hat der Stock davon was abbekommen - aber warum haben die Adernzählinge das Rote nur in der Mitte ?
    Fragen über Fragen.
    Vielleicht hat jemand von euch dafür eine Theorie ?
    Leider nicht so gute Bilder , hatte ja nicht vor , das Forum damit zu belästigen , aber die Neugier treibt....
    Grüße Norbert

    Hallo Pablo,
    Besonders dir widerspreche ich ungern , abgesehen von fehlendem Orangeton ist das Hutfleisch zu dünn und die Sporen zu groß.
    Meine Messmethode ist zwar nicht ganz präzise , aber ich habe mal die gespeicherten Mikrobilder vom gelbblättrigen und diesem Fund hier verglichen.
    Die Sporen vom gelbblättrigen sind eher eine Spur kleiner als die von diesem hier. Das schliesst den Orangerandigen Hautkopf wohl ziemlich sicher aus.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Gestern fand ich diese Pilze , seitdem bin ich daran am rumbosseln und bleibe letztendlich beim Zimt-Hautkopf hängen , vielleicht zu unrecht.
    Fundort : Wegrand Fichtenwald.
    Hut : bis 4,5cm breit , braun , Mitte breit gebuckelt , bei einigen Pilzchen nochmal mit Stecknadelkopfgroßem Mittelknubbel.
    Lamellen : Braun wie Hut , dicht , untermischt , mit Graben angewachsen bis fast frei.
    bis 6cm lang , bis 0,5cm breit , hohl.
    Sporen heben sie über Nacht kaum geworfen (Frostgeschädigt?) , aber sicher braun.
    Papier mit Spiritus nimmt Farbe vom Hut ab -> Hautkopf.
    Geruch : unauffällig.
    Sporen : Ungefähr 6,5-8 X 4,5-5,5 µm
    Ansonsten siehe Bilder.
    Kann mich jemand bestätigen oder auf einen besseren Weg weisen ?
    (Gnolme waren da keine , die hätte ich sonst gefragt)
    Grüße Norbert

    Hallo,
    Also die ersten 3 Bilder zeigen eindeutig Hallimasch.
    Bei den folgenden Bildern kann es sich auch um alte Exemplare derselben handeln , aber da bin ich mir nach Bild nicht sicher.
    Gruß Norbert

    Hallo Dodo,
    Rein vom Aussehen her sind das Bärtige Ritterlinge - Tricholoma vaccinum. Was mich irritiert , ist deine Geruchsbeschreibung , laut meiner Nase (und Literatur) ist der Geruch nämlich unangenehm . Sonst passt es.
    Gruß Norbert
    Edit : Als Mykorrhizapartner ist da die Fichte zuständig.

    Hallo Peter,
    Habe diese Woche ähnliches an Erle gefunden (sieht bei dir auch so aus)
    War eindeutig Crepidotus , schätze wegen ziemlich runder Sporen als Rundsporiges Krüppelfüßchen Crepidotus cesatii ein. Jung waren die auch rein weiß. Ist aber nur eine unbewiesene Vermutung !
    Gruß Norbert

    Hallo Ulla und Pablo,
    Danke für die Hinweise , das sieht zumindest erstmal gut aus. Da ist zwar noch keine Bänderung zu sehen , aber das kann ja noch kommen.
    Wenn ich da so nach diversen Beschreibungen sehe , brauche ich nach Sporen ja erst garnicht zu suchen.
    Den kleineren oberen Fruchtkörper habe ich ja drangelassen , wenn der weiterwächst , kann ich es ja mal im Auge behalten , liegt an einer meiner "Standardstrecken".
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute fand ich an einem Buchenstumpf diesen Porling , welchen ich erstmal nicht bestimmen kann. Erinnert mich von der Konsistenz an einen jungen Riesenporling , dazu passt die Farbe nicht so , er bräunt auch anstatt zu schwärzen.
    Fruchtkörper : 5cm breit , 3,5cm tief , ca. 1cm dick.
    Porenschicht nur 1mm dick , Poren sehr fein , kann ich ohne Lupe kaum sehen. Poren hellocker , auf Druck bräunend.
    Fleisch leicht zu schneiden und zu brechen , Farbe wie Porenschicht.
    Huthaut mit KOH schwärzend , Fleisch nicht.
    Geruch : nichts Besonderes , etwas –žPorlingsartig–œ
    Geschmack : Mild , unauffällig.
    Kann mir da jemand weiterhelfen ?
    Grüße Norbert

    Hallo Pablo,
    Ich habe zu deinen Kenntnissen volles Vertrauen , daran liegts nicht. Was mich stört , ist dass bei meinem Pilzchen der Stiel von oben bis unten absolut gleichfarbig ist , und das passt nicht, deshalb bleibt ein Fragezeichen , aber den Namen bekommt er.
    ....und geglaubt wird Sonntags in der Kirche ,bei Pilzen zählt das nicht..
    Gruß Norbert

    Hallo ihr beiden,
    Mit der Beschreibung in PiBaWü kann er es sein , oder auch nicht. Mist , im Netz finde ich keine gescheiten Mikrobilder , nur alles überflutet von Drogenpilz-Fans.
    Dann hefte ich den mal als fimicola ab , wie immer mit Fragezeichen.
    Danke euch.
    Norbert

    Hallo Jörg,
    Ist natürlich möglich , besonders auch wegen des braunen Stiels. Auf Psathyrella kam ich eigentlich nur wegen des ersten Gerucheindrucks und habe dann nicht weiter querverglichen.
    Davon wirds leider nicht einfacher , aber danke für den Hinweis.
    Gruß Norbert
    Edit : Hallo Pablo, ich schreibe wohl zu langsam und ihr überholt mich...
    Danke , ich werde mal vergleichen.

    Hallo zusammen,
    Heute dieses Pilzchen gefunden ,leider ein Einzelstück.Vermute Psathyrella (Geruchstechnisch) , bekomme aber nicht raus ,welche.
    Fund : auf unbegangenem Waldweg , lichte Stelle , zwischen Gras und Binsen. Holzreste im Boden wahrscheinlich. Begleitbäume : Douglasie , Rotbuche , Hainbuche.
    Hut : 2cm breit , graubraun , gewölbt , hygrophan. Nach Trocknen hellocker , etwas runzelig.
    Lamellen : grau , dunkelfleckig ,entfernt , untermischt , Schneide weißlich. Angeheftet bis fast frei,
    Stiel : 10cm lang , 0,2cm dick , dunkelbraun , auf ganzer Länge weiß bereift ,steif , voll (oder kaum sichtbar enghohl). Stielfleisch dunkelbraun.
    Der Stiel sieht nach ein paar Stunden eher kupferbraun aus , wie ein alter Kupferdraht.
    Geruch : ähnlich wie Psathyrella candolleana.
    Sporenstaub : braun
    Sporen 13-14,5 X 8,5-10 µm , mandel,- bis zitronenförmig. Lamellenschneide dicht mit schmalen , leicht kopfigen Zystiden besetzt. Gleiche büschelweise am Stiel.
    Kann da jemand weiterhelfen ?
    Grüße Norbert


    Hallo Andreas,
    Tschuldigung , das mit den 'Wiesenbiotopen' muss ich überlesen haben.
    Da steht zwar auch : "Nährstoffarme Böden werden kaum besiedelt" , aber an lokalen Stellen , wo gerade die Hirsche oder Wildschweine hingesch.. haben , kann man wohl nicht von nährstoffarm sprechen , auch wenns generell eine Magerwiese ist.
    Also hast du mich beruhigt , wird C.fragrans sein.
    Stefan , danke auch für deinen Kommentar.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Ich treffe auf meiner "Saftlingswiese immer wieder Gruppen dieser Trichterlinge. Die sehen (für mich) aus wie C.fragrans , riechen wie dieser und alles passt .
    Was machen die auf der Saftlingswiese , 100 meter vom Waldrand entfernt ?? Wiese wird in keiner Literatur erwähnt.
    Hut : 4cm Durchmesser , weißlich mit Spur ocker , Mitte etwas eingedellt , Rand schwach durchscheinend gerieft. Irgendwie glasig wirkend.
    Lamellen : Weißlich , untermischt , dicht ,gerade angewachsen bis spur herablaufend.
    Stiel : 6cm lang , bis 5mm dick , enghohl , hutfarben.
    Geruch : Stark Anis mit Beikomponenten.
    Sporenstaub : soweit ich bis jetzt sehe weiß.
    Also :
    Kann mich jemand trösten , dass C.Fragrans auch auf Wiesen wächst , oder kommt eine andere Art in Frage ?
    Grüße Norbert


    Hallo Tuppie,
    Schön, dass du uns mitgenommen hast durch den Dauerregen im Wald und uns so schöne Bilder hier präsentierst.
    So, jetzt wische ich erstmal den Monitor wieder trocken und dann geh ich selbst mal 2 Stunden raus.
    Gruß Norbert

    Hallo Rainer,
    Vergleiche doch mal mit Merulius tremellosus - Gallertfleischiger Fältling. Die können jung auch recht weiß sein , dieses Jahr gibt es viele davon.
    Gruß Norbert