Beiträge von Norbert.S

    Hallo Ditte,
    Danke für deinen Beitrag zur Lösung des Problems. So ganz sicher sehe ich das noch nicht , zumal I.vaccina ja recht selten sein soll. Wie auch immer , ich habe dabei wieder einiges gelernt. 2 Stunden im Wald und 3 Tage Recherchen , das bringt mich dazu , dieser Gattung erstmal aus dem Wege zu gehen (wird wohl ca. 3 Tage halten).
    Ich hefte die mal unter vaccina ab , mit der Notiz zur Wiedervorlage im nächsten Jahr , vielleicht bin ich bis dahin etwas erfahrener.
    Grüße Norbert

    Hallo Stefan,
    Danke für deine Ratschläge. Habe mir die nochmal vorgenommen , tatsächlich sind die Kaulozystiden auch in der unteren Stielhälfte vorhanden , nur weniger als oben (Was stört mich mein Geschwätz von gestern). Also Schlamperei meinerseits , aber ich mache Fehler nur einmal. KOH 3% muß ich mir erst noch produzieren bzw. muss mir heute noch ein passendes Fläschchen besorgen.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Thomas, das ist schon einer aus der Gattung Inocybe , alleine der Geruch macht es schon klar.
    @ Stefan,
    Tatsächlich habe ich nach GPBW Band 5 geschlüsselt, aber ich bin ja irgendwie noch ziemlicher Anfänger , kamen immer welche raus , wo ich dachte : kann nicht sein.
    Die Cheilos waren die mit bis 80 Länge , sonst waren sich alle sehr ähnlich.
    Für heute reichts mir , sonst träum ich noch davon , morgen nächster Anlauf , notfalls hole ich mir frische Ware , ist nicht weit weg.
    Außerdem muß ich mal mit Kalilauge mikroskopieren , hab ich noch nie versucht.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Normalerweise gehe ich Risspilzen ja aus dem Wege , aber wenn ich die an dieser Stelle jedes Jahr finde und dann noch in Mengen , da siegt doch die Neugier. Aber so richtig komme ich mit den Schlüsseln nicht zurecht....
    Fund unter Fichte im Mischwald , als halber Hexenring büschelweise gewachsen.,
    Hut : Bis 5cm breit , Rehbraun , mit Buckel welcher bei älteren Pilzen aber verflacht. Kaum sichtbar eingewachsen radialfaserig , ganz fein beschuppt , erst bei älteren Pilzen ohne Lupe besonders zum Rand hin deutlich zu sehen.
    Fleisch dünn , weißlich , im Stiel etwas mehr ockerlich.
    Lamellen : Etwas heller als Hut , untermischt , mit Zahn angeheftet , Schneiden glatt.
    Stiel : Bis 1cm dick (nur bei einem , sonst deutlich dünner), voll. Etwas heller als Hut , besonders oben her feinst hell beflockt , dadurch unter Hut fast weiß. Längsfaserig. Basis etwas verdickt , weiß , aber nicht knollig.
    Geruch :Schwach pilzig , Spur inocybisch.
    Geschmack :Aromatisch pilzig , mit ganz leichter Bitternote.
    Sporenstaub : graubraun
    Mikro : Sporen 9,5-10,5 X 5,5-7 , glatt , elliptisch.Teils kristallbeschopfte Zystiden an Lamellenschneide , Fläche und auch am Stiel. Oben dicht , nach unten nachlassend , unteres Drittel ohne.
    Edit : Unten doch Kaulos vorhenden , nur weniger.
    Zystiden 64-80 X 10-14 µm.
    Schnallen vorhanden.
    Kann mir da jemand helfen , den steinigen Bestimmungsweg abzukürzen ?
    Grüße Norbert





    Hallo,
    Danke Euch , passt alles. Irgendwie hatte ich mir die größer vorgestellt , und bei der Amyloidität der Sporen hab ich entweder geschlampt oder mein Melzers macht schlapp.
    Aber die Mikroaufnahmen und auch die KOH-Reaktion passen genau.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Jedes Jahr um diese Zeit finde ich auf einer bemoosten /begrasten Freifläche im ehemaligen Basaltwerk diese Pilzchen. Nicht , dass es wichtig wäre, aber es stört mich doch , dass ich die Kollegen nicht wenigstens ungefähr benamsen kann. Vielleicht kann mir da hier jemand weiterhelfen.
    Hut : Bis 2,4cm breit , meistens kleiner , hellocker , Mitte winziger brauner Buckel. Rand bei jüngeren Pilzen behangen. Huthaut fein braun beflockt.
    Lamellen weiß , untermischt, angeheftet.
    Stiel : 3cm lang , bis 0,3cm dick , hohl . Von der Basis bis zur Ringzone braun , dicht braun beflockt , darüber ockerliches weiß ohne Flocken.
    Sporenstaub : weiß , inamyloid.
    Sporen 5,5-7 X 3,5-4 µm.
    Schnallen vorhanden.
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert


    Hallo nochmal,
    Hatte heute die Reste der Pilze unterm Mikro (beginnen zu terfallen) , hat mir aber mangels Erfahrung auch nicht weitergeholfen.
    Sporen 7-10 X 4,5-6,5 µm
    Tramahyphen 56-116 X 16-18 µm
    Basidien (zumindest meist) 4-Sporig.
    Anbei noch ein Lamellenquetschbild (Billigmikro, sehr schlecht). Sind diese Bläschen in den Zellen Zersetzungserscheinungen oder die bei H.citrinovirens erwähnten Vakuolen ?? Ich hab doch (noch) keine Ahnung:shy:
    Grüße Norbert

    Hallo Verena,
    Danke für den Hinweis. Die Grüntöne waren aber zweifellos vorhanden. Würden nach Literatur auf Gelbgrünen Saftling oder Papageiensaftling deuten.
    Allerdings fand ich auf deinen Hinweis dort
    http://www.pilzmaus.de/pilze/b…utinipes/h_glutinipes.htm
    Durchaus Bilder , welche auch Grüntöne haben und optisch passen (wenns stimmt) Oder hier :
    http://www.fungiworld.com/date…nipes%20var.%20glutinipes
    Optisch passt es ganz gut.
    Die Pilzchen befinden sich schon ziemlich in Auflösung , vielleicht bekomme ich bis morgen doch ein paar Sporen.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute auf unserer Saftlingswiese diese Exemplare gefunden. Habe gleich gesagt : Gelbgrüner Saftling (obwohl ich nicht wusste , dass es sowas wirklich gibt) Zu dem Pilz mit diesem Namen weicht er aber in der Literatur deutlich ab. Aber ich lese nur von 2 Saftlingen mit grünlichen Lamellen , also lässt er sich eventuell doch eingrenzen.
    Hut : Bis 3cm Durchmesser , gelbgrün , durchscheinend gerieft , Mitte über Stiel gelboranges Buckelchen. Sehr schleimig –“klebrig.
    Lamellen : Grüngelb , mit Zahn angewachsen , manchmal spur herablaufend. Untermischt , immer auf eine Durchgehende kommt eine kurze.
    Stiel : bis 8cm lang , 0,4cm dick , blass grünlichgelb , oben heller , Basis spur orangegelb , hohl , längs aufspaltend. Ebenfalls klebrig bis schwach schleimig.
    Fleisch praktisch nicht vorhanden , Lamellen direkt unter Huthaut.
    Der Grünton kommt auf den Bildern nicht so raus , war aber deutlich.
    Hat jemand eine Idee ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert

    Hallo zusammen,
    So, meine Verwirrung hat sich nun etwas gelegt, nachdem ich endlich begriffen habe , dass es sich bei pudica und whitei wohl um denselben Pilz handelt , je nach Auffassung des jeweiligen Autors.
    Ich hefte den mal unter diesen Namen ab und freue mich , dass ich diesmal nicht absolut mit der Bestimmung ins Ungewisse gelaufen bin.
    Vielen Dank für eure Mithilfe.
    Grüße Norbert

    Hallo Ditte,
    Danke fürs Bebauchpinseln , aber das hindert mich nicht dran , mit jeder weiteren Möglichkeit noch verwirrter zu werden.
    Da ich jetzt zum Vereinsabend muß (Kakteen , nicht Pilze) klapp ich jetzt dei Bücher zu , hänge noch 2 Bildchen vom Billigmikro dran und klappe das Internet bis Mitternacht zu.
    Gruß Norbert
    1 Sporen :

    2 Cheilozystiden

    Hallo Verena,
    Na ja , frech ist das nicht. Die Mikrobilder könnten tatsächlich hinkommen , leider wird der in GPBaWü überhaupt nicht erwähnt.
    Ich Armer bin also wieder mal richtig am Schwimmen, habe jetzt 3 zur Auswahl.:(
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Normalerweise gehe ich Risspilzen aus dem Wege , aber die sahen so schön aus , da musste ich die Bestimmung versuchen....
    Fundort : Am Wegrand im Fichtenwald im tiefen Nadelstreu.
    Hut : 4cm breit , leicht gewölbt , weißlich , eingewachsen radialfaserig , in der Mitte mit deutlichem , rostrot gefärbtem Buckel. Auch in der weißen Faserung außen herum ein paar rötliche Streifchen.
    Hutfleisch dünn , weiß , nur unter Hutbuckel etwas rötlich.
    Lamellen : blassgrau ,mit Zahn angewachsen.
    Stiel : bis 8cm lang , 0,6cm dick , voll , basal schwach knollig. Zur Hälfte im Substrat steckend , deshalb beim rauslösen Steilknolle abgebrochen und nicht beurteilbar. Obere Stielhälfte fein bereift.
    Stielfleisch weiß.
    An befassten Stellen an Stiel und Lamellen über Nacht schwach rötend, Fleisch bleibt weiß..
    Geruch : Inocybisch (frei nach Dähnke)
    Sporenstaub : Rostbraun
    Geschmack : nicht probiert.
    Sporen : 9-11 X 5-6,5 µm , eiförmig , Enden manchmal etwas spitzer.
    Cheilo,- und Pleurozystiden vorhanden , teils mit Kristallschopf.
    Wenn ich den aufschlüssele komme ich entweder bei I.godeyi oder bei I.whitei raus , tendiere aber wegen Standort und Geruch zu I. whitei.
    Kann das jemand hier bestätigen oder korrigieren ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert



    Hallo Karl,
    Leider gibt meine Literatur dazu kaum was her , und das Netz stiftet eher Verwirrung. Ich speichere den Fund mal als unsicher ab , und schau öfter mal an dem Standort vorbei , ist ja nicht weit. Wenn ich da nochmal solche Pilze finde , werde ich sie mir mal genauer vornehmen.
    Dank und Grüße
    Norbert

    Hallo Oehrling,
    Danke für den Hinweis. Habe mal kurz recherchiert ,könnte durchaus hinkommen.
    Ich schleiche ja öfters über diese Wiese , werde beim nächsten Fund mal eifriger untersuchen.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Gestern auf einer Wiese neben Glasigweißen Ellerlingen fand ich auch diese Pilze. Vom Habitus und Größe her wie die Orangefarbigen Wiesenellerlinge , nur ohne Orangetöne. Ich dachte , die sind halt farblich variabel , nahm aber einen mit. Dann mußte ich feststellen , die Sporen unterm Mikro passen auch nicht , ein Drittel größer als beim Orangefarbigen und auch etwas anders geformt. Mehr gibt mein Mikro nicht her.
    Hut : bis 4,5cm breit , hell karamelbraun.
    Lamellen : heller als Hut , ziemlich entfernt , untermischt , etwas am Stiel herablaufend. Am Grund gewellt bis anastomosierend.
    Stiel : bis 5cm lang ,bis 1cm dick , hohl.heller als Hut , beim rauslösen aus dem Gras längs aufspaltend.
    Sporen 8-9,5 X 5-6 µm
    Geruch und Geschmack vergessen wir mal , ich bin verschnupft.
    Was habe ich da gefunden ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert

    Hallo nochmal,
    Ingo, bei so wenig Probe riech ich kaum was , kann es als Geruchslegastheniker auch selten beschreiben.
    @Pablo , deine Bestimmung Cystolepiota seminuda war auf jeden Fall richtig , Sporen<5 µ , Zystiden fehlen , Optik stimmt auch.
    Grüße Norbert

    Hallo Stefan,
    Die sind so winzig , da mußte ich jetzt ein komplettes Hütchen zerdrücken um einen Geruch zu bekommen. War nicht sehr stark , aber unangenehm.
    Sagt natürlich auch nichts aus , weil ich den nicht beschreiben kann.
    Gruß Norbert
    Edit
    Hallo Pablo, mehr als auf den Fotos sehe ich life auch nicht , alles zu klein.
    Aber die Richtung stimmt wohl , schaun wir mal , was morgen mit den Sporen rauskommt.

    Hallo zusammen,
    Heute fand ich an einer bemoosten Natursteinmauer diese winzigen Pilzchen. Wegen des 'exotischen' Aussehens habe ich mal geknipst und mitgenommen.
    Leider sind die Bilder von mieser Qualität , auf so kleines ist mein Foto nicht geeicht.
    Hut : Nur bis 10mm breit , weiß , dicht feinst weiß beflockt , Rand weiß behangen , mit Buckel.
    Lamellen : weiß , untermischt ,mäßig dicht.
    Stiel : 3cm lang , 1mm dick ,oben weiß , flockige Ringzone , zur Basis hin eine Spur bräunlich.
    Alles so klein und fein , dass ich als Grobmotoriker noch nicht näher untersucht habe, ich würde Spuren nur zerstören. Sporen hab ich auch noch keine.
    Sachdienliche Hinweise hier in diesem Thread werden mit Dank entgegengenommen.
    Kennt sich jemand mit solchen Liliputanern aus ?
    Grüße Norbert



    Hallo Hans,
    Die Sporenstaubfarbe stimmt so ziemlich, nur ein ganz schwacher Blauschimmer von der zwischenliegenden Glasscheibe ist dabei - ich verschmiere meinen Scanner doch nicht mit Sporen.
    Also auf zum Schlüsselen und evtl. Mikroskopieren , wenn auch mit schwachen Mitteln.
    Dank und Gruß
    Norbert

    Hallo Hans,
    Optisch könnte es fast hinkommen , wenn ich nur wüßte , wie Veilchenwurzeln riechen.
    Lepista ist nicht schlecht , die Lamellen lassen sich auch vom Hutfleisch trennen , wenn auch nicht direkt verschieben. Stört mich immer nich die Sporenstaubfarbe.
    Gruß Norbert