Beiträge von Norbert.S

    Hallo Schupfnüdelchen,
    Kann mich meimem Vorredner nur anschließen, weniger und davon mehr wäre besser.
    Der vermeintliche Trichterling erinnert mich sehr an den Bruchreizker (Maggipilz) , ist zwar ein Milchling , die Milch ist bei älteren Exemplaren allerdings wenig und außerdem wässrig. Im Zweifelsfall trocknet man den Pilz eine Stunde in der Sonne an (Fensterbank) , dann entwickelt sich ein deutlicher Geruch nach Liebstöckel , ähnlich wie Maggi.
    Gruß Norbert

    Hallo Nobi,
    Danke für die Bestätigung.
    Ich stand ja davor und dachte : "Das isser !!" , aber eine Bestätigung ist immer beruhigend.
    War für mich ein persönlicher Erstfund , da ich ja sonst im Wald unterwegs bin.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Da ich heute die Rücksitzgeneration (2.Generation) zur Chorprobe gefahren habe , dachte ich : "bleib mal dort , hinter der Bergkirche ist ein alter Eichenwald , schau dort mal nach , während die Jungs und Mädels die Noten quälen". Nix war , Gras und Brennnesseln bis zum Bauch und knochentrocken.
    Also wieder raus , inspizieren wir mal die Streuobstwiesen.
    Zuerst lenkten mich die Herbstzeitlosen ab : AHA , Sommer vorbei.



    Aber wir sind ja bei den Pilzen , und tatsächlich an den alten Apfelbäumen uralte Porlinge , bis 30cm breit. Leider schon sehr tot , zum Schluß noch einen etwas frischeren entdeckt.
    Bild von oben :



    Bild von unten:


    Ich würde den mal ganz frech als Zottiger Schillerporling einstufen , was anderes fällt mir nicht ein.
    Irgendwelche Einwände oder Zweifel werden gerne dankend entgegengenommen.
    Grüße Norbert

    Hallo Pablo,
    Sollte mich die galericulata hier mal wieder geleimt haben ?? Ich dachte , den hätte ich im Griff. Habe die schon in allen möglichen Ausführungen gefunden , aber immer viel größer und mit typischem Geruch und nie soooo zäh.
    Mikroskopisch passt es aber recht gut , möglicherweise ist es ja wegen der Trockenheit eine Kümmerform.
    Mit Schlüsseln auf englisch habe ich so meine Probleme , kann diese Sprache zwar schwätzen , aber bei den Ausdrücken in den Schlüsseln bin ich mir nie so sicher , was genau gemeint ist.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Gestern im Eichen/Hainbuchenwald lugten aus einem armdicken verwitterten Ast - wahrscheinlich Eiche - diese Pilzköpfe hervor :



    Nachdem ich den Ast längs des Spaltes auseinandergerissen hatte , bot sich folgendes Bild :



    Auffällig war , diese Pilze waren sehr zäh und fest , Stiel kaum zu knicken , Hut nur mit erheblicher Krafraufwendung vom Stiel zu trennen. Auch später unterm Mikro eine Lamelle kaum zu quetschen ohne das Deckglas zu zerbrechen.
    Hut : bis 2cm breit , grauweiß , Rand etwas gerieft.
    Lamellen : ebenfalls etwas angegrautes Weiß , untermischt , angewachsen.
    Stiel : bis 5cm lang , hohl , Spitze nur bis 2mm dick , Basis bis 5mm. Fein längsfaserig.
    Geruch : unauffällig.
    Geschmack : mild , nussig.
    Sporen : oval , 9,0-11,6 X 6,7-7,8 µm.
    Cheilozystiden klein , mit Auswüchsen.



    Sporen in Wasser :


    Lamellenschneide :


    Auch am Stiel (aber nur wenige ) Zellen mit Auswüchsen :


    Natürlich habe ich versucht zu Schlüsseln , aber ich komme da auf keinen grünen Zweig.
    Jedenfalls fand ich noch nie solch festen , zähen Helmlinge , würde die daran jederzeit makroskopisch wiedererkennen.
    Kann jemand diese Pilzchen einordnen ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert

    Hallo Verena,
    Bin ja kein Täublingsexperte , aber Russula nauseosa ist da schon sehr wahrscheinlich.
    Mit der Farbe kann der schon mal daherkommen, das Habitat passt , die Huthaut passt , und die Bröckeligkeit spricht doch sehr dafür.
    Hat mich bei dem auch schon geärgert , man greift schnell hin und hat dann nur noch Stücke in der Hand , kaum möglich , einen unversehrten Stiel hochzunehmen.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Auf jeden Fall habe ich wieder etwas gelernt.
    Muß eigentlich Ingo , Pablo, Stefan , Anna , .....kein Platz alle zu nennen ... ganz schrecklich danken , daß ich die letzten Jahre vom total Ahnungslosen zum fortgeschrittenen Ahnungslosen hingestolpert bin.
    Hoffentlich heisst das in Steigerung nicht : Ahnung von allem , Wissen von nix......
    Dank und Grüße
    Norbert

    Hallo Stefan und Ingo,
    Danke für den Hinweis , wär ich nie darauf gekommen.
    Laut Netz sollen die ja selten sein , danach hat sich die gesamte deutsche Population hier in diesem Wald getroffen.
    Mich hat irritiert , daß die so dünn waren und auch dünne , scharfe Hutkanten hatten .


    Ingo , Hier auch die rotbraunen Zonen und Vertiefungen , welche du wohl meinst.
    Dies Exemplar sah aber als einziges so aus , dutzende nur so wie auf den ersten Bildern.


    Danke euch , jetzt kann ich ohne Grübeln Feierabend machen.
    Grüße Norbert


    Edit :
    @Pablo, ja , die Krater sind da , röten ist allerdings nix an der Schnittstelle.


    Hallo zusammen,
    Heute war ich ausgedehnt im sauren Fichtenwald unterwegs :



    Obwohl ich in dieser Jahreszeit nicht hinter Porlingen her bin , beschwätzten mich diese Porlinge doch , mal nach ihnen zu schauen...



    An vielen Stümpfen wuchsen die , oft dachziegelartig übereinander , bis 20 cm breit , oben weiß , unten weiß , Anwachsstelle nur bis 1,5cm dick , zum Rand zu nur 1 cm.
    Oberfläche uneben , gefurcht.



    Die Poren ganz fein , konnte ich nicht mal mit Lesebrille sehen , allerdings konnte mein Foto die Poren klarmachen :



    Der braune Fleck oben ist mein Fingerabdruck (Bitte nicht ans BKA-Archiv weitergeben) , die Bräunung trat allerdings erst nach einiger Zeit auf dem Weg nach Hause ein.
    Fleisch weich , brüchig , leicht faserig.
    Geruch deutlich , kann ich aber nicht definieren.
    Keine Reaktion mit KOH.
    Eigentlich müsste ich sowas kennen , ist ja mein Stammwald , aber entweder schlägt die Demenz zu oder ich habe um diese Jahreszeit Porlinge immer ignoriert.
    Kann da jemand weiterhelfen ?


    Grüße Norbert

    Hallo Uwe,
    Die Fotos sind ziemlich farbecht , nur der rote Hauch am Stiel kommt halt nicht durch.
    Grauen tut auch nichts , nur mir graut es langsam vor Täublingen....
    Ich habe den jetzt als Apfeltäubling abgelegt , und schau mir den Fundort in Zukunft öfter an.
    Danke für eure Kommentare und weiter zum nächsten Fund.
    Grüße Norbert

    Hallo Marco,
    Dem Wieseltäubling fehlt der rosa Hauch am Stiel , welcher bei meinen Bildern leider nicht rüberkommt.
    Sicher bin ich mir wie immer bei Erstfunden allerdings nicht , deshalb frage ich ja an.
    Verdammte Täublinge - aber ich krieg euch noch.....
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute im reinen Fichtenwald auf saurem Boden außer einigen Maronen diese Pilze gefunden.
    Sind alle noch jung , deshalb keine Größenangabe , aber schon recht massige Gesellen.
    Farbe usw -> siehe Bilder.
    Stiel ganz schwach rötlich überhaucht , kommt auf den Bildern nicht durch.
    Geruch : unauffällig.
    Geschmack : mild , kleine Spur schärflich.
    Huthaut bis 3/4 abziehbar , Fleisch unter Huthaut stellenweise schwach rötlich.
    Beim Recherchieren komme ich beim Apfeltäubling raus , den Orangeroten Graustieltäubling schließe ich wegen des rötlich überhauchten Stieles aus.
    Habe ich was übersehen oder kann mich jemand korrigieren ?
    Die Bilder sind etwas düster , aber bei hellerer Einstellung gehen auf den weißen Teilen die Einzelheiten flöten...
    Grüße Norbert




    Hallo Chris,
    Erinnert mich so aus dem Bauch heraus doch sehr an den Stinktäubling ( Russula foetens) , auf jeden Fall etwas aus dieser Gruppe.
    Gruß Norbert

    Hallo Dieter,
    Ich hätte das ohne großes Nachdenken als Schuppen-Hundsflechte abgelegt , die habe ich hier öfter.
    Den Lateinischen Namen hast du ja oben schon erwähnt.
    Allerdings weiß ich nicht , ob es da Verwechselungspartner gibt.
    Gruß Norbert

    Hallo Stefan,
    Mit dem Schlüssel in den Großpilzen BaWü (siehe oben)
    Obwohl der blöde ist , im Text steht : "Die Schäffer-Reaktion sollte aus Gesundheitsgründen nicht mehr praktiziert werden " - und im Schlüssel wird sie dann abgefragt....
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute am Radweg kurz nach dem Losfahren diesen Champignon gesehen. Da ich noch einen Termin hatte , stehenlassen.
    Gottlob war er auf dem Rückweg 2 Stunden später noch da.
    Also fotografiert , mitgenommen , inzwischen auch Sporen vermessen.
    Nach dem Schlüssel in den Großpilzen Agaricus urinascens , allerdings keine Verfärbung auf dem Hut auf Druck , Stielbasis konnte ich nicht beurteilen , da die Maden schneller waren. Und das Velum hängt am Hutrand anstatt als Ring am Stiel - na ja , man kann nicht alles haben.
    Beschreibung :
    Hut : 16 cm breit , gewölbt , weiß , mit feinfaserigen kleinen Schüppchen bedeckt. Keine Verfärbung auf Druck.
    Lamellen : dicht , fleischrosa.
    Fleisch : dick , weiß , nicht verfärbend.
    Stiel : 11 X 4 cm , weiß , über Ringzone glatt , darunter grob schuppig.
    Geruch : leichte Anisnote mit übler Beikomponente.
    Geschmack : nicht probiert (keinen Appetit auf Maden)
    Sporen : 9,2-10,6 X 5,5-6,8 µm.
    Liege ich mit A.urinascens jetzt richtig und wenn ja, warum nicht ??
    oder was kann es sonst sein ?


    Champignonverfluchende Grüße
    Norbert






    Hallo,
    Jetz muß ich doch mal eine "Anfängerfrage" stellen.
    Bei der gestrigen Tour fand ich diese Pilze im Douglasienwald. War unsicher , legte einen um , gestreifte Manschette , grauer Wulstling sieht anders aus , also Perlpilz - nur etwas klein geraten. Wenn schon umgelegt , dann auch Foto.
    Weiter habe ich nicht untersucht , hatte gerade über einen seltsamen Porling nachgegrübelt.
    Zu Hause dann , beim Anschauen der Bilder , kamen Zweifel.......
    Kein auch nur schwaches Röten der Fraßstellen ??
    Gar nicht ?
    Also doch Grauer Wulstling , aber so filigran ? also doch Perlpilz
    -oder nicht - was dann ?
    Also frag ich mal ganz amateurhaft hier an :
    Was sagt ihr dazu ?
    Gruß Norbert


    Hallo Heidi,
    Der Grünstich stört mich etwas , aber die Knollenform spricht doch für die weiße Form des Gelben Knollenblätterpilzes.
    Gruß Norbert