Beiträge von Norbert.S

    Hallo Stefan,
    Mit dem Schlüssel in den Großpilzen BaWü (siehe oben)
    Obwohl der blöde ist , im Text steht : "Die Schäffer-Reaktion sollte aus Gesundheitsgründen nicht mehr praktiziert werden " - und im Schlüssel wird sie dann abgefragt....
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute am Radweg kurz nach dem Losfahren diesen Champignon gesehen. Da ich noch einen Termin hatte , stehenlassen.
    Gottlob war er auf dem Rückweg 2 Stunden später noch da.
    Also fotografiert , mitgenommen , inzwischen auch Sporen vermessen.
    Nach dem Schlüssel in den Großpilzen Agaricus urinascens , allerdings keine Verfärbung auf dem Hut auf Druck , Stielbasis konnte ich nicht beurteilen , da die Maden schneller waren. Und das Velum hängt am Hutrand anstatt als Ring am Stiel - na ja , man kann nicht alles haben.
    Beschreibung :
    Hut : 16 cm breit , gewölbt , weiß , mit feinfaserigen kleinen Schüppchen bedeckt. Keine Verfärbung auf Druck.
    Lamellen : dicht , fleischrosa.
    Fleisch : dick , weiß , nicht verfärbend.
    Stiel : 11 X 4 cm , weiß , über Ringzone glatt , darunter grob schuppig.
    Geruch : leichte Anisnote mit übler Beikomponente.
    Geschmack : nicht probiert (keinen Appetit auf Maden)
    Sporen : 9,2-10,6 X 5,5-6,8 µm.
    Liege ich mit A.urinascens jetzt richtig und wenn ja, warum nicht ??
    oder was kann es sonst sein ?


    Champignonverfluchende Grüße
    Norbert






    Hallo,
    Jetz muß ich doch mal eine "Anfängerfrage" stellen.
    Bei der gestrigen Tour fand ich diese Pilze im Douglasienwald. War unsicher , legte einen um , gestreifte Manschette , grauer Wulstling sieht anders aus , also Perlpilz - nur etwas klein geraten. Wenn schon umgelegt , dann auch Foto.
    Weiter habe ich nicht untersucht , hatte gerade über einen seltsamen Porling nachgegrübelt.
    Zu Hause dann , beim Anschauen der Bilder , kamen Zweifel.......
    Kein auch nur schwaches Röten der Fraßstellen ??
    Gar nicht ?
    Also doch Grauer Wulstling , aber so filigran ? also doch Perlpilz
    -oder nicht - was dann ?
    Also frag ich mal ganz amateurhaft hier an :
    Was sagt ihr dazu ?
    Gruß Norbert


    Hallo Heidi,
    Der Grünstich stört mich etwas , aber die Knollenform spricht doch für die weiße Form des Gelben Knollenblätterpilzes.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Beim Blick auf den Hutrand fiel mir sofort auch Russula vesca ein.
    Wenn die Stiele in Wirklichkeit rein weiß sind , hat das Bild halt doch einen Rotstich.
    Und Aufnahmen bei Kunstlicht sehen immer anders aus als bei Tageslicht , da fehlen einfach ein paar Frequenzen , egal bei welcher Lichtquelle.
    Gruß Norbert

    Hallo Christoph,
    Danke , das beruhigt mich sehr. Mit den Netzhexen habe ich keine Erfahrung , hier im kalkarmen Büdinger Wald wachsen normalerweise keine.
    Wer weiß , was die bei der Anlage des Areals damals aufgefüllt haben.
    Gruß Norbert.

    Hallo Stefan,
    Doch ja, die kugeligen Zellen waren überall in der Huthaut häufig
    Noch'n Bild :

    Mit dem Geruch habe ich es nicht so , kann ich nicht besser als oben beschreiben.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Auf einem parkähnlichen Gelände unter einem exotischen Baum fand ich heute diesen gelben Röhrling.
    Erst dachte ich an etwas Besonderes , aber nach dem Abgleich aller Merkmale kam doch der Netzstielige Hexenröhrling raus.
    Nur halt in allen Teilen viel zu gelb !
    Passt das noch in die Variationsbreite oder ist es doch was anderes ?
    Die Farben stimmen so ziemlich.
    Grüße Norbert





    Hallo zusammen,
    Diese Pilze fand ich gestern am Wege im tiefen Rotbuchenlaub , eindeutig in der Laubschicht , nicht in der Erde wachsend.
    Hut : 2cm breit , blass graubräunlich , Mitte trichterig vertieft.
    Lamellen weißlich , untermischt , herablaufend.
    Stiel : Bis 3cm lang , 0,4cm dick , in der Mitte etwas dünner , voll.
    Geruch : Etwas wie der Ockerbraune Trichterling , aber mit starker unangenehmer süßlicher Komponente.
    Sporenstaub : weiß.
    Obwohl die Pilze etwas klein waren , glaube ich an den Ranzigen Trichterling - Clitocybe phaeophthalma - besonders wegen der "aufgeblasenen" Elemente in der Huthaut , sollen nach den Großpilzen ja bestimmungsrelevant sein.
    Sporen : hyalin, 4,9-6,3 X 2,7-3,4 µm.
    Kann das jemand bestätigen oder korrigieren ?
    Grüße Norbert




    Sporen in Melzers :


    Huthaut in Kongo:

    Hallo zusammen,
    Tatsächlich beobachte ich diese weißen Kreise im Moos an Baumstämmen schon länger , aber dies war das erste Mal , daß sich Fruchtkörper entwickelt haben.
    Warmes Wetter , lange hohe Luftfeuchtigkeit (>70%) und jetzt 2 Tage Nieselregen , das scheinen ideale Bedingungen zu sein.
    Grüße Norbert

    Hallo Pablo,
    Danke für die Bestätigung.
    Tatsächlich war ich mir mikroskopisch recht sicher , nur makroskopisch sehen einige Bilder im Netz doch anders aus.
    Aber ohne den alten Beitrag von Graubart wär ich nie drauf gekommen....
    Man sieht , Foren lesen bildet! - Wenigstens hier ;)
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    An einigen bemoosten Bäumen sind in der Moosschocht so ausgebleichte Ringe zu sehen. Seit einem Jahr schau ich da immer wieder nach , ob da nicht irgendwelche Becherchen oder sowas kommen.
    Heute war es so weit.

    Kleine weiße Punkte in der Moosschicht innerhalb des Kreises.
    Also Foto näher ran :

    Und nochmal ganz nah , besser kann es mein Foto nicht , aber der sieht immer noch mehr als ich , Brille hin oder her :

    Wie hängende Fingerhüte im Moos , außen weiß , innen braun ,nur so 1mm groß.
    Zu Hause dann einen unters Mikro gequetscht , großes Erstaunen , kein Becher , der hat ja Basidien :

    Dann erinnerte ich mich an einen Beitrag von Graubart :
    http://www.pilzforum.eu/board/…s-moos-an-einem-baumstamm
    habe diesen dann auch gefunden und die Diskussion nochmal durchgelesen.
    Könnte es sich also auch hier um Chromocyphella muscicola handeln ??


    Größe : 1mm
    Schnallen vorhanden.
    Sporen oval bis rund , braun , fein warzig , 7,2-8,8 X 6,2-7,2 µm.
    Kann jemand etwas dazu sagen ??
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert

    Hallo Maria,
    Wie sprach schon Paracelsus :
    –žAlle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.–œ
    Einige Sporen von was auch immer sind sicherlich unschädlich. Sichtbare Mengen kann man einfach abwischen.
    Unbekannte Pilze zur Bestimmung sollte man immer getrennt halten (Tüte , Plastikdose oder ähnliches) , schon damit es da nicht zu Verwechselungen kommt.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Ganz tolle Bilder hier.
    ..und wenn man auf der Pilzsuche aus dem dunklen Wald zur Wiese kommt , der Wind kommt von vorne und das Damrudel grast gerade am Waldrand , dann kann man auch so nahe rankommen.
    Leise muß man natürlich sein......


    Grüße Norbert

    Moin zusammen,
    Tatsächlich kann der auch mit Hasel , so einen Standort kenne ich.
    Hat mich damals schwer verwirrt...... :/
    Grüße Norbert

    Hallo Uwe,
    Ja , den Ockergrauen hatte ich auch in Verdacht , aber der soll ja Kalk brauchen , und dort ist recht kalkarmer Boden.
    Das Hutfleisch war auch recht dünn , also habe ich ihn vaginata genannt......
    Außerdem sind mir diese Streiflinge sowieso ein Buch mit sieben Siegeln.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Die letzten Wochen war hier pilzlich tote Hose , aber heute habe ich mich mal nach einem "Sonderbiotop" aufgemacht.
    Hier auf der Höhe des Büdinger Waldes ist der Bestattungsort der Fürsten von Büdingen , mitten im Wald , manchmal gemähte Grasfläche zwischen alten Eichen. Da wachsen erfahrungsgemäß pilze , welche hier sonst eher selten zu finden sind. Und über den Mykorrhizapartner braucht man sich keine Gedanken zu machen.
    Also erstmal 8Km mit dem Radel durch den Wald bergauf. Am Wegrand streckenweise viele Behangene Faserlinge - also Pilze gibts schon mal.
    Dann auf dem Gelände angekommen .


    Das jüngste Grab :


    Im Gras am Wegrand blutrote Filzröhrlinge - Die wachsen oft dort , die mögen wohl Eichen :


    Amfuß einer Eiche ein Büschel vertrocknete Spindelige Rüblinge :


    ..und an einer Stelle einige Scheidenstreiflinge , einige fast weiß :


    und von unten :


    Daneben etwas dunkler gefärbte Exemplare , teils beflockt :


    Obwohl der weiße an der Scheide bräunliche Verfärbungen außen hatte , werden es wohl doch Amanita vaginata sein.


    Etwas weiter einige Täublinge , teils schon recht überaltert , aber den einen habe ich mitgenommen , den untersuche ich morgen , wenn er ausgesport hat :


    Und am Rande des Geländes eine uralte Buche , übersät mit flachen Lackporlingen :

    Seltsamerweise ist der Baum noch belaubt und sonst recht gesund , die andere Stammseite sieht auch besser aus.
    Mehr war leider nicht , na ja, ist auch noch nicht Herbst.
    Und auf dem Rückweg , bergab auf Waldwegen , hatte ich auf dem hüpfenden Rad verständlicherweise keine Konzentration um nach Pilzen zu schauen.... ;)
    Wird sicher noch besser.
    Grüße Norbert

    Hallo,
    Solange die Kinder vorbeilaufen , ist ja alles in Ordnung.
    Sollte jemand diesen Pilz roh essen , ist mit Bauchweh und Durchfall zu rechnen , zu den Mörderpilzen gehört der nicht.
    Grüße Norbert

    Hallo Heidi,
    Warum sollten die Pilze im Alter nicht erst grau , dann weiß werden ? Geht uns doch auch so (wenn wir lange genug leben)
    Tatsächlich gibt es einige Naturfarbstoffe , welche nicht lichtecht sind. Besonders bei Sonneneinstrahlung entfärben sich manche Pilze mit der Zeit - wenn die Schnecken solange nicht zuschlagen.
    Lieben Gruß
    Norbert