Beiträge von Norbert.S

    Hallo zusammen,
    Seit gestern grübele ich über diese Pilzchen...
    Fund : im tiefen Moos im Nadelwald (Fichten , Lärchen, Douglasien)
    Hut : Bis 2cm breit , flach , Rand nach unten gebogen , grau marmoriert.
    Lamellen : grauweiß , dicht , untermischt , angewachsen bis Spur herablaufend.
    Stiel : Bis 4,5cm lang , 3mm dick , grau marmoriert , Basis verjüngend mit auslaufender Spitze , enghohl.
    Fleisch : dünn , graubraun.
    Geruch : Unauffällig , etwas süßlich.
    Geschmack : Unauffällig , etwas ranzig.
    Sporenstaub : weiß.
    Sporen : Hyalin , 4,8-5,9 X 3,2-3,8 µm ,oval bis Apfelkernförmig.
    Keine Zystiden gefunden , Basidien 25X5 µm , 4-sporig , mit basaler Schnalle.


    Irgendwie komme ich bei meiner Suche bei Trichterling raus , obwohl die ja nicht trichterig sind. Aber keine , mit denen ich vergleiche , passen so ganz. Vielleicht bin ich ja komplett auf dem Holzweg.
    Kann jemand weiterhelfen ?
    Grüße Norbert




    Hallo,
    Ausprobiert habe ich die schon , nur in Butter angeschmort.
    Geschmack : sehr gut , die Bissfestigkeit muss man halt mögen.....Versuch macht kluch.
    Bei so festen Pilzen kann es wohl bei großen verspeisten Mengen Probleme geben , es haben sich schon Leute mit großen Pfifferlingsmahlzeiten den Magen verdorben.
    Gruß Norbert
    P.S. dies ist KEINE Essfreigabe für diesen Fund , Die Verantwortung muss man schon selber tragen.

    Hallo zusammen,
    Seit Jahren laufe ich einmal im Jahr auf dem Weg in mein Lieblingsbiotop an diesen Pilzen vorbei.
    Immer sage ich mir : Norbert lass das , Cortinarien bekommst du doch nicht bestimmt.
    Heite konnte ich jedoch nicht widerstehen , und jetzt hab ich den Salat.
    Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.


    Fundort : am Seeufer im Gestrüpp zwischen Birken , Fichten und Salweide.
    Begleitpilze : Zottige Birkenmilchlinge.
    Die Pilze wachsen einzeln und in Gruppen , so auf 8 Quadratmetern Fläche.
    Sehen im Wald ganz weiß aus , erst bei genauem Hinschauen fällt das Violett auf.
    Geruch : ganz schwach Pilzig , etwas süßlich.
    Ansonsten lass ich die Bilder sprechen.
    Grüße Norbert


    Gruppe jung :


    Älterer Pilz :


    Schnitt :


    Sporen 7-8 X 4,2-4,9 µm.

    Hallo Wolfgang,
    Eigentlich habe ich keine Zwefel , daß diese Pilze in diese Gruppe gehören. Bei der Bestimmung der jeweiligen Funde kommt aber je nach verwendeter Quelle was anderes raus.
    Na ja , für mich sowieso (noch) zu schwierig. Da gibts wohl auch Zwischenformen , und wenn sich die Genetiker draufwerfen , werden es wohl 2 bis 3 Arten.
    Und meine Funde von letzter Woche passen trotz anderen Makroskopischen Merkmalen auch da hin.
    Auf jeden Fall danke für dein Interesse und deine Mühe.
    Gruß und gute Nacht
    Norbert

    Hallo Heidi,
    Ganz einfach : Öhrling !
    Der Unterschied hat ja nichts mit Verwandtschaft zu tun. Becherförmig mit durchgehendem Rand : Becherling
    An einer Seite offen oder auch nur geschlitzt :Öhrling.
    Man darf nur nicht auf einen beschädigten Becherling reinfallen....
    Lieben Gruß
    Norbert

    Hallo Wolfgang,
    Gefunden ca. 250m über NN im Büdinger Wald , also keine Hochgebirgslage.....
    Nach Cheilozystiden habe ich auch schon geschaut , aber keine gefunden.
    Bin aberr nicht gerade der Meistermikroskopierer , kann also auch an mir liegen. Ist aber auch alles so klein an diesen Pilzen , auch die Basidien , Basidiolen u.s.w.
    Vor gut einer Woche hatte ich ja was ähnliches :
    https://www.pilzforum.eu/board…nnter-rueblingsaehnlicher
    Sporen praktisch gleich , auch keine Zystiden gefunden , aber makroskopisch ein ganz anderer Pilz.
    Scheint in dieser Ecke sowieso einige Unsicherheiten zu geben ,wenn man dieses proxila/distorta Gemenge in den Großpilzen BaWü mal ganz durchliest kann man zu folgendem Schluss kommen : Jeder hat eine Meinung , diese sind aber nicht deckend- schon in diesem Buch.
    Sonstiges :
    Bon schreibt im Parey's : Ohne Zystiden
    In den Großpilzen : Cheilozystiden zahlreich ,zylindrisch bis keulig , manchmal korallenförmig.
    Wie soll ich als Laie da noch durchblicken ??
    Also Bestimmung ist klar : EIN PILZ !
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Diese Pilze fand ich schon mehrmals , eine sichere Bestimmung ist mir noch nie gelungen.
    Vielleicht weis ja jemand von euch weiter.
    Fund : Sept. 2017 Unter alter Fichte im tiefen Moos wurzelnd.
    Hut : Bis 4cm breit , gewölbt , gebuckelt , kastanienbraun bis hellbräunlich –“ ausgeblasst ?
    Lamellen : weiß ,sehr dicht, fast frei.
    Stiel : Bis 7cmlang , an der Basis bis 1cm dick , zur Spitze etwas verjüngend , weiß , faserig. An befassten Stellen schwach rotbraun fleckend.
    Geruch : unauffällig pilzig.
    Geschmack : unauffällig.
    Sporenstaub : weiß , auch zusammengekratzt höchstens ganz blass creme.
    Sporen 3,2-3,8 µm , kugelrund.
     
    Irgendwie finde ich nichts , wo der dunkle Hut , der praktisch weiße Stiel UND die Sporen zusammenpassen.
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert




    Einige auch blasser :



    Sporen :

    Hallo,
    Mit dem weißen Stielnetz direkt unerm Hut sind das auf jeden Fall Steinpilze , und keine Sommersteinpilze.
    Ob jetzt B.edulis oder B.betulinus kann ich nicht sagen , weil ich den zweiten nicht kenne.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Wollte euch doch mal 2 persönliche Erstfunde dieser Woche vorstellen.
    Gestern im Fichtenwald , während mein Großkorbbewaffneter Nachbar maulend im Wald über Äste stieg , schlich ich daneben aufm Weg entlang.
    Da...auf fast nackter Erde winzige Pilzhütchen. Sahen aus , als hätte sie jemand abgerissen und ohne Stiel ausgelegt.



    Nachdem ich andächtig davor auf die Knie gefallen war (Ächz-man ist ja nicht mehr so gelenkig) kamen sie mir irgendwie bekannt vor - aber Hüte ohne Stiel ??



    Nachdem ich einige maximal 2cm breite rausgepopelt hatte ,war nun doch ein Stiel zu erkennen. Und die Lamellen , die Farbe , gibt es wirklich so winzige Lacktrichterlinge ??



    Also eingepackt , dann zu Hause auf Objektträger zum Aussporen. Nach 3 Stunden siegte die Neugier (Herr gib mir Geduld , aber Fix !). Keine einzige Spore geworfen.
    Also ein Stück Lamelle unters Mikro.
    Riesige runde Sporen mit Stacheln , also doch Lacktrichterling.



    Nun doch das Buch raus (Großpilze BaWü) und geschlüsselt. Eindeutig der Zwerg-Lacktrichterling Laccaria tortilis .
    Und der soll nicht mal selten sein , na ja , etwas Gras oder Kraut , und der ist nicht mal zu sehen.


    Der Zweite Fund war schon vor ein paar Tagen.
    Da ging ich kurz über den alten Friedhof , oft wächst da etwas , was im Wald nicht so vorkommt. Aber irgendwie muss doch was zum Recherchieren mitgenommen werden.
    Da- ein paar kleine Pilzchen - na , begnügen wir uns damit.




    Fotografiert , Stücker drei eingedost - kann ich sowas überhaupt bestimmen ?
    Halt , riech doch nochmal dran - hoppla , deutlich Knoblauch.
    Sollte ..? wohl.. vielleicht....der Küchen-Knoblauchschwindling , der echte Mousseron ?
    War schon fast sicher , das Mikroskop zu Hause gab mir dann recht.


    Und die Moral von der Geschicht : auch kleine Pilze sind interessant.
    Beide hier vorgestellte Pilze sind übrigens essbar.
    Besonders geeignet für Personen , welche eine Diät zur Gewichtsreduzierung durchführen. Wenn man bei der Zubereitung Speck , Kartoffel,- und Mehlprodukte weglässt , verbraucht man beim Bücken mehr Kalorien , als die Pilze beim besten Willen liefern können - zu klein.


    Grüße Norbert

    Hallo Daggi,
    Der zahnradartige Ring bei den fast aufgeschirmten spricht doch sehr für den Schafchampignon. Ist eigentlich ein recht gutes Merkmal - wenn der Geruch stimmt oder fehlt.
    Gruß Norbert