Beiträge von Harzpilzchen

    Mal eine Frage zu "Helvella spec.", also der komische Pilz direkt vor Helvella corium: Kann das eventuell auch eine Gyromitra (s.l.) sein?
    Da gibt es ja auch so eine ganze Reihe eher seltene und wenig bekannte Arten in der Gattung, und makroskopisch würden einige Merkmale da ja ganz gut rein passen.



    LG, Pablo.

    Moin Pablo

    nein es ist eine Helvella. Typische Helvella Sporen. Ich hab sie getrocknet.

    LG Harzi

    Erste Mai - Exkursion unserer Fachgruppe Quedlinburg. Es gab sogar einige Pilze


    Hydropus subalpinus Buchenwaldwasserfuß


    zwei nicht näher bestimmte Psatyrella - Arten




    Peziza phyllogena in größerer Menge


    Flockiger Trompetenschnitzling Tubaria


    und mein erster Besuch in die Warnstedter Sandgrube


    Helvella spec.


    Helvella corium, dieser Fund hat mich besonders erfreut

    Hallo Harzi, dafür dass der Mai puptrocken war, ist das doch eine schöne Ausbeute. So harmonisch finde ich das Hundebild übrigens nicht. Der Hund macht seinem Herrchen links neben sich ja wohl gerade klar, dass er keine hohe Meinung von ihm hat. Und Herrchen merkt das gar nicht. Ist fast wie bei uns zu Hause. ==Gnolm7

    Hallo Wutzi

    Kennerblick

    der Kleinste hat dem Größten übrigens, vollkommen unerwartet, an die Nase "gefasst"

    LG Harzi


    schöne Doku!

    Deine wundersamen Nüsse aus dem März dürften Hickory Nüsse sein (Gattung Carya, Walnussgewächse). Ich meine auch Reste der Blattfiedern am Boden zu sehen.
    Danke für's zeigen der tollen Bilder.

    Hallo Thomas

    besten Dank, nun haben die Nüsse auch einen Namen :)

    Da wird sich auch Westharzer drüber freuen (falls er mitliest)

    LG Harzi

    Im Mai hat es uns dann in die Fränkische Schweiz verschlagen. Auch dort gab es wenig Pilze, aber die Landschaft war einmalig.


    Das Bild strahlt Harmonie aus, jedoch gab es eine blutige Nase :)


    Eine einzige Morchel konnten wir finden

    im Salamandertal




    im Klumoertal konnte ich diesen aquatisch Pyrenomyceten finden, alle Sporen hatten einen hellen Fleck.

    Diesen habe ich nach Björn Wergen verschickt

    Liebe Pilzfreunde

    der April war recht mau, es gab nicht viel. Sicherlich noch Schäden vom trockenen Vorjahr.


    Mit den Osnabrückern Pilzfreunden konnten wir doch noch einiges finden. Im Südharz auf den Sattelköpfen

    und bei Ellrich machten wir einige schöne Fotos.


    Auf den Holzlagerplätzen im Fichtenwald fand ich jede Menge Spitzmorcheln, die aber nicht unbedingt mein

    Interesse geweckt hatten.


    das sollte ein Falscher Mehltau sein, Peronospora valerianellae auf Feldsalat. Gefunden in Neustadt Südharz



    und ein Tipp von Pilzmade in einem Wald hinter Sorge (Oberharz)

    Gyromitra gigas und Gyromitra ancilis.


    eine Sporormiella aus dem Oberharz (Claustal Zellerfeld) auf Rotwilddung.

    Moin Moin, ja es ist wieder so weit.

    Auch wenn es zumindest im Harz ein schlechtes Pilzjahr war, ist doch wieder

    einiges zusammengekommen


    noch ist es Winter




    Octospora musci muralis, Zusendung von Cordula

    Vielen Dank






    Diploschistes muscorum vom Kalksteinbruch Rübeland



    Lamprospora spec. Zusendung von Torsten Richter


    Mycena meliigena Zusendung von Torsten Richter




    Im Quedlinburger Trockengebiet herrschte im März gähnende Leere


    Anfang März auf dem Münchenberg


    Unbekannte Nüsse im März (Osterode Südharz)


    LG Harzi



    ja, die sporenmaße wirken nicht sonderlich überzeugend. die schwache jodreaktion hingegen schon, auch das braune ("brunatre") medullare exzipulum. aber besonders auffällig ist bei den gezeigten funden: auf keinem der zahlreichen standortfotos der unterschiedlichsten kollektionen ist ein gelber becher zu sehen, nicht mal bei den ganz jungen apos! die dunkeln alle sofort ein wegen der veränderung der paraphysen. selbst in den neuen eher gelblich gefärbten mikros sieht man schon wieder wie die oberste schicht/paraphysenspitzen eindunkeln. wenn diese verfärbungen also auf so vielen unters. aufsammlungen zu beobachten sind (und das hier keine misch-kollektionen unterschiedlicher arten sind. kann man das eigentlich ausschließen?), ist das kein zufall, sondern ein art-spezifisches merkmal!! somit würde für mich p. buxea ausscheiden. und ascobolus furfuraceus wird es ja auch nicht sein ... scherz. aber irgendwann platzt der knoten, alles braucht seine zeit ...

    Moin Moin

    das ist ja eine sehr spannende Unterhaltung geworden. Vielen Dank !

    Zum Vergleich noch Peziza buxea (Zusendung 2012 von Torsten Richter)

    schon mikroskopisch deutlich verschieden. LG Harzi



    Sporen 18,9-20,1-20,5 x 9,1-9,8-10,7µm

    Lieber Dirk

    herzlich willkommen und nochmal besten Dank für die Datei.

    LG Harzi

    Hallo Peter

    besten Dank.

    Ja bereits 2011 hatte man im PP schon auf die Gattung Pachyella hingewiesen, aber ich fand damals nichts passendes.

    Jürgen Häffner hat freundlicherwise meine Kollektion von, 21.09.2010 untersucht:


    nicht bestimmbar (?Psilopezia cf nummularia(/nummularialis))) D, NSG Gegensteine. Leg./det. Hartmut Schubert (ut.Asco spec./Peziza? spec.; Fach 080; J-). Rev./det JH (Skizzen, Fotos JH). Fehlende Sporenreife!


    LG Hartmut

    Hallo Norbert

    ja das ist schon ein rätselhafter Pilz. An Galerina hab ich noch nicht gedacht,

    LG Harzi

    Lieber Nobi

    icg danke dir vielmals. Das ist ja der Hammer, so viel Pyrenos gibts auf Moos.

    Ich glaube ich höre auf mit Pilzen :kaffee:

    Moin Pablo

    es ist schon eine Mycena, hab aber nur kurz reingeschaut, keine Zeit. Längliche und glatte, für Gamundia untypische Sporen

    LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde


    gestern konnte ich auf den Gegensteinen (Quedlinburger Trockengebiet) wieder den Becherling finden,

    der mir seit 10 Jahren seinen Namen nicht verrät. Ich hatte diesen schon mehrfach im PilzePilze Forum

    gezeigt, Jürgen Häffner konnte ihn anhand des Trockenbelegs auch nicht bestimmen (hatte ihm den Fund

    von 2011 geschickt). Auch zur Dünenpilztagung 2019 wurde er auf den Ochsenkopf gefunden, er war aber

    noch nicht reif genug, jedenfalls hatten meine mitgenommenen Exemplar keine Sporen ausgebildet.

    Nun gestern wohl recht reife Fruchtkörper.


    Ich bin mir sicher, dass die chronologische Aufreihung alles die selbe Art darstellt. In Schnitt sind die Becherlinge

    immer typisch hell gefärbt, und in LUGOL färbt sich die Ascusspitze nicht blau, nur die Schläuche färben

    sich leicht blau. Daher bin ich der Meinung, dass man diesen Pilz nicht in der Gattung Peziza suchen muss.

    Ebenso auffällig ist, sie bilden flach linsenförmige und nicht becherförmige Fruchtkörper.


    Fund vom 17.09.2010 NSG Heidberge (Aufnahme in LUGOL



    Fund vom 21.09.2010 NSG Gebensteine (Aufnahme in LUGOL)



    Fund vom 12.11.2011 Ochsenkopf


    Fund vom 12.11.2011 Ochsenkopf (Aufnahme in LUGOL)


    Fund vom 12.11.2011 Ochsenkopf (Aufnahme in Wasser)


    Fund vom 29.10.2019 Ochsenkopf

    leg. Torsten Richter? - den haben mehrere mitgenommen




    Fund vom 30.11.2019 NSG Gegensteine


    mit aktuellen Mikros:

    Fruchtkörperschnitt


    Paraphysen


    Aufnahme in Wasser


    Aufnahme in LUGOL

    nun, die recht reifen Fruchtkörper zeigen eine deutliche Reaktion, jedoch nicht an den Ascusspitzen

    Sporen glatt, recht dickwandig

    19,4-20,3-21,3µm x 12,1-12,8-13,5µm

    Apothecien flach ausgebreitet, im Schnitt olivgelblich, Unterseite leicht gestielt


    Vielleicht bekommt er noch einen Namen. Die letzten Rester von gestern habe ich getrocknet.


    LG Harzi

    ich weiß nicht, was mich geritten hat, diesen Hutpilz mitzunehmen. Irgendwie fand ich ihn interessant



    Mycena oder so ein Zeug, da war ich mir sicher. Wollte mal schauen, wie die Cheilos aussehen


    Ok Cheilos schonmal getroffen. Aber dummerweise hab ich meine Pilzette nicht saubergemacht.

    Lauter braune Sporen! Kann nicht sein. Pinzetten und alles gesäubert und wieder unters Mikro.

    Mist, immer noch lauter braune Sporen! Wo kommen die denn her??



    Also gleich mal ein Blick unterm Stereomikroskop

    AHA ! ein Braunsporer also! Bin fast vom Glauben abgefallen!



    und was für fette Dinger!

    Sporen 16,1-16,9-18,1 x 7,8-8,4-9,9 µm


    und die HDS auch noch aus kugeligen Zellen

    Bei Psathyrella wurde ich im Ludwig und Gröger nicht fündig.


    Ich hab keine Ahnung, was das ist. Hab den Pilz schonmal getrocknet

    LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde

    die Sandgrube bei Warnstedt habe ich nun in den letzten Tagen mehrmals aufgesucht, und immer gibt es was zu entdecken



    unterm Stereomikroskop fand ich zum Beispiel diese winzigen schwarzen Punkte im Moos, und ich dachte mir,

    die Samen kannst du dir ja mal anschauen



    Entschuldigung, mehr gibt meine Fototechnik nicht her.




    ich wusste nicht, dass es bryophile Pyrenomyceten gibt. Jedenfalls glaube ich, dass ich sowas gefunden habe.

    Die Probe liegt jedenfalls noch im Kühlschrank. Vielleicht ist es auch was häufiges, finden nur sehr wenige.

    Für Hinweise bin ich dankbar


    LG Harzi

    Vielen Dank Nobi. Ascobolus behnitziensis konnte ich in den letzten Jahren immer mal finden

    LG Harzi