Beiträge von MeckPilz

    Moin,


    Pilze, welche sich eigentlich nicht so zum Trocknen eignen (z.B. echte Pfifferlinge, Stiele von Parasolpilzen, Täublinge) einfach zu Pilzpulver verarbeiten. Immer eine gute Basis, auch ohne Mehl eine Bindung und Geschmack in Soßen und Suppen zu bekommen.


    Ansonsten trockne ich die Arten, die hier fast immer genügend vorkommen und womit ich auch größere Gefäße sicher voll bekomme. Hauptsächlich sind dies Steinpilze, Flockenhexen, Trompetenpfifferlinge etc..


    VG

    Moin,


    heute mal wieder was Frisches aus der Pilzküche, obwohl noch gar nicht Wochenende ist und es draußen in weiten Teilen so dröge ist.


    Nun gut, neben ein paar selbst gesammelten Sommerseitlingen und einem kleinen Speisetäubling pilzmäßig zum größeren Teil unter Beihilfe vom Biomarkt.


    Anbei die Zutaten. Dazu noch Chili, Pfeffer und Salz und letztendlich etwas Paprikamark:


    Koch/Bratfortschritt:


    Endergebnis:


    VG

    Moin,


    ja, dass sich zur Mitte bis Ende nächster Woche zunehmend Tiefdruck über Westeuropa eingräbt, wird von mehreren Lösungen deutlich gestützt. Eine Tendenz zu grundsätzlich feuchterem Wetter bei Wärme ist zumindest nicht unbegründet gegeben.


    VG

    Allgemein finde ich aus allen Blickwinkeln betrachtet: In der Trockenzeit wachsen die besten Pilze! (auch wenn es für andere "zu wenige" sein mögen)

    Da kann man sicher in gewisser Weise mitgehen, solange die Vorgeschichte und die Dauer der Trockenheit in einem Habitat noch passt.


    Irgendwann wird das dann kontraproduktiv und man sehnt sich doch eher wieder nach kurzzeitiger und kompletter Durchfeuchtung und man nimmt sogar Schnecken in Kauf, welche alsbald sowieso weniger werden.


    Okay, Schimmel, daran mag man derzeit überhaupt nicht denken…


    Gruß von einem Russula Fan

    Moin,


    jo, wichtig wird erstmal sein, dass das jetzige Muster aufgebrochen wird. Scheinbar könnte es über D auch eine Art Frontenfriedhof geben, wobei der Westen und Südwesten tendenziell immer dichter an den steuernden Randtiefs liegen würde. Der Osten und NO bekäme da immer weniger an Aktivität ab.


    Aber das ist wohl wie immer noch einigermaßen Kaffeesatz. Zunächst gilt es hier oben den vorerst letzten Strandtag zu genießen, bevor morgen der Wind aus Nord mit Nieselregen kommt. :)


    VG

    Moin,


    in einem Kiefernwald machte ich gerade kurz mal Halt!


    Ich bin da nur einen Weg durch eine Senke etwas nach oben gelaufen.


    In jener mit gutem Schutz von oben an wirklichen Frischpilzen noch das hier (viele weitere kleine, vermutlich Zedernholztäublinge/ hatte ich an der Stelle im letzten Jahr bereits probiert = hullescharf, also keine Heringe, waren sehr versteckt im leicht feuchten Gras zu sehen):


    Bergauf in die ungeschützte Trockenheit, zwei Leichen; Birkenpilz und Fichtensteini:


    September is coming soon….


    VG

    Im Wald selber gab es nur völlig vertrocknete Rotfüße, Maronenfragmente und unendlich viele Täublingsleichen.

    Ich finde hier aktuell auch nur noch Dörrpilze und ähnliches.


    Es wird echt Zeit, dass hier mal die Zuständigen / Verantwortlichen mit der Wolkenimpfung loslegen. ==Gnolm24

    Leider wird das die nächsten 10 Tage für die große Mitte und im Prinzip auch für den gesamten Norden nix. Da sind sich die bis in die erweiterte Mittelfrist rechnenden Modelle fast schon erstaunlich einig.


    Der äußere Süden darf ab Mittwoch für 2-3 Tage mit einigen Ladungen rechnen. Die Küsten wird ebenfalls ab Mittwoch eine eher frühherbstliche Siffwetterlage mit unbedeutenden Niesel-Niederschlägen ereilen, die aber keine Auswirkungen für irgendwelche Auslösen haben werden.


    Somit kann man sich den Fortgang an der Pilzfront schon einigermaßen ausmalen und nur hoffen, dass es dann wenigstens ab Mitte übernächster Woche wirklich zu einer durchgreifenden Änderung von oben kommt und man den Wecker wieder stellen darf.


    VG

    Moin,


    heute Früh wieder eine schöne, ausgedehnte Radrunde gedreht. Ziel war ein Waldgebiet ca. 15km südwestlich von HRO, in dem es alle möglichen Habitate gibt. Auf der Hin und Rücktour gab es jeweils einen Abstecher in zwei unterschiedliche Parkgelände.


    Da es in den ersten 6 Augusttagen bevorzugt in den etwas südlicheren Gebieten um die Stadt, also auch dort, mit 30-35 Litern deutlich mehr Regen gab als in den benachbarten Kreisen, wählte ich die Route bewusst, um doch noch irgendwo frisches Pilzwachstum zu sehen.


    Und das ging gleich gut los im Hinrundenpark. Eine knackige Flockenhexe und an meiner vesca Stelle ganz junge Exemplare, die so frisch waren, dass die Erde an den Hüten förmlich noch klebte:


    Im Wald selber gab es nur völlig vertrocknete Rotfüße, Maronenfragmente und unendlich viele Täublingsleichen.

    Gefreut habe ich mich über zwei neu entdeckte, liegende Buchenstämme, an denen Unmengen an vertrockneten Sommerseitlingen klebten. Wenn die keiner wegholt…also die Stämme, auf alle Fälle vorgemerkt.


    Aber auch er hier ist schon dort:


    Auf der Rücktour in Park 2 dann noch ein junges Geschwisterpärchen mit Netz:


    Und diese beiden Amanita Vertreter sollte jeder gut kennen:


    VG

    Moin,


    ja, wer in seinen südlichen Habitaten gestern und heute ordentlich was abbekommen hat (so ab 20 Liter), der hat wohl noch gute Chancen, daraus resultierende Frischpilze noch im August zu entdecken.


    Der Norden kann den laufenden Monat im Prinzip abhaken.


    Aber Richtung Monatsende ab dem 25./26. sehen die Modelle doch zunehmende Niederschlagsaktivität.


    Alles andere, als das letztjährige Szenario hier oben, als es erst ab Ende September überhaupt Sinn machte, auf Pirsch zu gehen, ist willkommen.


    VG und ein schönes WE

    Bin ja jetzt erst mal gespannt, ob es überhaupt bei uns regnet. Es sollte so um 15 Uhr los gehen, nun schiebt sich das Ganze in die Nacht...

    Wobei die größte Konvektion aufgrund der schon etwas fortgeschrittenen Jahreszeit wohl so ab 21 Uhr langsam in sich zusammenfällt. Wünsche dir Glück, dass es noch zu etwas reicht.


    Hier oben an der Küste deutliche Abkühlung bei 24,5°C und sehr frischem Wind, natürlich alles ohne Niederschlag.


    VG

    Moin,


    wenn man früh genug startet, hält man es im kühlen Wald locker bis Mittags aus, inklusive einer halbstündigen Schwimmpause im kühlen Lübbesee.


    An einem Buchenstämmchen ließ ich ja gestern noch so einige, gerade mal 1-2 Euro große Sommerseitlinge zurück. 1 Tag genügt bei der Wärme und dann kommt da sowas bei raus:


    Falls man irgendwo auch nur ein paar Lärchen sieht, sind die hier immer mit von der Partie:


    Und noch eine Goldader:


    Und freilich, Maronen waren auch noch am Start:


    Man kann halt nicht anders… :) :


    Das war es dann aus Templin. Landschaftlich und pilztechnisch eine absolut reizvolle Gegend. Immer wieder liebend gern.


    VG

    Ja moin,


    heute Früh vor der großen Bramme wieder eine große Radrunde in Begleitung um den Lübbesee gedreht.

    Ja, da gibt es schon wunderschöne Waldgebiete. Einige gehören zum Biosphärenreservat, da wird natürlich nicht angehalten, reingelatscht und geguckt oder ggf. gesammelt.

    Aber die Bereiche sind wunderbar ausgeschildert, sodass man da auch nicht in ungewollte Schwierigkeiten geraten dürfte.


    Immerhin gibt es außerhalb von jenen insbesondere einige sehr gesunde, halbhohe und recht dichte Fichtenhabitate auf herrlichen Moosflächen.


    Dort lohnt es sich offenbar immer noch, trotz der Trockenheit und jetzt auch hier aufkommenden großen Hitze.


    Erste Gelbe Knollenblätterpilze, offenbar gerade rausgekommen:


    Neben unzähligen frischen Samtfußkremplingen auch wieder schöne knackige Maronen (die sind sich von oben erstmal so ähnlich, dass man oft daneben liegen mag). Hier aber zwei Sammelkandidaten:


    Unzählige, sehr neue Halli-Gallis:


    Und dann noch, man glaubt es ja kaum und ich hab mich riesig gefreut, an mehreren Buchenstämmen noch exzellente Sommerseitlinge.

    (Der Frauentäubling war dann doch leider total durch/der Perler okay):


    Mit den gestrigen Funden zusammen gibt es heute noch Pilzpasta und knackig Gebratenes aus jenen:


    Muss schon sagen, nach anfänglicher Skepsis aufgrund der vorherrschenden Bedingungen, hier wird man pilztechnisch trotzdem nicht im Stich gelassen.


    Der Standard-Maronensammler im Herbst dürfte hier mit Sicherheit nicht umsonst unterwegs sein.


    VG