Beiträge von Kücki

    Moin, moin zusammen,


    bei mir in Zeven (zwischen Bremen und Hamburg) habe ich Donnerstag einen schwachen Regenbogen gesehen und am Freitag hat es während der Fahrt zum Grünschnittsammelplatz geregnet. Leider hat mein Regenmesser wohl einen Trockenschaden: 0,000 mm Regen ...

    Trotzdem habe ich heute morgen in etwas moorigem Birkengelände einen kapitalen auf der Seite liegenden Stinkmorchel nebst einiger direkt daneben aus dem Boden hervorlugenden Hexeneiern gefunden. Leider keine Kamera dabei gehabt.


    Viele Grüße

    Kücki

    Wenn Du wüsstest, was da im Park alles an Röhrlingen wächst und im Kochtopf landet...

    Hallo Steffen,


    ich vermute, da hat jemand Bewegungsmelder im Park positioniert, die, sobald ein Pilz durch das Erdreich nach oben durchbricht, ein Signal an einen Handyempfänger senden. Vielleicht solltest du zutreffendenfalls einen Störsender installieren oder dich mit einer Wärmebildkamera schon um Mitternacht herum auf die Lauer legen. Die herausploppenden Röhrlinge müssten doch wahrscheinlich etwas wärmer sein als die umgebende Nachttemperatur.

    Ich gehe davon aus, dass niemand aus diesem Forum ob deiner Aktionsankündigungen dir zuvorkommen will sondern dass vielleicht jemand aus einem "feindlichen" Pilzforum hier immer heimlich mitgelesen hat. ==Gnolm10


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Viele Pilze sind aber auch schon abgesammelt worden – ein Leid, welches auch den ganzen seltenen Röhrlingen im Park widerfährt.

    Hallo Steffen,


    Ist ja wohl unverschämt. Da wird wohl auf dich gar keine Rücksicht genommen??? g:D

    Aber du weißt ja: Früher Vogel fängt den Pilz.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei zukünftigen Fangversuchen!


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    das mit dem Zittergras war bei uns früher auch so. Mein Vater ist mit mir zu einer bestimmten Wiese vor dem Moor gefahren, auf der das Zittergras zu finden war. Ich weiß nicht, ob es das dort noch gibt. Ich habe es vor etlichen Jahren dort nicht mehr gefunden. Heute haben wir welches im Vorgarten und getrocknet auch in einer Vase in "meinem" Aquarien-Zimmer im Keller.

    Maria, ich bin kein Schmetterling-Kenner. In diesem Fall habe ich versucht, den Falter anhand deines Fotos in dem Buch "Schmetterlinge Die Tagfalter Deutschlands" von Josef Settele u. a., Ulmer Naturführer, zu finden. Ich meine, die Abbildung dort könnte deinem Falter entsprechen.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Maria,


    ja, wieder wunderschöne Bilder!

    Bei dem Falter (Bild 9) könnte ich mir ein Weibchen des Esparsetten-Bläulings Polyommatus thersites vorstellen.

    Nr. 16 ist sicherlich das interessante Zittergras - oder?


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Merkwürdigerweise werden nach meinen Erfahrungen gerade die wirklich allerschlechtesten Nistkästen zuverlässig angenommen. Ich glaube, dass die Höhlenbrüter gern etwas mehr Licht in ihren Behausungen haben möchten.

    Heute Morgen bin ich im Wald an einer Lichtung endlich wieder einmal einem Pärchen Grauschnäpper begegnet, die in einem meiner Nistkästen brüten. Ein Hausrotschwänzchen brütet dort auch, wollte aber nicht fotografiert werden.






    Sorry, ein Bild ist versehentlich doppelt eingestellt.


    Schöne Grüße aus dem Elbe-Weser-Dreieck

    Reinhard

    Hallo Michael,


    Vor 2 Tagen habe ich einen davon "umgelegt" und dem Stiel nach war es ein Sommer-Steini.

    Heute nur noch absolute Leiche ohne festes Innenleben. Eichen säumen die Straße.


    Liebe Grüße

    Kücki

    Moin zusammen,


    habe gerade ein (Steini?)Leichenfeld direkt neben der Landstraße fotografiert.

    Zum Größenvergleich habe ich mein Schlüsseletui daneben gelegt.

    Es muss wohl irgendwann mal genügend Feuchtigkeit gegeben haben ...


    Schönen Sonntagabend allen Schwammerlsuchern!

    Kücki



    Alter Mann? Du meinst hoffentlich nicht mich? Ich hab einen Maschinenschnitt 9 mm / 12 mm. Hab allerdings lange nicht mehr im Spiegelschrank meinen Hinterkopf betrachtet. Früher war der nicht grün.

    :/

    Hallo Florian,


    ein spannendes, wertvolles Projekt! Ich bin mir sicher, dass es ein ganz toller Erfolg werden wird.

    Einerseits möchte man gern die Entwicklung von Gebieten der Natur überlassen, andererseits können Kulturlandschaften, wenn sie erhalten werden sollen, nicht sich selbst überlassen bleiben. Beispiele sind Heidegebiete oder eben Grünländereien. Ohne regelmäßige Pflegemaßnahmen verschwinden oder verarmen diese über kurz oder lang.

    Ich habe selbst einmal eine größere Kahlschlagfläche (Kiefernwald auf Sandboden) über mehrere Jahre vom aufkommenden Busch (Birke, Faulbaum) freigehalten mit dem Erfolg, dass sich nach kurzer Zeit Nachtschwalben sogen. Ziegenmelker einstellten und auch brüteten. Für mich war es ein Genuss, abends in der Dämmerung das anhaltende Schnarren und Flügelklatschen zu hören und gelegentlich auch einen oder gleich mehrere der Vögel zu sichten. Nachdem die Flächen wieder aufgeforstet wurden, verschwanden die Nachschwalben wieder.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Begeisterung bei deiner Tätigkeit!


    Liebe Grüße aus dem Elbe-Weser-Dreieck

    Reinhard

    Hallo Leopard,


    auch ich denke, dass dein Vorschlag des Rillstieligen Helmlings passt.

    Nur die Jahreszeit irritiert mich etwas. Nach dem Gerhardt soll er August bis November vorkommen.

    Ich habe ihn mal im November gefunden.

    Typisch für diesen Pilz ist wohl der längsgerillte Stiel, der bei anderen Helmlingen nicht vorkommen soll.


    Liebe Grüße

    Kücki

    Hallo Maria,


    die Prachtlibelle könnte ein Männchen der Gebänderten Prachtlibelle Calopteryk splendens sein.

    Bei dem "Ritter" auf der Teufelskralle könnte ich mir eine Larve der Punktierten Zartschrecke Leptophyes punctatissima vorstellen.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Corinne,


    bei Fingerhut liegst du richtig. Der lat. Name ist aber m. E. eher Digitalis purpurea - Roter Fingerhut.

    Der kommt, so glaube ich, bei uns überall vor und ist auch nach meinem Empfinden eine wunderschöne (zweijährige) Pflanze.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    auf einem Haufen mit Brandresten, der mir schon einige verschiedene Funde beschert hat, wachsen jetzt m. E. Tintlinge, die ich nicht bestimmen kann.

    Auf einigen Fotos sind die verschiedenen Entwicklungsstufen abgebildet, so dass hoffentlich jemand von den Tintlingsexperten Rat geben kann.

    Vielen Dank im Voraus fürs Drüberschauen!


    Viele Grüße

    Kücki


    Bild 1: Junge Fruchtkörper, ca. 2 cm hoch


    Bild 2:


    Bild 3: Der aufgeschirmte Hut von oben


    Bild 4: Die Lamellen des aufgeschirmten FKs


    Bild 5: Drei ältere Pilze mit nach oben aufgerollten zerfließenden Hüten und beflockten Stielen


    Bild 6: Zerfließender aufgerollter Hut von oben


    Bild 7: Pilze von der Seite


    Hornissen wirken durch ihr bedrohliches Brummen gefährlich, sind jedoch normalerweise friedliche Gesellen.

    Die hier war dabei, Material für das Nest an einem Holzpfosten abzuraspeln.


    Schöne Grüße aus dem Elbe-Weser-Dreieck

    Kücki

    Danke Daniel!

    Habe gerade beim "Schieben" mit meiner Enkelin an einem Stumpf einer vor Jahren abgesägten "Blautanne" zwei große Pilze "wiederentdeckt", die im vorigen Jahr bereits vorhanden waren. Was das für Pilze sind, weiß ich auch nicht. Leider stehen die hinter einem Zaun auf einem Gartengrundstück eines z. Zt. leerstehenden Hauses. Mal sehen, ob ich bei Gelegenheit näher rankommen kann. Werde schon ganz unruhig ...


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Daniel und Ulla,


    vielen Dank für eure Mitteilungen!

    Ich denke, den Pilz werde ich mal als Lackporling Ganoderma spec. ablegen.

    Vielleicht finde ich den ja auch mal bei mir zuhause und kann mich dann ohne Zeitdruck intensiver mit ihm beschäftigen.

    Baumpilze haben mich schon immer interessiert und fasziniert wegen ihrer für mich interessanten "Bauart" und vielfältigen Schönheit.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Ich finde es schade, wenn solche wertvollen und auch optisch schönen Bereiche unwiederbringlich verloren gehen.

    Sicherlich gibt es andere geeignetere Orte für eine Feriensiedlung. Die Feriensiedlung sollte sicherlich errichtet werden, weil es dort so schön ist (und jemandem auch viel Geld einbringt). Wenn sie dann erst einmal steht, ist jedoch auch ein Großteil der Schönheit verschwunden, ganz abgesehen von den negativen Folgen für die Natur.

    Kann man nur hoffen, dass die Natur auch das Hauptsacheverfahren gewinnt!


    Liebe Grüße an alle Naturfreunde

    Kücki