Beiträge von Kücki

    Hallo beli und Veronika,


    zunächst wünsche ich euch ein gutes neues Jahr.

    Den Phlebia tremellosa Gallertfleischiger Fältling habe ich mir bei 123pilzsuche.de angeschaut und kann sagen, dass ich dem zustimme.

    Der kommt eindeutig besser hin als der von mir vermutete Nordische Porling. Bei der Fundstelle steht allerdings als Vorkommen "Spätherbst bis Frühling" (meinen fand ich am 13. Oktober). Im Der große Kosmos Pilzführer ist als Vorkommen angegeben von Oktober bis zum Frühjahr.

    In Der große BLV Pilzführer, in dem er als Merulius tremellosus benannt ist, wird als Vorkommen IX bis XII genannt.

    Somit habe ich den Pilz wohl recht frühzeitig gefunden, was aber sicherlich nicht ungewöhnlich ist.

    Zu Veronikas Einwandt zu Bild 4 in Bezug auf die graue porige Unterseite:

    Der Fruchtkörper auf Bild 3 (Oberseite) und 4 (Unterseite) stammt allerdings mit Sicherheit aus der gleichen Pilzansammlung, was ich an der Aufnahme-Uhrzeit der Fotos ablesen kann.

    Bei den Fotos bei 123.pilzsuche.de befinden sich auch Fotos mit dunklerer Porenfläche und in der Beschreibung der Poren steht:

    "Gelborange bis hellbraun, +/- etwas rötend, netzig-porig, faltig, labyrinthisch, gewunden-gefaltet, Rand heller."

    Natürlich unter Vorbehalt, dass man den dortigen Angaben und Fotos vertrauen darf. Im BLV Pilzführer steht "... alt fleischbräunlich".

    Die Farben auf Fotos sind bekanntlich häufig auch so eine Sache für sich.

    Ich lege den Pilz jetzt jedenfalls als Gallertfleischiger Fältling ab und bedanke mich bei euch für eure Expertise.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    die letzte Anfrage im alten Jahr von mir betrifft einen Pilz an Holz, den ich am 13. Oktober in meinem Revier gefunden habe.


    Bild 1: Sehr helle baige-weiße Fruchtkörper, konsolenförmig übereinander und miteinander verbunden


    Bild 2: Die Hutoberfläche ist unregelmäßig höckerig geformt, der Rand teilweise etwas gezont


    Bild 3: Der entnommene FK ist an der Zuwachskante weiß, zur Anwachsstelle dunkler gelb-bräunlich und zottig behaart


    Bild 4: Die Unterseite weist unregelmäßig runde bis labyrintförmige Poren auf und verdunkelt sich zur Anwachsstelle hin


    Bild 5: Jüngere FK wirken glasig durchscheinend und wässrig


    Bild 6:


    Bild 7: Detailaufnahme von unten



    Bild 8: Junger FK von unten


    Ich denke, dass es sich vorliegend um den Nordischen Porling Climacocystis borealis handeln könnte.

    Da es jedoch noch einige andere so helle weißliche Pilze gibt, bin ich mir aber nicht sicher und bitte um eure Bestimmungshilfe.

    Vielen Dank im Voraus fürs Drüberschauen und eure eventuellen Kommentare.


    Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    nachdem hier mehrere Experten den Fleischrötlichen Schönkopf Calocybe carnea favorisieren, schließe ich mich dem gern an und lege den Pilz mit diesem Namen ab.

    Ich danke allen hiermit nochmals recht herzlich für die Beiträge, wünsche einen guten Jahreswechsel und im neuen Jahr viele schöne Entdeckungen in der Pilzwelt.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    zunächst vielen Dank für eure Beiträge!

    Bihlerben (Benjamin): Dass dort Nadelholz vergraben ist, kann ich ausschließen, so dass der Sägeblättling ausgeschlossen ist.

    Im übrigen finde ich in meiner Literatur nur den Fleischrötlichen Schönkopf Calocybe carnea und nicht den Rosaroten C. persicolor.
    C. persicolor
    soll vermutlich mit C. carnea identisch sein, jedoch büschelig wachsen.

    Die bei mir gefundenen Fruchtkörper wuchsen jedoch nicht büschelig sondern gesellig.

    Wenn man den Bildern bei 123pilzsuche.de trauen kann, so sind die Stiel- und Hutfarben von C. persicolor viel heller als bei "meinen" Pilzen. Aber Farben sind ja eine Sache für sich.

    Ich werde abwarten, ob noch weitere Beiträge kommen.

    Vorerst nochmals vielen lieben Dank für eure Mitarbeit und allen einen guten Jahreswechsel.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Konstantin, Stefan und Christoph,


    vielen Dank für eure weiteren Hinweise, die bestätigen, dass es bei diesen Bovisten wirklich nicht einfach ist, zumindest nicht makroskopisch.

    Diese Boviste sind bereits seit mehreren Jahren an gleicher Stelle in unserem Garten zu finden.

    Vielleicht kann ich im neuen Jahr mal Sporen mikroskopisch anschauen, wobei ich leider keine Möglichkeit zur Ausmessung habe. Aber vielleicht sorgen die Ornamente dann für Klarheit.

    Auch die Größe der Fruchtkörper werde ich dann genauer in Augenschein nehmen. Nach meiner Erinnerung waren diese alle recht klein, was für S. areolatum sprechen würde.


    Liebe Grüße und einen guten Rutsch wünscht euch

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    Anfang August traten bei mir zu Hause im Rasen Pilze auf, die ich bisher nicht bestimmen konnte.


    Bild 1: Die Fruchtkörper von oben in der Rasenfläche


    Bild 2: Ein ausgehobener FK von unten, dicht stehende weiße Lamellen, stark untermischt


    Bild 3: FK von unten / seitlich, nach unten verjüngter Stiel in Hutfarbe, Lamellen angewachsen


    Bild 4: Durchgeschnittener FK mit sehr faserigem hohlen Stiel, weißes Stielfleisch, baige-weißes Hutfleisch


    Bild 5: Nochmal der hohle Stiel, hier dunkleres Stielfleisch, außen auch faserig und etwas filzig


    Bild 6: Junger noch nicht aufgeschirmter Fruchtkörper


    Bild 7: Der junge FK im Durchschnitt


    Zum Geruch kann ich nichts mehr sagen und eine Geschmacksprobe habe ich nicht gemacht.

    Um einen Eindruck von den Größenverhältnissen zu haben:

    Die Gesteinsfugen auf den Fotos sind ca. 6 - 8 mm breit.

    Leider weiss ich gar nicht, wo ich suchen soll. Daher wäre ich für Hinweise dankbar, in welcher Richtung ich mich bewegen muss, um dem Pilz einen Namen zu geben.

    Vielen Dank für eure Hilfe!


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo und guten Abend zusammen,


    kürzlich fand ich in meinem Revier an Buchen-Stubben folgenden Porling:


    Bild 1: Der teilweise entrindete Buchenstubben


    Bild 2: Die Fruchtkörper mit weißen dicklichen Zuwachskanten, die Hutoberfläche kaum sichtbar samtig behaart (mit Lupe erkennbar)


    Bild 3: Die Unterseite mit hellgrauen Poren, die beim Abbrechen des FKs wohl schwärzen (Rand Mitte oben)


    Bild 4: Oberfläche des resupinat herablaufenden FKs grau bis gelblich-braun


    Bild 5: Der Querschnitt durch den FK zeigt gelblich-weißes Fleisch und eine dunkle graubraune Röhrenschicht (1 - 2 mm dick)


    Bild 6: Graue Poren an resupinater Stelle unregelmäßig eckig bis rund


    Bild 7: Nochmals graue unregelmäßige Poren


    Bild 8:


    Bild 9: Unter Kunstlicht Hutoberfläche eines konsolenförmigen FKs


    Bild 10: Unter Kunstlicht konsolenförmiger FK mit sehr feinen runden Poren (ca. 5 pro mm) und schwärzendem Fingernageleindruck


    Bild 11: Unter Kunstlicht Querschnitt durch den FK mit Maßstab


    Der Fruchtkörper war in frischem Zustand zäh elastisch biegsam und wässrig.

    Bei dem Versuch des Aussporens hatte sich Wasser unter dem FK gebildet. Anscheinend ist das SpP weiß oder hell.

    Bei der Bestimmung bin ich beim Angebrannten Rauchporling Bjerkandera adusta gelandet.

    Liege ich da richtig oder gibt es noch andere Kandidaten?

    Vielen Dank fürs Drüberschauen und eure eventuellen Kommentare.


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    ich hatte schon befürchtet, dass die Bestimmung anhand der Fotos nicht sicher möglich ist, weil ich mich bereits eingehend mit den verschiedenen Arten beschäftigt hatte. Trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass jemand Merkmale erkennen und benennen könnte, die auf eine bestimmte Art hindeuten.

    Die Fotos werde ich entsprechend benamsen.

    Vielen lieben Dank für eure Beiträge und alles Gute für das bald beginnende neue Jahr.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    aus unserem Hausgarten habe ich noch einen Bovist aus dem Mitte/Ende Juni, dem ich noch keinen Namen gegeben habe.

    Nach meinem Eindruck handelt es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Dickschaligen Kartoffelbovist.

    Ich lass mal die gefertigten Fotos sprechen.


    Bild 1: Zwei Fruchtkörper von oben, der linke kugelförmig, der rechte unregelmäßig geformt und aufgerissen


    Bild 2: Die beiden FK von unten bzw. seitlich, stellenweise rötend


    Bild 3: Durchgeschnittener FK mit weißem Fleisch, flächig purpur oder lila gefärbt, dünne Peridie (Hülle)


    Bild 4: Der andere FK durchschnitten mit weißer Aderung in der purpurnen Fläche


    Bild 5: Noch ein Querschnitt


    Ich wäre dankbar, wenn mir ein Experte Hilfestellung bei der Namensgebung geben könnte.

    Ich selbst faforisiere den Leopardenfell-Hartbovist Scleroderma sareolatum.

    Vielen Dank für eure Beiträge im Voraus.


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    Anfang November habe ich an abgesägtem Buchenstamm diesen Pilz gefunden:


    Bild 1: Fruchtkörper breit angewachsen, konzentrisch gezont mit weißer Zuwachszone und teilweise von Algen bewachsen, scharfrandig


    Bild 2: Unterseite weiß mit langgestreckten Porenmündungen


    Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Buckel-Tramete Trametes gibbosa handelt.

    Gibt es dafür Bestätigung oder kommt auch noch etwas Anderes in Frage?


    Vielen Dank fürs Drüberschauen und eure Kommentare.


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    vielen lieben Dank für eure Gedanken und Beiträge!

    Mit den dürftigen Fotos bleibt, wie Andreas (Ahemi) schon schreibt, alles Raterei.

    Die Stelle noch einmal aufzusuchen, ist leider nicht möglilch weil 600 km entfernt und mir auch der genaue Fundort nicht bekannt ist.

    So ist es eben, wenn man nicht allein unterwegs ist und die Fotos nur "Nebenprodukte" einer gemeinsamen Wanderung sind.

    Aber dieses Forum ist ja dazu da, dass man sich hier Hilfe bei der Bestimmung erhoffen kann.

    Manchmal gibt es doch ganz bestimmte Merkmale, die zum Ziel führen, dem Anfragenden aber nicht geläufig sind.

    Die Fotos werde ich zwar nicht gleich löschen aber mit entsprechenden Hinweisen versehen.


    Ich wünsche allen ein geruhsames Weihnachtsfest und nur das Beste für das neue Jahr 2026.

    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Angela,


    die Burg sehe ich zwar auf dem Foto nicht, aber ich sehe einen bedauernswert schlechten Baumbestand (wohl tote Fichten) in der Landschaft ;(


    Herzliche Grüße und eine schöne Weihnachtszeit

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    im September sind mir während meines Wanderurlaubs in Rheinland-Pfalz zwei Pilze begegnet, die ich bei mir zu Hause in meinen Revieren nicht kenne.


    Pilz Nr. 1:

    Im Bienwald (südöstlich des Pfälzerwaldes) habe ich diesen Pilz geknipst, wobei für mich im Nachhinein nicht verständlich ist, warum ich ihn nicht auch von unten aufgenommen habe.

    Bild 1: Baige-weißlicher Hut, Stiel im unteren Teil hellgelblich und oben rötlich, Stielbasis verjüngt


    Bild 2: Undeutliche Aufnahme ohne viel Mehrwert


    Bild 3: Der Hut von oben


    Ob der Pilz Röhren oder Lamellen hatte, ist mir nicht bekannt.


    Pilz Nr. 2:

    Im Pfälzerwald ca. knapp 20 km nordwestlich von Landau, Nähe Forsthaus Annweiler, stand dieser Röhrling:


    Bild 4: Hellbrauner Hut mit ähnlichfarbigem dicken Stiel


    Bild 5: Die Huthaut etwas überlappend, rötlicher Schwamm, Stiel an der Spitze offenbar heller gelblich


    Im Habitat müssen Buchen, Eichen und Kiefern sowie Heide gestanden haben, wie aus den Fotos ersichtlich ist.


    Bitte entschuldigt die mangelhaften Informationen, aber vielleicht traut sich ja jemand zu, mir Hinweise zu geben, welche Pilze ich gefunden haben könnte.

    Vielen Dank fürs Drüberschauen und eventuelle Hilfe.


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo Josh,


    in deiner Zusatzfrage stellst du die Frage, ob der Zunderschwamm konsumierbar ist, ohne ihn hoch zu erhitzen.

    Konsumieren hat ja mehrere Bedeutungen. Deshalb: Hast du etwa vor, diesen Pilz zu verspeisen?

    Abgesehen davon, dass es in diesem Forum grundsätzlich keine Verzehrfreigaben gibt, würde ich selbst niemals auf die Idee kommen, den Zunderschwamm zu verzehren. Ich vermute, dann hätte ich das Gefühl, auf einem Stück Holz rumzukauen. Soweit ich weiss, ist dieser Pilz ungeniessbar. Früher wurden daraus Kleidung und Hüte hergestellt, die bedingt brauchbar waren. Außerdem ist der Zunderschwamm zum Färben von Kleidung brauchbar.


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    Mitte Oktober habe ich in meinem Revier den Rosa Rettich-Helmling Mycena rosea gefunden, wie ich meine.


    Bild 1: Zwei Fruchtkörper, beide gebuckelt, der linke hygrophan ausgebleicht. Der Hutrand durchscheinend gerieft.



    Bild 2: Ein anderer FK, bei dem der Hutrand bereits nach oben verbogen ist


    Bild 3: Der Stiel, ebenfalls rosa getönt


    Bild 4: Die Stielbasis weiß-filzig


    Bild 5: Lamellen mit Burggraben und in der Vergrößerung kaum erkennbar queradrig verbunden


    Bild 6: Der Pilz im Durchschnitt mit hohlem, faserigen Stiel


    Bild 7: Die Lamellen untermischt und ausgebuchtet angewachsen, die Lamellenschneiden etwas heller


    Bild 8: Im Schnitt zeigt sich dünnes Hutfleisch und ein hohler Stiel



    Bild 9: Nochmals die stark weißfilzige Stielbasis


    Gibt es Zustimmung zu meiner Bestimmung als Rosa Rettich-Helmling Mycena rosea oder Bedenken?

    Vielen Dank fürs Drüberschauen!


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo Björn und Harald,


    ich möchte mich hiermit noch bei euch für eure Beiträge herzlich bedanken.

    Ich gehe davon aus, dass anhand der Fotos makroskopisch nicht geklärt werden kann, welcher Schichtpilz es sicher ist.

    Habt eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    vielen lieben Dank euch allen für eure Beiträge.

    Da war ich ja auf der richtigen Fährte zugange. Dass die dunklen Lamellenschneiden altersbedingt so aussehen, wie Veronika kundgetan hat, ist mir neu. Ich dachte, das sei ein wichtiges Bestimmungsmerkmal mancher Pilze.

    Wieder etwas dazugelernt.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    kürzlich lief mir im hiesigen Laub-Bruchwald (Buche, Eiche) dieser Pilz über den Weg.


    Bild 1: Der Hut von oben mit wollig aufgebogenen Schuppen und dunkler Hutmitte


    Bild 2: Von unten, Stiel mit Ring und freien dicht stehenden Lamellen mit dunklen Schneiden


    Weitere Fotos und Hinweise habe ich leider nicht.

    Ich bin bei den Schirmpilzen, finde aber nichts mit dunklen Lamellenschneiden.

    In welche Richtung muss ich suchen?

    Vielen Dank fürs Drüberschauen und eure Hilfe!


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    am 22. September waren wir im Bienwald (Rheinland-Pfalz) auf dem Schaidter Westwallweg bei regnerischem Wetter unterwegs.

    In einerm größeren naturbelassenen Abschnitt war als Massenpilz auf hauptsächlich Buchenzweigen ein sehr farbenprächtiger Schichtpilz zu bewundern. Zunächst hatte ich den Pilz ohne nähere Untersuchung als Schmetterlingstramete angesprochen.Nachdem ich jedoch einen Fruchtkörper entnommen hatte und mir die Unterseite angeschaut habe, kam eine Tramete nicht mehr in Betracht. Jetzt, zu Hause, komme ich mit der Bestimmung nicht recht weiter. Als Schichtpilz mit gelber Randzone kenne ich eigentlich den Striegeligen- oder Zottigen Schichtpilz Stereum hjirsutum.

    Der von mir gefundene Pilz hat jedoch keine striegelige oder zottige Hutoberfläche sondern erscheint recht glatt oder höchstens samtig.

    Nun habe ich gelesen, dass beim Samtigen Schichtpilz Stereum subtomentosum bei Anfeuchtung (es war regnerisch) der Hutrand, der eigentlich weißlich ist, gelblich verfärben soll. Bei "Fundkorb" befindet sich ein Foto, das in den Farben meinem Pilz sehr nahe kommt.

    Hier die Fotos:


    Bild 1: Die Fruchtkörper mit gelbem Rand, in der Mitte ein FK von unten (weißer Rand)



    Bild 2: Etwas überbelichtet, zeigt nicht die wahre Farbenpracht


    Bild 3: Hier weiß ich nicht, ob das eine andere Art ist mit den ohrenförmigen Hüten (rechts oben der typische Pilz aus Bild 1 und 2)


    Ich tendiere dazu, dass der Pilz auf Bild 1 der Samtigen Schichtpilz Stereum subtomentosum ist.

    Was meinen die Fachleute?


    Vielen Dank fürs Drüberschauen!


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo Inge,


    bei deinem Lackporling dürfte es sich um ein älteres ausgewachsenes Exemplar handeln, bei dem die Zuwachskante nicht mehr weiß sondern braun-beige gefärbt ist.

    Die makroskopische Unterscheidung zwischen Flachem und Wulstigem Lackporling beschränkt sich wohl darauf, ob die Hutoberseite eindrückbar ist (Flacher L.), ob zitzenartige Auswüchse (Gallen) vorhanden sind (Flacher L.) und ob das Hutfleisch (Trama) weißliche Einschlüsse aufweist (Flacher L.).

    In meinem Fall kann anhand der Fotos nur entschieden werden, ob Gallen und weiße Einschlüsse vorhanden sind.

    Das kann wohl nur ein Fachmann klären.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Matthias,


    diese dunkle Zone hatte ich am Ende meines ersten Beitrags auch bereits erwähnt:

    Ich bin davon ausgegangen, dass der Pilz keinen Ring hat, aber nicht sicher, ob die auf mehreren Fotos sichtbare dunkle Zone am Stiel der Rest eines Ringes ist.

    Liebe Grüße

    Reinhard