Hallo Pilzbegeisterte,
beim zweiten Pilz könnte ich mir einen Wurzelschwamm vorstellen.
Der Baum ist vermutlich ein Nadelbaum?
Leider ist das letzte Foto nicht ganz scharf und man kann die Poren nicht gut einschätzen.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo Pilzbegeisterte,
beim zweiten Pilz könnte ich mir einen Wurzelschwamm vorstellen.
Der Baum ist vermutlich ein Nadelbaum?
Leider ist das letzte Foto nicht ganz scharf und man kann die Poren nicht gut einschätzen.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo Pilzbegeisterte,
den ersten Pilz halte ich für einen Spaltblättling.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
heute ist mir hier in einem anderen Revier nochmals dieser Pilz über den Weg gelaufen, jedenfalls halte ich das, was ich da gefunden habe, auch für den Aschgrauen Wirrling Cerrena unicolor.
Die Fruchtkörper sehen ein wenig anders aus, aber das haben Pilze ja oft so an sich.
Ich zeige nachstehend mal die Fotos.
Bild 7: Die Fruchtkörper wuchsen, soweit ich das beurteilen kann, an Weide und haben Weißfäule ausgelöst, was an der Abbruchstelle des Baumes sichtbar war.
Bild 8: Andere Fruchtkörper (in der Bildmitte oben liegt ein FK mit der Porenseite nach oben)
Bei beiden vorstehenden Fotos ist die graue Färbung zur Anwachsstelle hin sichtbar, während die Zuwachskante gelblich-weiß ist.
Bild 9: Ein FK von oben in Großaufnahme. Man erkennt die filzige Oberfläche und beginnende Grünverfärbung durch Algenbewuchs
Bild 10: Noch ein Foto von der konzentrisch gezonten Hutoberfläche
Bild 11: Die Unterseite weist blasgelbe Poren auf und die Röhrenenden wirken beinahe stachelartig
Bild 12: Ein Schnitt durch den FK zeigt unterhalb des Hutfilzes eine dunkle Linie und gelblich-weißes Hutfleisch.
Ich denke, dass all diese Merkmale auch auf den Aschgrauen Wirrling Cerrena unicolor hindeuten.
Oder gibt es Bedenken?
Viele Grüße aus dem wieder weitgehend schneefreien Elbe-Weser-Dreieck
Reinhard
Moin Werner,
vielen lieben Dank für deine fachmännische Bestätigung.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
Anfang August habe ich in meinem Revier in einem kleinen anmoorigen Feldgehölz auf Birkenstumpf Pilze gefunden, die ich für den Aschgrauen Wirrling Cerrena unicolor halte. Ich bin mir da jedoch keineswegs sicher und hoffe hier auf Bestätigung oder andere Vorschläge.
Bild 1: Die Ansammlung von m. E. jüngeren Fruchtkörpern mit stark grün-gelb und bräunlich bis weißlich striegeligen Hutoberflächen
Die Hutoberflächen sind teilweise wellig verbogen.
Bild 2: Die Unterseite weist labyrinthische bräunliche Poren auf
Bild 3: Die Unterseite nochmals
Bild 4: Und nochmals
An einer anderen Unterlage in der Nähe eine weitere Ansammlung, die ich für den gleichen Pilz halte nur in einem älteren Stadium:
Bild 5: Die Hutoberfläche von Algen grün gefärbt, konzentrisch gezont und zur Anwachsstelle hin grau gefärbt (schlecht erkennbar)
Bild 6: Auch hier ein leider nicht besonders scharfes Foto von der Unterseite
Wie schon geschrieben bin ich beim Aschgrauen Wirrling Cerrena unicolor.
Ich wäre dankbar fürs Drüberschauen und eure Kommentare.
Viele Grüße
Reinhard
Moin Christoph,
vielen lieben Dank für deine ausführliche Stellungnahme!
Bei der Abfassung meiner Anfrage war mir eigentlich bereits bewusst, dass die makroskopische Beurteilung von Korallen sehr schwierig bis unmöglich ist.
Hoffentlich denke ich zukünftig daran, mich im Gelände noch intensiver mit Einzelheiten zu befassen (Farbe, Geruch, Rhizomorphen). Das wäre bei den in meinem Garten gefundenen Fruchtkörpern ja leicht möglich gewesen.
Aber ich denke, dass ich wieder etwas gelernt habe und Schritt für Schritt konnte ich mein Pilzwissen in den letzten paar Jahren, in denen ich mich mit Pilzen beschäftige, sehr viel erweitern.
Liebe Grüße aus dem schneeverwehten Elbe-Weser-Dreieck
Reinhard
Hallo zusammen,
ich hole diesen Beitrag noch einmal hervor weil zur Zeit nicht so viele Anfragen zu lesen sind und der Eine oder Andere noch mal hineinschaut.
Mir fehlt zur Koralle im Beitrag #1 auf Bild 1 ganz oben und zu der Koralle im Beitrag #10 jeweils noch ein Name.
Kann jemand dazu noch die Richtung vorgeben ohne dass ich noch weitere Angaben machen muss?
Vielen Dank für eure Bemühungen im Voraus!
Viele Grüße
Reinhard
Hallo beli und Veronika,
zunächst wünsche ich euch ein gutes neues Jahr.
Den Phlebia tremellosa Gallertfleischiger Fältling habe ich mir bei 123pilzsuche.de angeschaut und kann sagen, dass ich dem zustimme.
Der kommt eindeutig besser hin als der von mir vermutete Nordische Porling. Bei der Fundstelle steht allerdings als Vorkommen "Spätherbst bis Frühling" (meinen fand ich am 13. Oktober). Im Der große Kosmos Pilzführer ist als Vorkommen angegeben von Oktober bis zum Frühjahr.
In Der große BLV Pilzführer, in dem er als Merulius tremellosus benannt ist, wird als Vorkommen IX bis XII genannt.
Somit habe ich den Pilz wohl recht frühzeitig gefunden, was aber sicherlich nicht ungewöhnlich ist.
Zu Veronikas Einwandt zu Bild 4 in Bezug auf die graue porige Unterseite:
Der Fruchtkörper auf Bild 3 (Oberseite) und 4 (Unterseite) stammt allerdings mit Sicherheit aus der gleichen Pilzansammlung, was ich an der Aufnahme-Uhrzeit der Fotos ablesen kann.
Bei den Fotos bei 123.pilzsuche.de befinden sich auch Fotos mit dunklerer Porenfläche und in der Beschreibung der Poren steht:
"Gelborange bis hellbraun, +/- etwas rötend, netzig-porig, faltig, labyrinthisch, gewunden-gefaltet, Rand heller."
Natürlich unter Vorbehalt, dass man den dortigen Angaben und Fotos vertrauen darf. Im BLV Pilzführer steht "... alt fleischbräunlich".
Die Farben auf Fotos sind bekanntlich häufig auch so eine Sache für sich.
Ich lege den Pilz jetzt jedenfalls als Gallertfleischiger Fältling ab und bedanke mich bei euch für eure Expertise.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
die letzte Anfrage im alten Jahr von mir betrifft einen Pilz an Holz, den ich am 13. Oktober in meinem Revier gefunden habe.
Bild 1: Sehr helle baige-weiße Fruchtkörper, konsolenförmig übereinander und miteinander verbunden
Bild 2: Die Hutoberfläche ist unregelmäßig höckerig geformt, der Rand teilweise etwas gezont
Bild 3: Der entnommene FK ist an der Zuwachskante weiß, zur Anwachsstelle dunkler gelb-bräunlich und zottig behaart
Bild 4: Die Unterseite weist unregelmäßig runde bis labyrintförmige Poren auf und verdunkelt sich zur Anwachsstelle hin
Bild 5: Jüngere FK wirken glasig durchscheinend und wässrig
Bild 6:
Bild 7: Detailaufnahme von unten
Bild 8: Junger FK von unten
Ich denke, dass es sich vorliegend um den Nordischen Porling Climacocystis borealis handeln könnte.
Da es jedoch noch einige andere so helle weißliche Pilze gibt, bin ich mir aber nicht sicher und bitte um eure Bestimmungshilfe.
Vielen Dank im Voraus fürs Drüberschauen und eure eventuellen Kommentare.
Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Reinhard
Hallo zusammen,
nachdem hier mehrere Experten den Fleischrötlichen Schönkopf Calocybe carnea favorisieren, schließe ich mich dem gern an und lege den Pilz mit diesem Namen ab.
Ich danke allen hiermit nochmals recht herzlich für die Beiträge, wünsche einen guten Jahreswechsel und im neuen Jahr viele schöne Entdeckungen in der Pilzwelt.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
zunächst vielen Dank für eure Beiträge!
Bihlerben (Benjamin): Dass dort Nadelholz vergraben ist, kann ich ausschließen, so dass der Sägeblättling ausgeschlossen ist.
Im übrigen finde ich in meiner Literatur nur den Fleischrötlichen Schönkopf Calocybe carnea und nicht den Rosaroten C. persicolor.
C. persicolor soll vermutlich mit C. carnea identisch sein, jedoch büschelig wachsen.
Die bei mir gefundenen Fruchtkörper wuchsen jedoch nicht büschelig sondern gesellig.
Wenn man den Bildern bei 123pilzsuche.de trauen kann, so sind die Stiel- und Hutfarben von C. persicolor viel heller als bei "meinen" Pilzen. Aber Farben sind ja eine Sache für sich.
Ich werde abwarten, ob noch weitere Beiträge kommen.
Vorerst nochmals vielen lieben Dank für eure Mitarbeit und allen einen guten Jahreswechsel.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo Konstantin, Stefan und Christoph,
vielen Dank für eure weiteren Hinweise, die bestätigen, dass es bei diesen Bovisten wirklich nicht einfach ist, zumindest nicht makroskopisch.
Diese Boviste sind bereits seit mehreren Jahren an gleicher Stelle in unserem Garten zu finden.
Vielleicht kann ich im neuen Jahr mal Sporen mikroskopisch anschauen, wobei ich leider keine Möglichkeit zur Ausmessung habe. Aber vielleicht sorgen die Ornamente dann für Klarheit.
Auch die Größe der Fruchtkörper werde ich dann genauer in Augenschein nehmen. Nach meiner Erinnerung waren diese alle recht klein, was für S. areolatum sprechen würde.
Liebe Grüße und einen guten Rutsch wünscht euch
Reinhard
Hallo zusammen,
Anfang August traten bei mir zu Hause im Rasen Pilze auf, die ich bisher nicht bestimmen konnte.
Bild 1: Die Fruchtkörper von oben in der Rasenfläche
Bild 2: Ein ausgehobener FK von unten, dicht stehende weiße Lamellen, stark untermischt
Bild 3: FK von unten / seitlich, nach unten verjüngter Stiel in Hutfarbe, Lamellen angewachsen
Bild 4: Durchgeschnittener FK mit sehr faserigem hohlen Stiel, weißes Stielfleisch, baige-weißes Hutfleisch
Bild 5: Nochmal der hohle Stiel, hier dunkleres Stielfleisch, außen auch faserig und etwas filzig
Bild 6: Junger noch nicht aufgeschirmter Fruchtkörper
Bild 7: Der junge FK im Durchschnitt
Zum Geruch kann ich nichts mehr sagen und eine Geschmacksprobe habe ich nicht gemacht.
Um einen Eindruck von den Größenverhältnissen zu haben:
Die Gesteinsfugen auf den Fotos sind ca. 6 - 8 mm breit.
Leider weiss ich gar nicht, wo ich suchen soll. Daher wäre ich für Hinweise dankbar, in welcher Richtung ich mich bewegen muss, um dem Pilz einen Namen zu geben.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Veronika,
vielen lieben Dank für deine Bestätigung. Dieser Pilz war mir bisher noch nicht untergekommen, soll aber wohl häufig sein.
Alles Gute fürs neue Jahr!
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo und guten Abend zusammen,
kürzlich fand ich in meinem Revier an Buchen-Stubben folgenden Porling:
Bild 1: Der teilweise entrindete Buchenstubben
Bild 2: Die Fruchtkörper mit weißen dicklichen Zuwachskanten, die Hutoberfläche kaum sichtbar samtig behaart (mit Lupe erkennbar)
Bild 3: Die Unterseite mit hellgrauen Poren, die beim Abbrechen des FKs wohl schwärzen (Rand Mitte oben)
Bild 4: Oberfläche des resupinat herablaufenden FKs grau bis gelblich-braun
Bild 5: Der Querschnitt durch den FK zeigt gelblich-weißes Fleisch und eine dunkle graubraune Röhrenschicht (1 - 2 mm dick)
Bild 6: Graue Poren an resupinater Stelle unregelmäßig eckig bis rund
Bild 7: Nochmals graue unregelmäßige Poren
Bild 8:
Bild 9: Unter Kunstlicht Hutoberfläche eines konsolenförmigen FKs
Bild 10: Unter Kunstlicht konsolenförmiger FK mit sehr feinen runden Poren (ca. 5 pro mm) und schwärzendem Fingernageleindruck
Bild 11: Unter Kunstlicht Querschnitt durch den FK mit Maßstab
Der Fruchtkörper war in frischem Zustand zäh elastisch biegsam und wässrig.
Bei dem Versuch des Aussporens hatte sich Wasser unter dem FK gebildet. Anscheinend ist das SpP weiß oder hell.
Bei der Bestimmung bin ich beim Angebrannten Rauchporling Bjerkandera adusta gelandet.
Liege ich da richtig oder gibt es noch andere Kandidaten?
Vielen Dank fürs Drüberschauen und eure eventuellen Kommentare.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
ich hatte schon befürchtet, dass die Bestimmung anhand der Fotos nicht sicher möglich ist, weil ich mich bereits eingehend mit den verschiedenen Arten beschäftigt hatte. Trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass jemand Merkmale erkennen und benennen könnte, die auf eine bestimmte Art hindeuten.
Die Fotos werde ich entsprechend benamsen.
Vielen lieben Dank für eure Beiträge und alles Gute für das bald beginnende neue Jahr.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
aus unserem Hausgarten habe ich noch einen Bovist aus dem Mitte/Ende Juni, dem ich noch keinen Namen gegeben habe.
Nach meinem Eindruck handelt es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Dickschaligen Kartoffelbovist.
Ich lass mal die gefertigten Fotos sprechen.
Bild 1: Zwei Fruchtkörper von oben, der linke kugelförmig, der rechte unregelmäßig geformt und aufgerissen
Bild 2: Die beiden FK von unten bzw. seitlich, stellenweise rötend
Bild 3: Durchgeschnittener FK mit weißem Fleisch, flächig purpur oder lila gefärbt, dünne Peridie (Hülle)
Bild 4: Der andere FK durchschnitten mit weißer Aderung in der purpurnen Fläche
Bild 5: Noch ein Querschnitt
Ich wäre dankbar, wenn mir ein Experte Hilfestellung bei der Namensgebung geben könnte.
Ich selbst faforisiere den Leopardenfell-Hartbovist Scleroderma sareolatum.
Vielen Dank für eure Beiträge im Voraus.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Vitus,
vielen lieben Dank für deine Bestätigung der Buckel-Tramete!
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
Anfang November habe ich an abgesägtem Buchenstamm diesen Pilz gefunden:
Bild 1: Fruchtkörper breit angewachsen, konzentrisch gezont mit weißer Zuwachszone und teilweise von Algen bewachsen, scharfrandig
Bild 2: Unterseite weiß mit langgestreckten Porenmündungen
Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Buckel-Tramete Trametes gibbosa handelt.
Gibt es dafür Bestätigung oder kommt auch noch etwas Anderes in Frage?
Vielen Dank fürs Drüberschauen und eure Kommentare.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für eure Gedanken und Beiträge!
Mit den dürftigen Fotos bleibt, wie Andreas (Ahemi) schon schreibt, alles Raterei.
Die Stelle noch einmal aufzusuchen, ist leider nicht möglilch weil 600 km entfernt und mir auch der genaue Fundort nicht bekannt ist.
So ist es eben, wenn man nicht allein unterwegs ist und die Fotos nur "Nebenprodukte" einer gemeinsamen Wanderung sind.
Aber dieses Forum ist ja dazu da, dass man sich hier Hilfe bei der Bestimmung erhoffen kann.
Manchmal gibt es doch ganz bestimmte Merkmale, die zum Ziel führen, dem Anfragenden aber nicht geläufig sind.
Die Fotos werde ich zwar nicht gleich löschen aber mit entsprechenden Hinweisen versehen.
Ich wünsche allen ein geruhsames Weihnachtsfest und nur das Beste für das neue Jahr 2026.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo Harald und Christoph,
vielen herzlichen Dank euch für eure Beiträge!
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo Angela,
die Burg sehe ich zwar auf dem Foto nicht, aber ich sehe einen bedauernswert schlechten Baumbestand (wohl tote Fichten) in der Landschaft ![]()
Herzliche Grüße und eine schöne Weihnachtszeit
Reinhard
Hallo zusammen,
im September sind mir während meines Wanderurlaubs in Rheinland-Pfalz zwei Pilze begegnet, die ich bei mir zu Hause in meinen Revieren nicht kenne.
Pilz Nr. 1:
Im Bienwald (südöstlich des Pfälzerwaldes) habe ich diesen Pilz geknipst, wobei für mich im Nachhinein nicht verständlich ist, warum ich ihn nicht auch von unten aufgenommen habe.
Bild 1: Baige-weißlicher Hut, Stiel im unteren Teil hellgelblich und oben rötlich, Stielbasis verjüngt
Bild 2: Undeutliche Aufnahme ohne viel Mehrwert
Bild 3: Der Hut von oben
Ob der Pilz Röhren oder Lamellen hatte, ist mir nicht bekannt.
Pilz Nr. 2:
Im Pfälzerwald ca. knapp 20 km nordwestlich von Landau, Nähe Forsthaus Annweiler, stand dieser Röhrling:
Bild 4: Hellbrauner Hut mit ähnlichfarbigem dicken Stiel
Bild 5: Die Huthaut etwas überlappend, rötlicher Schwamm, Stiel an der Spitze offenbar heller gelblich
Im Habitat müssen Buchen, Eichen und Kiefern sowie Heide gestanden haben, wie aus den Fotos ersichtlich ist.
Bitte entschuldigt die mangelhaften Informationen, aber vielleicht traut sich ja jemand zu, mir Hinweise zu geben, welche Pilze ich gefunden haben könnte.
Vielen Dank fürs Drüberschauen und eventuelle Hilfe.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Josh,
in deiner Zusatzfrage stellst du die Frage, ob der Zunderschwamm konsumierbar ist, ohne ihn hoch zu erhitzen.
Konsumieren hat ja mehrere Bedeutungen. Deshalb: Hast du etwa vor, diesen Pilz zu verspeisen?
Abgesehen davon, dass es in diesem Forum grundsätzlich keine Verzehrfreigaben gibt, würde ich selbst niemals auf die Idee kommen, den Zunderschwamm zu verzehren. Ich vermute, dann hätte ich das Gefühl, auf einem Stück Holz rumzukauen. Soweit ich weiss, ist dieser Pilz ungeniessbar. Früher wurden daraus Kleidung und Hüte hergestellt, die bedingt brauchbar waren. Außerdem ist der Zunderschwamm zum Färben von Kleidung brauchbar.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
Mitte Oktober habe ich in meinem Revier den Rosa Rettich-Helmling Mycena rosea gefunden, wie ich meine.
Bild 1: Zwei Fruchtkörper, beide gebuckelt, der linke hygrophan ausgebleicht. Der Hutrand durchscheinend gerieft.
Bild 2: Ein anderer FK, bei dem der Hutrand bereits nach oben verbogen ist
Bild 3: Der Stiel, ebenfalls rosa getönt
Bild 4: Die Stielbasis weiß-filzig
Bild 5: Lamellen mit Burggraben und in der Vergrößerung kaum erkennbar queradrig verbunden
Bild 6: Der Pilz im Durchschnitt mit hohlem, faserigen Stiel
Bild 7: Die Lamellen untermischt und ausgebuchtet angewachsen, die Lamellenschneiden etwas heller
Bild 8: Im Schnitt zeigt sich dünnes Hutfleisch und ein hohler Stiel
Bild 9: Nochmals die stark weißfilzige Stielbasis
Gibt es Zustimmung zu meiner Bestimmung als Rosa Rettich-Helmling Mycena rosea oder Bedenken?
Vielen Dank fürs Drüberschauen!
Viele Grüße
Reinhard
