Beiträge von LilaAuster
-
-
Alles anzeigen
Moin,
der gelbe Täubling, da würd ich Russula ochroleuca vermuten, den Ockertäubling.
Der graue Täubling, gute Frage, würde da irgendwas Richtung Griseinae vermuten, Dunstkreis Russula grisea und Co.
Der Perlpilz passt.
LG
Daniel
Danke!
Der Ockertäubling wird stimmen. Den finden ich hier in Massen. Ich würde lieber einen anderen Täubling in Massen finden...
Der unbestimmte Täubling könnte https://www.123pilzsuche.de/daten/details/BlauReiftaue.htm der hier sein! Rein von der Optik sieht der 1 zu 1 identisch aus, was die Farbe angeht. Er war auch ziemlich fest nach dem Braten und hat sehr gut geschmeckt.
Wie sieht das mit dem Lacktrichterling aus? Das ist einer, oder? Ich glaube ich kann Lacktrichterlingee relativ sicher bestimmen. Ich muss mich da noch mal rein lesen, was die definitiven Merkmale sind. Im Moment ist für mich alles was wie der Lila Lacktrichterling aussieht, ebenfalls ein Lacktrichtelring (bis auf die Farbe natürlich, die varriiiert).
VG!
LA
-
Es ging gestern in den Wald und es hat Spaß gemacht! Viele perfekte Maronen ohne Maden und ein Mini Steini (durfte da bleiben). Jetzt weiß ich wo sie in dem Wald wohnen!
Ein unbestimmter milder Täubling der mit durfte und noch ein paar Goldröhrlinge. Ein super Tag im Wald.
Es gab auch ein paar Bestimmungswürdige, bei welchen ihr mir hoffentlich helfen könnt.
1. Stockschwämmchen. Oder?
2. Gelber scharfer Täubling. Die Haut ließ sich sehr einfach abziehen, Lamellen brüchig, Geruch angenehm pilzig. Geschmack scharf. Ich hoffte auf den Pfirsichtäubling, der war es aber leider nicht. Was ist das wohl?
3. Ein milder Täubling. Lamellen brüchig, sehr angenehmer Pilzgeruch. Hat gut geschmeckt, schöne Konsistenz in der Pfanne. Könnt ihr den genauer bestimmen?
4. Goldröhrlinge

5. Ist das ein Lacktrichterling? Seinen lila Kollegen gab es auch. Ist der braune auch bekannt dafür Schwermetalle anzureichern?
7. Es gab sehr viele perfekte Maronen. Knackig und fast komplett ohne Maden. Aber nur an einer einzigen Stelle im Wald zu finden..... noch!
8. Der Mini Steini sagt hallo.
9. Perlpilz oder Grauer Wulstling? Perle, oder?
10. Ei ei ei... Ein Hexenei. Habe nur wenige gesehen diesmal, blieb stehen.
11. Ein schöner Pilz, wollte ich nicht umkippen, deshalb die nicht bestimmungsgerechten Bilder. Könnt ihr ihn trotzdem erkennen? So einen großschuppigen Stamm kenne ich nicht.
-
Wieder Mal kurze Runde in der Mittagspause. Diesmal ein Waldstück das richtig gut aussieht aber einfach nie wirklich Pilze geliefert hat. So auch heute.
Mir einer Ausnahme, dieser dicke Eichenstumpf war massiv besiedelt. Das ging ein Mal rings rum.
Was ist das? Kein alter Schwefelporling, oder?
Nachtrag, es wird der Riesenporling sein!
-
Hübsch sind sie!
-
Ich würde sagen ja, aber ich hab auch keien Ahnung.

-
Eben in der Mittagspause unterwegs gewesen. Eine "Erweiterung" der ursprünglichen und ersten Steinpilzstelle gecheckt, dort auch wieder viel überalterter Steinpilz.
Dann weiter zu einer Stelle wo ich ganz früher mal einen Steinpilz in Erinnerung hatte, konnte ich damals noch nicht bestimmen, aber war sehr groß.
Bingo. Fast genau an der Stelle wieder ein riesen Fruchtkörper und wieder viel zu alt. In der Umgebung fanden sich dann auch diverse Kollegen gleichen Alters. Teilweise angeschnitten, die Stelle kennt also noch jemand.
Dazu gesellten sich ein paar Goldis, die sich mit den lokalen Lärchen gut verstanden.
Und zu guter Letzt fand ich auf dem nach Hause Weg folgendes:
Ist das ein Flockstieliger Hexenröhrling?
VG!
LA
-
Es scheint ein Steinpilzjahr zu werden. Ich hab am Freitag eine Tour Richtung Ottersberg gemacht und kaum Pilze gefunden, außer einem großen Steinileichenfeld plus Erdstern. Die waren wirklich riesig. Als die noch gute waren, hätten die alle mind. 300g das Stück gehabt.
Dann zwei Tage später, mitten in Bremen, fünf Minuten zu Fuß von zu Hause Tat sich im Gebüsch ein weiteres Steinileichenfeld auf. Das waren über 20 Stück insgesamt. Auf der anderen Straßenseite kam gerade noch ein Baby raus. Der Wahnsinn. Meine beste Steinpilzstelle bis jetzt und die ist quasi direkt vor der Haustür, mitten in der Stadt.
-
Kann man das Substrat nicht direkt mit Flüssigmyzel beimpfen?
Ist Körnerbrut die einzige Möglichkeit?
Kann man schon, aber das dauert ewig bis es durchwächst. Du musst also auch hier steril arbeiten.
Ich mache kleine Taschen im Substrat, die ich mit vorgequollenen Roggenkörnern fülle, irgendwo in Beutelmitte am Rand, und dann sterilisiere ich alles im DKT. Dann beimpfe ich die Körner im Beutel durch das Plastik per Spritze und verschließe das kleine Loch sofort. Wenn Die Körner durchwachsen sind schüttele und knete ich den Beutel bis die Körner einigermaßen gut verteilt sind. Das nennt sich all in one Methode und kann ohne Reinluftraum durchgeführt werden, da alles in den Behältern stattfindet, ohne sie zu öffnen.
-
Ansichtssache, die Schnecken scheinen den ganz super zu finden!

-
Paniert mit Ei, Semmelbrösel, Salz und ein wenig Pfeffer, in Butter knusprig gebraten, bischen Zitronensaft drüber, fertig. Lecker

So finde ich ihn auch am besten. Hatte ihn auch schon gewürfelt im Curry, da war er dann auch ok, nur halt ohne einen echten Eigengeschmack mit rein zu bringen.
-
Du musst Körnerbrut mit dem Flümi herstellen. Dafür musst du lernen steril zu arbeiten und einen entsprechend großen Dampfdruckkochtopf besitzen.
-
Austern sind robust. Wenn du Glück hast, kannst du jetzt alle paar Wochen ne Welle ernten.
-
Moin LilaAuster,
Was heißt denn Bremer Umland bei dir? Eher nördlich oder südlich?
Gruß Pátrick
In diesem Fall, Achim.
-
Dicht am Stamm abbrechen oder abschneiden. Möglichst nichts an Stamm zurück lassen.
Die sind fertig, wenn sie fertig sind. Man muss erst zwei drei Mal welche zu lang dran gelassen haben um ein Gefühl dafür zu bekommen wann der perfekte Tag ist. Ich würde wahrscheinlich heute oder morgen ernten, wenn ich die Fotos richtig einschätze. Ist immer schwierig mit von Bildern her zu beurteilen.
-
-
-
Servus!
Ich hab den ersten Pilz gefunden! Eigentlich ca. 7, aber 6 von 7 waren schon zu alt. Alle sehr sehr groß, nördlich 300g/Stück. Steinis!
Der eine hat allerdings entsprechend auch für eine üppige Nudelpfanne gereicht.
Viele Grüße aus dem bremer Umland
Weitere Funde gibt es dann hier. Ich würde mich freuen wenn andere Locals auf den Zug mit aufspringen würden.
LA
-
Ich habe zuletzt festgestellt dass in Wäldern in denen im Herbst geschlagen wurde, nun quasi nichts mehr wächst. Die Spurrinnen der Fahrzeuge wachsen mit Schilfgras zu. Darin wächst quasi kein Pilz mehr. Und auch dem Rest scheint das nicht so zu gefallen. Begründen kann ich es nicht. Reine Beobachtung dass ein unglaublich ergiebiges Waldstück nun quasi nichts mehr hervorbringt. Im ungeschlagenen Teil nebendran ist alles wie gehabt.
Das kann ich so von hier bestätigen. Ist mir auch schon aufgefallen.
-
Spannend. Ich hab hier um Bremen jetzt mitlerweile ein bischen Strecke gemacht und sehe eure Hauptaussagen bestätigt. Es gibt einfach Wälder da geht scheinbar gar nichts und es gibt welche da geht mehr. Dann gibt es welche die funktionieren stellenweise.
Was die besten Stellen (verglichen mit den anderen Wäldern vor Ort) gemein haben, sind alte Bäume, Moosflächen, kein Springkraut und wenig bis keine Brombeeren. Die besten Flecken sind relativ unbewachsen, bis auf flächendeckendes Moos. Einfach nur laubbedeckter Boden funktioniert hier scheinbar so gut wie nie. Es muss das Moos da sein, dann fängt es an spannend zu werden.
Steinpilze fand ich bis jetzt ausschließlich an Wegrändern.
Spannend spannend.
-
Was meinst du mit verbraucht? Und was für ein Pilz ist es?
-
Sehr schön!
Welches Bundesland bzw. was ist die näcshte Stadt?
VG!
LA
-
Alles anzeigen
Das mit dem Sulfovanilin ist leider kein konstantes Unterscheidungsmerkmal. Auch die Mikroskopie tut sich nicht viel.
Somit sind die beiden Arten nur über den makroskopischen Gesamteindruck unterscheidbar.
l.g.
Stefan
Die Stärke der Huthaut wird beim Lugnenseitling als deutlich dünner angegeben, als beim Austernseitling. Ich habe damit selber keine Erfahrung, aber wenn die Werte die man so liest stimmen sollten, dann sollte das unter dem Mikroskop aussagekräftig zur BEstimmung herangezogen werden können. Wie kommst darauf das Sulfovannillin nciht aussagekräftig sei?
-
Hi!
Lungenseitlinge und Austernseitlinge lassen sich nur durch Sulfovannilin oder Mikroskopie sicher von einander trennen. Leider ist eine Ansprache durch reine Optik im Feld nicht möglich.
Allerdings sei erwähnt das beide kulinatisch den gleichen Wert besitzen, weshalb es für den Sammler schon fast egal sein sollte. Das blöde am Sulfovannilin ist das man es frisch herstellen muss und dafür hoch konzentrierte Schwefelsäute benötigt. Die ist 1. sehr gefährlich in der Anwendung und 2. in der benötigten Konzentration mitlerweile nicht mehr legal frei verkäuflich in Deutschland.
VG!
LA
-
Sehr hübsch!
