Beiträge von LilaAuster

    Bzgl. Galvanik, eigentlich müsste das Aluminium das Eisen vor Rost schützen. Da wird also eher kein Zusammenhang sein. Ich sehe bei dem Rost allerdings auch kein Problem, außer geschmählerte Optik. Klebe ein Micropore von innen auf den Deckel und eins von oben drauf und dann bröselt da auch ncihts von in die Brut.


    Die Idee mit den beuteln finde ich gut, dann machst quasi deinen Testabstrich in Beuteln und am Ende kannst die Brut auch verwursten, wenn alles passt.


    Manchmal sieht man die Konti auf der Brut aber auch eher schlecht.... Abstrich bleibt am sichersten.

    Ah, :D


    Sorry, Zimmertemperatur bis es ordentlich durchwachsen ist und dann kann es theoretisch in den Kühlschrank, dann hält es länger. Wenn man genügend Platz hat.....


    Was die Spritzentechnik angeht, bist du mir im Standard vorraus, da habe ich keine Anmerkungen, ausser das ich es einfacher halte. Deine Variante ist aber sicherer.


    Körnerbrut lasse ich über Nacht einweichen (habe Tests gemacht, so ziemlich jedes Mycel bevorzugt Roggen gegenüber Weizen), tropfe es dann für zehn Minuten ab und dann im DKT bei geschlossenem Glas 2h kochen bei höchstmöglichem Druck. Mmn. führen kürzere Kochzeiten zu Kontaminationsrisiko.

    So ähnlich sehen meine Gläser auch aus. Ich habe jetzt bei dem letzten Ansatz versucht bewusst die Gläser geschlossen überlang im DKT zu kochen, nämlich 2 Stunden. Ich hatte die Befürchtung, das die 45 min nicht ausgereicht hatten vorher. Dazu dann noch die Nadeln direkt vor Einstich mit Alkohol desinfiziert, genauso wie die Eisntichstelle. Sieht alles ok aus soweit... aber aussehen ist ja bekanntlich nicht alles.


    Ansosnten... Still Air Box. Mal gucken ob das was bringt.

    Die einzige Möglichkeit Kontis in Flümy wirklich erkennen zu können ist leider nur per Abstrich auf Agarplatte. Dafür werde ich mir eine SAB basteln. Denn auch ich hatte schon wiederholt mit kontaminiertem Flümy zu kämpfen...... KIar/trüb, Anhaftung etc. sagt leider erstmal nichts aus. Wenn es im Glas grün schimmelt, weißt garantiert das was faul ist! :D

    Köpfchenschimmel auf einem der Stachelbärte. Habe den Beutel aussortiert und guck mal wie der weiterwächst. Die waren auch unglücklich warm in der letzten Woche, habe die leider zu spät in den Keller verfrachtet. Durchwachsen eher so mittleprächig schnell bis gar nicht. War zu warm. Auf Eichenpellets scheint der auch nicht so super schnell zu wachsen, schaun wir mal.


    Dafür ist mein Pilzzuchtzelt wieder aktiviert. Die Auster auf Stroh und auf Eichenpellets sind in der Fruchtung. Die Eichenpelletauster habe ich vorher im Kühlschrank für 3 Tage temperaturgeschockt. Mal gucken ob die nun schneller fruchtet als die Strohvariante.


    Außerdem ist der Sack Lungenseitling Nadehloholzspäne/Eichenpelletmix ebenfalls in die Fruchtung gegangen. Mal sehe wann sich die ersten Köpfchen zeigen!


    ....und vor allem wo....

    Ich hab gestern im Park mitten in Bremen drei richtig dicke Riesenchampignons (glaube ich zumindest) gefunden. Die sahen richtig gut aus. Wie gemalt. Und das bei absolut trockenem Boden, Hutdurchmesser bestimmt knappe 20 cm beim größten, die anderen etwas kleiner. War laufen und hatte entsprechend keine Kamera dabei. Schade, waren wirklich sehr ansehnlich. Mit Egerlingen sollte ich mich mal etwas mehr beschäftigen. Kommen auf die Liste. Parasolpilze, Egerlinge, Perlpilze.

    Selbst wenn optisch OK und überwachsen, der Schimmel bleibt in der Brut. Du kannst die Brut trotzdem durchwachsen lassen und ein Loch im Garten graben. Dort dann Substrat rein, kontaminierte Körner rein, paar cm Erde drauf und hoffen dass im Herbst Pilze sprießen. Hat bei mir geklappt mit Auster.

    Amazon: Turbo Clip - 10 Stück Verschluss für Tüten und Beutel - Hält Alles frisch Dank luftdichtem Verschluss (270 mm).

    Ich habe ein Kurzvideo zur Verwendung der Clips gemacht. Ich hoffe das hilft weiter: https://www.dropbox.com/s/9qbe…vl6/Turbo%20Clip.mp4?dl=0

    Wow, das sieht so leicht aus! Bei mir sind die Beutel aus dem dkt total zerknittert und passen nur die ersten zwei cm in diese Spalte, danach hängt der Beutel fest und will nicht weiter gleiten.

    Genau wie hier! Nur halt wirklich überall, durch den ganzen Wald.

    Der war wirklich ÜBERALL. Kann man sich kaum vorstellen.

    Hallo

    Das ist ganz normal. Es gibt auch schlechte Jahre, da wächst nichts. Die Klimaänderung verschärft das noch etwas.

    Fand ich interessant letztes Jahr, da ja überall massig Pilze gemeldet wurden, quasi deutschlandweit und flächendeckend. Nur bei den Wäldern um Achim.... Nix. Spannend. Deshalb hatte ich die schon fast abgeschrieben. Meinst also dieses Jahr nochmal durch gehen?

    Bei Achim habe ich tatsächlich schon mehrere Wälder komplett durch. So bin ich zu meiner Maronenstelle gekommen. Aber selbst zur Zeit der Pilzschwemme letzten Herbst, kein einziger Steinpilz. Aber ÜBERTRIEBEN viel Hallimasch. Ich Frage mich ob Hallimasch andere Pilze verdrängen kann. Der war wirklich ÜBERALL. Kann man sich kaum vorstellen.

    Pilzwunder ist auch nur ein ambitionierter Amateur mit viel Experimentierfreude. Der weiß oft auch nicht was er da tut, sagt er ja auch oft genug selber. Der ist quasi das selbe wie wir nur mit mehr Videos und mehr investierter Zeit.


    Ich mache genau das gleiche mit den Gläsern wie du. Der Rost macht nichts. Das micropore wurde ich eh jedes Mal wechseln, das deckt den Rost dann ab.

    Den Rotfuß hatte ich hier im Forum tatsächlich auch schon mal als Steinpilz deklariert. :D


    ...mit dem Ergebnis, das ich den jetzt relativ zielsicher selber bestimmen kann. Ich habe hier eine einzige Maronenstelle, da wachsen... Maronen! Im gesamten Waldgebiet drumrum gab es hier lokal letztes Jahr, bis auf den gelegentlichen Rotfußröhrling keinen einzigen Röhrling. ... ok, einen ganz kleinen, für mich unbestimmbaren, gab es auch. Aber ansonsten nichts. Rotfußröhrlinge sind also quasi, neben der unglaublichen Hallimaschschwemme (kein Röhrling, aber wirklich ÜBERALL) hier, die Hauptröhrlinge die ich hier zu Gesicht bekomme.

    Das stimmt. Ich konzentriere mich auf diese beiden Pilze bei den Amanitas, da der eine von mir potentiell gesammelt werden könnte und der andere... mich potentiell sehr negativ beeinflussen könnte, nett ausgedrückt.


    In die Tiefen gehe ich noch nicht, das ist im Moment kontraproduktiv für mich, ich bewundere es aber, wenn andere sich die Gesellena uf den Fotos angucken und zielsicher bestimmen können. Für mich persönlich ist es schon ein großes Erfolgserlebnis wenn ich zielsicher sagen kann: "Nope, kein Perlpilz!" ... oder eben, "Perlpilz!".

    Vielen vielen Dank für die Zusammenfassung! Das deckt sich mit allem was ich durch anlesen und Videos bis jetzt herausfinden konnte und vertieft es noch.


    Ich werde mal versuchen mir einen Pilzsachverständigen zu angeln und mit ihm/ihr mal eine Tour zu machen um mich wirklich abzusichern.


    Ist etwas schwierig hier in Bremen, aber spätestens im Herbst sollte da wieder was gehen. Sagte mir zumindest der nette Herr den ich mal anschrieb.

    Übrigens kann der Ring beim Pantherpilz gerieft und glatt sein! Das ist bekannt... wenn nämlich die Pantherpilze jung sind und das Velum partiale sich frisch ablöst und dann womöglich noch der Hut besonders eng angelegen hat, können Abdrücke im Ring entstehen die wie eine Riefung aussehen.

    Vielen Dank auch dir für diesen wertvollen Hinweis. Das war mir so nicht bekannt.


    Es sollte also grundsätzlich alles passen beim Perlpilz, ansonsten Finger weg.


    Heisst zusammengefasst für mich: Rötendes Fleisch, geriefter Ring, keine "Bergsteigersöckchen", gräuliche Flecken auf dem Hut (niemals weiss).


    Habe ich was vergessen?

    Das hilft, danke!


    Zur Klarstellung für mich noch eine Frage. Ich beziehe mich auf foto ama5. Ist der Ring der geriefte Streifen der direkt am Übergang zwischen Hut bzw. Lamellen und Stiel beginnt und dann gefühlt 2 cm am Stiel herab läuft? Der Ring würde dann hier ungewöhnlich hoch sitzen?