Beiträge von LilaAuster

    Dann hat Du wohl einen anderen "Hasbruch " im Sinn, den ich nicht kenne. :gkopfkratz:

    Erkläre doch bitte mal wo der liegt. g:-)

    Ich hab es zwei mal in folge geschafft Osten und Westen zu verwechseln. Ich wollte tatsächlich westen schreiben und dich bestätigen, schrieb aber osten. SORRY!! Du hast selbstverständlich recht. Gehirn/Hand Koordination schien nicht so richtig zu funktionieren. :D

    Update zu den Flümyblöcken:


    Haben beide relativ lange gebraucht um erstes Mycelwachstum zu zeigen. Der Weichholzblock wächst jetzt allerdings schon richtig sichtbar und gut durch, der Eichenblock zeigt auch erste Mycelansätze. Dazu muss man sagen das der Eichenblock sehr stark verdichtet ist, was das Mycelwachstum wahrscheinlich verlangsamt. Ausserdem sind es 2 verschiedene Arten, insofern auch nicht direkt vergleichbar. Schön ist, das beide wachsen und von Kontis, erstmal rein optisch, nichts zu sehen ist.

    Hi!


    Ja beim Brauen läuft das anders, ich braue auch seit Jahren selber, kenne mich da ganz gut aus. Das ist leider kein Vergleich.


    Je nach Pilzart und je nach Wachstumsbedingungen, kannd as Mycel mit einer gewissen Menge an Kontamination umgehen. Das wird dann einfach überwuchert und stirbt im ebsten Fall einfach ab. Im schlimsmten Fall geht das dann mit dem Mycel irgendeine komische Symbiose ein und das kriegst dann nciht mehr raus, auch nicht durch klonen oder überimpfen, dann sitzt das richtig mit im Mycel.


    Seitlinge generell, also Austern etc. sind mega agressiv und deshalb auch unsteril züchtbar. Da reich es aus das Substrat zu pasteurisieren und abkühlen zu lassen. Heisst Strohpellets z.B. mit kochendem Wasser zu übergießen. Oder mit Branntkalklösung einzuweichen. Oder Wasserstoffperoxidlösungen zu verwenden. Da dürfen dann aber keine oder wenn überhaupt, nur ganz wenige Zuschlagsstoffe mit rein, da die sonst Kontaminanten Tür und Tor öffnen würden. Bei Wasserstoffperoxid, kann man tricksen, aber das müssen dann die richtigen Zuschlagsstoffe sein, da funktioniert nicht jeder. Witziger Weise scheint brown malt, also englisches braunes Malz gut zu funktionieren mit Wasserstoffperoxid. habe hier noch 2,5 kg dafür rum stehen :D .


    Richtig sicher ist es alles nur wenn das Substrat autoklaviert wurde und damit steril. Dampfdruckkochtopf, 2h mindestens.


    Das Metallregal mit Folie ist ein gekauftes Gewächshaus, das gibt es für 20-30 Euro. Da drinnen hängt ein Feuchtesensor (von Inkbird, kennt man vom Brauen die Firma). Der Sensor schaltet eine Verneblungsanlage (ebenfalls inkbird, reptile fogger) an, sobald die Luftfeuchtugkeit unter 85% fällt und eine Lüftung, sobald sie über 93% steigt. Dadurch habe ich immer gute Luftfeuchtigkeit da drinnen und Frischluft. Das ist gerade für Austern sehr wichtig, die mögen keine hohen CO2 Werte! Das würde zu langen Stielen und wenig Hut führen.

    Ja Mensch, das sind doch alles sehr gute Nachrichten!


    Ich war das WE über im SEHR SEHR SCHÖNEN Thüringen auf privater Mission, da gab es keine Zeit zum Pilze suchen. Schien mir aber auch alles so vertrocknet, das man wirklich die Stellen kennen muss, die noch genug Wasser haben.


    Dann werde ich mal die nächsten Mittagspausen damit verbringen dden Wald zu erkunden.


    Achja, und der Hasbruch liegt sebstverständlich im Westen von Bremen. Danke für den NSG Hinweis, das war mir nicht bewusst. Und danke auch für den anderen Tip Hans!


    VG!

    Die können das ganze Jahr nachwachsen. Bei meinem Arbeitskollegen wachsen die gerade kontinuierlich neu nach im Garten. Also die Stelle immer mal im Auge behalten!

    Du armer. Hier regnet es quasi jede Nacht bzw. mindestens jeden Tag recht ordentlich. Es muss hier eigentlich bald richtig sprießen.

    Meinem Vorredner kann ich kaum etwas zufügen, er hat eigentlich fast alles gesagt.


    Mir hat er auch sehr lecker geschmeckt aber es steht und fällt hier mit der Würzung/Soße, da er selber recht neutral ist nach dem Garen. Die Konsistenz ist sehr weich und saftig. Nicht so weich wie manch ein zerkochter Röhrling, aber schon bedeutend weicher als z.B. Austern. Alles in allem eine sehr gute Konsistenz. Hat ein bischen was von einem blanken Blatt Papier, das beschrieben werden will, er nimmt alle möglichen Gewürzrichtungen dankbar an. Die Schnitzelvariante habe ich auch getestet, tatsächlich auch sehr lecker. Schön kross anbraten, evtl. schon ordentlich Gewürze in die Panade und ab dafür! Würde ich immer mitnehmen, wenn vorhanden. Meiner roch frisch sehr sehr lecker. Etwas harzig/waldpilzig, ging schon fast in die Richtung Igelstachelbart, dieser Geschmacksanteil hat sich aber leider mit dem Garen verflüchtigt. Ich halte das jetzt auch immer so das ich mindestens 15 Min. gare. Hat hier gut gepasst.


    VG!

    Also eins wächst doch um Bremen... Aber scheinbar nur im Garten von netten Arbeitskollegen die ihn einem mit zur Arbeit bringen!


    Hier schon in geschälter Form:


    Richtig, der Riesen Bovist! War lecker im Blumenkohlcurry und auch paniert als Pilzschnitzel.

    Hi!


    Ans Steak habe ich auch gleich gedacht und da wurde diese These der "versiegelten Poren" mitlerweile wiederlegt. Beim scharf anbraten geht es wirklich nur um die von dir angesprochenen Röstaromen. Die sind wichtig! Zumindest beim Steak, beim Pilze braten evtl. nicht gewollt.


    Nur weil noch Wasser im Pilz enthalten ist, heisst es nicht das es unter Druck eingeschlossen ist. Es heisst nur, das der Pilz im innern nicht auf über 100C erhitzt wurde, denn dann wäre das Wasser verdampft, entweder durch Poren oder durch Aufplatzen. Das gleiche gilt für das Steak, was sich übrigens auch sehr leicht via Thermometer verifizieren lässt. Es gibt ja relativ genau definierte Temperaturbereiche die Gartemperaturen entsprechend definiert wurden. Die liegen alle weit unter 100C und wer sich schon mal die Mühe gemacht hat das zu messen, weiß das sich das auch so in der Realität wiederspiegelt.


    VG!

    Beim Punkt Schwermetallanreicherung soltle man auch bedenken das es erstmal genügend Schwermetalle geben muss, um sie überhaupt anreichern zu können. Tendenziell sind alle Gebiete die vom Menschen besiedelt sind/besiedelt waren, besonders natürlich Industriestandorte und Randbereiche von Straßen, generell als kritisch zu betrachten. Häufig sieht man nicht ob die oberen Bodenschichten aus potentiell belasteter Auffüllung besteht, oder ob es natürlich gewachsener Boden ist. D.h. solche Arten würde ich in Straßennähe (Bitumen (Polyaromatische Kohlenwasserstoffe, kein Schwermetall, aber auch übel), Bremsenabrieb, Öl und andere PKW und LKW Rückstände) kategorisch nicht sammeln.


    Ich habe beruflich mit Baugrund zu tun und sehe viele Bodengutachten inkl. Schadstoffbewertung und deshalb sammel ich generell GAR NICHTS im Straßenrandbereich. Was die früher in Straßen verbaut haben und was jetzt in den Boden sifft... alles Sondermüll heutzutage was da an Boden unter und um die Straßen liegt. Da willst nichts von essen.


    Natürlich gewachsener Boden ist selbstverständlich auch nicht garantiert schwermetallfrei bzw. arm an Schwermetallen, aber die Chance hier was zu treffen ist ungleich geringer. Insofern, im Wald/auf der Wiese evtl. machbar, in der Stadt auf keinen Fall. Zumindest meiner persönlichen Meinung nach.

    Ja, ich arbeite in Achim, der Wald hier ist mit dem Auto in 5-10 min erreichbar. Und jupp, bin mobil und habe mir auch schon fleissig Wälder östlich von Achim angeguckt von der Autobahn aus und auf Google Maps. Da werde ich mich ran wagen, wenn ich wenigstens bestätigen konnte das hier generell was wächst. Der Hasbruch östlich von Bremen wurde mir auch schon empfohlen, das ist aber was wo ich wirklich ein paar Stunden investieren wollen würde. Der Wald hier in Achim ist immer 20-30 min in der Mittagspause nebenbei. Auch nett.

    Glimmertintling (Coprinellus spec.) und Faserling/Mürbling (Psathyrella spec.) sollten m.M. schon passen. Ich frage mich allerdings, ob die Bilder der zwei Kollektionen etwas durcheinander gekommen sind. Ich sehe bei den Bildern 1-2+6-7 nämlich den Coprinellus und bei 3-5 den Psathyrella.


    Dass die Bilder durcheinander gekommen sind, hatte ich mir auch schon gedacht.

    Ich halte auch eine Nummerierung der Bilder für vorteilhaft. Das vereinfacht die Sache für eventuelle Hinweise.


    Viele Grüße

    Kücki

    Da gebe ich euch recht, nächstes mal gibt es wieder Nummern. Wobei ich wohl tatsächlich eher 3 Kolektionen habe, zwei davon standen dicht beeinander und wurden von mir als eine gewertet, scheinen aber unterschiedliche Pilze zu sein.


    In jedem Fall hätten Nummern geholfen.


    Vielen Dank und viele Grüße!

    Habe heute eine nette Stelle gefunden. Buchen und Eichen, teilweise auch schon ältere Bäume. Pilzmäßig gewohnt wenig unterwegs, aber zwei Gruppen fand ich. Was mag das sein?

    Hallo LilaAuster,

    das ist einer der Glimmertintlinge,

    viele Grüsse

    Matthias

    Danke! Das wird er sein!


    Ich dachte auch schon an Tintlinge, aber da ich keinen sah der zerlief, schloss ich sie aus. Müssen Tintlinge nicht zwangsläufig zu Tinte werden?

    Hi


    von leichtem Prickeln auf der Zunge bis zu Chili, mit langem Nachburner. Wohl dem, der dann eine Flasche Wasser zum Spülen dabei hat. Der Speitäubling hat seinen Namen völlig berechtigt. Deshalb immer: gaaaanz vorsichtig <X


    LG Michael

    Ok, danke. Finde Täublinge sehr spannend. Die und die Egerlinge. Und die Schirmpilze..... viel zu lernen.

    Ich arbeite mich gerade erst bei den Täublingen rein und war schon mal froh, das ich da generell schon mal "Täubling" richtig definiert hab :D.


    Von der Geschmacksprobe habe ich auch gerade erst im Anschluss gelesen. Wie scharf ist denn scharf? Wirklich richtig chilli scharf? Oder wie darf ich mir das vorstellen?

    Heute kurz im raus gewesen im Wald, diesmal an anderer Stelle, wir und breit quasi nichts. Einen Pilz könnte ich samt jungem Partner erspähen. Ist es ein Täubling? Evtl. der Frauentäubling? Die Lamellen waren biegsam. Geruch leicht pilzig, unbedeutend, aber auch schon gut angetrocknet von oben.


    Nachtrag: Und ne Zecke hab ich auch gesammelt. Ist gerade aus dem Fenster gewandert. Der Pilz blieb aber im Wald.

    Mitlerweile ist der zweite Flush der Strohaustern geerntet, war ca. 2/3 vom ersten, anschließend habe ich den Beutel entsorgt. Die Trauermücken fingen zu sehr an dadrin Partys zu feiern.


    Der Beutel Igelstachelbart scheint zu ruhen, das kenne ich schon. Irgendwann bildet er dann, wie aus dem Nichts, Fruchtkörper.


    Die Lungenseitlinge bilden fleißig weiter Mycel, von Fruchtungen sieht man allerdings noch nichts. Das kenne ich von denen auch bereits, ähnlich wie die Igel, können die auch mal auf sich warten lassen und fangen dann auch einfach so irgendwann an.


    Ich hab mitlerweile zwei Beutel im DKT sterilisiert, zwei mal erhitzt, erst 1,5h, dann am nächsten Tag noch mal ca. 2h, zur Sicherheit, mein DKT macht nicht so viel Druck wie gewünscht. Beide habe ich dann über jeweils 4 Impfports direkt mit Flümy beimpft, jeweils 5 ml pro impfport. Westlicher Igelstachelbart und Amerikanischer Stachelbart. Die Substrate bestehen aus Eiche mit 20% Haferflocken und aus 50/50 Eiche/Weichholzspäne mit 50% Haferflocken, letzteres für den westlichen Korallenigel. Der kann nämlich Nadelholz ab. Zusätzlich haben beide Beutel noch ca. 60g Gips dazu bekommen. Die Beutel habe ich vor dem autoklavieren luftdicht verschlossen, ich bin gespannt ob das so klappt mit dem Beimpfen. Falls ja, spare ich mir in Zukunft die Körnerbrut komplett.


    Apropos Körnerbrut. Die Kaffeebrut fängt an durchzuwachsen. Man sieht allerdings deutlich, das reiner Kaffeesatz denkbar ungeeignet ist. 2 der Kaffeesatz pur Gläser haben bis heute kein Wachstum gezeigt, allerdings auch keine Konti, insofern ist wenigstens das Autoklaiveren erfolgreich gewesen. Bei den Gläsern die mit Stroh im Mix waren ist deutlich zu sehen das das Mycelwachstum erst auf den Strohstücken los ging und von da aus den Kaffeesatz besiedelte.


    Der Igelstachelbart nimmt den Kaffeesatz auch nur zögerlich an, der wächst sehr langsam und auch nur von zwei ganz kleinen Stellen ausgehend. Mit anderen Worten, Kaffeesatz eher als Zuschlagsstoff sehen.

    Danke für die Zeckenmitteltips, das werde ich mal ausprobieren. Und auch gut zu hören das ihr anderen Bremer hier unterwegs seid und ebenfalls noch nicht viel gefunden habt. Dann liegt es bei mir nicht unbedingt an der Stelle.

    Aus eigener Erfahrung. Ich bin häufiger mal in solchem Gelände unterwegs und habe hinterher eigentlich immer Zecken an mir, außer vielleicht im Winter. Glücklicherweise übertragen die Zecken bei uns hier im Norden nicht das FSME-Virus sondern nur die Borreliose.


    LG Reinhard

    Die Erfahrung durfte ich auch machen, hatte heute eine am Bauch gefunden. :D


    War keine 30 Minuten im Wald gestern!