Beiträge von Navajoa

    Hallo,


    gestern war ein Regengebiet mit 43 l/m² angesagt. Das bildete sich auch über Tschechien aus. Dann wurde die Regenmenge auf 14 l/m² reduziert. Mittags war es im Anmarsch. 14 Uhr war es noch 10 km weg. Dann drehte der Wind auf W und das Gebiet zog Richtung Dresden weg. Von daher kein Tropfen Regen.


    In Chemnitz beim Pilzfreund Jörg hat es geregnet. Laut mehreren Wetterstationen da, mehr als 5 l/m².

    Hallo,


    Gestern war ein Regengebiet mit 43 l/m² angesagt. Das bildete sich auch über Tschechien aus. Dann wurde die Regenmenge auf 14 l/m² reduziert. Mittags war es im Anmarsch. 14 Uhr war es noch 10 km weg. Dann drehte der Wind auf W und das Gebiet zog Richtung Dresden weg. Von daher kein Tropfen Regen.


    In Chemnitz beim Pilzfreund Jörg hat es geregnet. Laut mehreren Wetterstationen da mehr 5 l/m².

    Hallo Jörg,


    der königliche Besuch war nur symbolisch gemeint. Sobald ich diesbezüglich Neuigkeiten habe, erfährst Du es sofort. :gnicken:


    Aktuell bilden sich in Tschechien Regengebiete und ziehen in Richtung Vogtland...

    Hallo,


    seit Jahren habe ich den Roten Rundblättrigen Sonnentau in einer Schale mit Moos im Kalt-Gewächshaus. Er wächst und gedeiht prächtig.


    In Mengen konnte ich ihn in vor 2 Jahren im Hohen Venn finden.


    Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich hatte eben jetzt 2 °C. Dazu seit 12 Tagen einen kräftigen Wind aus NO, welcher den Rest Feuchtigkeit aus dem Boden zieht.


    Vor Tagen konnte ich 2 alte Birken-Rotkappen finden. Das war's.


    Wir brauchen Regen!

    Hallo Daniel,


    so gesehen ja. Verwechselt wird alles. Gelbe Knollenblätterpilze werden für Perlpilze gehalten. Naheliegender ist die Verwechslung Perlpilz - Pantherpilz. Besonders dann, wenn sie gemischt an einem Sto wachsen...


    Grüße,

    Steffen


    Hallo Matthias,


    dann sollte der Sammler aber die Finger davon lassen, wenn er die Pilze nicht 100 % unterscheiden bzw. identizieren kann. Oder er sollte zu 100 % einen PSV aufsuchen, um sich beraten zu lassen. Eher Letzteres, damit er die Unterscheide erklärt bekommt und etwas lernt.


    Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    nach dem ich in den letzten Tagen wiederholt auf der Suche nach dem Pilz des Jahres 2023, Mitrula paludosa, dem Sumpf-Haubenpilz war, kann ich heute Vollzug vermelden.


    Mitrula paludosa, kommt in feuchten, sumpfigen Gebieten vor. Benötigt wird organisches Material, welches sich in der Feuchtigkeit zersetzt. Dazu sauberes, reines Wasser.


    Wie immer suche ich zuerst in der näheren Umgebung meines Wohnortes. Hier habe ich alle mir bekannten Bäche mit sauberem Wasser, feuchten und sumpfigen Stellen abgesucht – ergebnislos.
    Unterwegs an 2 Bachläufen in Wäldern und in einem Sumpfgebiet.


    Gestern war ich unterwegs vor der Haustüre, es ist staubtrocken, alle feuchten Stellen habe ich mit vertrocknetem Sphagnum vorgefunden. Ich muss an anderer Stelle suchen…


    Durch eine von mir vor 3 Jahren durchgeführte Kartierung im Gebiet zwischen Bad Elster im Vogtland und Tschechien, kenne ich dort einige sumpfige Stellen und Bäche. Diese Stellen waren heute mein Ziel.


    Am Parkplatz angekommen wollte ich dann rund 2 km bis zur Grenze einem Bachlauf folgen und sumpfige Stellen beidseits erkunden.

    Ausgerüstet mit meiner „großen Kamera“ und langschäftigen Stiefeln begann die Exkursion.


    An einer Stelle, an welcher der Bach sein steiniges Bett verlässt, befindet sich eine sumpfige Stelle. Der Bachlauf wird von Erlen und wenigen Fichten gesäumt.





    Die sumpfige Stelle riecht faulig; nach Moor. Es wächst Scharbockskraut, Schachtelhalm und Sumpfgras in dem moorigen Stellen. Das Wasser steht bis zu 4 cm hoch. Das Wasser fließt sehr, sehr langsam, aber es fließt. Man sieht das in manchen meiner Bilder, welche aus Stackings berechnet sind. Die auf dem Wasser liegenden Pollen bewegen sich während der einzelnen Aufnahmen und bilden so Kriechspuren im fertigen Bild.


    Und da standen sie dann einfach so rum, die Mitrula paludosa. Wenn sie da sind, sind sie mMn sehr leicht zu sehen; das kräftige Gelb fällt sofort auf.






    Und es sind nicht wenige zu finden gewesen. Ich schätze, dass an der Stelle mit rund 6 m² 200+ Exemplare stehen. Und es kommen noch viele nach. Die Population ist noch jung, es gibt viele kleine Fruchtkörper, welche eben erst am Entstehen sind.


    Der Boden ist sehr locker und besteht aus verrottendem Laub. Das verrottende Laub riecht faulig, wenn man herausholt. Hineintreten in den Sumpf geht nicht, man versinkt ziemlich tief. Und ich will auch nicht mehr als nötig zertreten.


    Die Gesamtsituation zum Knipsen ist nicht ganz einfach. Man will nichts unnötig kaputtmachen. Das Stativ steht im Schlamm/Moor und der Blendschutz vom Objektiv ist bereits im Wasser, wenn man die kleinen Pilze seitlich ablichten will. Zum Glück kann ich die Kamera mittels eines Tabletts Fernbedienen und kann einige Meter weiter weg entspannt an einem Baum lehnen, während die Aufnahmen erfolgen... :gcool:




    Leider ist auch hier alles voller Pollen, was in den Bildern deutlich zu sehen ist; aber das ist nicht zu ändern.







    "Kriechspuren", entstanden durch sich mit dem Wasser bewegende Pollen während der Einzelaufnahmen zum Stacking:




    Nach 1 h vor Ort konnte ich den Rückweg antreten. Im Studio folgten noch einige Makros und ein Längsschnitt. Das gelbe Kopfteil sowie der Stiel sind hohl. Geruch nicht vorhanden. Die Stiele sind fast durchsichtig.







    Die Pilze sind im Kühlschrank, wenn ich Zeit finde, will ich noch mikroskopieren.


    Ich hoffe, wie immer, ihr hattet an meinem Kurzbericht etwas Freude beim Ansehen und Lesen,

    Grüße,

    Steffen

    Hallo Leute,


    es ist wieder Mittwoch – das Online-Treffen ruft nach euch.

    "Was auch immer gut für Deine Seele ist, mache es."


    Wer hat was zu zeigen? Oder zu vermelden?


    Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    der frühe Wurm hat 'nen Vogel oder so. Jedenfalls war ich heute Morgen ab 4:45 Uhr Pilzefangen.


    Es galt "meinen Park" und "meine Wälder" kurz zu besuchen.


    Ich startete zu Hause bei 4 °C, der üblichen Temperatur der letzten Tage um diese Zeit.


    Der Teich im Park dampft und die Wildenten fühlten sich von meiner Abwesenheit gestört. Die vielen Frösche, die lautstark ihr Konzert gaben, hat das allerdings weniger gestört.





    Ein Pilzfund auf Holzhäcksel an einer Baumscheibe:





    Es ist schon wieder viel zu trocken. Der stetige, kräftige Wind der letzten Tage trocknet hier alles aus. Und Regen ist in den nächsten 8 Tagen nicht zu erwarten.


    Russula cyanoxantha konnte ich erneut an einigen Stellen finden. Jetzt nicht die Mengen, aber immerhin:







    Mit einem Exemplar konnte ich auch Amanita rubescens finden:





    Allerdings war selbst dieser kleine Pilz völlig madig, was jedoch häufig der Fall ist:




    Im Park gibt es an vielen Stellen schöne Pflanzen zu entdecken:




    Das Barbarakraut, Barbarea vulgaris (man korrigiere mich bitte, falls ich hier falsch liege):




    Der Park bietet eine große Vielfalt an Böden und Substraten.

    Wie ich heute einem Hinweisschild im Park entnehmen konnte, wurde der Park, welcher 1905 mit einer Größe von 28 ha angelegt wurde, im Zweiten Weltkreis durch Bomben stark in Mitleidenschaft gezogen. Sicherlich wurden Bombentrichter und auch andere Stellen im Park mit Bauschutt der Ruinen aufgefüllt; das erklärt das für meine Gegend untypische, kalkhaltige Substrat.


    Traubenkirschen:





    Natürlich war sich wieder auf der Suche nach dem Pilz des Jahres 2023, Mitrula paludosa.



    Allerdings bin ich damit im Park nicht ganz an der optimalen Stelle, denn der Mitrula paludosa braucht sauren Boden. Aber wenn ich einmal vor Ort bin...



    2 Arten Phyteuma:




    Phyteuma spicatum, Ährige Rapunzel:




    Phyteuma nigrum, die Schwarze Teufelskralle:




    Dann der Umzug in Fichtenhochwald. Was ist es hier trocken! Von Feuchtigkeit keine Spur mehr. Alles staubtrocken. Und kein Regen in Sicht.


    Marasmius wettsteinii, sorry für das schlechte Bild:



    Die kleinen Kerle sind schon wieder völlig vertrocknet. Diesen Sto habe 2022 gefunden, die Pilze sind standorttreu.

    Normalerweise finde ich um diese Jahreszeit an dieser Stelle im Wald schon Steinpilze...



    Ich hoffe ihr hatte Kurzweil und etwas Freude beim Ansehen und Lesen,

    ich wünsche einen schönen Pfingstmontag,

    Grüße,

    Steffen