Beiträge von Navajoa

    Hallo Jörg,


    na bitte, es geht doch.


    Nachdem der Regen heute Nacht hier bei mir Null Liter brachte, wird es bestimmt auch aufwärts gehen... :gheulen:


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    wahrscheinlich für dieses Jahr das letzte Kakteenbild, die Hauptblüte ist fast vorbei.


    Heute leider wieder eine herkunftslose Aylostera einsteinii var. gonjianii. Ganz typisch für alle A. e. var. g. ist die gelbe Blütenfarbe; die ist immer gleich.


    Aylostera einsteinii var. gonjianii:



    Viele Grüße,

    Steffen

    Steffen,


    wo stehen die denn alle bei dir? hast du ein Extrazimmer für die Schönheiten?


    Grüße aus Brandenburg Bärbel

    Hallo Bärbel,


    die sind in einem kleinen Gewächshaus. Im Winter vertragen die bis Null Grad und können auch dunkel stehen. Die sind dann entweder auch im Gewächshaus, im Schuppen, oder in der Garage. Hauptsache frostfrei. Das sind Hochgebirgskakteen, die halten schon was aus.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    YR passt für mein Extremklima und mich hervorragend. Alle anderen liegen vollkommen falsch.


    Und YR hat für's WE die Regenmengen halbiert. Dafür nun Anfang Juni etwas mehr. Abwarten …


    Der gestrige, kräftige Wind hat alles noch mehr ausgetrocknet.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Auf der Rückreise wollte ich meiner Frau zur Hebung der Stimmung das Flächennaturdenkmal "Burglehne" am Nordrand von Gräfenroda zeigen, das mir vom inzwischen verstorbenen Sachgebietsleiter Naturschutz des Ilm-Kreises vor 10 Jahren voller Stolz präsentiert worden war. Hunderte Orchideenexemplare mehrerer Arten waren aufgrund der Verbuschung auf ca. 10-20 Ex. zusammengeschrumpft. Die haben es nicht mehr im Griff, und zudem fehlt es für die Landschaftspflege an Geld und Personal.

    Hallo,


    ich hoffe, ihr wart in Gräfenroda in der dortigen Eisdiele. Das ist Thüringens zweitbeste Eisdiele, laut Umfrage. Ich war dort schon oft, da ist alles sehr lecker. Und einen super Flammkuchen haben die auch.

    In Gräfenroda wurde auch der Gartenzwerg erfunden; Museum vor Ort.


    Und einen Katzensprung weit weg in Geraberg ist das Thermo- & Barometer-Museum. Wer sich halbwegs für die Sache interessiert – der muss da hin. Ich hatte das Glück, dort vor Ort die Frau als „Aufseherin“ zu haben, welche zu DDR-Zeiten die Idee zu einem kontaktlosen Thermometer hatte. Diese Art Thermometer wurde also in der DDR in Thüringen geboren und war Weltspitze.

    Was in diesem Museum zu sehen ist, das ist unglaublich. Was mir bis dato auch nicht bewusst war, ist, dass zum Beispiel jedes Thermometer eine Einzelanfertigung ist; die Skala.


    Orchideen-Flächen: Ich war einmal in Thüringen und traf Leute, welche händisch Schlehengestrüpp entfernt haben. Ich suchte Pilze. Zwei Mann und ein riesiges Gebiet. Das waren Männer von einem Orchideen-Verein. Die meinten: Wenn wir nicht versuchen würden, das Schlehengestrüpp etwas im Zaum zu halten, wäre in 2, 3 Jahren alles zugewachsen. Die waren sich jedoch bewusst, dass sie das allein nicht schaffen können …

    Jetzt ist die gute Frage: Wer soll die Flächen freihalten? Dazu würde es deutlich mehr Personal bedürfen. Und ehrenamtlich oder gänzlich kostenfrei kann das keiner leisten. Es bräuchte Arbeitskräfte, welche wir nicht haben, und Gelder, welche wir auch nicht haben. Und das wäre auch Handarbeit; das will gleich gar keiner mehr machen. Und es bräuchte ein Naturbewusstsein bei jungen Leuten und Kindern. Auch das sehe ich, von Ausnahmen abgesehen, schwinden.

    Na ja, was soll's, ich werde es nicht ändern können.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    heute eine Pflanze, welche ich voriges Jahr schon zeigte. Dieses Jahr allerdings viel mehr Blüten.

    Leider habe ich zur Pflanze keinerlei Angaben zum Fundort. Das ist schlecht und gefällt mir weniger. Aber hübsch ist sie trotzdem, die
    Rebutia perplexa:


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    heute im Bild eine wunderbare Pflanze. Typisch für Blüten der A. fischeriana: rote Staubfäden. Diese lassen, von Weitem betrachtet, den Blütenschlund dunkel erscheinen.

    2025 hatte die Pflanze zwei Blüten, 2026 sind es über 15. Gestern war die Hauptblüte. Kantenlänge Topf: 6 cm.


    Aylostera fischeriana, Feldnummer AW 246, Argentinien, Salar Grande-Pumarmarca, 3800 m:




    Viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    heute, am Mittwoch, dem 27. Mai, findet, wie immer ab 20:00 Uhr, das Onlinetreffen statt.


    Alle sind dazu herzlich eingeladen!

    • Wer möchte teilnehmen?
    • Wer hat etwas Spannendes zu zeigen?
    • Gibt es Fragen oder andere Anliegen?

    Wir freuen uns auf einen regen Austausch und ein lustiges Besammensein.


    Ich habe heute Großkampftag. Mit meiner Mutter muss ich zu zwei Ärzten. Wie sich mein Tag entwickelt, kann ich bisher nicht sagen.



    Viele Grüße

    Steffen


    Hallo Sabine,


    die zum Blühen zu bekommen, ist nicht schwierig, wenn man grundlegende Dinge beachtet.


    Ich sammle nur Feldnummern. Also Pflanzen, deren Standort ganz genau bekannt ist. Jeder Sammler vergibt ein Kürzel. Am Anfang meist 2 Buchstaben, Vor- & Nachname, dann eine fortlaufende Nummer.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ein Bekannter wohnt im Münsterland. Und ich kenne so einige Wälder dort. Und die Schweinehaltung ...

    Biogas-Mais auf den Feldern, welcher die Unmengen an Gülle schluckt.


    Manche Wälder dort sind ganz schlimm.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich war heute Morgen unterwegs, um an einigen Stellen vor Ort (basisch) nach Inosperma erubescens (Ziegelroter-Risspilz zu sehen, aber erfolglos.


    Dafür konnte ich die ersten Cuphophyllus virgineus (Jungfernellerling) finden; scheinbar reicht der Morgentau aus.


    An anderer Stelle am Boden massig kleine, grüne, eingetrocknete Buchenblätter. Der Baum wirft sie wegen Trockenheit ab.


    Und wie immer um diese Zeit – die ersten Russula cyanoxantha (Frauen-Täubling). Trotz der extremen Trockenheit schafften es die Pilze zu fruktifizieren. Und jedes Jahr wundere ich mich, dass die Frauentäublinge das schaffen.




    Angeblich soll es am 31. Mai regnen ...


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    heute farblich etwas anderes, Aylostera pygmaea, Feldnummer RH 2060b, Bolivien, Potosi, Modesto Omiste Berque, Höhe 3650 m. Auffällig hier, wie weit sich die Blüten öffnen, und sich die Blütenblätter umschlagen. Kantenlänge Topf: 5 cm.




    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo in die Runde,

    ich bin seit Längerem auf der Suche nach Inosperma erubescens (Ziegelroten Risspilz).


    2025 hatte ich ihn immerhin schon einmal gefunden – allerdings in Form eines kleinen, etwas „verkorksten“ Exemplars. Nett gemeint vom Pilz, aber da geht noch was. Der Wunsch nach einem richtig schönen Fund blieb natürlich bestehen.


    Hier im Forum hatte Hannes2 (Jörg) kürzlich von seinem Fund aus Chemnitz berichtet, und auch lamproderma (Ulla) zeigte einen aktuellen Fund aus Halle. Da dachte ich mir: „Jetzt oder nie!“

    Also ging es heute Morgen um 4:30 Uhr los Richtung Fundort von 2025. Der Plan: früh fertig werden, bevor die große Hitze zuschlägt.


    Vor Ort angekommen dann die erste Überraschung: alles saftig grün! Bei mir zu Hause herrscht ja eher Steppe, aber hier war der Boden sogar noch feucht. Offenbar hatte es am Abend vorher geregnet – ein Wunder!

    Auf kahlen, lehmigen Boden fand ich zunächst einige halb exsikkierte, etwa 3 cm große Becherlinge. Im Gras stand außerdem eine kleine weiße Mycena. Hier ist der Erdboden feucht.


    Und dann kamen sie: die Kriebelmücken. Nicht ein paar. Nicht viele. Alle. Wirklich alle.

    Also taktischer Rückzug zum Auto, Autan holen. Denkste. Spraydose weg.

    Na gut, Zweitdose im Fotorucksack… ebenfalls verschwunden.

    Perfekt. Das „Brandeisen“? Natürlich zu Hause. Läuft alles wie geschmiert – oder eben auch nicht … g:D


    Also zurück zum Fundgebiet von 2025: üppiger Bewuchs bei Eichen aus Giersch, Brennnesseln. Teilweise mäßiger Bewuchs mit Gräsern, Löwenzahn und der Ährigen Teufelskralle (Phyteuma spicatum).




    Und dann waren sie da!



    Etwas versetzt zum Vorjahresfund tauchten plötzlich mehrere Exemplare von Inosperma erubescens (Ziegelroter Risspilz) auf. Erst wenige, dann immer mehr – auf ein paar Quadratmetern locker 25 Stück oder eher mehr. Jackpot!

    Ein komplett aufgeschirmter FK war zwar nicht dabei, aber ich will nicht meckern: Die Fruchtkörper waren in Top-Zustand, schön frisch und ohne Trockenschäden. Ich war genau richtig.

    Und dann begann der eigentliche Endgegner-Level.

    Mitten in der Weltmetropole der Kriebelmücken baute ich die Kamera auf und begann zu fotografieren. Ich schwöre: Ich habe noch nie in meinem Leben so viele von diesen Biestern gesehen.


    Einerseits musste alles schnell gehen, andererseits durfte ich mir beim Knipsen keine groben Fehler erlauben – ich will nicht noch einmal die Fahrt unternehmen müssen.

    Und jedes Mal, wenn man ein solches Vieh erwischt hatte, lief sofort das Blut… ich erspare euch die Details.


    Irgendwann war es geschafft – Kamera eingepackt, Mission erfüllt.


    Die weiße Mycena habe ich aus Selbstschutz lieber ignoriert.


    Zu Hause angekommen: erst einmal Blutreste entfernen, dann Bissstellen zählen. Ergebnis: 37. Also die, welche ich sichten konnte.

    Behandelt wurde stilecht mit „Brandeisen“ und DIMETIN – soweit ich drankam.


    Die erste Sichtung der Bilder war dann zum Glück versöhnlich: brauchbar! Fürs Forum habe ich direkt ein paar entwickelt.








    Fazit: Ein großartiger Fund – aber durch die Kriebelmücken hart erarbeitet… Oder sagen wir: teuer bezahlt.



    NACHTRAG:


    Ich habe hier zwei Bilder hinzugefügt. Einmal junge Pilze. Die sind noch fast weiß.

    Das kann zu Verwechslungen mit dem Mairitterling führen, wenn man nicht genau hinsieht. Zumal beide Arten zur gleichen Zeit vorkommen.


    Im Bild ein heller Pilz mit einer Fraßstelle:




    Der identische Pilz mit der Fraßstelle einen Tag später, nun so ziegelrot, wie man es erwartet:




    Soweit für heute,

    viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    heute zum Feiertag etwas Wunderhübsches. Auffällig ist die lange, kahle Blütenröhre.


    Hier eine Aylostera spec., Feldnummer LF 1331a, Bolivien, Quisana, 3042m Höhe:




    Schöne Pfingsten,

    Steffen

    Die Becherkoralle ist wirklich hübsch :love: hab ich lang nicht mehr gesehen … hast Du sie gekostet ? (Schärflicher Geschmack wegen der Verwandschaft zu den Russulales…)


    VG corne

    Hallo,


    ja, das ist sie. Allerdings hier im Vogtland nur einmal gefunden. In Thüringen jedoch häufiger.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    heute Aylostera pygmaea var. rutiliflora, Feldnummer HJW 131a, keine Angaben zum Fundort vorhanden; aus Bolivien natürlich:



    Schöne Pfingsten,

    Steffen