Worauf du noch mal achten kannst in der Nähe von den Eichen, da wo die Milchlinge stehen, da find ich im gleichen Habitat immer gern mal den Blaugrünen Reiftäubling - Russula parazurea.
Beiträge von Daniel224
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Moin Niklas,
den solltest du grundsätzlich im Ganzen ausbuddeln, vorsichtig, damit nix abbricht.
Nimm das Messer zur Hilfe, ansonsten mit der Hand ausgraben

Das rötliche siehst du oft an der Knolle, da dort sehr oft bereits die Maden am futtern sind, die Fraßgänge im Inneren sind dann auch rötlich.
Beschädigte Stellen auch. Ganz frisch beschädigt, kann ein bischen dauern. Wenn du die Huthaut abziehst, dann siehst du drunter meist immer eine mehr oder weniger starke rötliche Färbung, das intensiviert sich nach dem Abziehen mit der Zeit auch.
Kann so rosalich wirken, aber auch deutlich dunkler, so rotbräunlich. Oft sieht mans auch am Stiel schon so schimmern.
Manche ältere sind innen im Stiel ein bischen hohl, wenn du den gerade abschneidest, kannst du auch bisweilen dann wie so ein rötliches Pünktchen innen sehen, halt da am Rand, wo er hohl ist oder wenn du den Stiel dann längs durchschneidest auch.
Wenn die Teilhülle, die später den Ring bildet, noch geschlossen ist, die kann auch hellrötlich wirken, die ist oberseits auch immer gerieft. Die Lamellen können bei älteren auch rötlich sein, der Hut sowieso auch manchmal stark, aber halt nicht immer. Im Zweifel aber immer stehen lassen und bei denen, auch wenn man sie erkennt, nur die eindeutigen sammeln. Die gibts sehr häufig, da hast du oft freie Auswahl. Leider wissen die Maden die auch sehr zu schätzen.
Die Knolle hat eine rübenartige Form, keine söckchenartige Geschichte, wie z.b. beim Pantherpilz, und auch keine abgesetzte Knolle.
Oberhalb der Knolle hast du solche kleinen Warzen, die so gürtelartig daher kommen können.
Das sieht dann z.b. so aus:
https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/Amanita_rubescens-001602.jpg
Finden kannst du den z.b. gern in Fichtenwäldern, aber auch in Laubwäldern bei Buchen, bei Birken auch sehr gern, gibts hier bei uns nahezu überall reichlich.
LG
Daniel
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Moin,
der Milchling sieht ganz nach dem Eichenmilchling aus.
Kennst du den strengen Geruch von Blattwanzen?
Der riecht ähnlich, natürlich längst nicht so stark, aber es erinnert daran.
Theoretisch essbar, habs probiert, Fazit, kannst du vergessen, für Notzeiten aber ok.
LG
Daniel
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Moin Karl,
wow, das sind ja Funde, mein lieber Schwan, gratuliere.
Ganz tolle Bilderstrecke, vielen Dank dafür

LG
Daniel
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Moin Brynn,
was ich z.b. mit etwas milderen Klamotten, wie Rotfüße und ähnliche Röhrlinge, gern mache, für Asia Suppen. Die nehmen ja gut die Aromen von anderen Sachen an, die brate ich dann auch nicht an vorher. Da brät man halt Zwiebeln und Rindfleisch oder Geflügel an, bischen anderes Gemüse, Sellerie und das Übliche eben für Suppe, dann frischen Koriander und auch etwas getrockneten, wegen dem zitronigen Aroma, bischen Ingwer, bischen Chili oder Fischsauce, halt so eine kräftige Brühe und dann die Pilze mit drin garen, eben so etwa 15 bis 20 min., dann bist du auf der sicheren Seite. Die werden dann etwas weich, aber mich stört das überhaupt nicht. Kannst du auch gut mit Austernseitlingen machen.
Zu viel Curry oder gar Kokosmilch würd ich aber nicht nehmen, eher so eine klare Suppe bei sowas, ist aber Geschmackssache, mit Garnelen geht das auch gut.
LG
Daniel
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Moin,
möglich ist alles, auch in der Stadt, wenn die Bedingungen passen. Parks sind da eine gute Sache z.b.
Wie sauber das da ist, ist eine andere Sache.
Das sind Champignons, aber ohne Details, kaum eine Chance.
Champignons sind schwierig zu bestimmen, Schupfnudel hats ja bereits beschrieben.
LG
Daniel
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...und jetzt abschalten liebe Kinder...

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Ja definitiv irgendwelche Täublinge. Aber für Russula vesca ist das Rot doch viel zu grell und orange (solange die Fotos halbwegs natürlich sind) ?
Das ist eben genau das Problem. Die Fotos sind augenscheinlich drin gemacht worden bei Kunstlicht. Das kannst du oft vergessen.
Fliegenpilze sind nicht, das sind irgendwelche Täublinge, aber was genau, das lässt sich so nicht wirklich genau sagen, das wäre Raterei.
Dafür brauchts mehr Details.
Was will man denn mit Fliegenpilzen, außer als Fotomotiv?
Die sind giftig.
Von jeglichem Verzehr kann man nur dringend abraten.
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Danke

Wichtig bei Risotto ist erst mal vernünftiger Reis. Im Notfall kann man auch Milchreis nehmen, ist ja auch Rundkornreis, aber Carnaroli Reis ist besser, so einer mit richtig dicken Körnern.
Ganz wichtig auch ein richtig vernünftiger Parmesan, am besten so ein 36 Monate alter.
Flammkuchen mag ich ja auch gern. Hab mal in Kroatien eine richtig gute Steinofenpizza gegessen, da waren gegrillte und dann eingelegte Steinpilze drauf und dann mit so einer Art Salsiccia und mit irgendeinem gereiften Ziegenkäse von da aus der Region, meine Güte, kann ich da einziehen oben drüber.
Mit ein paar gebratenen Perlpilzen, Ziegenkäse und frischen grünen Feigen stell ich mir auch sehr lecker vor.
Oder grünen Salat, ganz einfach angemacht, mit Knobi, Apfelesig und geröstetem Kürbiskernöl und darauf dann angeröstete Steinpilze.
Ich krieg schon wieder Hunger

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Moin,
na dann gutes Gelingen.
Will am Wochenende mal wieder Steinpilzrisotto machen. Hab so eine Packung richtig guten Carnaroli Reis gekauft. Steinis gibts um die Ecke im Laubwald genug. Wenn nicht, ein paar Flockenhexen tuns auch

LG
Daniel
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Moin,
kurz in der Pfanne scharf anbraten, auch zwecks Geschmack und dann einfach mit in der Suppe weiter garen, geht aber auch ohne anbraten, dann eben aufkochen und dann runter drehen und köcheln lassen. Das ist heiß genug, habs mal mit nem Thermometer für Tee getestet, das waren trotzdem gut über 90 Grad, das reicht.
Auf jeden Fall die Garzeit einhalten, z.b. bei manchen Röhrlingen, so gut 15 min.
Insofern ist garen in Flüssigkeit noch einfacher, als in der Pfanne, ist ja schwimmend, also gleichmäßig Hitze für alle Stücke.
Bei Soße nicht zu viel Flüssigkeit, aber das Köcheln dickt das schon etwas ein. Und für Saucen ruhig etwas feinere Scheiben schneiden, macht das Ganze oft etwas sämiger.
LG
Daniel
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Moin Noah,
ja, mit Amanita liegst du richtig. In diesem Fall ist es der Perlpilz - Amanita rubescens.
LG
Daniel
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Moin,
das ist einer der Kartoffelboviste, im Inneren noch recht hell, das wird dann immer dunkler, bis zu schwärzlich.
Daraus wird dann irgendwann ein Pulver, kennst du vielleicht vom Spazieren gehen, wenn man auf so einen drauf tritt, dann pufft das etwas und das tritt aus und du verteilst dann damit das Sporenpulver in der näheren Umgebung, bzw. auch auf den Klamotten und verteilst es dann weiter.
LG
Daniel
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Moin,
beim ersten wärs gut gewesen, wenn du den mal komplett raus gemacht hättest, um mehr Details aufzunehmen, vor allem die Knolle, den Ring und den Hut.
Könnte der graue sein, aber leicht geriefter Ring geht beim Panther auch.
LG
Daniel
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Hallo Mareen,
das sieht nach einem WuBi aus.
LG
Daniel
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Hallo
Es gibt auch Gallenröhrlinge (eine Varietät), ohne sichtbares Netz und ohne bitteren Geschmack!
Moin Uwe,
die Varietät, hätte die ebenso rosa Sporenpulver und würden sich bei dem die Röhren ebenso verfärben im Alter?
LG
Daniel
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...der Gärtner wars

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Moin,
sieht nach einem alten Hexenröhrling aus.
Könnte ein flockenstieliger sein.
Schau mal an der Stelle nach, wo du den gefunden hast, ob da noch jüngere zu finden sind, dann hast du einen guten Vergleich.
Wenn möglich bitte Fotos immer bei Tageslicht draußen machen, drin kann das die Farben verfälschen.
Und dann so, wie du es gemacht hast, immer den ganzen Pilz entnehmen.
Der Länge nach durchschneiden um Details vom Inneren sehen zu können, das wär auch wichtig.
Dann ein Foto von oben, eins von unten, von der Stielbasis und eins von der Stielspitze zum Hut hin.
Auch eins von den Röhren. Alles möglichst nah dran wegen den Details und so scharf, wie du es mit der Cam hinbekommst.
Der Geruch spielt durchaus auch eine Rolle.
Wichtig wär auch noch der Wald, was wuchs da an Bäumen, wie war die restliche Vegetation, manches wächst eben nur bei bestimmten Bäumen, manches kann mit zig Baumarten.
Manches bevorzugt bestimmte Böden.
Halt so viele Details, wie möglich.
LG
Daniel
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Ja genau so ist es.
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Manchmal denke ich, warum lernen die Kinder heute so wenig für das Leben, oder besser, warum lehrt man den Kindern so wenig für das Leben?
Moin Uwe,
ja, die Frage stelle ich mir auch oft. Wenn du heute manchen erzählst, du interessierst dich fürs Pilze sammeln, da gucken dich einige an, als ob du vom Mond kommst.
Selber kochen, was ist das? Na, was hast du am Wochenende gemacht? Ja ich war Brombeeren sammeln und hab Marmelade gekocht, ähhh aha, blabla.
Ganz furchtbar.
LG
Daniel
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Moin,
ich würd auch sagen, Fichtensteini Leiche, Gallenröhrling und gelber Knolli, die seh ich auch öfter mal so weißlich, die Knolle beim grünen ist ja schon ganz anders.
Also, Stelle merken wegen den Steinis, so schnell kanns gehen und man hat die nächste Stelle

LG
Daniel
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Moin,
für mich auch Sommersteinis.
Die Hutfarbe kann da variabel sein, kann auch mal etwas dunkler ausfallen.
Risse in der Huthaut, das ist wahrscheinlich ein Trockenschaden, das kann dann so aussehen.
Stielnetz weiß bräunlich, ist bei dem so, bei älteren kann das auch mal bräunlicher aussehen.
Im Zweifel, um den Gallenröhrling auszuschließen, da reicht eine kleine Kostprobe, den Gallenröhrling würdest du sofort bemerken, wenn du bitter schmecken kannst.
Unter der Huthaut ist der weiß, beim Fichtensteinpilz rötlich gefärbt, siehst du beim Anschnitt.
Die Röhren sind jung immer weiß, werden dann zunehmend gelblich bis hin zu olivgrün-gelblich, etwas beige kann auch ein Zeichen von etwas trocken sein, wie die rissige Huthaut.
Die Stielfarbe kann auch variabel sein, mal heller mal dunkler, der Stiel ist halt so überfasert, so bräunliche Töne, mal so mal so.
Verfärben tut er sich beim Anschnitt nicht.
Wenn du Fraßstellen hast, die dann so beige wirken, das kommt durchs antrocknen der Stellen, frisch wär das weiß, wenn du das ausschneidest ists drunter weiß.
Die Kiefer hat nichts zu sagen, der ist eher was mit diversen Laubbäumen, man sieht ja die Blätter auf den Fotos.
Der Kiefernsteini wär deutlich anders, auf dem Hut rotbräunlich, am Stiel meist auch. Der könnte aber auch mit Fichte.
Fichtensteini kann mit Laubbäumen und Nadelbäumen. Find den momentan eher mehr unter Laubbäumen. die Nadelwälder sind hier auch eher stark besucht momentan.
LG
Daniel
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Moin,
na die sehen ja toll aus, die kleinen Dinger mit dem schicken braunen Teppich.
Die können bisweilen auch riesengroß werden, 30 cm Durchmesser und mehr sind kein Problem.
Ganz eindeutig der Samtfußkrempling.
Ist rein theorethisch essbar, aber eher was für Notzeiten, taugt nichts, direkt an der Grenze zu ungenießbar.
Nichtsdestotrotz, ein wunderschöner Pilz, die schau ich mir auch immer gern an, deine sehen sehr schön aus.
Die findest du oft auf verottendem Nadelholz, kann aber auch so auf dem Boden stehen, dann ist meist irgendwas an Holz unten drunter im Boden.
Glückwunsch zum Fund.
LG
Daniel
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Die Krönung wär gewesen, wenns ein Gallenröhrling gewesen wär

