Beiträge von Daniel224

    Hallo,

    würde das nicht bei der Sporenpulverfarbe auffallen, der vermutete und R. cyanoxantha?

    Die vermutete Art hätte kein weißes Sporenpulver.

    Und mit den Lamellen passt R. parazurea gar nicht, das sind zwei komplett verschiedene Paar Schuhe.

    Das wär jetzt wichtig bei dem.


    LG

    Daniel

    Im Prinzip reicht es dann auch irgendwann und man freut sich auf andere Sachen.

    Also so ein paar zweige ich immer ab...

    So ein paar frische Piffis zum Frühstück mit ordentlich Butter auf einem frischen Brötchen geht immer :love:

    Moin,

    liebe Grüße nach Rostock.

    Röhrlinge sind bei mir bisher weiter absolute Mangelware, mit Ausnahme von Netzhexen, die gibts zur Zeit echt überall, auf jedwedem grünen Fleck in irgendwelchen Dörfern und Städten wächst teils flächendeckend irgendwas, bei uns in der Wohnsiedlung, so Anfang 60er Jahre Blöcke mit großzügig angelegten Grünflächen dazwischen, da ists auch richtig gut. Leider alles keine Flächen, von denen ich guten Gewissens sammeln würde, aber was solls, zum Pilze gucken, versuchen zu bestimmen und beobachten sehr gut.

    Flockies hatte ich bisher 4 dieses Jahr, drei bei diesem vorzeitigen Erscheinen von so einigem Anfang Mai, Mitte Juni einen weiteren, seitdem nix. Rotfußröhrlinge, exakt einen bisher, Huckepack die zweite schön goldige Art. Immerhin, gleich zwei auf einmal zu sehen :giggle:

    Auf den ersten Steini warte ich bisher noch für 2024. War heute morgen einmal für ne kleine Runde Bewegung in einem der Kalkbuchenwälder hier, wo ich auch immer grüngefelderte Täublinge finde, da war ja echt gar nichts los. Außer ein paar weiße Stiele von Täublingen mit undefinierbaren Hutresten, gab es rein gar nichts zu sehen, doch, einen nassen Waldweg mit matschigen Stellen und so einige beeindruckend große Schnecken.

    Was mir hier aufgefallen ist, dieses Jahr habe ich schon mehrfach in verschiedenen Wäldern eine nicht ganz geringe Menge Weinbergschnecken(also so wie eine aussehend, genaue Art nicht bekannt), gesehen. Die gabs sonst jahrelang nur selten zu bestaunen.

    Vor drei Wochen gabs dort den ersten kleineren Schub Täublinge und Wulstlinge, aber eher mageren Ausmaßes.

    Tja, abwarten, was noch kommt, bleibt weiter ein sehr spannendes Jahr, mit so einigen Überraschungen.

    Wünsch dir viel Erfolg :)

    Feucht genug ist es ja in den Heidewäldern, so ist das nördlich von Hannover. Ganz exakt ist das nicht, so ein Planquadrat eben, stellenweise abweichend, aber so vom grundsätzlichen ist das an vielen Stellen hier so momentan:


    LG

    Daniel

    Also wenn die da quasi übern Zaun sind, dann ist die Chance vielleicht ganz gut, daß sie im Garten auch kommen könnten. Vielleicht ist da schon was im Boden.

    Wer weiß was noch.

    Na, einen derart gelegenen Garten hätte ich auch gern.

    Glückwunsch, ein pilziger Volltreffer :)

    Hallo Dani,

    der ist ja toll, der grüngefelderte, sieht richtig schön aus. Toller Fund, unbedingt merken die Stelle.

    leider hat es auch heute nur für einen kurzen Abstecher in den kleinen Nachbarspark gereicht, aber die Funde waren sehr erfreulich

    ach du, die direkte Umgebung und gewisse Parks sind grundsätzlich immer eine gute Idee zum gucken, das sehen wir hier ja regelmäßig :)


    LG

    Daniel

    Hallo,

    ja das ist Caloboletus calopus - der Schönfußröhrling, toll, ein sehr schönes Exemplar. In meiner Region kommt er vor, ist mehrfach kartiert, habe ihn bisher aber tatsächlich noch nie finden können. Bei früheren Pilztouren mit Familie und Freunden im Herbst, in den Harz, da gabs die häufig. Die waren in dem kleinen Bestimmungsbich auch mit drin, was mein Vater damals hatte.

    Schickes Ding, Glückwunsch :)


    LG

    Daniel

    Hallo,

    eigentlich war ich ja aus einem anderen Grund in Hannover in der Stadt unterwegs, aber wie das eben so ist, man guckt ja immer.

    Nahe dem Parkplatz, wo ich stand gabs dann das, den "Hexentanzplatz". Nein, nicht den im Harz ^^

    In dem Fall direkt vor dem niedersächsischen Umweltministerium. Sammeln würd ich da niemals, die Straße ist äußerst stark befahren und da gibts nicht nur Hunde, die da gelegentlich, vor allem am Wochenende, die Bäume besuchen. Ganz so eng scheints da jemand wohl doch nicht zu nehmen <X

    An einer Stelle war ein großer abgeschnittener zu sehen, wurde liegengelassen, weil madig.

    Auf dem Rückweg habe ich an der Straße und zwei weiteren, wo immer so ein breiter Grünstreifen war mal angehalten, wo es möglich war und geschut, nahezu überall waren Netzhexen.

    Die waren echt überall zu finden.

    Das sind nur so ein paar von denen da, da waren noch einige mehr, viele auch schon schimmlig, an den kleinen Grünflächen daneben waren zum Teil auch welche. Mehr Zeit hatte ich leider nicht.

    1. Der "Hexentanzplatz" :)

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    11. Aha, da war jemand mit Messer dran, so ist der niemals abgebrochen, war ne glatte Fläche, lag wohl schon etwas, das Stück.


    LG

    Daniel

    Ja, man muß das nicht so eng sehen. Mit krümeln meine 9ich eher Erde bzw. überwiegend Sand. Das ist hauptsächlich unschön beim Essen, kennt man ja auch bei Salat manchmal.

    Ich machs halt so bestens wie möglich, Pinsel nehm ich schon, wenns wirklich sehr viel ist, dann nehm ich nen feuchten Lappen.

    Das betrifft aber auch die wenigsten Pfiffies bei mir, die meisten stehen im Moos, die sind meist nur am Stiel etwas schmutzig, sonst gehts.

    Bei Reizkern, die fast direkt auf Sand stehen am Wegrand, die nehm ich gar nicht erst mit, hier sind jedes Jahr so dermaßen viele, da kann ichs mir aussuchen.

    Aber waschen, nee, das mach ich nicht. Pinsel und Lappen genügt, das meiste kriegt man oft schon durch ein zwei Mal kräftig pusten weg.

    Und wenn versehentlich irgendein Mini Insekt mit im Essen landet, ja meine Güte. Ich möcht nicht wissen, wie viele Maden ich schon gegessen habe vom eigenen Kirschbaum früher.

    Die wurden alle sofort in den Mund gesteckt und nicht eine kontrolliert. Ausgespuckt nur, wenn die irgendwie komisch schmeckte. Deshalb habe ich ja auch so ein stabiles Immunsystem, mein früherer Arzt sagte das auch immer.

    kann der erste der Wieseltäubling sein?

    Hallo Matthias,

    den würde ich defintiv ausschließen. Den finde ich bei mir nahezu immer im Fichtenwald im Mittelgebirge über Buntsandstein, so ab etwa 300m Höhe.

    Eher in älteren Fichtenbeständen mit bemoostem, sonst eher kaum bewachsenen Boden.

    Der hätte keinesfalls so eine rötliche Färbung am Stiel.

    Irre ich mich oder sehe ich da ein wenig grün auf dem Hut?

    Das hätte der Wieseltäubling auch nicht.

    Ganz ganz vage Idee, Russula olivacea - Rotstieliger Ledertäubling, mehr geraten, als eine Idee.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    dann wärs jetzt wichtig, u.a den aussporen zu lassen, um das Sporenpulver farblich zu kontrollieren.

    Und es bräuchte ein paar mehr detailierter Bilder, einmal alles, von oben am Hut bis zur Stielbasis.

    Versuchs mal.


    LG

    Daniel

    Hallo Bläuling,

    also wenn du nach einer Beschäftigung fürs Leben suchst, das kannst du mit den Täublingen haben.

    Wenn du sie mal für die Küche sammeln möchtest, das lohnt sich, da sind einige sehr gute Speisepilze dabei.

    Für mich ist der Allerbeste bisher der grüngefelderte, pur in Butter, mit maximal ein bischen Salz, um ja nicht das tolle Aroma irgendwie zu übertünchen.


    LG

    Daniel

    Da könnte ich dir auch empfehlen bezüglich Täublinge, ein Feldschlüssel für Täublinge zwecks Versuch einer Vorabbestimmung im Wald und Weiteres.

    Find ich gut :thumbup:

    Hallo,

    wenn man den ursprünglichen Beitrag bearbeitet, funktioniert das nicht auch, also die Bilder entfernen und neu hochladen?

    Hatte das Problem bisher selber noch nie.


    LG

    Daniel

    Also ich kann alle Bilder sehen, die du gepostet hast.

    Das mit den Links geht nach wie vor nicht, mußt du halt per mittlerer Maustaste machen, wenn vorhanden, ansonsten das, was angezeigt werden soll so normal googlen, dann klappt das.

    Hallo :)

    Man hat es nicht selten, daß bei eibnem großen Täubling auch mal kleine daneben stehen, muß aber auch nicht. Vielleicht waren sie schon da und nur so mickrig, daß du sie nur noch nicht gesehen hast. Solche Gerüche können auch mal sehr dezent ausfallen, bei Heringstäublingen meine ich hier im Forum gelesen zu haben, daß manche erst mit zunehmendem Alter stärker riechen, ganz jung kaum.

    Ob das bei deinem auch so ist oder er nur zu alt war, keine Ahnung. Aber es war was da, wenns auch nur leicht war.

    Vielleicht findest du den nochmal, wirklich selten ist er im Norden nicht. Hab ihn auch schon gehabt. Der Geruch war nicht wie ein Heringstäubling, aber schon so fettig ölig tranig.

    Geschmacklich gut, kann man mitnehmen, hab ihn einmal verkostet. An der Fundstelle bisher nichts dieses Jahr.

    Der mags tendentiell gern etwas wärmer, so typisch sandiger Heideboden ist gut. An Bäumen u.a. Birke und Eiche.

    Zumindest ungefähr so ähnlich wär noch der Apfeltäubling, der würde beim Geschmack aber auffallen, meist leicht schärflich am Anfang.

    Sporenpulver wär wichtig bei dem, sollte hellocker sein, beim Apfeltäubling ähnlich.

    Da der Geruch zu passen scheint, liegt die Vermutung nahe, daß er es ist.

    Kannst du ja mal machen, wenn du den mal wieder findest.

    Guck mal an der Stelle, da kommt vielleicht noch was oder in der Umgebung.


    LG

    Daniel

    Hallo Thomas,

    die Milch habe ich, als ich ein weiteres Mal nach unten auf den Rasen gegangen bin, um einen weiteren FK zu suchen, da die anderen leider zertreten waren, gekostet.

    Geschmack: leicht herb zusammenziehend und scharf. Hatte nur etwas davon am Finger und habe das gekostet, das genügte schon.

    Habe noch einmal nach allen umliegenden Bäumen geschaut, Hainbuche, eine Rotbuche, Linde, Zierkirsche und zwei Apfelbäume, sonst nichts, keine Sträucher.

    Boden zweifellos kalkig. Rasenfläche.


    LG

    Daniel

    Geschmacklich macht das wenig Unterschied, das ist richtig. Nur ist die Gefahr gegeben, daß bei älteren, die noch gerade so ok zu sein scheinen, daß sie doch nicht mehr ok sind.

    Dazu muß ich auch sagen, daß ich chronische Magenprobleme habe, eine Refluxerkrankung, Ursache Zwerchfellbruch, da muß ich aufpassen.

    Die säureblockenden Medikamente, die ich zwingend nehmen muß, die haben das weitere Problem, daß durchaus manche Sache nicht zuverlässig von der restlichen Magensäure abgetötet wird. Bisher ist nichts passiert, aber ich wills auch nicht provozieren. Von den ganzen Röhrlingen gibts hier mehr als genug, daß man sichs aussuchen kann. In Notzeiten wärs was anderes, aber die haben wir nicht. Wie gesagt, habe ich am Anfang aber auch gemacht.

    Kann man machen, aber solche Hexen sind mir schon zu alt. Auch so große ältere Maronen, die man prinzipiell noch nehmen könnte, bleibt auch da, von denen gibts hier so viele an jeder Ecke, lohnt sich nicht, ist besser da aufgehoben.

    Gleiches für große Steinis oder grad noch so brauchbare große Birkenpilze und Co.

    Hab ich früher aber auch gemacht, aber seit einiger Zeit nicht mehr.

    Da find ich, weniger ist mehr, man pickt sich eben ein paar schicke Rosinen raus und der große Rest bleibt stehen.

    Wenn dann halt nur wenig bei rum kommt, ja dann gibts eben ein paar zusätzliche Kilometer, da findet sich schon was und wenn nicht, dann eben nicht, dann tuts auch Bratwurst im Biergarten am Wald. :)

    Hallo,

    was du probieren kannst, falls es die genannte Art ist, einmal an den Lamellen zu reiben. Du hattest doch geschrieben, er liegt im Kühlschrank, ob das besser warm gemacht werden sollte, ich weiß es nicht, vielleicht. Durch das Reiben könnte ein ölig fischiger Geruch zu Tage kommen, der so nicht zu riechen ist. Ob das allerdings immer so da ist, ich weiß nicht ob oder wie variabel das sein kann oder ob es zunehmendem Alter mehr oder weniger ist.

    Da gabs schon mal eine Diskussion über diese Art, letztes Jahr.

    Benjamin(ibex) hatte dann auch eine Quelle genannt: Die Großpilze Baden-Württembergs Band 2 Seite 496, da soll das so stehen:

    "..., jedoch riechen geriebene Lamellen "ölig-fischig"(wie Russula delica)."

    Reib vielleicht mal so an den Lamellen und wenn was wegbröselt, dann zerreib mal so ein paar Splitter zwischen den Fingern komplett und riech dann mal dran.

    Ich denk es wär besser, den erstmal aus dem Kühlschrank zu holen, nicht das der irgendwas an Geruch da raus mit angenommen hat. Zimmerwarm wär wohl am besten vermute ich.


    LG

    Daniel

    Hallo Matthias,

    lieben Dank für den Link. Da sieht mans ja sehr gut.

    Die von Schupfnudel beschriebenen karottenfarbenen Pünktchen auf dem vorletzten Foto meine ich auch zu sehen.

    Das auf dem Foto von Jürgen Schreiner ist natürlich total deutlich ausgeprägt, aber das kann ja auch bei denen immer mal wieder so oder so sein, kann sein, muß aber auch nicht.

    In dem Fall sieht mans meiner Meinung nach beim vorletzten Bild linksseitig an der Stielbasis, zum Außenrand hin und direkt unter den beiden kleinen bläulichen Stellen, wie so feine kleine orangerötlich wirkende kurze Linien.

    Also demnach sollte das dann wohl ebenfalls Hortiboletus engelii sein.

    Ach ja, das filzige Gedöns :)


    LG

    Daniel

    Wie immer nur der Hutrand brauchbar... :D

    Na sowas kannst du doch gleich da lassen. Wenn in der Mitte so ein bischen was ist, das schneid ich bei richtig großen Steinis auch noch aus, wenn der sonst gut ist, geht das schon weiter, lass ich immer da.

    X. cisalpinus blaut meiner Erfahrung nach meist relativ schnell (zwischen 15 Sekunden und 2 Minuten) und hat zumeist rötliche Töne in den Rissen der Hutraut.

    Hallo,

    ja, das kann ich exakt so bestätigen, so sehe ich das auch nahezu immer, wenn ich die finde. Die Huthaut ist auch sehr häufig so gefärbt, wie beschrieben.

    Die Zeitangabe, bei mir eher im unteren Bereich, allerhöchstens eine Minute, meist weniger. Wenn ich die knapp über der Basis durchschneide ist die Färbung schnell sehr dunkelblau.

    So von der Statur her kommt das ja schon so ungefähr hin, aber das besagt gar nichts. Also ich bin nicht für X. cisalpinus.

    Das ist einer(war, ich hab ihn gegessen):


    LG

    Daniel