Beiträge von Daniel224
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Ich mag schwarze Katzen

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Moin,
ich denke, du liegt mit R. nigricans richtig.
LG
Daniel
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Moin,
wie ist die Lage denn in unseren Nachbarländern? Ist das da ähnlich?
LG
Daniel
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Moin Stefan,
ich denk auch an den Riesenporling. Das Teil beobachte mal, der kann sich durchaus um den ganzen Stumpf rum ausbreiten und enorme Ausmaße haben.
Das sieht dann immer toll aus.
LG
Daniel
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Moin Patrick,
herzlich willkommen.
Mach dir wegen der Unerfahrenheit keinen Kopf, alle hier haben mal klein angefangen.
LG
Daniel
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Moin,
ja, kann ich so zumindest teilweise auch bestätigen bei mir in der Südheide bei Hannover. Deutlich mehr Täublinge. Größere Gruppen Butterpilze, an manchen Stümpfen Massen an grünblättrigen Schwefelköpfen und nicht wenige Beutelstäublinge. Pfiffis werden weniger momentan, aber immer noch kommen welche, seit Mitte Mai ununterbrochen.
Anfang Sommer gabs Unmassen Netzhexen, momentan gar keine.
Der Rest, noch nicht anwesend, noch im Urlaub

LG
Daniel
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

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Moin und herzlich willkommen im Forum

Dein Fund sieht für mich auch aus, wie die Espenrotkappe, schöner Fund, gratuliere.
LG
Daniel
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Fotos bei Kunstlicht, war etwas später los und bis es dämmerte im Wald.
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Moin,
nachdem ich gestern ja in ein paar anderen Gebieten gewesen bin, zwecks Erkundung und das Ganze ja eher sehr bescheiden ausgefallen ist, samt einem nicht mehr wieder zu erkennendem Wald, der mir super vorkam vor zwei Jahren, als ich mal da war. Es war einmal, es sah aus, wie Sau, ums mal platt auszudrücken, große Teile abgeholzt, in den noch stehenden Teilen hoher Bewuchs und überwuchertes Chaos vom Holz machen, grauslicher Anblick. Aber wie heißts denn immer so schön: "Schuster, bleib bei deinen Pilzwäldern
"Das ist ja eine ganze Ansammlung von verschiedenen Mooren.
Irgendwie ziehts mich immer wieder magisch in dieses Gebiet, immer wieder die verschiedenen Rundwege oder eben auch mal querfeldein, wonach mir eben ist.
Ich glaub ich werd mich nur noch darauf konzentrieren vorerst, das ist so dermaßen weitläufig, das dauert Jahrzehnte, bis du das mal richtig gut durch hast, manche Jahre hast du ja vielleicht irgendwo nix und dann ein Jahr später...ach so ist das hier, gut zu wissen

Ich kartiere das Gebiet quasi für mich, genauer Fundort(Wegabschnitt, jetzt nicht auf den Meter genau, so gut, wie möglich) und Datum.
Es wird mehr, ganz deutlich. Manche Arten nach wie vor nahezu verschollen, aber anderes wird deutlich mehr.
Heute insbesondere Butterpilze, an einigen Stellen, so um die 100 waren es sicher, sammel ich nicht, die sind mir irgendwie suspekt, man muß ja auch nicht jeden Röhrling verkosten, irgendwann vielleicht.
Das war heute ein anderer Rundweg, ein Teil davon unbekannt.
Das ergab dann unter anderem drei neue Pfiffistellen, eine davon etwas größer.
Wulstlinge gabs erneut kaum, einen gelben Knolli, ein paar Perlpilze und einen Panther, das wars.
Immerhin, zwei große Birkenpilze gabs auch, ein gut, einer Matsch.
Grünblättrige Schwefelköpfe an mehreren Stümpfen reichlich.
Stäublinge waren da heute eher wenig und wenn zu alt.
Die Kartoffeln gabs natürlich in Massen.
Am Rand einer Kuhweide gabs am gegenüberliegenden Randstreifen vom Weg eine größere Stelle mit größeren Mengen ganz junger Riesenschirmlinge, welche Art, nicht sicher, vielleicht Parasol, egal, sammel ich nicht, das ist was zum schön finden und bestaunen.
Reizker, nur wenig, insgesamt 5 Stück, zwei waren gut.
Was mich sehr freut, deutlich wachsende Vielfalt an Täublingen, da gabs heute auch so einiges zum mitnehmen.
1. Lactarius deliciosus - Edelreizker, die Mini Version auf einem Espressoteller

2. der geringfügig größere Nachbar, beide Hälften so breit, wie ein großer Essteller, solche Klopper sind ja nicht so oft brauchbar, gibts aber auch mal, na der lohnt sich

3. komplett fest und madenfrei

4. der erste brauchbare Perlpilz - Amanita rubescens, Stiel fast bis oben madig, Hut nicht
5. Hui, der erste gute für dieses Jahr, der wird dann ohne weitere Bestimmung als Leccinum scabrum - Gemeiner Birkenpilz in die Pfanne wandern.
6. Russula vesca - Fleischroter Speisetäubling, etwas angeknabbert, aber das geht noch, etwas angebröselt vom Transport
7. Und eine richtig tolle Stelle für einige Arten Täublinge, insbesondere R. parazurea - Blaugrüner Reiftäubling. Eine weitere Kuhweide, auf etwa 500-600m Länge mit großen alten Eichen bestandener Rand. Ein Wanderweg drumrum mit beidseitig gut 10-15 m breitem Randstreifen. Eine Seite riesige Eichen, andere Seite Kiefernwald, am Rand mit alles möglichem an Laubbäumen, u.a. kleine Eichen, Birken...
Links und rechts des Weges gabs sehr viele R. parazurea, ich hab gestaunt. Viele richtig große, die alle hinüber, einige abgefressen, da waren sehr viele Schnecken. Und natürlich die lieben Maden.
LG
Daniel
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von den genannten gibt es nur das erste als E-Book, oder?
Kannst Du mir sagen, welche Bücher es als E-Book gibt, da ich am liebsten am PC lese.
VG OskarMoin Oskar,
das war nur eine Vermutung, weils eben bei sehr vielen Büchern heutzutage so ist, habs ehrlich gesagt nicht überprüft, werd ich mal nachschauen.
Ich nehms in Papierform mit, im Wald will ich meine Ruhe haben, lasse mein Schwartenfon auch im Auto, für den Wald nehm ich dann mein Notfallhandy mit, so ein altbekanntes
von dem finnischen Konzern, genügt vollkommen

LG
Daniel
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Moin Lita,
das gezeigte Buch ist nicht mehr ganz neu, aber für die gängigsten Speisepilze, die häufig gesammelten Röhrlinge, Pfiffis, Reizker etc. in Ordnung.
Am besten wär natürlich mal was neueres auf dem aktuellen Stand.
Z.b. den großen Kosmos Pilzführer, der große BLV Pilzführer, Rita Lüder - Grundkurs Pilzbestimmung, Jürgen Guthmann/Christoph Hahn " Die Pilze Deutschlands" etc.
Die genannten Bücher sind im Handel so ab 20-25€ erhältlich. Die meisten Bücher gibts ja auch als E-book Version, damit man nicht den schweren Wälzer mitschleppen muß, falls man mal unterwegs was nachschlagen möchte.
LG
Daniel
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Damit es einfacher ist, auf ein bestimmtes Foto zu antworten, wärs besser, wenn du die Bilder bitte numerieren würdest.
Wenn du sie hochgeladen hast, die Nummer eingeben, Enter und dann auf "Vorschau einfügen" klicken.
Da kannst du dann ja auch zu den einzelnen Bildern was dazu schreiben, z.b. dies oder das ist mir bei dem besonders aufgefallen etc.
1. Amanita muscaria ---->dann Enter und das Bild unter dem Text einfügen(auf Vorschau einfügen klicken)
2. Amanita rubescens
LG
Daniel
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An den Stellen, wo du den Kuhröhrling findest, da kannst du mal nach Gomphidius roseus - dem Rosenroten Gelbfuß schauen. Eine eher seltenere Schönheit.
Der wächst, so mein Kenntnisstand, auf dem Mycel des Kuhröhrlings.
Rosenroter Schmierling – Wikipediade.wikipedia.org -
Der Kuhröhrling ist immer so klein?
Moin Tilo,
nein, die können durchaus mehr als 10cm Durchmesser haben, meist sind die ja in größeren Grüppchen zu finden bei Kiefer. Das ist dann allerdings in nahezu 100% der Fälle Konsistenz eine gummige glibberige Angelegenheit.
Der Kuhröhrling verfärbt sich beim Erhitzen rosalich violett, der Sandröhrling nicht.
Die wachsen in entsprechenden Wäldern, so wie hier in der Heide, nicht selten nah beeinander.
Hier hast du mal den direkten Vergleich Kuh/Sandröhrling, allerdings bei Kunstlicht.
1. Kuhröhrling
2.Sandröhrling
LG
Daniel
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Moin,
ja super, das sieht doch vielversprechend aus

Schöne Funde.
Die Rotkappe ist ja schick, die würd ich auch gern mal finden.
LG
Daniel
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Moin,
sehe ich auch so, das ist einer der Birkenpilze, da gibt es einige verschiedene Arten, gut zu erkennen an den schwärzlichen Stielschüppchen, die einige dieser Arten so in der Art haben.
Alle auf den Fotos sehen schon sehr alt und gammelig aus.
Eine Freigabe zwecks Verzehr ist über dieses Forum nicht möglich, dafür müßtest du zu einem Pilzberater.
LG
Daniel
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Moin,
da sehe ich ganz klar und eindeutig Imleria badia - den Maronenröhrling.
Eine Freigabe zwecks Verzehr ist über das Forum nicht möglich, dafür müßtest du zu einem Pilzberater mit deinem Fund.
Da empfehle ich dir die Seite der Deutschen Gesellschaft für Mykologie(DGfM), da hast du für jede Region Deutschlands eine Liste.
Maronen blauen vor allem bei Druck auf die Röhren, was aber auch mal schwach oder gar nicht da sein kann bei so ganz jungen Dingern.
Der Fichtensteini hätte zum einen eine Netzstruktur auf dem Stiel, die eigentlich meist gut zu erkennen ist.
Des weiteren hätte er unter Huthaut beim Anschnitt eine häufig gut zu erkennende rötliche Färbung.
Hätte der Sommersteini aber nicht, der Kiefernsteini aber auch.
Die Hutoberseite ist beim Fichtensteini oft so speckig wirkend, beim Sommersteini und bei den kleinen knubbeligen Maronen eher so samtig.
So lang und dünnstielige Maronen, die man auch gern mal in höhrem Gras findet, die können aber auch eine glattere Huthaut haben, das ist etwas variabel, die sind auch oft tendentiell etwas weicher und schneller hinüber.
Die Röhren sind bei ganz jungen Maronen nicht weiß, sondern auch schon ganz hell gelblich, beim Steini weiß.
Mal ein Beispiel, was das Stielnetz beim Fichtensteini betrifft:
1.
2.
LG
Daniel
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Moin,
na immerhin gabs ja was zu sehen, auch wenns vielleicht nicht so viel war, besser als nichts.
LG
Daniel
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Moin,
hui, ein schickes Kerlchen

Sieht für mich ebenfalls aus wie Suillellus luridus - Netzstieliger Hexenröhrling.
LG
Daniel
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Moin,
war heute in drei verschiedenen Moorwäldern, es scheint zaghaft mehr zu werden, aber so richtig noch nicht. An anderer Stelle präsentierte Funde aus der Region machen einen guten Eindruck, daß bald mal etwas mehr kommt.
Gab ein paar Pfiffis, Röhrlinge exakt keinen. Einige Eichenmilchlinge, frische Perlpilze, alle madig. Ein paar graue Wulstlinge und braune Scheidenstreiflinge.
Hier und da mal ein Reizker, sowohl Edelreizker, als auch der wechselblaue, aber ebenfalls madig.
Und ein paar Arten Täublinge, Buckeltäubling, Blaugrüner Reiftäubling, Kiefernspeitäubling, irgendeinen Stinker, und eine Art die u.a. "Säufernase" genannt wird, möglicherweise R. sardonia, dazu in einem Fichtenstück relativ viele Ockertäublinge. Ein zwei Schwärztäublinge.
Einiges an frischen Birkenporlingen, das hätte sich gelohnt, aber ich sammel sie nicht, hab die mal probiert als Tee, war schon sehr gewöhnungsbedürftig.
Hab heute alles stehen gelassen, ausnahmslos, reine Erkundungstour, viel wärs eh nicht gewesen.
LG
Daniel
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Morgen gehts in einen weiteren Moorabschnitt. Das heute war so gesehen "ein anderes Moor", ist aber im Grunde genommen nur ein Teil einer größeren Geschichte, eine etwa 25km lange sandige moorige Bachaue mit Laubwald, gemischt mit Kiefern. Angrenzend die üblichen Kiefernwälder, Fichten weniger. Aber auch teils dicht bewachsene fast reine Birkenwälder oder junge, wie alte kleinere Eichenwälder. Das ist so dermaßen umfangreich da, das dauert Ewigkeiten, bis du das mal zum Teil gesehen hast.
Ich war da einmal vor Jahren mal ein Stück rein zum Erkunden, im Frühjahr, sah vielversprechend aus, mal sehen.
Und vorher muß ich mir mal das Habitat zu Gemüte führen, neben dem Bach ist ein kleiner Wanderpfad, hat mir mal ein Jäger von da empfohlen.
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Mit den bekannten Röhrlingen haben die meisten angefangen, war bei mir genau so, Steinpilze, Maronen, Birkenpilze und Rotkappen(von denen gibts so einige Arten, aber gefährliches Fehlanzeige, daher Verwechslung unproblematisch) und Pfifferlinge, das sind so die üblichen Geschichten, die meine Großeltern auch immer gesammelt hatten.
So mit der Zeit kommt dann eben so einiges dazu, Und auch die ersten Lamellenpilze. Immer mit der Ruhe, bloß keine Hektik

