Beiträge von Suku

    Hallo Uwe,


    danke für Deine Antwort. Ich bin noch nicht so lange mit dem Hobby Pilze dabei, wähnte mich aber mit dem Rotrandigen Baumschwamm meistens bestimmungssicher. Vom Nadelholzharzporling hatte ich bislang überhaupt keinen Schimmer und habe sicherlich manchen verwunderlich weichen Fruchtkörper völlig falsch eingeordnet. Ein gutes Beispiel dafür, das Anfänger nahezu alles miteinander verwechseln können.


    LG Michael

    Hi,


    nochmal hingehen fänd ich gut, mich interessiert sehr, was rauskommt. Laubbaumholz kann der rotrandige Baumschwamm auch, habe ich schon häufig gefunden. Diese Guttationstropfen fand ich vor einiger Zeit bei einem Fruchtkörper an Kiefer, meine ich mich zu erinnern. Ich war mir mit Fomitopsis pinicola so sicher, dass ich nur ein einziges Foto gemacht habe. Ich erinnere mich aber, dass der noch ganz weich war und ältere Fruchtkörper am Stamm waren, die eindeutig F. Pinicola waren. Für mich leider zu weit weg, um nochmal hinzugehen. Mit ist natürlich klar, dass das 2 komplett verschiedene Pilze sein können.


    LG Michael


    Hi,

    ich komme nicht aus Deiner Gegend. Meine Erfahrungen dieses Jahr: im Fichtenwald, wie sie oben beschrieben wurden (so ich dann noch einigermaßen intakte, zusammenhängende Waldstücke finden konnte) jede Menge Maronen, keine Steinpilze. Im lichten Buchen/Eichenwald eher ältere Bäume, da aber nach meiner Beobachtung eher an Hängen oder Brüchen (Rückegassen, am Rand zu Windbruchflächen, wo Fichten gerodet wurden, an Wegrändern). Ich latsche solche "Brüche" in der Landschaft systematisch ab. Stellen mit viel Farn oder Brombeeren meide ich, da habe ich nie was gefunden.

    Viel Erfolg Euch beiden.


    LG Michael

    Hi,

    mir ist beim Kiefernsteinpilz, den ich nicht so oft finde, aufgefallen, dass die Oberfläche des Hutes oft noch viel extremer ist, als auf der Abbildung, die Nobi gepostet hat. Neben der dunkleren Farbe wirklich starke Runzeln (oder wie man dieses"verdallerte" sonst nennen mag).


    LG Michael

    Hi Waldelbe,


    dein Anliegen, deine Kenntnisse über Pilze zu verbessern ist selbstverständlich völlig legitim und dazu bietet das Forum hier definitiv eine wirklich gute Unterstützung. Die nutze ich auch gerne und häufig. Der Lernerfolg und die Beratungsfreude hier vergrössern sich aber umso mehr, je besser die Bedingungen für eine gelungene Bestimmungshilfe per Foto erfüllt sind. Dazu ist es nach meiner Erfahrung zunächst gut, die Frage nach Verzehrbarkeit hier hinten an zu stellen. Bei Pilzen, die vor der Bestimmung schon teilweise geputzt sind, fehlen halt oft wichtige Kennzeichen. Außerdem ist es oft schwierig, eine sinnvolle Bestimmung aus einem "Pulk" geposter Pilze vorzunehmen. Besser ist es, hier 2-3 Pilze der vermeintlich gleichen Art vorzustellen, dabei idealer Weise noch in verschiedenen Altersstadien.


    1. Foto vom Standort, der Auffindesituation.

    2. Foto von den Hüten.

    3. Foto von unten mit Stiel incl. Stielbasis.

    4. Foto vom Längsschnitt durch den Hut bis zur Stielbasis.

    5. Bei einigen Pilzen erneutes Bild von Längsschnitt nach Zeitverzug um ggf. Farbveränderungen zu dokumentieren.


    Das Ganze dann noch bei natürlicher Beleuchtung, damit die Farben unverfälscht sind. So hat eine Bestimmung per Fotos deutlich höhere Chancen. Wenn du dann noch weitere Infos lieferst, macht es allen mehr Spaß.


    Bleib am Ball und

    LG Michael

    Hi Marion,


    es finden sich ja in den letzten Tagen einige dieser hübsch anzuschauenden Arrangements. Vielleicht lohnt es sich ja, dafür so ein immer weiter fortgeführtes Dauerthema einzurichten. Dann gehen diese hübschen Bilder nicht so schnell wieder unter.


    LG Michael

    Hej Noah,


    ja genau, jener Charles Darwin ist gemeint. Survival of the fittest ist das Stichwort, Überleben der Angepasstesten. Und wenn man mit Informationen über giftige oder verdorbene Pilze angepasster an die Umweltbedingungen ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, das man Nachkommen hat ggü denen, die unkritisch alles verspeisen.


    LG Michael

    Hallo Norbert,


    danke, ein wirklicher Erkenntnisgewinn für mich, dass so freistehende Lamellen aussehen und das eines der Kennzeichen für Tintlinge ist.


    LG Michael

    Liebe Helmlingskenner*innen,


    ich habe heute auf einem kleinen Grünstreifen neben einem Haus in der Stadt Helmlinge gefunden. Nachdem ich mich über die Hasenpfoten, die ich unbedingt mal finden wollte, gefreut habe, hat sich nun, nach etwas Recherche Ernüchterung eingestellt. Natürlich kein Tintlingsverwandter, sondern wohl ein Helmling. Natürlich habe ich nicht dran gerochen, keine weiteren Untersuchungen angestellt und auch keinen Fruchtkörper mitgenommen. War ja eine eindeutige Hasenpfote und die wäre inzwischen ja eh zu Tinte zerflossen :gomg::grotwerd:.


    Und Helmlinge sind doch sogar mit Mikrobildern sooo schwierig. Kann man da, außer Akzeptanz, noch was machen?


    LG Michael




    Hi,


    ich habe das Buch


    Verwobenes Leben: wie Pilze unsere Welt formen und unsere Zukunft beinflussen. Alles über das geheime Leben der Pilze

    von Merlin Sheldrake


    gelesen. Ich fand es unterhaltsam und aufschlussreich. Auch zu Aspekten, die spektakulär aber unbekannt sind. Z.B. Kommunikation der Pilze in Flechten.

    Auf jeden Fall populärwissenschaftlich, z.T. philosophisch aber auch mit Unmengen an Fakten.



    LG Michael


    Hi,


    Ist der essbar oder besser nicht wäre die alles entscheidende Frage?


    Ob Hallimasch grundsätzlich als Speisepilz bewertet wird, findest du im Netz häufig beantwortet. Das ist solltest du recherchieren und selbst entscheiden.


    LG Michael

    Hi,


    ich bin bei Rotfuß, die Maronen sind z.T schon ordentlich "drüber". Röhrlinge mit hochgebogenem Hut würde ich nicht essen. Auch der Steinpilz hat m.E. die besten Zeiten hinter sich. Mach mal den Drucktest an verschiedenen Stellen auf dem Hut: wenn bei wenig Druck eine Delle bleibt: zurück in den Wald damit.


    LG Michael

    Hi Jörg,


    es könnte auch der Sternschuppige Riesenschirmling sein, der ist m.E. oft heller als der Parasol. Außerdem ist bei dem die Stielnatterung nicht so stark ausgeprägt.


    LG Michael

    Liebe Pilzler*innen,


    Letzte Woche fand ich in der böhmischen Schweiz diesen Täubling, den ich euch gerne zeigen möchte, weil er so kurios gewachsen ist. Ich habe solche Bilder hier schon öfters gesehen, so extrem gewachsene Pilze aber noch nicht selber gefunden.


    LG Michael


    Liebe Pilzler*innen,


    ich fand heute im Laub-Mischwald, in dem auch verschiedene Röhrlinge und Amaniten wuchsen, dieses fragile Geschöpf. Nachdem ich zunächst an eine Bischofsmütze dachte, brachten mich meine Recherchen schließlich zu Herbstlorchel (Helvella crispa). Kommt das so hin, oder gibt es Verwechslungspartner, die auch passen würden? Ich habe nur das eine Foto, wollte das hübsche Kerlchen nicht rausrupfen. Danke für sachdienliche Hinweise.


    LG Michael




    Hallo Alba,


    Das ist schon eine Pilzleiche und die lassen sich oft nicht mehr bestimmen. Außerdem ist es einer der 60-70 Champignon Arten, die es hier gibt. Der riecht bestimmt schon sehr vermodert, aber vielleicht kannst du noch einen Hauch von Marzipangeruch erschnüffeln, dann wäre der Riesenchampignon (Agaricus augustus) wahrscheinlich, den ich jetzt auch ziemlich häufig finde. Auf jeden Fall ist der schon verdorben.


    LG Michael


    Gerade frisch fotografiert