Beiträge von magicman

    Hollu zusammen, ich konnte eben am Wegesrand doch ein paar kleine Becherchen an zwei Orten a, Wegesrand finden.


    Das ganze Gebiet ist Basatgeprägt


    1. ) Der Erste ist besonders interessant Exemplar, weil dieser sehr tief verwurzelt war. Ich habe versucht vorsicht so viel Wurzel mit auszugraben wie es geht.

    Der grosse FK ist ca 8mm im Durchmesser und die Wurzel ist sehr dunkel reicht bis auf 2-3 cm. Die Frabe des FK würde ich als dunkel braun mit leichten violetten Ton beschreiben.

    Der Fundord ist am Wegesrand an der Böchung mit geschrittenen Grass/kraut. In dr nähe war noch Fagus und Hasel zu sehen.


    Meine Erste Suche führte mich Richtung Geopyxis, dem Kohlenbecherling. Diese ist aber deutlich heller und ein Brandpilz. Dies konnte ich nicht für den Fundort erkennen.

    Aber vielleicht könnte es aufgrund der Fährbung und tief wurzelden FK und der dunklen leichten violetten Färbung ohne Brandstelle auch ein Sclerotina sein.


    Es könnte es vielleicht Sclerotina binucleata - der scharbockskraut Becherling sein?

    Fundort, unten rechts in der Böschung


    Edit: Ich konnte die FK nach einem erneuten Besuch der Fundstelle ausgraben. Und das Substart sind Eicheln.

    Damit ist es eindeutig Ciboria batschiana - Eichelbecherling (Danke Wolfgang)










    2. Ein kleiner unbekannter Becherling auch am steileen trockenen Wegesrand. FK grösse 5 mm bis 1 cm. Die Becherinnenseite ist ist so helle wie die Aussenseite. Der Rand unregelmässig geformt. Am Becherrand mit hellen Schüppchen besetzt.


    Das Exemplar ist wohl eher nur etwas zum zeigen.


    Edit: Nach einem erneuten Besuch konnte ich den FK nochmal finden. Dieser war kurz bestielt. Mit dem Vorschlag von Andy kann ich mich

    gut anfreunden. Ich bin nun auch bei Tarzetta catinus (Danke Andy)





    Vielen Dank, Bestimmungshilfe wie immer erwünscht.


    lg Rainer

    Hallo Karl, danke für deine Bestätigung.


    D.h. du sieht aufgrund der makroskopischen Merkmale auch einen Raukopf! Cortinarius saniosus werde ich mir ansehen :daumen:


    lg Rainer

    Hallo Oehrling,


    zu 1.) Die FK waren sehr duchnässt es hat unmittelbar vorher noch leicht geregnt, daher kann der Stiel glischiger aussehen, als das unter trocknen

    bedingen aussehen würde. Dieser war aber nicht schleimig. Im letzten Bild, ältere FK ist die körnige Huthaut zu erkennen.

    zu.2.) R. delica soll nur im vorgeschritten Zustand nach fischig-metallisch richen. Mein Fund ist sehr jung und frisch.

    zu 3.) T. acerbum ist es in jedem Fall. Ich kenne die Funstelle. Die "Rippen" am am Hutrand sind schon leicht zu erkennen. Ausserdem ist eine

    für diese Art typische Stielschuppen sehr deutlich zu erkennen.

    zu 4.) Die Hydnellen sind natürlich auch tolle Pilze und habe diesen auch schon vorgestellt. Aber ohne Miko. ist dieser nicht auf Artenebene zu

    bestimmen.


    Für dich und Sabine gibt es noch 1-2 Bilder vom Korkstacheling




    lg Rainer

    Hallo, ich zeige euch nur ein paar ausgewählte Funde.


    1. Cortinarius: Ich schon etwas suchen müssen, um ohne passende Literatur auf diesen Kandiaten zu kommen.


    Das Habitat ist Heidelandschaft und die Gruppe war am Wegesrand zu finden. Zum Glück in allen Alterstadien, sonst hätte eine

    makroskopische Eingrenzung nicht funktioniert.


    Aufgefallen ist mit direkt die braun gelbliche Natterung am Stiel. Ein gelblicher geriefter Hutrand. Die Jungen FK sahen bis auf die Natterung am

    Stiel doch ordentlich anders aus. Sehr feucht und halbkugelartig. Die alten FK waren vielleicht etwas hygrophan und weit stehende Lamellen.

    Der Geruch, erdig bis Kartoffelartig. Begleiter junge Birke vieleicht auch noch junge Kiefer.


    Die Bilder des C. sind leider recht schlecht geworden (falscher cam modus aktiv)


    Ich finde Cortinarius gentilis würde ihm gut stehen


    Edit: Es wurde auch Cortinarius saniosus als mögliche Art in frage kommen (Danke Karl)







    2. Russula: Ein weißer Russula der sich durch die Erde schiebt. Der Habitus erinnert deutlich an einen Lactarius. Zu meiner Verwunderung ist es

    aber keiner. Sehr Fest und mit stark eingeroltem Hutrand, die Schneiden sehrrr dick und kaum brüchig. Begleiter Eiche und ein junger

    Nadelbaum.


    Es sieht nach meiner Einschätzung eindeutig nach Russula delica s.l. aus (Danke Werner)






    3. Ein alter Bekannter ist auch schon im besten Zustand schon zu finden: Tricholoma Acerbum





    Ich hoffe es hat euch gefallen!


    lg Rainer

    Hallo, dieser Röhrlingsfund beschäftigt mich etwas bei der Bestimmung, weil das Schnittbild in der Stielbasis ein solch intensives Rot

    zeigt.


    Im Hutbereich und bis zur Stielbasis ausgeprägt gelb und nach 2 Minuten zeigt sich langsames blauen im Hutbereich.


    So ein intensives Rot kenne ich nur von meinem Fund X.ripariellus. Dieser ist es aber nicht.


    Könnte dies X dryophilus sein? Oder ist es doch nur der gemeine Rotfuß :)


    Edit: Xerocomellus chrysenteron kann so deutlich in der Stielbasis röten. (Danke)

    .






    lg Rainer

    Man sollte solche Fruchtkörper über Nacht aussporen lassen.

    Es könnte sich auch um Crepidotus spec. handeln.



    Ja richtig, Crepidotus spec. lässt sich über das sporenpulver leicht trennen, Danke Norbert.


    Rein von der Form wäre ich hier doch beim Rillstieligen.

    Habe letzte Woche einige Pleurocybellas gesehen und da war die Form doch eher länglich, ohrförmig und stärker gebogen.

    Das Substrat war immer stark vermorschtes Nadelholz , schon deutlich braunfaul und weich.

    Trotzdem sollte man den Ohrförmigen immer auf dem Schirm haben, speziell in der Pilzkontrolle. Ich habe meine Kursteilnehmer letzte Woche da deutlich sensibilisiert


    Den Rilligstieligen durfte ich ja schon an fagus finden. Diese hattten aber eine rosa/gelbliche Färbung und war doch deutlich länglicher.

    Nun gut, von stark vermorschten Nadelholz ist das Substrat weit entfernt und die Anwuchsstelle wurde nicht analysiert (Stiel). Das SPP ist unbekannt

    Es bleibt ein unbekannter weißer Seitling oder Stummelfüsschen.





    lg Rainer

    Hallo Pilzfreunde,


    während der Sichtung weiterer Pilzbilder von gestern sind mir doch die rein weißen Seitlinge aufgefallen.

    Aufgrund der vielen Fund habe ich diese leider nur beiläufig bewertet, obwohl ich ganz weiße Seitlinge bisher nie gefunden habe.


    Meine bisherigen Seitlingsfunde wuchsen immer an einem massivem Substrat. Diese waren an einem dünnen verdorrten Bäumchen unbekannter Art zu finden.


    Aus meiner Sicht sind die FK ungestielt. Meine Einschätzung ist Pleurocybella porrigens - der Ohrförmige Seitling.


    Gibt es noch noch weitere makroskopische Prüfungsmethoden um rein weiße Seitlinge zu drifferenzieren?




    lg Rainer

    Hallo zusammen, gestern und heute habe ich zwei interessante Cortinarien gefunden, die euch vorstellen möchte.


    1. Ist Erste kommt sehr eindeutig aus der Untergattung der Schleimmköpfe (Myxacium). Hut und Steil waren sehr schleimmig.

    Es war leider nur ein recht junger FK der sowohl am Hut, als auch am Stiel bläulich/violett war. Das Schnittbild zeigt ebenfalls diese Färbung.


    Der Geruch war unauffällig und der Baumbestand bestand aus jungen Birken. Aber mit etwas Abstand waren noch noch Kiefern und Eichen zu

    sehen


    Chemie war leider nicht verfügbar (KOH)


    Edit: Ich finde C. salor - der blaue Schleimfuss würde mit seinem blauen Hut, violetten Lamellen und blauen Stiel gut passen!








    2. Ein unbekannter Cortinarius bei Kiefer. Mit diesem dunklen, rissigen, Hut war dieser im Laub kaum zu erkennen.

    Erst nach dem umdrehen war dieser als Schleierling erkennbar. Der Habitus ist recht groß (ca 10-12 cm ) , die Lamellen braum schmutzig/blau

    der Stiel gebogen und an der Wurzel leicht verdickt.

    Das Geruch war unangenehm.







    Ich habe leider keine richtige Cortinarien Literatur. Die Pilze der Schweiz, Band 5 fehlt mir leider in meiner Sammlung.


    lg Rainer

    Vor ein paar Tagen konnte auf der Wiese die beiden Fk finden. Beide sehr auffällig, daher stelle ich sie euch vor.


    1. Ein aus meiner Sicht kleiner weisser bereifter Entloma, ca 1 cm Hutdurchmesser und in den Lamellen war schon sehr deutlich ein rosa wahrzunehmen


    Der Stiel ist nicht zentral gestielt und die Lamellen stehen weit. Der Stiel ist recht transparent weiß.








    Bei der Bestimmung bin ich immer bei E. queletii hängen geblieben. Was meint ihr?


    2. Ein einzelner dunkler, recht grosser deutlich getrichter Fk. Mitten auf der Magerwiese. Der dunkle Stiel deutlich gerillt.

    Das Schnittbild zeigt eine deutliche schwarze Fährbung im Stiel und der Geruch war etwas unangenehm mit mehliger Note.


    Alle diese Parameter führen mich zu Melanoleuca grammopodia - dem Rillstieligen Weichritterling







    lg Rainer

    Hallo, ich war heute im Wald an einer Heidelandschaft angrenzend unterwegs. Dort konnte ich folgenden Inocybe finden.


    Die erste weiße sehr spitzkegelige Kollektion mit seidigem Hut ist mir sofort aufgefallen. Diese würde ich richtung

    Inocybe geophylla var. geophylla oder in deren Dunstkreis verorten wollen. Leicht spermatisch, recht klein 2-3 cm, der Baumbestand, Laub am wegesrand. Ebereche, Buche, Birke. Die Bodenverhältnisse würde ich in dieser Region eher als basisch einordnen.



    Fundort






    2. Kollektion: Nur ca 500m weiter am Wegesrand diese auffällige Inocybe Kollektion. Mit deutlichem Lilaanteil in Hut und am Stiel. Wieder

    sehr Spitzkegelig und andersfarbige Papille. Geruch leicht spermatisch. Begleitbäume Birke, Kirche und Eiche. Klein ca 3 cm.

    Der Stiel hohl, faserig.








    3. 200 Meter weiter wieder eine Gruppe. Diesmal etwas jünger un der Stiel war Wattig. Hier ist auch die braun gelbe Papille zu erkennen

    Bin ich jetzt schon bei Inocybe sublilacina ?






    Viele violette Arten scheinen ja noch nicht richtig erfasst worden zu sein und nicht alle Mykol. sind sich einig, wie ich lesen kann.


    Sollte sich eine mikroskopische Analyse lohnen würde ich sie

    erneut suchen und trocken!


    lg Rainer

    Hallo, ich konnte eine Gruppe etwas vertrockneter kleiner runzeliger creambeige FK mit Zitze finden. Die FK sind leider ordentlich vertrocknet.


    Makroskopisch fällt mir nur Crinipellis stipitaria, der Zitzen Haarschwindling ein.

    Aber die sehr freien, stark gewellten und recht dicht stehende Lamellen, der Lila überfaserter Stiel

    lassen mich stark zweifeln.


    Ihr habt bestimmt einen bessern Namen für meinen Fund :)


    Nun die Bilder





    lg Rainer

    Hallo Rainer

    Nr 1 würde ich mal mit Pholiotina velata vergleichen

    LG Karl

    Vielen Dank Karl, dein Einschätzung halte ich für sehr zutreffend (Pholiotina velata - der geschmückte Glockenschüppling) toller Name :).


    Die Hutfarbe des sehr nahestehende Pholiotina vestida ist deutlich dunkler.

    Meine Fund zeigt deutlich blassere / hellere bis gelbliche Töne.

    Grundsätzlich halte ich die Bestimmung dieser Pholiotina schon auf Gattungsebene für sehr anspruchsvoll.


    Diese Art scheint ja nicht nicht sehr verbreitet zu sein. Kennst Du diesen Glöckling aus eigener Ansicht?


    lg Rainer

    Hallo, die Entoloma von der Wiese müssen weiter warten.


    Heute Vormittag bin ich spontan einem kleinem Wasserlauf des Nachmbarort gefolgt. An einer Stelle war

    es in einer Senke sehr auffällig feucht und eine ordentlichen Menge an Altholz war auch zu sehen.


    Aber am Wegsrand in diese mit eher alten Buchen bewachsenen Stelle wurde ich auf diesen hellbraunen FK aufmerksam.


    1. Unbekannter: Dieser ist max 1 cm groß hellbraune Hut und hat auffällige spitze Velumrest am Hutrand gezeigt.

    Eine Hutschuppung war nicht zu erkennen. Die Rückseite zeigt bewimperte helle Schneiden mit eindeutigen brauen SPP.

    Der Stiel ist eher Inocybe like weiss überfassert. Der Steil ist leicht verdickt. An eine Inocybe mag ich aufgrund

    der fehlenden Hutschuppen nicht denken. Vielleicht ein sehr kleiner Faserling?


    Edit: Es ist wohl Pholiotina velata - der geschmückte Glockenschüppling (Danke Karl)







    2. Ein Unbekannter dunkel Brauner FK mit recht runzeligem dunkleren Hutmitte hellerem Randzone der auf verrottendem Holz in einer Gruppe wuchsen.

    Die Lamellen sind frei und recht dunkel. Diese Zone erinnert an einen Pluteus, aber ich halte die Lamellen für zu dunkel.

    Der Stiel ist deutlich längsrillig. Ich findes nichts passendes, das mich überzeugen könnte!


    Edit: Der Runzelige Hut weisst doch stark auf Pluteus Phlebophorus hin.








    3. Marasmiellus: Ich halte diesen an einem Ast wachsenden durchsichte Schwindling für Mara. candidus - der weiße Zwergschwindling,

    weil die Lamellen doch deulich queradrig strukturiert sind und der Hut typisch durchsichtig gerunzelt ist.




    4. Dieser fast ganz gelbe Tricholoma artige FK roch sehr unangenehm und hat mit an eine Schwefelritterling denken lassen. Die Huthaut ist leicht rosa

    Ich könnte mir daher T. bufonium - dem Violettbraunen Schwefelritterling gut vorstellen.





    5. Eine Cystolepiota: Einen solchen Habitus finde ich eigentlich nur im Tropenhaus. Die FK sind ca 1 cm und weiß schuppigen Hut mit einer etwas

    dunkleren Mitte. Der Hutrand ist sehr stark behangen und der Stiel ist unterhalb der Pseudoringzone deutlich beflockt und dieser wird zur Basis

    rot/braun damit bin ich bei C. sistrata - dem weißen Mehlschirmling. Die dunklere Mitte stört mich etwas.








    6. Den letzten Fund halte ich für einen Hornstieligen Schwindling - Marasmius cohaerens. Ein Recht langer dunkle Stiel die braunen Lamellen

    weit stehend und der braune Hut mit leichter Riefung würde gut zu diesem Namen passen.





    Edit: Der Habitus spricht eher für Marasmius torquescens - den ledergelben Schwindling (Danke Werner)



    Vielleicht kennt ja jemand die Unbekannten und kann mir eine paar Hinweise geben.


    Ich hoffe, ich konnte euch etwas mitnehmen und es hat gefallen.


    lg Rainer

    Hallo, ich konnte die letzten Tage für wenige Stunden auf die Magerwiese.


    Und es ist so viel zu finden, dass ich euch nur einen einen kleinen ausgesuchten Ausschnitt meiner Funde zeigen kann.


    Die Bestimmung ist wie immer rein Makroskopisch und ich bin dankbar für jeden Hinweis.


    Die vielen Entoloma Funde werden noch bestimmt oder vielmehr etwas eingegrenzt. Diese werden in einem eigenen thread vorgestellt.




    1. Eine Pholiotina/Conocybe: Die Ringzone am Stiel und der Habitus hat mich an Pholiotina/Conocybe denken lassen.

    Der Ring und der kegel-glockenförmige Hut mit feinschupper zimt/rostiger Struktur, die innen dunkler und nach außen heller wird.

    Der ganze Habitus passt sehr gut zu Conocybe vexans oder Conocybe rugos. Glücklicherweise ist die runzelige Hutdeckschicht

    hervorragend erkennbar, weil ein FK auf den Nachbar gesport hat.


    Damit bin ich Makroskopisch aus meiner Sicht recht eindeutig bei Conocybe rugos - den runzeligen Glockenschüppling.






    2. Ein kleiner Schirmling mit rotbrauner Hutschuppung und deutlichen Velumresten am Hutrand. Der Stiel zeigt eine pseudoringzone

    Unterhalb ist der Stiel mit ordentlich weissflockig überfasert. Den Geruch würde ich eher unauffällig bis leicht süßlich einschätzen.


    Die Summe der Parameter lassen mich an Lepiota clypeolaria - der wolliggestiefelte Schirmling denken.





    3. Einer mir bisher unbekannter Hygrocybe: Das sollte aufgrund der gut erkennbaren hellern Hutrand der gelbrandige Saftling

    Hygrocybe insiptida sein.





    4. Der Pfifferlingssaftling - Hygrocybe cantharellus ist auf der dieser Wiese recht häufig zu finden. Die orangene Hutschuppung,

    ein gekerbter Hutrand und die herablaufenden Lamellen machen Ihn gut bestimmtbar.





    5. Der Spitzkegelige schleimige, klebrige gelbe Hut und der schmierig feuchte Stiel

    und die citronengelbe Schneiden führen aus meiner Sicht immer zu Hybrocybe acutoconica - der safrangelbe Saftling.

    Ich finde diesen aber auch immer in mehr oder weniger orangen Farbtönen





    Das Farbspecktrum reicht bis komplett orange



    6. Die schwärzenden Arten kann ich leider nicht differenzieren. Daher nur ein paar Bilder.




    7. Ein sehr blasser bis ockerbrauner kleiner Täubling, 5 cm max. Die Lamellen sind deutlich cream bis ockergelb,

    der Stiel ist wattig und leicht gekammert. Als Partnerbäume wurde nur Birken wahrgenommen. Die Huthaut war auffällig weit und gut

    abziehbar. Die Geschmacksprobe war anfangs leicht astrigierend und dann leicht schärftlich werdend.


    Bei dieser Anzahl von Funden konnte ich Ihn leider nicht mitnehmen und weiter analysieren. Daher bleibt er ohne Namen.





    8. Das schwarzgrüne Gallertkäppchen - Leotia viscosa, wurde schon vorgestellt. Ob diese jetzt nur eine seltene Varität

    oder Artenrang besitzt? An anderer Stelle ließt man, dass es auch ein Virusbefall sein könnte. Kennt jemand den aktuellen Stand?





    9. Ich schaue in das Laub des angrenzenden Mischwaldes und sehe ein paar kleine rosa Astschwindlinge auf Laub, die ich leider nur

    beiläufig schnell fotographiere. Daher gibt es leider auch keine Bilder von der Unterseite.

    Auffällig sind die sehr dünnen drahtigen Stiele. Die Hutdurchmesser waren vielleicht max 1 cm.


    Meine Bestimmung führt mich immer zu cryptomarasmius minutus - dem Hornstieligen Astschwind




    10. Der vorletzten Fund ist eine weiße Clavaria. Diese war ca 2-3 cm lang. Ein eher geselliger aber nicht bücheliger Wuchs, aber

    die spitzen hatten kein wurmartiges Ende. Ich tendiere daher zu C. falcata und nicht zu C. fragilis.


    Edit: Aufgrund des im zweiten Bild gut zu erkennenden hyaline (durchsichtigen) Stielbasis ist die Bestimmung sicher C. falcata (Danke Karl)





    11. Abschliessend noch ein schöner Tintenfisch



    Ich hoffe es hat euch gefallen und über Hinweise und ergänzende Anmerkungen freue ich mich natürlich.



    lg Rainer

    Hallo, ein heutiger Besuch der Magerwiese hat mir wohl eine Rarität

    beschwert. Ich glaube es handelt sich um Leotia viscosa.


    Der Sehr dunkle Hut und die Schüppchen an den jungen FK'er sind

    wohl recht deutlich und haben mich zu L. viscosa geführt


    Nun die Bilder.



    Lg Rainer

    ...

    Aufgrund der typischen Guajak-Reaktion (Stiel 0, Lamellen +++) habe ich wenig Zweifel an einer Roseinae. Das macht sonst nur noch R.badia.


    ...

    VG Thiemo

    Hallo Thiemo,


    die verbliebenen Russula aus dieser Section sind mit der SPP Farbe 1b doch stark begrenzt, weil viele Kandidaten Dottergelbes SPP haben (IVb). Buchenbegleiter, Geschmack: Zuerst Mild dann bitterlich werdend. Ich kann mich sogar an späte leichte schärfe erinnern. Sulfovanillin wäre noch wichtig gewesen.


    Edit: R. velutipes wird von MxM als komplett mild beschrieben, Pilze der Schweiz mild bis etwas bitterlich, das würde ja wieder passen.

    Ich gebe mich mit einem Roseinae zufrieden :)






    lg Rainer