Beiträge von magicman

    Hallo,


    ich konnte heute Nachmittage in der sandigen Heide einen braunen Tricholoma finden. Dieser roch deutlich! nach Mehl (C gambosa) und hatte klebrige Huthaut. In der Hutmitte wirkte dieser relativ schmutzig und wurde zum Hutrand etwas heller.


    Die Lamellen durchlaufen einen tiefen Graben und diese neigen zu brauner Fleckenbildung. Der Stiel ist am Ende hell und wird zur leicht verdickten Stielbasis dunkler.


    Die Huthaut konnte ich ganz leicht bis fast zur Mitte entfernen. Der FK wirkte eher etwas gedrungen. Der Baumbestand war leider nicht klar (Wegesrand) mit viel angrenzendem Farn. Das Bild vom Habitat ist leider komplett unbrauchbar um jetzt noch den mykorrhiza Partner bestimmen zu können. In diesem Bereich ist aber mit Kiefer, Birken und auch mit Pappel zu rechnen.


    Das Schnittbild zeigt in der Stielbasis ein braune Verfärbung.


    In diesem Bereich ist aber mit Kiefer, Birken und auch mit Pappel zu rechnen.


    In Summe aller Parameter gehe ich eher von T. pessundatum aus.

    T. populinum ist aber bestimmt nicht so leicht auszuschliessen.










    Ob ich mit meiner Einschatzung richtig liege? Wie sehen dies die Tricholoma-Spezialisten?



    Edit: Text etwas überarbeitet



    lg Rainer

    Hallo Karl,

    das der Milchling deutlich nach Liebstöckel gerochen hätte, kann ich jetzt nicht bestätigen. L. helvus soll ja schon ordentlich dannach stinken.

    Wenn der Wind stettig über den Hügel pfeifft, fällt die Geruchsprobe nicht leicht!

    Mittlerweile sehe ich die Nr 6 auch als chroogomphus rutilus, danke. An welchen makroskopischen Merkmalen erkennst du H. miniata?


    lg Rainer


    Hallo Sabine, die Entscheidung, nach Pilzen ausschau zu halten, war eine ganz spontane. Bisher dachte ich in es würde im Sandkasten keine geben :)


    lg Rainer

    Hallo,


    mein 1 wöchiger Familienurlaub in Henne Strand (Dänemark) war sehr kurzlebig und ich möchte euch einge Eindrücke von der Landschaft und

    und der Pilzwelt vermitteln.


    Die Vegitation ist im Westen eine Dünenlandschaft die von Heidekraut und Torfmoosen geprägt ist. Selbst in dieser mageren Sandwelt

    ist direkt hinter dem Ferienhaus sofort einiges zu finden.


    Dieser Landschaftstreifen grenzt einen künstlichen Kiefernbaumbestand an, der die Versandung

    des Landesinnere verhindern soll. Dort gibt es aber nicht nur Kiefern sondern auch Mischwaldbaumbestände, die aber leider teilweise auch

    forstwirtschaftlich genutzt werden.


    Die Zone zwischen Düne/Heidekraut und Kiefernplattagen war mit abstand die interessanteste Zone für Funde.

    Wenn man ein gewisses Gefühl für interessante Habitats entwickelt hat, gibt es immer ordentlich viel zu bestimmen.






    Ein kurzer Gang in die Dünen hinter den Haus zeigt sofort die ersten tollen Funde. Es reicht leider nur für ein paar flüchtige Bilder

    mit den Kindern.



    1. Eine tolle Gruppe recht kleiner Inocybe




    2. Einzelne halbkugelförmige Träuchlinge im Torfmoos



    3. rotbraune Milchlinge (bei Kiefer)



    Am übernächsten Abend konnte ich für eine Stunde in den oben beschrieben Grünzone eintauchen. Es gibt dort viele Wanderwege

    die ich aber schnell verlassen habe.


    4. Sarcodon squamosus - der Kiefernhabicht Pilz im passenden Nadelstreu.



    5. Unter einer sehr häufig zu finden kleinen Quercus Art waren diese Hautköpfe in massen zu finden (Cortinarius semisaguineus und noch eine Zimtfarbene Art)





    6. Etwas weiter in Nadelstreu der Kiefern dieser bisher noch unbekannte Hygrophorus ohne Namen.




    7. Ein leider recht alter Purpurfarbener FK. Vieleicht ist dieser ein überständiger Purpurfarbener Holzritterling im Fichtenstreu




    8. Eine sehr häufig zu findene Art: Gymnopilus penetrans - geflecktblättriger Flämming




    Die zwei nun gezeigten Entolomas wurden im Flechtenmoos/Heidekraut bei kiefer in der Übergangszone zwischen Dünen und Kiefernplantage gemacht.



    9. Ein recht spitzkegeliger Entoloma, leider nur ein Exemplar aber eine mit feinsamtiger Hutoberfläche und wellige Hutform.





    10. Noch ein einzelner Torfmoos zu stehender Entomola mit einer ebenfalls feinsamtigen radialen weißen Hutstruktur. Die Lammellen sind leicht weisslich gecheckt.

    Für diesen finde ich ebenfalls makroskopsich keine vergleichbare Art






    Etwas weiter standen in einer Senke sehr viele Talamonien/Wasserköpfe und noch recht junge Gürtelfüsse

    und in amgrenzenden Mischwald waren Hohlfussröhrlinge zu finden. Die Kuh- und Sandröhrlinge überspringe ich recht elegand.




    Am nächsten Tag sind wir mit der Familien im "Blåbjerg Klitplantage" und haben uns eine Route zum wandern ausgesucht. Hier ist jeder zweite mit einem

    Pilzkorb unterwegs gewesen.


    11. Zu meiner überraschung habe ich mitten im Wald unter Birken Saftlinge gefunden. Von dennen einige teilweise sehr verblasst waren oder eine andere Art

    sind?




    12. In der Nachbarschaft war noch unter Birke diese Cortinarien zu sehen




    Dies war kein Pilzurlaub, sondern ein sehr überschaubarer Kurztrip mit Bestimmung im Schnelldurchgang. Nicht auszudenken, welche Funde man dort machen kann,

    wenn man den ganzen Tag zeit hat!


    Aber letztendlich war es ein toller kurzer Urlaub in einem Land mit toller Vegetation die ich nur empfehlen kann.



    Es hoffe es hat euch gefallen.



    la Rainer

    Ja gut, du willst wahrscheinlich auf T. terreum raus. Dann stimmt deine Geruchsangabe aber nicht. Ach könnte man doch nur durch den Bildschirm hindurch am Pilz riechen, dann wäre für mich der Fall schnell klar. T. terreum riecht unverletzt nach nichts, zerkrümelt dann leicht fruchtartig, aber niemals mehlig.

    FG

    Oehrling

    Dies war nur meine subjektive Geruchs-Wahrnehmung. Es iegt mir fern die Bestimmung in richtung T. terreum zu zwingen. Ich werde in den nächsten Tagen bestimmt wieder vorort sein und dann auch eine Geschmacksprobe durchführen.

    Gibt es noch weitere Bestimmungrelevante makroskopische Merkmale, die ich in die Waagschale werfen könnte ?


    lg Rainer

    Hallo Rainer,

    es gibt da noch einen nach Mehl riechenden Erdritterling mit eher filziger Hutoberfläche und viel Cortina bei Jungexemplaren: Tricholoma argyraceum. Den würde ich hier aufgrund der angegebenen Datenlage (sofern sie stimmt) vermuten.

    FG

    Oehrling

    Hallo Oehrling, Tricholoma argyraceum hat aber laut Tintling einen Laubbaum Mykorrhizapartner. Dieser ist in meinem Fall definitv Kiefer!



    So hat dies im Umfeld der FK ausgesehen.


    lg Rainer

    Hallo Werner, T. terreum hätte keinen Mehlgeruch, stimmt. Ich bin aber recht sicher, das dieser Fund einen leichten Mehlgeruch hatte. Letzendlich würde es helfen, einem solchen Fund sehr vorsichtig eine Geschmacksprobe zu unterziehen. Diese wäre bei T. terreum ebenfalls nicht mehlig.

    Interessant ist, das dieser sehr auffällig hohle Stiel nicht Bestimmungrelevant ist! Nun gut, ich werde ihn wohl probieren müssen :)


    lg Rainer

    Hallo zusammen, es geht weiter mit neunen Funden, die ich weiter eingrenzen möchte. Heute war es eine Erdritterling unter junger Kiefer auf Sand.


    Dieser grauweiss schuppige FK ist in der Hutmitte etwas dunkler und auch noch etwas älter mit eingerolltem Rand zu finden. Der erste FK zeigte noch weiße Cortinareste am Hutrand.

    Die Lamellen sind weißgrau und wie es sich für einen Tricholoma gehört ist dieser ausgebuchtet am Stiel angewachsen. Das Schnittbild zeigt einen deutlich hohler Stiel! Der Geruch ist leicht mehlig. Eine Geschmacksprobe habe ich dezent unterlassen (T. pardinum).


    Ich suche eine Erdritterling mit leicht mehligem Geruch deren Stiel auch schon in jungen Jahren hohl ist und unter Kiefer zu finden ist.


    Meine recht unsichere Wahl wäre T. scalpturatum

    Was sagen die Tricholoma Spezialisten?









    lg Rainer

    Hallo zusammen,


    es freut mich, daß euch der Lepiota gefällt. Ein grünes Kleid ist in der Pilzwelt nicht so häufig zu finden.


    Hat jemand von euch schon Entoloma hirtum in den Händen gehalten? Mir fehlt etwas featback zum Entoloma.


    lg Rainer

    Hallo, ich war letzte Woche in Dänemark konnte dort auch einiges finden, diese stelle ich aber noch in einem eigenen Beitrag vor.


    1. Lepiota: Auf der Rückfahrt konnte ich in einem Waldstück einen grünen Schirmling finden.

    Ich hatte mir schon sofort gedacht, das dieser Findling etwas besonderes sein könnte und machte sofort ein Bilder.

    Die makroskopische Bestimmung führt mich eindeutig zu Lepiota grangei - der Grünschuppige Schirmling

    Der Verwechslungspartner L.griseovirens richt nicht so süsslich und die Hutschuppung ist nicht so ausgeprägt grünlich.







    2. Kleiner Entoloma: Dieser Funde wurde heute morgen auf der sandigen, steinigen Magerwiese, neben diversen Zärlingen, Ellering und Saftlingen gemacht.

    Der FK war recht klein, ca 1 cm, und zeigte auffällig schmutzige graubraune Hutschuppung. Der Stiel hat deutlich haarartige weiße Fasern und verjüngt sich zur Stielbasis.

    Die Lamellen stehen recht weit, zeigen aber leider eine leichte Überalterung des FK. Der Hutrand ist leicht gerippt.

    Die FK grösse, das Habitat die auffällige Hutschuppung in kombination mit der Stielbehaarung führt mich zu Entoloma hirtum


    Wie seht Ihr meine Einschätzung?








    Vielen Dank für eure Hinweise


    lg Rainer

    Bei den Glückwünschen kann ich mich nur anschließen. Möge es Ihm bei seinen neuen Schwerpunkten gut ergehen.

    Letztendlich gibt es auch noch andere Schwerpunkte als die Myko. Und seinen wir mal ehrlich, über 70000 Beiträge halte ich nicht für gesund.


    Dieser Fund habe ich seinem qulifizierten Blick für das Besondere zu verdanken, danke Pablo :)

    Xerocomellus ripariellus


    lg Rainer

    Hallo, ein Kurztripp in die Heide und wieder gibt es neues zu entdecken mit neuen Erstfunden. Leider komme ich nicht immer bis zu Art.



    1. Unbekannter Cortinarius: Eine recht junge Gruppe mit geselligem Wuchs. Das Habitat besteht ausschliesslich aus Fagus.

    Der Hut ist sehr schleimmig und recht Blass mit leichter dunkel/gelber Mitte

    der Rand ist deutlich heller und zeigt zum Hutrand eine leicht schwarzen Faserung im Fleisch. Die Lamellenfarbe würde ich als lila/gräulich beschreiben wollen. Die Lamellenschneiden

    sind leicht heller. Der Stiel zeigt unterhalt des Schleiers die selbe Hutfarbe wie die Hutmitte und ist nur feucht, aber nicht schleimmig. Die Stielbasis ist immer verdickt, gekrümt.

    Das Fleisch zeigt in der Stielmitte einen leichten Violettton. Den Geruch würde ich als unbedeutetnd bis leicht Rettichartig einordnen.






    2. Pholiota: Ein am Wegesrand im Graswachsender bücheliger FK hat mein Interesse geweckt. Die Hut waren sehr schleimig und die Unterseite zeigt zu meiner Verwunderung

    eine Schleierartige, rostbraune Zone am Stiel. Der Stiel war aber unterhalb mit deutlich zu erkenenden Schüppchen besetzt. Der Hut zeitg diese zwar nicht. Der Hut ist für eine

    Pholiota ungewöhnlich schleimmig. Ein weisser schleimmiger Schüppling kann es aus meiner Sicht nur sein. Vielleicht Pholiota lenta?




    Habitat








    3. Lactarius: Ein recht kleiner grauer stark schleimiger Lactarius mit scharfer weisser Milch im Laubbaubestand (Fagus und wenige Quercus). Da ist wohl nicht viel zu machen.






    4. Macrolepiota mastoidea: Es klingt merkwürde, aber diese Art geht schnell als Parasol unter. Ich selbst habe ihn auch noch nicht gefunden.

    Es gibt von Ihm noch eine seltene Variation über die nicht viel zu finden ist.





    Ich hoffe Ihr könnt mir noch etwas zu meinen Funden schreiben. Dies gilt vor allen dingen dem Cortinarius.


    Vielen Dank und lg Rainer

    Hallo Karl, vielen Dank für deine Einschätzung. Der weiße Rötling ist natürlich nicht E. nphodes sondern doch recht eindeutig Entoloma sericellum. Ob ich für diese Art schon ein Agg. anhängen muss, kann ich nicht sagen.


    Die Beschreibungen der Entoloma habe ich immer mit dem Werk PdS verglichen.


    Nun zum Zärtling, in dem betreffenden Gebiet ist E. serrulatum eine sehr häufig vorkommende Art.


    Hut : Dieser ist sehr feinfaserig kenne ich nur dunkel körnig mit nur schwach radial zu erkennenden Strukturen. Die Hutform ist auch im Alter noch immer runtergebogen und nicht so ausgebreitet. Die Hutfarbe ist immer recht dunkel und nicht so hygrophan wie bei meinem Fund.


    Lamellen/Schneiden: Die Pigmentierung ist oft sehr auffällig, sehr dunkel Schwarz bis Blau.


    E.serrulatum jung / meine Einschätzung und Funde für E.serrulatum



    E.serrulatum Alt / Immer noch mit einem deutlich herruntergebogenen Hutrand und nicht stark hydrophan, radialriessig und ausgebreite

    wie bei meinem Fund. Die Pigmentierung ist auch noch deutlich zu sehen.





    lg Rainer

    Hallo Emil, der Träuschling zeigte keine Grünanteile und das Sporenpulver muss natürlich schwarz mit geringem Violettanteil zu sehen sein. Es dürfen sich keine braune Farbtöne zeigen. Ich habe eine paar weitere bessere Bilder der deutlich schwarz gescheckten Lamellen eingebunden. Tiefes Schwarz und die Lamellen zeigen auch gut erkennbare Violettanteile.


    Der Weiße Entoloma ist natürlich Entoloma sericellum, danke.


    lg Rainer

    Hallo zusammen, ich habe heute mehre Stunden in zwei unterschiedliche Heidegebiete gemacht und wieder viele besondere Funde gemacht.


    Die Bestimmung hat etwas gedauert und es gibt immer noch ein paar unbekannte, die einige bestimmt von euch kennen.


    Alles etwas im Schnelldurchlauf und ich hoffe es gefällt euch. Hinweise und Anmerkungen werden wie immer gerne gelesen.


    1. C. delibutus mit einer lustigen Wuchsanomalie (Augenpaar)



    2. Der duftene Cortinarius Flexiples, eine etwas größere Gruppe




    3. Ein Cortinarius, Schleimkopf sicherlich.... jetzt müsst ich eigentlich spoilern. Nach dem entfernen war ich etwas über die starke Verfärbung in der Stielbasis überrascht



    Mit dieser Färbung in diesem jungen Zustand kommt nur noch Gomphidus glutinosus in frage



    4 Ein braunvilotter Cortinarius im Kiefernstand mit leicht violetter Färbung im Schnittbild und etwas verdickter Stiebasis. Ich tendiere zu C anomalus




    5. Ein dunkelbauner Lactarius, mit sehr schönnen Kaffeebraunen Lamellen. Vor Eiche, Hainbuche, die Weiße Mich wurde zuerst Bitterlich und dann schärflich.

    Geschmack des Fleisches ebenfalls scharf. Paarweiser Wuchs, die Milch wurde auch etwas rosa, siehe Lamellen.

    Aus meiner Sicht sind das zwei schöne L. pterosporus - Flügelsporige Milchlinge








    6. Ein Cortinarius/Wasserkopf an der Mischwaldgrenze: Der Hut ist auffallend hygrophan zoniert. Der Rand heller, die braunen Lamellen weit stehend (Wasserkopf).

    Der Hut ist ausgebreitet und die Stielbasis etwas verdickt. Im der direkten Nähe war noch eine junger FK zu finden und deutlich gebuckelt, feucht und zeigte auch schon diese

    unterschiedlichen Zonen. Diese Eigenschaften halte ich für C. armenacus




    7. Diese nun follgenden sehr jungen FK werden mal Sistotrema confluens - der kreisförmige Schüttezahn.


    8. Die ersten Kupferrote Schierlinge schauen aus dem Moos.



    9. Stropharia: Ich habe mich sehr über die Lamellenfarbe gewundert. Diese sahen in diesem Zustand sehr gut aus. Der Hut ist weiß hygrophan,

    die auffallende Ringstruktur und Lamellenfarbe habe ich vorher so noch nie gesehen. Leider ist mir die Stielbasis abgebrochen, wie ärgerlich.


    Edit: Stropharia melanosperma - der schwarzblättrige Träuschling. Die Lamellen tragen deutlich schwarze Sporen mit einem geringen

    Violettanteil und dies ist als schwarz gescheckt in den Lamellen gut zu erkennen. Andere Farbnuance sehe ich nicht.

    Das SPP darf keine braunanteile vorweisen.


    Weitere Bilder zur besseren Beurteilung wurden ergänzt!





    10. Entoloma: Ein weißer Entoloma und schon wieder der Fund des Tages. Ich sehe Entoloma nphodes - der Elfenbeinweißer Frühlingsrötling.


    In der Gruppe zeigt ein ausgesprochen gekerbten Hutrand die Hut ist gebuckelt und in der Mitte leicht gelblich.


    Edit: Der Gerippte Hutrand mit der gelbliche Hutmitte spricht doch eher stark für Entoloma sericellum - dem weißen Glöckling (Danke Emil)









    Edit: In der nähe wurde auch schon eine jüngere Kollektion gefunden, die euch zeigen möchte





    11. Entoloma: Es gab nur noch wenige Zärtlinge zu finden. Einen haben ich nun für die Bestimmung rausgesucht: Diesen halte ich für E. exile, den schmächtigen Zärtling

    Kurz die Parameter, Stark trichterförmig deutlich genabelt mit mit dunkler Hutschuppung im Inneren. Angewachsen stark herablaufende mit leichter schwarzer Pigmentierung/feinflockig

    an den Lamellenschneiden. Der Olivbraune Stiel ist glatt ist leicht schwarz überfasert und gebogen. Der Hutoberfläche ist deutlich radialfaserig und hygrophan und bis zur mitte gerieft.


    Die anderen Entolomas müssen noch warten....





    Das ist nur ein eingeschränkter Zusammenschnitt der Funde. Es gab noch einige Zärtlinge, Hautköpfe und Inocybe zu zeigen.


    Einen habe ich noch...





    Ich sehe Inocybe Cortinarius mit Ring :)



    Vielen Dank, es ist spät und die gefundene Rechtschreibfehler dürfen natürlich behalten werden :)


    lg Rainer

    Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einem Mykologischen Arbeitskreis im Raum Bonn zur Teilname an Bestimmungsexkursionen und gelegentlichen Treffen

    zum allgemeinen Austausch.


    Ich wohne jetzt in Königswinter und bin auf der Suche nach einer passenden Konstellation, um im Rahmen von Exkursionen meinen Bestimmungsfähigkeiten weiter zu verfeinern.


    lg Rainer

    Hallo Werner,


    zu Nr 1. werde ich mir anschauen, danke

    zu Nr 3. Die Lamellen hatten schon auch eine gelben Tönung(ist im Bild kaum erkennbar) vor allen dingen rochen die FK nach mehl.

    Da bin ich recht sicher bei E. sinuatum

    zu Nr. 5 Das Stimmt, wenn ich jetzt noch einen mehligen Geruch wahrgenommen hätte. Makroskopisch würde T. fulvum besser passen


    Der gegürtelte gelbe Cortinarius könnte gut C. triumphans, ich werde mal ein paar weitere Bilder einbinden


    lg Rainer

    Hallo Wolfgang, ich müsste mir die Stelle nochmal genauer anschauen und graben, danke. Eine Eiche war ja vorhanden.

    Ciboria batschiana wäre ein guter Kandidat.


    lg Rainer

    Ich war heute noch mal kurz! für drei Stunden in einer unbekannten Heidelandschaft unterwegs. Ich habe alle paar Meter Erstfunde gemacht.


    Die Highlights stelle ich euch kurz vor. Wie immer nur makroskopisch.


    1. Cortinarius: Ein gelb/ockerfarbener Schleimfuss, der bei Birke gefunden wurde. 6-7 cm Gross, die gekerbten Lamellen sind angewachsen und mit Zahn herablaufend.

    Unter dem Schleier ist der Stiel etwas gelblich und im Ganzen ausserordentlich schleimig. Bei der Art bin ich mir nicht sicher. Da gibt es 3-4 Arten die in fragen kommen.


    Edit: Dies könnte sehr gut C. delibutus - der violettblättrige Schleimfuß sein. Das im obenen Stielbereich außen zu sehende Weiß mit innen einem

    leicht Violettton weist unabhängig von den anderen Eigenschaften im Schnittbild auf C. delibutus hin. Das bevorzugte Habitat stimmt nur der Geruch sollte beim nächsten Fund deutlich auf Rettich geprüft werden (Danke Werner)








    2. Lactarius: Die Hutfarbe ist unverwechselbar der Nordische Milchling - Lacrarius trivalis. Das Schnittbild zeigt einen deutlich hohlen Stiel.






    3. Entoloma: Ich habe lange nach ihm gesucht und nun gefunden. Der weiße gedrunge Pilz mit gelblichen Lamellen hat einen leicht mehling Geruch.

    Dieser sollte Entoloma sinuatum - der Riesenrötling sein.


    Edit: Dieser weiße Pilz ist sicher Entoloma sinuatum. Da stimmen alle Merkmale! Die Hutform; der wellige Hutrand; wie gesagt der leicht gelb/rot in den Lamellen; Der schon hohl werdende Stiel; die welligen Schneiden; Und besonders wichtig der deutlich mehlige Geruch






    4. Inocybe: Ich konnte wieder diese auffällig violette Inocybe finden. Diesmal als Kollektion Inocybe sublilacine. Ich hoffe, ich bin auf aktuellem Stand (Dittes Seite inocybe.org)



    5. Tricholoma: Ein bisher unbekannter rotbrauner Ritterling, der in der Hutmitte etwas dunkler ist. Eine deutliche Hutriefung, gelbliche Lamellen mit Rostflecken

    waren von unten zu sehen. In der Nähe waren folgende Baumarten zu finden: Buche, Eiche und Birke.


    Makroskopisch lande ich bei Tricholoma albobrunneum - den weißbraunen Ritterling.


    Edit: Dieser Ritterling ist sicher T. fulvum (Der Birkenritterling, Danke Werner)






    6. Unbekannter Cortinarius: Dieser sollte aus der Ecke Wasserkopfes/Gürtelfuss sein. Welche Art, ich bin überfragt. In diesem dunklenbraun des Hutes und einem dunkelbraunen Fleisch

    gibt es sehr viele Arten.





    7. Entoloma: Aus meiner Sicht der Fund des Tages! Ein weißer zerknitterter Trichterformartiger Entoloma. Der Hut ist leicht genabelt und die Lamellen laufen am Stiel deutlich herab.

    Der Stiel ist blass, fest und verbogen. Die Stielbasis kann ich euch leider nicht zeigen.


    Dies dürfte wohl Entoloma Neglectum - der Isabellfarbener Nabelrötling sein







    8. Gelber Cortinarius/Schleimkopf vor Birke: Vielleicht C. triumphans (Danke Werner)


    Edit: Dieser Cortinarius/Schleimkopf ist ziemlich sicher C. triumphans. Der neutrale Geruch, die Birken; jung tief wurzelnd; Ausgebuchtet grau/violette

    Lamellen; Die auffälligen Velumbänder; Leider habe ich den älteren FK nicht mit Stielbasis entnehmen können, dieser hätte keulig verdickt sein

    müssen. Chemie(KOH) hätte hier bei der Bestimmung geholfen.

    Warum dieser zu den Schleimköpfen zählt? Der Hut war alles andere als Feucht/Schleimig.






    Eine paar sonstige Bilder ohne Anspruch auf Bestimmung:


    eine sehr dunkler Täubling, fast Schwarz, merkwürde Hutform und recht klein (ca 5 cm )






    lg Rainer

    Hallo,


    Der erste könnte gut eine Rutstroemia sein, mehr traue ich mir da ohne Mikros nicht zu.


    Gruss Raphael

    Hallo Raphael, die Gattung Rutstroemia sind Becherlinge die direkt auf dem Holz, Stängel, Blattwerk Substrat wurzeln, oder? (Astbecherlinge)


    Meine Fund war in der Erde verwachsen. Es sah so aus, als ob diese auf einem Wurzelwerk parasitieren.


    Noch eine paar Bilder um die Grössenordnung besser einschätzen zu können.



    lg Rainer

    Hallo Rainer

    Der zweite ist wahrscheinlich ein -> Schüsselförmigen Kelchbecherling (Tarzetta catinus)

    BG Andy

    Hallo Andy, danke für den Hinweis. Dieser ist ja gestielt. Ich hätte den Becher umdrehen müssen. Ich kann die Stelle jederzeit besuchen.

    Dann gibt es besser Bilder.


    lg Rainer