Beiträge von Käpt'n Chaos

    Ach so - damit nix falsch ankommt: Ich mache mich nicht über Dich lustig, sondern finde es nur witzig, dass wir quasi im Wortlaut in exakt die gleiche Falle getappt sind!

    ("Bearbeiten" funzt in diesem Forum hier am Bürorechner nicht, deshalb als separate Antwort.)

    Natürlich konnte es eigentlich nur die Frühjahrs-Lorchel sein, der Bonus "Wir werden alle sterben" wies ja auch eindeutig darauf hin dass es sich nur um einen tödlich giftigen Pilz handeln konnte ... :gkopfwand::gkopfwand::gomg::gomg::gzensiert::gzensiert:


    Muahahahaha :giggle: ... genau das war auch mein Gedanke beim Außer-Konkurrenz-Miträtseln *nichtgefundenerhandreichsmiley*!

    Ha, gewonnen Bodo;)!

    :daumen:


    Ich war mir tatsächlich nicht sicher, vor allem, wenn man nicht beide von nah und/oder direkt nebeneinander sieht.

    Der Australian Shepherd einer Freundin von mir war bis letzten Sommer mein (nach den 3 Hunden im Elternhaus) mein vierter Lieblingsmöpp* (TM). Er wurde 15 1/2. Ein stolzes Alter.


    * Wichtig: "Möpp" ist in diesem Zusammenhang bei mir nicht negativ konnotiert; "Lieblingsmöpp" ist etwas rundum Positives!

    sie ganz einzufrieren, das kannte ich auch nicht... Roh (so sehen sie aus) und vollständig hätte ich mich nie getraut.

    Diese vorsichtig abgespült und kurz in siedendem Wasser blanchiert. Nach dem erkalten eingetütet und ab in den Frost.

    Zur Zubereitung. Die Pilze kommen im gefrosteten Zustand in die Pfanne. Durch vorheriges auftauen würden sie vermutlich matschig werden.

    Vorab - mit dem Einfrieren von Schopftintlingen hab ich (noch) keine Erfahrung, aber mit größenmäßig entsprechend zurechtgeschnittenen Steinpilz(stück)en schon.

    Ich friere die sauber geputzt, aber ohne vorheriges Blanchieren ein - und genau wie bei nobi kommen die Stücke dann noch gefroren in die Pfanne mit heißem Öl, Butter oder was halt zum Braten verwendet wird.


    Vom Blanchieren und Vor-dem-braten-auftauen bin ich abgekommen, nachdem mir das mal mit Gemüse (Möhren und Feuerbohnen, iirc) gründlich danebengegangen - Geschmack war OK, aber die waren im Mundgefühl richtig fies gummiartig-unangenehm, so dass ich mich tatsächlich zwingen musste, sie trotzdem zu essen und nicht wegzuschmeißen.

    Hab im Nachgang aber mitbekommen, dass ich da wohl bei weitem nicht der erste bin, dems so ergangen war. Seitdem spar ich mir das mit dem Blanchieren und erst recht mit dem vorherigen Auftauen.

    @ bekennende Biertrinker hier,


    es ist alte und gute Tradition, sich über Biersorten und -geschmack freundlich zu necken.


    Da könnten Legionellen drin sein, in dem Leitungswasser, mit etwas Pech.

    Naja... darüber mache ich mir nur sehr begrenzt Sorgen. Ich trink seit Jahrzehnten Leitungswasser... und hab auch Erfahrung bzw. Trinkwasseraufbereitung und -kontrolle.

    @ bekennende Biertrinker hier,


    es ist alte und gute Tradition, sich über Biersorten und -geschmack freundlich zu necken.

    Zeit für den hier:


    Sitzen ein Kölsch-Braumeister, ein Alt-Braumeister und ein Pils-Braumeister zusammen in der Kneipe. Kommt der Kellner und nimmt die Bestellung auf.


    Der Kölsche: "Ich hätte gern ein Kölsch!".

    Der Alt-Brauer: "Ein Alt, bitte!"

    Der Pils-Brauer: "Ich nehm ein Mineralwasser!"


    Kucken ihn die beiden anderen verwundert an. "Wieso willste denn jetzt Wasser trinken?!"

    "Na, wenn ihr kein Bier trinkt, trink ich auch keins!"

    1. Wutz essen ist barbarisch, 2. schade um das leckere Bier und 3. Es ist doch wurscht, wie viel Alkohol im Kölschwasser schwimmt. Zum richtigen Bier wird es dadurch nicht.

    Tsssss...


    1. Wutzi essen wär babarisch und kannibalisch. Wutzbraten ist lecker. Sehr sogar.

    2. Missverständnis. Das leckere Bier (= herbes Pils) wird zum Essen getrunken. Die Sauce wird aus dem süß-dunklen und als Getränk völlig ungenießbaren "Bier" gemacht.

    3. Naja, so ganz unrecht haste ja nicht... aber frisch gezapft gehts schon, und es ist immer noch mehrere Welten, ach was sag ich, Universen besser als dieses dunkle, süße Malzzeug *schauder*!


    ... auch mit Guinness, das ja anscheinend für viele Leute den Gipfel der Genüsse darstellt, kann man mich jagen. Auch dort: Lieber Leitungswasser - im Ernst.

    Nee, mal im Ernst. Kölsch ist doch eher stark verdünntes Bier bzw. Wasser mit etwas Bier drin,

    Darauf & auf die Darreichungsform in den 0,2-Liter-"Stangen" sind schon so manche reingefallen...


    Das durchschnittliche Kölsch ist genauso stark wie durchschnittliches Pils oder andere Vollbiere (knapp 5 % Alkohol), und die kleinen Gläser verleiten schon mal zum Eins-nach-dem-anderen-exen... mit entsprechender Wirkung in erstaunlich kurzer Zeit.


    Übrigens - für diese ganzen superdunklem und süßlichen Starkbiere gibt es genau eine sinnvolle Verwendung: Das gibt eine super Sauce zu Schweinebraten, insb. Krustenbraten!


    Ansonsten ziehe ich da echt die Grenze - Weizen, Kölsch und Helles kriege ich ja bei Durst noch runter, wenns kein (richtiges) Bier gibt. Aber das süßmalzige ... ator-Zeug (njd noch mehr Malzbier, was aber für Schweinebraten-Sauce fast noch besser ist) finde ich tatsächlich widerlich. Da trinke ich - im Ernst! - lieber Leitungswasser.

    Jlich küste noch un verzälls, datt m´r besser Altbier drinke künnt anstatt Kölsch.

    Nääää... dat wirsse von mir nit ens hüüre! Un wenn isch ens in Kölle bin, drink ich ooch Kölsch. Frisch vum Fass kannze dat schon drinke, zujejewe... äwwer an een joot Pils kütt et nit eraan :P.

    Die despektierliche Aussage zum Weißbier nehme ich einfach mal als Banausentum hin. Es gibt hier im Süden so gute Weißbiere.

    Ich bevorzuge "Kenner" statt "Banause" ==Gnolm19. Aber naja, in manchen süddeutschen Regionen gibts ja nichtmal anständige Gerstenbiere ==Gnolm7.

    In dem, was z.B. in Bayern als "Helles" verkauft wird, ist ganz entschieden zu wenig Hopfen drin. Da kann ich auch gleich Kölsch trinken...

    Da kommt bei mir Mitleid auf, wenn jemand de Genuss nicht wertschätzen kann. ;)


    Och, ich für meinen Teil fühle mich da nicht bemitleidenswert, weil ich Weiß"bier" nix abgewinnen kann ==Gnolm3.


    Nix für ungut, bitte als spaßig verstehen. Soll jede/r trinken, was er/sie mag!

    Es bleibt dabei: ICH WILL DEN PILZ HABEN!!!

    Wenn Du (ggf. nach etwas Übgung, vgl. nachfolgenden Profi-Tipp 1) hinreichend gut zielen kannst und keine Drohne opfern willst, könntest Du den vorgenannten Böller auch (weit vorne!) an einem angespitzten Pfeil (bevorzugt Metallspitze) anbringen (Paketklebeband leistet hier gute Dienste!) und mit dem Flitzebogen auf den Pilz schießen.


    Profi-Tipp 1: Erstmal ein paar Probeschüsse mit montiertem, aber nicht angezündetem Böller machen, um ein Gefühl für die Flugeigenschaften des Pfeils zu bekommen.


    Profi-Tipp 2: Hinten am Pfeil eine leichte und dünne, aber stabile Schnur (z.B. hinreichend starke Angelschnur) anbringen und mit genug Längenreserve in der Nähe des Abschussstandorts befestigen. Damit ist eine leichte Bergung des Pfeils möglich, sowohl beim Danebenschießen (vgl. Profi-Tipp 1!) als auch zum wiedermitnehmenden Verschwindenlassen von Beweismaterial (vulgo: Pfeil) nach erfolgreicher Pilzgewinnung.

    Der Pyromane in mir sagt:


    1) Voraussichtliche Einsammelstellen (siehe auch Punkt 5) mit geeigneter Folie auslegen.

    2) Richtig fetten Silvesterböller an Drohne befestigen und anzünden (ggf. Zündschnur so verlängern, dass genug Zeit zum Anflug bleibt, bevor der Böller schon während des Anflugs hochgeht und nutzlos nur die Drohne zerlegt).

    3) Drohne nach Art eines Kamikaze-Flugzeugs in den Pilz steuern.

    4) *BUMM* abwarten.

    5) Pilzteile auf vorbereiteter Auffangfolie einsammeln.

    6) Von eventuellen Böller- und Drohnenresten befreien.


    g:D :cool: :saint:

    Ich halte das durchaus für denkbar - die Liste denkbarer Substanzen ist enorm groß, und "psychoaktiv" umfasst eine sehr weite Spanne. Was verschiedene Pilzarten produzieren (z.T. auch in sehr geringen Mengen, die aber trotzdem irgendeine Wirkung haben können), ist bis heute bei weitem noch nicht abgeschlossenes Forschungsgebiet (Notiz am Rande: Schreiber dieser Zeilen hat vor über 30 Jahren seine mündliche Diplomprüfung im Fach "Organische Chemie" bei einem der renommiertesten Pilzchemiker Deutschlands abgelegt :)).


    Vom guten alten 1,3,7-Trimethylxanthin*, das wohl die allermeisten Forumsmitglieder in irgendeiner Form täglich konsumieren, oft erstmals schon kurz nach dem Aufstehen, bis hin zu "heftigen" Substanzen, die als "nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel" eingestuft sind, gibts da - wie gesagt - jede Menge. Warum also nicht auch in als essbar eingestuften Pilzen?


    * Na, wer kommt auf den hierzulande üblichen, gängigeren Namen?

    bei den giftigen Verbindugnen, die durch Eiweißabbau in den Pilzen entstehen, handelt es sich um biogene Amine.

    Die allermeisten davon - am bekanntesten sind wohl Putrescin (= 1,4-Diaminobutan) und Cadaverin (=1,5-Diaminopentan) - "stinken zwar übel nach Verwesung*", sind (mit Ausnahme von Neurin) aber eher wenig bis vernachlässigbar giftig und lösen vor allem auch nicht die typischen Symptome (Magen-Darm-Beschwerden) aus. Für letztere sind schon primär diverse bakterielle Toxine zuständig. Da gibts neben den schon erwähnten anaerob bzw. anoxisch aktiven Clostridien noch genug andere Bakterien als Erzeuger.


    Zum ersten Einlesen (ist natürlich nur ein oberflächlicher Abriss) sei auf den Wikipedia-Artikel zu Ptomain/Leichengift verwiesen.

    Leichengift – Wikipedia


    * Jaja, eigentlich andersrum - "Verwesung stinkt nach den Aminen". War Absicht ;).