Beiträge von Lukas

    Hallo,


    der zweite Unbekannte heute, find ich schon kniffliger.

    Es sieht zumindest Waldfreundrübling ähnlich aus.


    Beschreibung:

    Habitat: Wiese/Rasenfläche, div. Bäume in der Umgebung, die Fk standen einzeln, ein paar bildeten einen kleinen (zufälligen?) Hexenring.

    Fk: Hutdurchmesser: 2cm - 5cm

    Lamellen: gelb

    Geruch: frisch(?) vielleicht blumig, schwierig..

    Geschmack: -






    Lg,

    Lukas

    Hallo liebe Leute :gwinken:


    Ich war vorhin dabei ein paar Maipilze einzusammeln und sah dann Fk von weiteren unbekannten Arten auf der Wiese stehen. Das freut mich ja immer.


    Beschreibung:

    Habitat: Wiese/Rasenfläche, die Fk standen einzeln im Gras verstreut mit >50cm Abstand zueinander

    Fk: Hutdurchmesser: 1,5cm - 3,5cm, alle noch recht jung, die weiter aufgeschirmten sind stumpf gebuckelt

    Geruch: Konnte ich zunächst nicht einordnen, las dann kakaoartig, und meine dies nachempfinden zu können.

    Geschmack: mehlig und bitter im Abgang

    Stiel: hohl, brüchig, an der Basis leicht verdickt, wenige Myzelfäden sichtbar


    Soweit so gut, was mich noch "stört":

    Die Fk wachsen gar nicht büschelweise und nicht (sichtbar) auf Holzresten (müssen sie wohlmöglich auch nicht).








    Lg,

    Lukas

    Hallo,


    Größe der Fk:

    Fk1: 8-10cm

    Fk2 (letztes Bild): 2-3 cm


    ich habe leider nichts mitgenommen. Vor Ort dachte ich es seien junge, durch Frost im Wachstum möglicherweise ausgebremste Fk. Einerseits noch sehr weich, andererseits schon ordentlich angenagt.


    Das Wetter war sehr wechselhaft: 2 Wochen trocken mit Nachtfrösten hier und da und ein Tag bevor ich die Fk fand ergiebiger Regen.


    Für Ischnoderma resinosum fehlte der Geruch und für mich sahen die Fk dafür untypisch aus.

    Trotzdem guter Kandidat.


    Lg, Lukas

    Danke für Eure Ideen!


    gestern Nachmittag hab ich die gesehen, leider habe ich keinen der Fk mitgenommen (sollte ich mir grundsätzlich mal angewöhnen). Die Fundstelle ist etwas weiter weg, mal sehen ob beim nächsten Besuch in dem Wald noch Fk vorhanden sind.


    Es waren ein paar kleine, scheinbar gerade im Wachstum startende und aus der Rinde empor kommende Fk, sowie das in den Fotos zu sehende größere, angeknabberte Exemplar.


    Lieben Gruß,

    Lukas

    (Edit: Titel geändert: Ehemals: "Inonotus hispidus - Zottiger Schillerporling")


    Hi ho :gwinken:


    Ob dies wohlmöglich alte Fk sind?

    Bin mir meiner Vermutung ziemlich unsicher, finde nur keinen besseren Kandidat.


    Alle Fk haben diese schwärzliche Oberfläche


    Substrat: mächtige umgefallene Buche -> (Bildet Inonotus hispidus überhaupt Fk an nicht lebendem Substrat?)

    Geruch: neutral, kaum etwas (kein Anis-Geruch)

    Trama: fast so weich wie frischer Schwefelporling und beim zusammendrücken triefend nass.







    Lg,

    Lukas

    Oh, sehr schön Pablo!

    Passt ja wunderbar, ich war gerade im Wald.


    Wie würdest Du folgende Fk einordnen? Sie sind leider noch sehr klein und das Substrat ist ein unbestimmter (Laubholz) Ast.

    Ist nun nicht in den Bildern, allerdings fand dort bei keinem eine schwarze Cortex-Schicht vor.


    Ganz frech würde ich hier Trametes ochracea nicht ausschließen.






    Lg,

    Lukas

    Hi :gwinken:


    diese Fk fand ich letzte Woche an einer Esche und die Einordnung ist knifflig. Passt Tramete als Gattung?


    Fk: zäh und biegsam, insgesamt vom Holz auch noch abzulösen

    Geruch: Ich meine neutral/leicht pilzig, aber meine Erinnerung ist schwach.

    Zu prüfen ob die Poren sich vom Trama lösen würden fiel mir vor Ort leider nicht ein.







    Lg,

    Lukas

    Hallo,


    danke für Eure Antworten!


    Zwar nur eine Detailfrage aber es interessiert mich doch..

    Psathyrella spadiceogrisea ist auf der Positivliste der DGfM (von Juni 2019), also damit alle Arten des Aggregats?


    Eigentlich kommt es mir spanisch vor dass diese Art da überhaupt auftaucht, nun schreibt Christoph auch noch das:

    ...

    Nebenbei angemerkt, ich fühle mich bei den Psathyrellen makroskopisch dermaßen unsicher, dass ich mir selbst das Aggregat makroskopisch nicht sicher zutraue. Für mich ist das einer von mehreren Faserlingen, die im Frühjahr kommen. Bestimmungsverscuhe mache ich da nur mit vollem Programm.

    ...


    Lg, Lukas

    Hallo Forum :gwinken:


    Gestern fand ich diese Fk am Waldrand neben einer Esche. Wohlmöglich ein Fall für das Mikroskop, aber vielleicht wegen der frühen Erscheinungszeit im Jahr auch so zu benennen?


    Temperatur (min./max.) der letzten 7 Tage pendelt zwischen 3-12° C, also so richtig warm war es hier noch gar nicht.


    Fk: gesellig wachsend (nicht büschelig), sehr brüchig

    Hut: hygrophan (2. Bild)

    Hutdurchmesser: bis 5 cm

    Stiel: hohl

    Geruch: pilzig, nicht unangenehm

    Spp: schwarz-braun (sehr dunkles braun)


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    Lieben Gruß,

    Lukas

    Hi,


    gestern habe ich ganz ähnliche Austernseitlinge gesehen. Ich denke der Alterungsprozess ist bei diesen Fk durch Wind und Kälte beeinflusst. Die Aussage "keinesfallls alt" würde ich so nicht unterschreiben :gzwinkern:.


    Ich vermute dass die Fk durch zu niedrige Temperaturen das Wachstum mehr oder weniger einstellen und durch den Wind nach und nach vertrocknen.

    Wenn ich jetzt eine Zeitdauer angeben müsste könnte ich mir locker vorstellen dass die Fk schon einige Tage so ausharren.


    Edit: Oder es sind möglichweise Lungen-Seitlinge ?





    Lg, Lukas

    Hi,


    ich glaub es wurde mal gesagt die Fragen seien absichtlich etwas unkonkret, damit man sie nicht stumpf auswendig lernt. Ich habe mir folgendes dazu gesammelt:


    339)

    sehr junge FK

    Gefahr der Verwechslung


    Überständig:

    Schimmelbehaftete FK: gern mit schlechtem Geruch!, unechte Pilzvergiftung gut möglich.
    Gefrorene FK: unklares Alter der Fk, Zerfallsprozess unklar (pot. ausgenommen: Samtfußrübling)

    Madige Fk: Brutstätte für Bakterien

    Weiche FK: mögl. Eiweißzersetzung, Gefahr einer Lebensmittelvergiftung

    Ältere Fk: auf den ersten Blick möglicherweise noch in Ordnung, kann bereits Schimmel entwickelt sein (gerne Goldschimmel bei Maronen, Rotfüßen)


    Anzeichen: (auch Fk mit diesen Merkmalen bleiben gern im Wald, teilweise noch für Speisezwecke geeignet)

    Alterserscheinungen

    - FK sind weit aufgeschirmt

    - die Sporen haben Hymenophor/Gleba final gefärbt

    - weiche Konsistenz, wattige Stiele
    - Verfärbungen im Fleisch

    - unangenehmer Geruch


    Tiere

    - Schneckenfraß (übermäßig), Madengänge


    Wetter

    - mit Wasser vollgesogen

    - eingetrocknete Ränder, Risse (übermäßig)


    Lieben Gruß

    Lukas

    Hi Christoph,


    ich meinte mich an den Fundort erinnern zu können, aber das kann natürlich auch falsch sein.

    Substrat könnte auch Nadelholz sein, dann wüsste ich nur nicht mehr wo das gewesen sein soll.


    Naja für dieses Jahr werde ich mal vornehmen die Unbekannten besser zu dokumentieren g:-)


    Lg,

    Lukas

    Hello :gwinken:



    Also diese Fk sehen schon typisch nach Samtfüßen aus, andererseits auch nicht.


    Geruch passt auch, die Fk wuchsen direkt neben einem Eschenstumpf und ließen sich überraschend leicht aus dem Boden ziehen.


    Ist dies nur eine etwas ungewöhnliche Wachstumsweise?






    Lieben Gruß,

    Lukas

    Hallo :gwinken:


    hier noch eine Art aus dem letzten Jahr.

    Sind das Psathyrella piluliformis (wässrige Mürblinge) mit starken Vela?


    Die haben allerdings keine ringartigen Vela-Reste am Stiel (besonders im letzten Bild zu sehen), also eigentlich denke ich es müsste eine andere Art (Gattung?) sein. Gleichzeitig finde ich keine anderen Kandidaten. hmmm hmm hm.


    Ich habe leider keine sachdienlichen Hinweise mehr wie Geruch, Spp-Farbe etc.

    Gefunden Okt 2020, ich vermute stark es war ein Buchenstumpf.


    Lg,

    Lukas








    Hi,


    oh da fällt mir die Person ein die ich letzten Winter traf. So sehr "pilzbegeistert", dass recht offensiv an jeder(!) Birke "operiert" wurde um vermeintliche Chaga-Fk zu ernten (auch noch auf einem Friedhof).

    Der Sammelkorb sah auch entsprechend aus: schmutzig und alles wild durcheinander. Absolut keine sinnvolle methodische Vorgehensweise bei gleichzeitiger Leichtgläubligkeit an Wundermittel gepaart mit Gier und Ignoranz.


    Also ich bin auch nicht sicher was langfristig schneller wächst. Chaga Fk oder das Verlangen danach.


    Lg,

    Lukas

    Hi,


    gerade noch im Buch nachgelesen: manche Ringe, durch Velum universale gebildet, sind z. B. so häutig das sie im Alter auch hängen. Einfaches Beispiel: Gift-Häubling


    Ich frag mich noch wie der Ring von z. B. Lepiota aspera gebildet wird, es gibt ja auch Gemeinschaftsprodukte von VU und VP.


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    und gestiefelt ist auch nur ein beschreibendes Wort um eine unmittelbare, klare Vorstellung zu erzeugen.

    Genauso wie "Bergsteigersöckchen", als Mensch von der Küste frag ich mich natürlich ob nun Bergsteiger besondere Socken tragen - Nee, es ist ähnlich wie gestiefelt: eine Form der (Rest)umhüllung des Stiels durch das Velum universale. Wird das Velum universale in Teile zerissen sind es nur noch Velumbänder oder Gürtelzonen, da passt dann die Assoziation nicht mehr.


    Lg,

    Lukas