Beiträge von Luca

    Hallo zusammen,


    ich habe mich nun zum ersten mal an einen Täubling herangewagt und hoffe auf eure Hilfe. Vorab möchte ich anmerken, dass es meiner erster Sporenabwurf überhaupt war und ich auch die Täublingsregel zum ersten mal durchgeführt habe. Mir fehlen also jegliche Vergleichswerte für eine halbwegs objektive Bewertung der einzelnen Merkmale. Ich versuche trotzdem mein Bestes und hoffe, dass mir mögliche Anfängerfehler verziehen werden. Über generelle Tipps und Hinweise zur Täublingsbestimmung wär ich sehr dankbar.


    Nun zum Fund:

    -Mykorrhizapartner: Rotbuche oder Waldkiefer;

    -Geschmack: mild;

    -Geruch: fast gar keiner, mit bisschen Phantasie obstartig;

    -Lamellen: leicht ausgebuchtet angewachsen, gedrängt, am Grund queraderig verbunden, beim jungen Fruchtkörper weiß-cremefarben, beim älteren ockerfarben;

    -Sporenpulver: ockerfarben, Bild 1 hat die Farbe ganz gut eingefangen, in echt war die Farbe einen Hauch kräftiger und wärmer;

    Im Vergleich zu Bild 2 war die Farbe nach dem Zusammenschieben nicht ganz so gelblich und eher etwas matter (starkes seitliches Sonnenlicht). Ich hab auf eine Glasplatte absporen lassen, ich glaub das war nicht ganz optimal. Fürs nächste mal werde ich das Blatt laminieren und es so versuchen.


    Ich finde die Merkmale passen alle gut zu den Leder-Täublingen, vielleicht Russula integra oder R. romellii?:/ Hab ich irgendwas übersehen oder hat jemand noch Tipps, die bei der makroskopischen Bestimmung weiterhelfen? Ich freue mich über jede Antwort.:)


    Viele Grüße

    Luca


    Hallo Blake,


    es ist auf jeden Fall ein Borstling. Entweder Melastiza oder wie du sagtest etwas aus Scutellinia. Ich hatte die Woche einen ähnlichen Fund, bei dem mir Nobi weiterhelfen konnte. Ohne Mikroskop wird es schwierig bei der Artbestimmung.



    Gruß

    Luca

    Nur weil ein Pilz von anderen Leuten gesammelt wird bedeutet nicht, dass man ihn essen sollte. Ich habe selbst erst vor kurzem jemandem im Wald getroffen, der fleißig Nebelkappen gesammelt hat. Von denen ist mittlerweile, wie Frank erwähnte, bekannt, dass man sie besser nicht isst.

    Blind auf eine fremde Person zu vertrauen ist bei Pilzen keine gute Idee.


    Gruß

    Luca

    Hallo zusammen,


    beim Durchstöbern meiner älteren Bilder bin ich auf folgende unidentifizierten Pilzchen gestoßen. Leider habe ich damals keine Detailaufnahmen gemacht oder die Fruchtkörper genauer untersucht. Ich bezweifle, dass sich die Art anhand des mageren Bildmaterials einigermaßen sicher bestimmen lässt, wär aber auf jeden Fall über eine Eingrenzung dankbar. In meinen unerfahrenen Augen könnte es der ohrförmige Seitling sein. Mich verunsichert jedoch abgesehen von meiner damaligen ungenauen Betrachtung der Fruchtkörper, dass das Hauptverbreitungsgebiet im Laux auf Berg-Nadelwälder (Schwarzwald und Alpenraum) eingegrenzt wird. Ich habe die Pilze in der Südpfalz auf ca. 100 m gefunden.


    Vielleicht kann mir jemand weitere Arten nennen, die infrage kommen würden. Die Fruchtkörper waren reinweiß. Im betroffenen Wald stehen Hauptsächlich Rotbuchen und Waldkiefern. Ich kann jedoch leider auch ein anderes Substrat nicht ausschließen.



    Gruß

    Luca

    Hallo zusammen,


    folgende zwei Arten habe ich auf einer Ackerfläche entdeckt. Die Becherlinge/Borstlinge wuchsen am Wegesrand über eine Länge von ca. zwei Metern massenhaft.

    Die Teuerlinge ließen sich über einen großen Bereich des Ackers gehäuft finden. Ich habe beide Arten zum ersten mal entdeckt und wäre froh über weitere Meinungen.


    Bei den orangenen Fruchtkörper dachte ich zuerst an den Orangebecherling. Mittlerweile glaube ich eher, dass es sich um einen Borstling handelte. Die Fruchtkörper wuchsen auf der nackten sandigen Erde, besaßen eine leuchtend orange Färbung und hatten einen Durchmesser von bis zu 1,5 cm. Die Fruchtkörper waren alle ziemlich flach und teilweise am Rand dunkel gefärbt, was für einen Borstling sprechen würde, oder?:/

    Anhand meiner Internetrecherche würde ich auf den Menningfarbenen Borstling tippen, in meinen Büchern ist dieser leider nicht aufgelistet.



    Bei den Teuerlingen wär der Graublaue Teuerling meine Idee.


    Was meint ihr?


    Gruß

    Luca

    Hey JoBi,


    vielen Dank für den Tipp. Ich habe Ihren Vorschlag mit meiner Literatur abgeglichen und das kommt gut hin. Im Wald ist mir die zähe, lederartige Konsistenz der Fruchtkörper aufgefallen, auch das würde zum Laubholzknäueling passen.

    Wieder eine neue Pilzart kennengelernt, lieben Dank.^^


    Gruß

    Luca

    Hallo zusammen,


    folgende Exemplare konnte ich heute an einer abgestorbenen Rotbuche finden. Ich würde auf den gelbstieligen Muschelseitling tippen, bin mir aber nicht ganz sicher, habe den zuvor noch nie gefunden. Was meint ihr?


    Gruß

    Luca

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Bin froh, dass ich mich hier angemeldet habe, da lernt man schnell Neues dazu.:)

    Hab in einem anderen Thread gelesen, dass Austern-/Lungenseitlinge durchaus auch auf Nadelholz vorkommen. Und auch, dass der Ohrförmige eher auf stark zersetztem Substrat wächst ist mir neu.


    Gruß Luca

    Hallo zusammen,

    als ich heute mit dem Rad unterwegs war entdeckte ich diese Pilze an einer toten, umgestürzten Kiefer.

    Ich denke es müsste sich um eine Seitlingsart handeln, leider kenne ich mich in dieser Gattung überhaupt nicht aus.

    Könnte es der ohrförmige Seitling sein? Da würde zumindest das Substrat passen, die meisten Seitlinge wachsen meines Wissens ja auf Laubhölzern. Aber passt da der Stielansatz?:/

    Auf dem letzten Foto ist ein älteres Exemplar zu sehen. Leider sind die Fotos nicht optimal, aber vielleicht kann mir ja trotzdem jemand weiterhelfen.:)