Beiträge von Schrumz
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Im jeden fall danke euch allen,
Ich versuche morgen/übermorgen die sporen von 1 zu liefern.
Viele Grüße
Christian
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Cortinarien wären sonst ja auch zu einfach gewesen

Viele Grüße
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Hallo,
Ich versuche ja im Leben nicht jeden Cortinarius zu bestimmen, da wäre ich nächstes Jahr noch nicht fertig. Cortinarus meinhardii (=vitellinus zumindest im BLV) hatte ich auch vermutet und wollte ihn bestimmen können, da er anscheinend so giftig sein soll. Das Fleisch war wie gesagt sehr vermadet und daher in großen Teilen braun aber dort wo es noch intakt war, war es knallgelb.
Bei Pilz 3 hatte ich zuerst auch an einen Raukopf gedacht aber der Spiritustest soll doch bei Rauköpfen die Farbstoffe nicht lösen oder? Deshalb bin ich da auf Hautkopf gekommen, wenn dem nicht der Fall ist habe ich natürlich falsch gesucht. Bei 1 hast du natürlich recht, dass man schon auf jeden Fall erst lernen sollte, Untergattungen zu bestimmen und das versuche ich auch, fiel mir bei dem aber ein bisschen schwer, dann habe ichs über die recht ungewöhnliche Farbe versucht, wurde damit aber auch nicht einfacher.
Viele Grüße
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Hallo zusammen,
Eigentlich will ich mich nicht mit Schleierlingen verrückt machen, aber ein paar interessante habe ich doch gefunden und mich mal an denen versucht.
1. Der hier wuchs unter Buche, Boden wahrscheinlich mit Kalk. Geruch konnte ich keinen besonderen feststellen und ich fand die Farbe sehr ungewöhnlich, der war wirklich fast silbrig grau.
Ganz junges Exemplar
Daneben diese älteren. Die Bilder zeigen die Pilze finde ich sogar noch violetter als sie in Natura waren. Hat mir da jemand eine Idee? Finde irgendwie gar nichts passendes, nicht wie sonst bei Schleierlingen zu viel was hinhauen könnte. Kann da daheim noch ein Schnittbild machen.
Die wuchsen unter Fichte/Tanne, ebenfalls auf Kalk,
ich wollte ein Schnittbild machen, aber der Pilz ist total vermadet also ziemlich braun im Stielfleisch, die nicht ganz so vermadeten Stellen hatten gelbes Fleisch. Könnte das Cortinarius vitellinus sein?
Die wuchsen im zumindest oberflächlich sauren Fichten/Tannenwald, in einiger Entfernung dann Buche und Birke. Ein Papiertuch färbten sie beim auftröpfeln von Spiritus grün. Ich finde bei den grünen Hautköpfen nur Cortinarius olivaceafuscus passt das in diesem Biotop?
4.
Und zum Schluss noch einfach weil er schön und leicht zu bestimmen ist: Cortinarius violaceus.
Wäre dankbar wenn ihr damit was anfangen könnt, ich weiß Cortinarien sind ein Hexenwerk. Es kommen übrigens hier noch knackfrische Schleierlinge, ein paar Sprödblätter, Schnecklinge und auch noch Röhrlinge.
Viele Grüße
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Hallo,
Der Trompetenpfifferling ist eigentlich ein recht gut erkennbarer Pilz. Die Kombination aus hohlem, kräftig gelbem Stiel, Leisten und typischem, angenehmem Geruch ist so kaum verwechselbar wenn man gut die Augen aufhält. Er ist zwar recht farbvariabel, aber ich habe dann am Anfang eben nur die typischen Exemplare gesammelt. Allerdings muss man beim Ernten oft aufpassen: Die wachsen teilweise in sehr großen Feldern mit hunderten Fruchtkörpern und haben die dumme Angewohnheit, total mit teilweise sehr giftigen Pilzen durcheinanderzuwachsen. Wenn man also schon 100 geerntet hat, sollte man immer noch gut die Augen aufhalten. Ich war beim allerersten Mal Sammeln noch beim Pilzberater damit, aber ich würde den Trompetenpfifferling schon als guten Einsteigerpilz bezeichnen. Hier trotzdem mal noch 4 Bilder, bei denen er mit verschiedenen anderen Pilzen zusammen wächst.
Viele Grüße
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Hallo,
Wenn du das gegessen hast ist es definitiv höchste Zeit für den Giftnotruf. Merkst du noch nichts?
VG
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Was soll man dazu sagen…
Vielleicht ist da jemand gewaltig am trollen, aber man sollte hier wohl erstmal gegenteiliges annehmen, wenn es um viel geht. MjamMjamMjam du zeigst Pantherpilze (Amanita pantherina), einer der Trivialnamen des Pilzes ist Sachsentod, du kannst ja mal nachschaun warum. Wenn das eine ernsthaft gemeinte Anfrage ist, rate ich dir, schnell den Giftnotruf zu wählen, die Symptome setzen beim Panther relativ schnell ein und können unter Umständen lebensbedrohlich sein. Die Hoffnung besteht natürlich, dass es bei dem Namen nur ein total geschmackloser Witz ist.
Viele Grüße
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Ich wollte nur klarstellen. Ich habe FNE4 nicht und will keinem von euch hier widersprechen nur nochmal Infos liefern falls irgendwas untergegangen ist.
Viele Grüße
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Danke euch beiden,
ich war etwas verwirrt, da das Netz schon deutlicher ausgeprägt war, als auf allen Bildern, die ich gesehen habe aber wenn das passt ist ja alles gut.
Viele Grüße
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Hallo zusammen,
Habe tatsächlich noch nie was aus der Gattung Xerocomus im engeren Sinne gefunden, das sollte aber eine Ziegenlippe sein oder? Ich frage, weil ich teilweise unterschiedliche Angaben zu Netzausbildung und Verfärbungen gelesen habe. Standort war eine recht lichte, warme Stelle im Wald mit Buche, Eiche und Tanne in der Nähe. Geruch angenehm, leicht säuerlich, das Hutfleisch blaut leicht und der Stiel ist zwar grobmaschig aber doch recht deutlich genetzt.
Standortfoto und frischer Schnitt (das erste Bild leider recht überbelichtet)
Etwas weniger überbelichtet
Schnitt nach kurzer Zeit.
Passt da die Ziegenlippe?
Viele Grüße
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Hallo,
Mir fallen bei den gut schmeckenden weißmilchenden Milchlingen exakt der Mohrenkopf, der Brätling und für manche wohl noch der Kampfermilchling ein. Mohrenkopf und Brätling kann man lernen makroskopisch zu bestimmen und per Geschmacksprobe abzusichern, den Kampfermilchling bestimmt auch.
Viele Grüße
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Sehe ich hier auch
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Hallo,
Mir ist tatsächlich was ähnliches beim Trompetenpfifferlinge einsammeln passiert und zwar mit einem wenig gebuckelten blutblättrigen Hautkopf. Klar hat man das dann sofort beim Umdrehen gesehen aber es zeigt, dass man schon die Augen aufhalten muss. Die haben aber auch die Angewohnheit, durcheinander mit allem möglichen zu wachsen.
Der gelbe Stiel mit brauner Kappe kann einen schon kurz narren wenn man unaufmerksam ist.
Dreierpack mit violettem Lacktrichterling und Hautkopf? Lacktrichterling?
Direkt neben Leotia lubrica
Das rechte sieht auch nicht wie ein Trompetenpfifferling aus.
Naja wenn man da halbwegs die Augen aufhält merkt mans spätestens wenn man sie dann in der Hand hat.
Viele Grüße
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Hallo,
Ich sehe hier mit der rübenartigen Knolle, dem Velum auf dem Hut und den Rötungen eher einen sehr weiß geratenen Perlpilz, der Ring müsste dann gerieft sein.
Viele Grüße
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Danke euch erstmal,
Falls es euch interessiert, Pilz Nr4 wuchs mitten unter Terpentinschnecklingen wirklich direkt am Fuß einer Tanne (vielleicht 30cm vom Stamm entfernt). Eine Buche stand dort tatsächlich aber auch, aber in einem guten Stückchen Entfernung und recht jung. Das gilben war auch wirklich eindeutig rosa, das sieht man hier nur leider überhaupt gar nicht und als ich daheim bessere Fotos hätte machen können, war es komplett weg. Ich habe den Pilz noch, kann ihn nachher nochmal fotografieren und kann auch die Sporen noch durchs Mikrookular fotografieren wenns euch interessiert.
Viele Grüße
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Ja die Fotos von 4 sind ziemlich Mist, da war ich in Eile und nach dem Transport war der schon nicht mehr richtig fotogen. An den salzigen Ritterling glaube ich aufgrund des Standorts nicht so richtig, ist aber im Endeffekt nicht so wichtig. Bei 3 glaubst du an Seifenritterling? Ich habe am schwarzpunktierten Schneckling auch so meine Zweifel gehabt, aber nach Seife roch der nicht. Ich werf morgen nochmal einen Blick durch die Linse, Ritterlings- und Schnecklingssporen kann ich hoffentlich auch als blutiger Anfänger halbwegs unterscheiden. Ich kann die auch morgen nochmal fotografieren, sind jetzt halt schon ziemlich trocken.
Viele Grüße
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Ich muss dazu sagen, die Tanne ist hier natürlich auch nur in manchen Waldabschnitten der dominierende Baum, sonst auch eher die Fichte, ich kann mir gut vorstellen, dass auch hier die beiden gelben grubigen Milchlinge durcheinanderwachsen, das muss ich mir dann nächstes Jahr anschaun. Die Tanne scheint sich allerdings hier auf der Ostalb gut zu verjüngen und kommt auch gar nicht so selten in manchen buchendominierten Wäldern vor.
Viele Grüße
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Danke dir nochmal,
Ohne deinen Kommentar wäre mir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, wie viel interessantes hier rumsteht. Einfach großartig.
Viele Grüße
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Hallo zusammen,
Nach Werner Edelmann s Kommentar über die Schnecklinge unter Tannen habe ich die Stelle nochmal besucht und ein bisschen was über die Mykorrhizapartner der Weißtanne gelesen. Kalk ist dort definitiv im Boden, die Tanne ist hier der dominierende Baum, Fichte und Buche kommen aber auch vor.
1. Bei diesem Pilz bin ich mir jetzt recht sicher, dass es sich um Hygrophorus capreolarius handelt, die Hutoberfläche war zwar nur ganz leicht wachsartig, aber es ist ein Weißsporer. Der Geruch war leicht chemisch parfürmiert, für mich ganz schwer zu beschreiben, hatte ein bisschen was von Lepista nuda und ganz jungen Clitocybe nebularis, wenn man bei beiden den kräftigen Geruch ein bisschen ausblendet bleibt da für mich noch etwas schwer zu beschreibendes im Hintergrund.
2. Die hier waren schon deutlich schleimiger auf der Hutoberfläche. Für viele wird das unvorstellbar sein, aber ich kann mir ehrlich gesagt recht wenig unter Terpentingeruch vorstellen, für mich rochen die am ehesten nach nivea Handcreme, ganz kommt das allerdings auch nicht hin. Bei 123 wird die Geschmacksprobe als „sofort als unangenehm warnehmbar“ beschrieben, das kann ich zwar überhaupt nicht unterschreiben, trotzdem tendiere ich hier zum Terpentinschneckling.
3. Der hier wuchs glaube ich unter Fichte, könnte das der Schwarzpunktierte Schneckling sein? Fühlte sich nur leicht wachsartig an, bin mir hier auch nicht 100% sicher mit Schneckling.
4. Der hier stellt mich ehrlich gesagt ein bisschen vor ein Rätsel. Er wuchs in naher Nähe zum vermuteten Terpentinschneckling, direkt am Fuß einer Tanne. Der Hut war leicht wachsartig, aber die Lamellen stehen recht eng. Ich bilde mir ein, Seife gerochen zu haben, aber gebt da nicht allzu viel darauf. Die Verfärbungen im Schnittbild traten erst nach einer gewissen Zeit ein und hatten auch einen eindeutigen rosaton, den man auf den Fotos hier leider überhaupt nicht sieht und der inzwischen wieder weg ist. Es ist ein weißsporer, ich habe bei den ersten 4 von allen Sporenabdrücke und könnte auch die Sporen noch durchs mikrookular mit dem Handy fotografieren, falls das hilft. Hat bei dem wer eine Idee?
5. Auf diesen Milchling hatte ich relativ wenig geachtet und gestern standen nur noch diese riesigen alten rum, daher leider nur das eine schlechte Foto, aber der ist hier absolut Massenpilz. Ich habe mal bei einem anderen als den fotografierten die Verfärbung der Milch beobachtet und die wurde an der Luft schnell gelb, den Geschmack habe ich nicht getestet. Könnte das der grubige Weißtannenmilchling sein, der soll ja RL2 sein, aber hier wäre er ein regelrechter Massenpilz?
Bin für jede Hilfe dankbar.
Viele Grüße
Christian
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Hallo zusammen,
Ich bin mir da noch etwas unsicher und wollte mir hier nur mal nochmal den Pappelraufuß bestätigen lassen (ohne Verzehrabsicht). Standort war unter Espe, sonst noch Buche und Hainbuche in der Nähe, in einiger Entfernung dann Eiche und Weißtanne. Birke war keine in der Nähe, er war noch sehr fest, roch angenehm. Ich finde nur irgendwie die überhängende Huthaut nicht so deutlich, reicht es da, wenn ein paar Fetzen überhängen und ich sage jetzt mal die Röhren nicht stark unten hervorquellen? Das Fleisch wird im Schnitt schnell rosa, dann mit der Zeit schwarz, in der Stielbasis blaugrün.
Dann fand ich noch an einem abgebrochenen Stamm diese Lorchel, leider muss ich echt noch lernen Totholz zu bestimmen.
Falls das nach Bild wer kann, füge ich noch Bilder vom Stamm ein.
Könnte das eine Bischofsmütze sein? Wäre ein weiterer toller Erstfund für mich.
Viele Grüße
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Hallo zusammen,
Ich wills noch nicht so recht glauben, aber ich glaube hier kommen gerade recht frische Sommersteinpilze Ende Oktober. Ich war an exakt der Stelle letzten Donnerstag schon, da war noch gar nichts da, die großen sind jetzt schon weich. Der kleinere ist komplett knackig, riecht sehr angenehm und hat keine rotbraune Zone unter der Huthaut. Achja der Fundort ist ein zugegebenermaßen recht wärmebegünstigter Kalkbuchenwald, keine 20m von Totentrompeten entfernt. Ich weiß, da liegen auch Eichenblätter, aber die nächste eiche ist schon ein gutes stück weg.
Ich kann nachher auch noch besser Bilder von dem kleineren liefern.
Viele Grüße
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Danke dir,
Wollte hier nur nochmal die Absicherung, der scheint ja recht selten zu sein. Eigentlich sollte es in so einem Biotop (Boden stark kalkhaltig, recht wärmebegünstigt und recht trocken, Kiefern/Buchenwald, an manchen Stellen Wacholderheide) doch noch einiges mehr an tollen Pilzen geben oder? Aber vielleicht war ich da auch einfach zu spät dran.
Viele Grüße
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Hallo zusammen,
War heute eine Runde laufen am Südhang der Ostalb und habe nach Hunderten Erdritterling und Elfenbeinschnecklingen vermutlich doch auch noch einen der Pilze gefunden auf den ich hier gehofft hatte. Wie so oft bei Pilzen stand er dann am Fundort in Masse (über 10 Exemplare mit 10+ cm Durchmesser). Der Hang ist ziemlich steil und der Kalk kommt buchstäblich aus dem Boden raus, Begleitbaum war sehr wahrscheinlich Kiefer. Hut und Lamellen fühlen sich wachsartig an. Ist das der große Kiefernschneckling?
Viele Grüße
Fundort:
Standortbild:
Hutoberfläche:
Lamellen und Stiel:
Schnittbild (da kann ich nachher auch noch ein besseres liefern):
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Hallo,
Galerina sollte eindeutig sein, mir wurde mal gesagt, dass man bei so einer nur ganz leicht angedeuteten Ringzone auch Richtung Galerina stylifera schaun kann.
Viele Grüße
