Danke dir. Das sofortige tintenblau anlaufen am Stiel war schon etwas komisch, da aber die Röhren so gut wie nicht blauten bleibt auch eigentlich nichts mehr.
Viele Grüße
Danke dir. Das sofortige tintenblau anlaufen am Stiel war schon etwas komisch, da aber die Röhren so gut wie nicht blauten bleibt auch eigentlich nichts mehr.
Viele Grüße
Am Rande der Scheide (edit: Knolle ist gemeint) vom gelben kann schon mal eine Lappige Scheide hochstehen, die ist dann aber im Vergleich zur sect. Phalloideae deutlich flüchtiger. Ganz stabil sieht die auf dem Bild auch nicht aus aber ich tendiere schon auch Richtung A. phalloides.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich fand heute am Badesee noch einen merkwürdigen Röhrling. Bei Fichte/Tanne/Eiche auf oberflächlich stark angesäuertem Kalk. Etwas älter und ich habe ihn auch im Habitat gelassen daher ist wahrscheinlich eine sichere Bestimmung nicht möglich aber vielleicht hat wer eine Einschätzung. Sehr feines, gelbes Netz am Stiel, Geschmack mild. Röhren gelb mit ganz leichtem braunrötlichem Schimmer. Druckstelle außen am Stiel ziemlich schnell tintenblau verfärbend.
Eigentlich muss das ein komischer subappendiculatus sein. Ich weiß ich weiß, kein Schnittbild ist auch sch... aber mir tun die ganzen subappendiculaten leid, die ständig ausgerupft werden (wie übrigens dieser auch) und ich hatte kein Messer dabei. Vielleicht hat trotzdem jemand eine Einschätzung.
Viele Grüße
Wobei ich hier aber tatsächlich trotz der etwas hochstehenden Scheide eine weiße Amanita citrina nicht 100% ausschließen würde. Manchmal machen die auch solche Faxen und mit Schnupfen könnte auch der typische Geruch nicht wahrgenommen worden sein. Tendenz aber auch bei mir zu einem weißen grünen Knolli
Viele Grüße
Schick! Ich habe leider wenige neue Satansstellen entdecken können bis jetzt. Aber dein stattlicher Rotfußröhrling ist ja schon sehr stattlich und rote Röhrenmündungen hat er auch noch...
Viele Grüße
Gibt es in Deutschland eigentlich Gliophorus reginae? Den habe ich in England 2023 lange gesucht aber leider nicht gefunden; ist auch dort eine seltene Art. Sieht auch traumhaft aus.
Viele Grüße
Hallo,n
ein Butyriboletus ist das auf jeden Fall; ich halte appendiculatus auch am Wahrscheinlichsten.
Viele Grüße
Hi,
das sieht gewaltig nach Hericium cirrhatum aus.
Viele Grüße
Die Perlpilze stehen in meiner Gegend gerade tatsächlich überall in unwahrscheinlich großen Gruppen und zwar sowohl im Laub- und Nadelwald als auch im Park.
Nur ein Ausschnitt aus einer Reihe die noch ein paar Meter weiterging. Dafür fehlen phalloides und pantherina noch komplett, mit denen hätte ich auch langsam gerechnet.
Viele Grüße
Du musst dir dazu halt immer überlegen dass du in der Nähe wärmebegünstigter Kalklaubwälder wohnst; ein nicht ganz so häufiges Biotop. Außerhalb dieser Hotspots gibt's die kaum.
Viele Grüße
Ich hatte tatsächlich auch schon Fruchtkörper der Art die recht wenig blauten, ich glaube das ist eher bei Trockenheit der Fall. Außerdem sind die wie luridus auch echte Chamäleons was Hut- und Stielfarbe betrifft; man bekommt das nur nicht so mit weil sie eher selten sind.
Viele Grüße
Wenn ich dann wieder so klassische salicinus im gleichen Wald sehe zweifle ich immer mehr dass die im ersten Beitrag welche sind. Auch wenn der Geruch auffallend der gleiche ist. Habt ihr schonmal an salicinus geschnuppert? Ich finde den Geruch sehr auffällig wenn auch schlecht zu beschreiben.
Viele Grüße
Die sind bei mir im Schwäbischen/Welzheimer Wald recht häufig, werden aber von Speisepilzsammlern unheimlich schnell gerupft. Schade eigentlich; tolle, geschützte Pilze.
Viele Grüße
Also ich kann den würzigen Geruch voll bestätigen, für mich tatsächlich nach Sellerie.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Munter pilzt es weiter.
1. Im Nadelwald heute erwartbar viele Flockenstielige Hexenröhrlinge. Leider oft schneckenmassakriert, ein paar Prachtexemplare ließen sich aber doch finden.
2. Schönfüße erst noch im Kommen, es ist noch sehr feucht.
3. Achtung Bild mit Rotstich: Wieder Butyriboletus appendiculatus, im meilenweit nadeldominierten Wald in der Nähe einer kleinen Buche.
4. Ganz kleine edulis sind überall am Kommen
5. Bei eingestreuter Kiefer, größere Mengen des Sandröhrlings
6. Erste Maronen an mehreren Stellen am Sprießen
7. Ein Pilz der den Wald einfach hübscher macht:
Der rote Gallerttrichter
8. Immer wieder schick anzusehen in unseren Tannenwäldern ist der stahlblaue Rötling
Außerdem war der Nadelwald noch voll mit Täublingen, vor allem R. integra und turci waren viele da. Wenige Amethystpfifferlinge gabs außerdem noch, trotz augenscheinlich idealer Witterung.
9. Abstecher rüber in den Park und der ging gut los: Massenhaft Hainbuchenraufüße; habe ich so noch nie gesehen. Standen in regelrechten Hexenringen bei sehr alten Hainbuchen
Der hier mit interessant aussehendem Netz am Stiel
10. Sein Begleiter der sonst häufiger ist, der Hainbuchenmilchling eher zaghaft am Kommen
11. ÜBERALL stehen riesige Gruppen an Perlpilzen rum, auch im Wald. Wirklich krass; dafür haben die anderen Amanitas außer ein paar Scheidenstreiflingen noch Sendepause hier
12. Bei Eiche gabs noch schicke Lactarius acerrimus mit deutlich erkennbarer Queraderung
13. Bei Lärche einige Goldröhrlinge
14. Und deren bei Weitem nicht so häufiger Begleiter, der gefleckte Schmierling; früh dran die Racker
So; die Röhrlinge machen munter weiter beziehungsweise fangen jetzt erst richtig an. Feuchte ist absolut da und es soll jetzt warm werden, mal schauen was sich dann tut. Ich schließe mal mit einem Ratebildchen ab, was sieht man hier?
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Es pilzt ganz gewaltig im Süden, nachfolgend ein Bericht aus Stuttgart, von einem Friedhof mit vielen alten Eichen und Buchen auf Kalk. Anschnallen; da kommen jetzt einige Bilder
1. Wir fangen mit den Netzhexen (Suillellus luridus) die natürlich überall waren. Da sie sich aber meist recht fotogen präsentierten müsst ihr ein paar Bilder mehr ertragen.
2. Nicht weniger häufig und meistens ein sehr gutes Zeichen, nicht nur für Steinpilze sondern verschiedenste Röhrlinge: Clitopilus prunulus, der Mehlräsling
3. Der dritte Allgegenwärtige war natürlich der Wurzelnde Bitterröhrling, Caloboletus radicans
4. Ebenfalls sehr häufig und mit von oben oft mit überraschend dunklem Hut, dadurch schwer zu erkennen; Der glattstielige Hexenröhrling, Suillellus queletii
5. Auch die Sommersteinpilze (Boletus reticulatus) erwachen langsam aus ihrem Regenstreik.
So jung und schon in lebensgefahr; keine 10 cm weiter:
6. Auch ein einzelnes Exemplar der Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) darf mit in den Bericht
7. Dort in trockenen Jahren häufig, heute schmollten sie im Regen, die gelbporigen Raufüße (Leccinellum crocipodium)
8. Das erste Mal dass ich dort war gabs die gefühlt in Massen, jetzt sehe ich sie kaum mehr. Bei dem bin ich mir auch überhaupt nicht sicher, cf Neoboletus xanthopus
9. Echtes Highlight waren große Vorkommen vom Bronzeröhrling (Boletus aereus) mit echten Prachtexemplaren in halben Hexenringen. Die werden hier leider oft eingesammelt.
10. Ebenfalls sehr schön waren hunderte Knubbel vom Satansröhrling (Rubroboletus satanas) neben einem ausgerupften Pärchen und auch an anderen Stellen
11. Weiter gehts mit einem Einzelexemplar des Laubwald-Anhängselröhrlings
12. Noch in der Kinderstube ein weiterer hübscher Bolet, der Silberröhrling (Butyriboletus fechtneri)
13. Sehr gefreut habe ich mich über erneute Fruchtkörperbildung vom blauenden Königsröhrling (Bityriboletus fuscoroseus), am bekannten Standort daher nicht entnommen
14. Und endlich, nach langer langer Suche auch mal gesehen. Zwar eher noch ein Prinz aber natürlich trotzdem ein Riesenerstfund: Der Königsröhrling (Butyriboletus regius)
Was für ein Ausflug, das alles an einem Standort zu sehen. Es gab außerdem noch eine Menge Beifang. Eine sehr hübsche Koralle, Ramaria sp.
Sehr viele Täublinge, die ich Oehrling gelassen habe
Ein Riesenvorkommen des Riesenporlings
Amanita echinocephala
Und noch einiges mehr. Wer die seltenen Boleten auch mal sehen will: Jetzt oder nie, Schwadrone an Schleimratten sind schon am Werk
Puh das war ein langer Beitrag; hoffe ihr seid gern mitgekommen.
Viele Grüße
Bei uns ist unbestreitbar Röhrlingszeit. Allerdings werden die absolut massakriert; die Schnecken zerfressen schon die kleinsten Knubbel.
Erfreulicherweise mal häufig zu finden: Die Ziegenlippe. Sonst oft nur Einzelexemplare
Viele Perlpilze
Und diese komischen Buchenholzbewohner, von denen ich das Gefühl habe dass ich sie kennen sollte. Morgen abend schaue ich nochmal nach den seltenen Röhrlingen.
Viele Grüße
Viele Grüße
