Beiträge von Schrumz

    Hi,

    ich wünschte ich hätte mir die damals besser angeschaut, ich hatte 2022 auf einem Boletenfriedhof auch sehr interessante Hexenröhrlinge ohne einen Hauch von Rot auf der Huthaut, die ich damals für Suillellus queletii hielt. Sie wuchsen auch in direkter Nachbarschaft zu normalen S. queletii.

    Könnte so im Nachhinein auch N. xanthopus sein wobei auch für den die Farben ein wenig komisch sind.

    Viele Grüße

    Ich weiß nicht ob das als früh oder spät zählt aber ich hatte schon Neujahrsstockschwämmchen als es nach zweiwöchigem Frost wieder warm wurde.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    auch bei mir gibt es jetzt eine ganze Menge Orchideen zu sehen; für Pilze ist es leider etwas trocken. Ein Dankeschön geht raus an Radelfungus für ein wenig Hilfe beim Standort.

    1. Los gehts mit der mit riesigem Abstand häufigsten Orchidee im Habitat: Neottia ovata, das große Zweiblatt. Mit seiner Recht unauffälligen, bei näherer Betrachtung aber doch sehr hübschen Blüte. Sowohl auf den Wiesenflächen im Schatten, als auch mitten im tiefen Orchideen-Buchenwald zu finden.

    2. Eine weitere Charakterart des Orchideen-Buchenwalds: Das weiße Waldvögelein. Ebenfalls noch sehr häufig und an den sonnigen Standorten tatsächlich auch mal seine offene Blüte zeigend:

    3. Die dritte, sehr häufige Charakterart ist Neottia nidus-avis. Ich finde sie zwar hübsch, aber auch irgendwie unheimlich.

    4. Nur an den eher feuchten Stellen häufig, dort aber erfreulicherweise im sehr großen Bestand: Das breitblättrige Knabenkraut.

    5. Auf die allerwärmsten Standorte begrenzt ist auf dieser Höhe die Bochs-Riemenzunge.

    6. Noch in den Startlöchern, aber recht zahlreich im Kommen ist die Mücken-Händelwurz.

    7.Das letzte Knabenkraut, das in diesem Habitat erfasst ist ist das Helm-Knabenkraut:

    8. Eine wunderschöne Art, die hier leider sehr zerstreut vorkommt, ist die Pyramiden-Hundswurz

    9. Ebenfalls sehr zerstreut und in den etwas höheren Wiesen kaum zu sehen ist die Fliegen-Ragwurz

    10. Um die heutige Orchideentour abzuschließen zeige ich nochmal die hier. Das sieht schon sehr nach Orchidee aus; wohl irgendwo in der Gymadenia/Dactylorhiza Ecke. Wenn die wer bestimmen kann würde mich das sehr freuen.

    11. Es gab noch weitere, bemerkenswerte Pflanzen zu sehen. Der gelbe Enzian, mit einigen Exemplaren; Nur eines scheint kurz vor der Blüte zu stehen.

    12. Akeleien gibts hier überall; selten mit so hübschen Farben:

    13. Vom Maiglöckchen gibt es hier natürlich größere Bestände.

    14. Noch auf sich warten lässt die herrliche Blüte des Türkenbunds.

    15. Absolut wunderschön sind die Vorkommen der sibirschen Schwertlilie im Naturschutzgebiet. Sie sollen wohl tatsächlich natürlichen Ursprungs sein.

    16. Zwei Tiere zeige ich noch. Unglaublich häufig ist zu dieser Jahreszeit der Hauhechel Bläuling

    17. Und dieser Kollege hat mir einen ordentlichen Schreck eingejagt als er plötzlich direkt neben mir im Straßengraben lag. Hat sich auch beim Foto machen nicht 1mm bewegt.

    Ich hoffe euch hat meine kleine Tour gefallen; mit ein bisschen Glück von oben gibt es auch bald mehr Pilze.

    Viele Grüße

    Gut knallrosa ist etwas übertrieben, ich meine eher dass es bei Pilzen nicht viel rosaner wird. Sind ja auch beides sehr kräftige Abdrücke, bei etwas weniger Sporen würde es wohl noch mehr rosa rauskommen.

    Viele Grüße

    Hallo,


    Hallo

    Warum soll beim Dachpilz, (z.B. der Rehbraune) im Sporenpulver rosa enthalten sein? Das kann doch ganz normal braun sein. Ohne jeglichen Rosa Ton.

    Huch? Also ich habe schon den ein oder anderen Dachpilz gesehen und ich hatte noch nie einen, dessen Sporenpulver ich als braun bezeichnen würde. Die waren bei mir alle Rosa, ich finde auch nicht wirklich eine Beschreibung eines Dachpilzes mit braunem Sporenpulver. Hast du da vielleicht ein Bild?

    Viele Grüße

    Hi,

    ja auch bei Tanne kann Boletus edulis gerne auftauchen. Außerdem sind zumindest bei mir in die allermeisten Weißtannenwälder auch Fichten eingemischt, meine besten Steinpilzstellen sind in einem tannendominierten Wald mit ein bisschen Fichte.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Es ist wohl ein bisschen Betrug, in einen Botanischen Garten zu gehen, aber mir wurde gesagt, die Orchideenwiesen dort seien tatsächlich älter als der Botanische Garten und es freut mich, da auch ein paar tolle einheimische Arten gesehen zu haben. Vielleicht könnt ihr mir hier auch ein Bisschen bei der Bestimmung helfen.

    Das hier sollten Purpur-Knabenkräuter sein?

    Sind das alles verschiedene Farbvarianten des Helmknabenkrauts? Gabs in rauen Mengen hier.

    Diese noch nicht ganz blühende Orchidee wäre wohl für Björn sehr interessant gewesen.

    Das große Zweiblatt ist natürlich klar.

    Und damit es nicht ganz pilzleer bleibt gabs noch die ersten Frauentäublinge.

    Viele Grüße

    Hi,

    Ich könnte im Schwäbischen Wald herrliche Kalknadelwälder mit tollen Phlegmacien und Schnecklingen, sowie einem großen Spektrum an Weißtannenbegleitern zeigen. Allerdings ist das praktisch ein Schwarzwald light, man würde wahrscheinlich in 90% der Fälle eher in den Schwarzwald fahren.

    Viele Grüße

    Hi,

    Das war meine Orchideenausbeute auf der Ostalb:

    Viele, viele große Zweiblätter kurz vor der Blüte

    Einige Vogel-Nestwurzen

    Weiße Waldvögelein auch noch ziemlich jung

    Eine Platanthera, die auch bald blühen möchte

    Und zwar keine Orchidee aber trotzdem mit herrlicher Blüte, der Frühlingsenzian.

    Keine seltenen oder sehr auffälligen Arten dabei, trotzdem hübsch.

    Viele Grüße

    Ich dachte ich brauche hier bei bedrückender Trockenheit gar nicht erst schauen, aber aus staubendem Moos drückt sich auch hier die erste Hexe hervor.

    Viele Grüße

    Hi,

    zumindest in Englischsprachigen Foren steigt auch immer mehr der Trend, beinahe alle großen Lorcheln zu verzehren, da diese wohl tatsächlich kein Gyromitrin enthalten, welches wohl nur in der engsten Verwandtschaft von Gyromitra esculenta und G. leucoxantha zu finden ist. Besonders bei den seltenen Arten wünscht man sich da ein Bisschen die Angst vorm Verzehr von Lorcheln zurück.

    Viele Grüße

    Hi,

    ja das hatte ich tatsächlich übersehen. Die Art ist um diese Jahreszeit bei mir sehr häufig (ich meine mich zu erinnern, dass Askger s Suchgebiete vom Habitat her meinen recht ähnlich sind), die Merkmale passen (Habitus eines kleinen Trichterlings, bereifte Hutoberfläche und auch die Myzelstränge sind zu sehen). Auch Lothar Krieglsteiner meinte, arg viele Alternativen gibts da zu der Jahreszeit nicht.

    Viele Grüße

    Also ich habe schon einige Schnecklinge roh probiert (und ausgespuckt), unter anderem H. capreolarius, der ja recht nah verwandt ist, und ich fand die schmecken alle recht bescheiden. Dagegen sind die Fichtenzapfenrüblinge überraschend gut.

    Viele Grüße

    Danke euch.

    Ja Rhizocybe pruinosa ist makroskopisch bestimmt; der ist hier wirklich häufigst, ich hatte ihn mal mit Lothar Krieglsteiner sicher bestimmt und arg viel kommt da glaube ich sonst nicht in Frage.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    ich war heute mal im Nadelwald nach dem Rechten sehen. An den Märzschnecklingsstellen herrscht aber noch gäääähnende Leere, die sind bei uns aber irgendwie auch total unzuverlässig.

    1. Die Fichtenzapfenrüblinge kommen immerhin in Mengen. Oft sogar in sammelbarer Größe und ich find die schmecken tatsächlich auch, aber wenn man noch einen ganzen Haufen Kraterellen und Steinpilze getrocknet hat, hat man da trotzdem wenig Lust die einzusammeln.

    Mit schneeweißer Kappe ganz hübsch:

    2. Ebenfalls sehr häufig bei uns im Wald ist Rhizocybe pruinosa, hat vielleicht auch noch nicht jeder gesehen

    3. Ein nicht allzu häufiges Pilzchen ist Baeospora myriadophylla an Tanne. Leider schon etwas eingetrocknet; frisch sind die violetten Lamellen recht hübsch.

    4. Ein einziger Trompetenpfifferling der noch nicht vergammelt war stand auch noch rum

    5. Und dann noch ein hübscher Porling an einem Nadelholzstubben. Von denen hab ich gar keine Ahnung, vielleicht eine Ganoderma?

    Nächste Woche solls nochmal sehr kalt werden, ich weiß nicht wie optimal das fürs Pilzwachstum ist.

    Viele Grüße

    Viele Grüße

    Hi,

    sehr hübsch, danke fürs Zeigen. Deinen Röhrling würde ich mit Leccinellum lepidum vergleichen und bei den Pfifferlingen kommen mediterran auch noch ein paar in Deutschland seltene oder gar nicht vorkommende Arten in Frage.

    Viele Grüße

    Hi,

    ich mag Judasohren weil sie durch Kombination aus wenig Geschmack aber guter Konsistenz einfach zu allem passen und ich sie deshalb gern in alle möglichen Soßen/Suppen werfe. Flockis zum Beispiel sind zwar absolute Aromabomben, aber durch ihren kräftigen Wildpilzgeschmack meiner Meinung nach nicht wirklich vielseitig einsetzbar...

    Viele Grüße