Beiträge von kruenta

    Hallo Uwe, Du musst in die unteren Hierarchien der Themen im Forum gehen, in denen es Beiträge gibt, also etwa "Pilzbestimmung und Bestimmungshilfe". Relativ weit rechts oberhalb der Liste mit den Beiträgen, findest Du das Feld "+ neues Thema", damit erstellst Du den neuen Beitrag.

    LG, Bernd

    Hallo Pablo, danke. Hohenbuehelia halte ich für eine gute Option, aber so richtig scheint da nichts zu passen. H. atrocaerulea sollte doch eigentlich nicht so pelzig sein. Der bleibt dann halt unbestimmt, mit 2 neuen Arten am Tag kann ich leben :D

    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    1) Kann das ein Haselporling (Dichomitus campestris) sein, falls ja, könnten auch einige der früheren Bilder an Hasel zu der Art gehören. Sinnigerweise an Hasel.

    2) Ein Seitling mit am Hutrand sehr markant aufgewölbten Lamellen. An toter Eberesche. Finde ich nichts zu.

    3) Ein Porling an totem Kreuzdorn (Rhamnus cathartica).

    Danke für's Anschauen, LG, Bernd

    Hallo Stefan, na das wäre ja witzig, wenn das Judasohr doch noch auftritt. Das Substrat ist sicher, ist eigener Wald gleich am Hof. Ist aber kein Auwald, eher trocken, Fichte + Kiefer mit Beimischungen aus Laubbäumen. Auf Sand. Ich schau es mir an, wie es sich entwickelt.


    LG, Bernd

    Hallo Felli, der Becher (auf Salix caprea, die ein älteres Exemplar ist, und wo der Ast wohl auch schon 20 Jahre tot, also schon gut morsch ist) ist ein Einzelstück, deswegen habe ich ihn nicht abgemacht um zu schauen ob Stiel oder so ... aber wenn der Schnee weg ist, tauchen vielleich noch mehr davon auf. Kutorga (2020) meint, dass R. firma neben Eiche auch auf Grauerle, Birke und Hainbuche gefunden wurde, wobei ich davon ausgehe, dass da jeder Fund auch mikroskopisch abgesichert ist. Ob man aber Irrtum bei der Substratbestimmung ausschließen kann, weiß ich nicht. R. firma sieht mir auch nicht so passend aus.

    Schon klar, dass das vieles sein kann. Insbesondere bei einem Einzelstück. Trotzdem finde ich es immer gut, Vorschläge zu bekommen was es sein könnte. Letzendlich ist das Abgleichen mit einem oder mehreren Arbeitstiteln immer einfacher, als das Schlüsseln ab Reich.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits, einen der Kleineren hatte ich mitgenommen, der ist mittlerweile aufgetaut. Und es sieht schon ziemlich drüsig aus, sollte wohl doch nur E. truncata sein.


    oben

    unten

    Den Arbeitstitel Lachnellula habe ich auch, aber man will ja den Andreas nicht immer erzürnen ;). Von denen, die hier registriert sind, käme bei dem Wuchsort eigentlich nur L. subtilissima in Frage, oder eben eine, die neu wäre für LT.


    Ähnlich sieht es bei Rutstroemia aus, da käme in der Gattung mit Wuchsort auf Holz nur R. firma in Frage. Wobei die Listen ja weit davon entfernt sind, vollständig zu sein.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    in Ermangelung von Schwarzem Holunder (hier gibt es nur den Roten) hatte ich eigentlich nicht mit Judasohren gerechnet, und so ganz typisch sind sie nicht, deswegen wäre ich über eine Bestätigung der mich, sofern zutreffend, neuen Art erfreut. Ganz ausschließen möchte ich die diversen Exidia-Arten nicht. An einer jungen, toten Eiche. Der größte mag so um die 5-6 cm groß sein.

    1) Judasohr?


    2) Gleich daneben an einem toten Ast von Salweide dieser Becher in Augenhöhe, etwa 3 mm im Durchmesser,


    3) Ebenda in der Astkerbe dieser Phellinus, offensichtlich auch entomologisch genutzt


    4) Und noch viele gelbe Becher an Fichtenast


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    an einer Reihe von noch stehenden toten Grauerlenstämmen (die Kronen sind alle abgebrochen und unter Schnee) gibt es etliches an pilzartigen Objekten:


    1) Da wäre eine schwarzweiße Struktur, auf dem ersten Bild sieht man zudem links oberhalb die Schleimis (2)


    2) Schleimis, also wohl was für lamproderma


    3) Könnte ein Pilz sein, ein Pyreno aus dem Umkreis der Diatrype?


    4) Undweils so schick ist, zum Abschluss noch eine Phlebia radiata

    LG, Bernd

    Hallo Gernot, ich bin kein Flechtenexperte und habe nur einige Grundkenntnisse. Aber Melanohalea exasperatula ist jedenfalls eine häufigere Art und plausibel an der Rinde von Bäumen. Farblich verändert die sich zwischen sattgrün und braun/oliv je nach Luftfeuchtigkeit. Würde ich auch so sehen.


    LG, Bernd

    Hallo, gehe ich recht in der Annahme, dass es sich hierbei um den Zweifarbigen Porling handelt. Von heute, an einer abgebrochenen, ohne Bodenkontakt liegenden Salweide. Der resupinate Teil ist sehr dünn, wie Folie, löste sich überraschend gut ab. Die Hüte sind zäh wie Leder. Neutraler pilziger, recht kräftiger Geruch.

    Die Bilder sind alle bei Kunstlicht grünstichig:


    Danke für's Anschauen,

    LG, bernd

    Hallo allerseits, weit entfernt davon Frühling zu werden, bei aktuell wieder 30 cm Schnee, ein paar Bilder der letzten Tage.

    An dieser Linde auf einem verlassenen Nachbarhof

    Das ist wohl M. meliigena

    Eventuell M. pseudocorticola, obwohl die Farben mit den Mikromerkmalen nicht so ganz korrespondieren (nach Lektüre älterer Forumsbeiträge zu den beiden Arten)

    Daneben dann dieser, der vielleicht in Richtung M. supina agg. geht

    Weiter oben, auf dem ersten Bild nicht mehr zu sehen, solche Reste, u.a. von Mycenas

    Neben der Linde an einer Birne eine weiße Mycena

    Da ist dann wohl der Fokus etwas verrutscht

    An Kirsche auf dem eigenen Hof

    In Gesellschaft zahlreicher, nicht näher identifizierter Springschwänze

    LG, Bernd

    Ausschließlich? Nicht auch durch Sequenzierung? Oder diese gemeinen physikalischen Methoden, wie Massenspektroskopie? Rein biologisch durch Kreuzung in kontrollierter Umgebung?


    Wobei schon klar ist, dass die Taxonomie nicht unerheblich umgestoßen wird, wenn andere Methoden beginnen zu dominieren. Selbst das Verständnis der Taxa an sich.


    LG, Bernd

    Hallo Anton, der obere Teil des Pilzes ist gewachsen, als der Baum noch stand. Dann ist er umgefallen, vor vielleicht 2 Jahren, und der Pilz hat sich neu orientiert und ist in die neue Richtung "nach unten" gewachsen. Zunächst in ganz vielen kleinen Ansätzen, dewegen das warzige Aussehen. Jetzt wächst nur noch der große Fruchtkörper unten.

    LG, Bernd

    "de Bary" ist ein Familienname niederländischer Herkunft, wobei und weswegen das "de" klein geschrieben wird. Wohl nach Heinrich Anton de Bary benannt.


    LG, Bernd

    Hallo Sandra, ich habe ja von Pilzen keine Ahnung, aber ich werfe trotzdem Mal als Arbeitstitel Lachnellula resinaria ein. Ich habe immer noch ein gewisses Restvertrauen, dass die einst gegebenen Namen irgendeinen Sinn hatten. LG, Bernd


    Dafür gäbe es hier einen Schlüssel: Lachnellula-Baral-2008-0001.pdf