Beiträge von kruenta

    Hallo, noch ein paar Bilder von dem Pilzchen. Der geht doch noch weiter an dem Stämmchen, und sieht dort etwas anders aus.


    Ich muss mich aber korrigieren bezüglich der Angaben zu Litauen.

    Es werden die 3 Arten C. gilvescens (Bres.) Dom., 1963; C. resinascens (Rom) Dom., 1963 und C. aneirina (Sommerf.:Fr.) Dom. 1963 unterscheiden, alle nur mit einstelligen Funden.

    Geschlüsselt wird (gekürzt)

    1 ohne rosa Töne → 2; 1* mit rosa Tönen → C.g.

    2 3-4 Poren/mm → C.r.; 2* 1-3 Poren/mm → C.a.


    Lineal hatte ich aber wieder nicht mit, muss ich mir wohl mal eins machen, dass man ins Substrat schrauben kann, damit die Hände frei bleiben.



    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    an einem toten Kreuzdorn, dessen Wipfel nach unten gebogen ist, habe ich dieses merkwürdige Gerät gefunden. Das Ästchen mag so um die 8-10 mm stark sein, folglich sind die Pilzchen max. 3 mm groß. Vielleicht irgendwas aus der Gattung Mucronella?


    Danke für's Anschauen und LG, Bernd

    Moin,


    wenn ich mir die Diagramme von Frank anschaue, da stellt sich mir noch die Frage, kann man eigentlich ausschließen, dass das Substrat in irgendeiner Weise Einfluss auf die Parameter haben kann, die als artspezifisch (das wäre hier wohl die Sporenform und -größe) angesehen werden. Ein anderes Substrat kann ja durchaus ein anderes Bereitstellen von chemischen Substanzen bedingen, was wiederum anderes Wachstum ermöglicht. Denn wenn eine Art auf ein bestimmtes Substrat spezialisiert ist, bedeutet das doch wohl, das sie hier die optimalen Bedingungen und Rohstoffe vorfindet, wohingegen auf einem anderen Substrat die Bedingungen suboptimal sind. Und sollte sich suboptimale Bedingungen nicht auch irgendwo niederschlagen? Oder betrifft das nur makroskopische Merkmale wie Größe und Farbe?

    Oder aber, gibt es solche Fälle, wo das Substrat nachweislich erhebliche Auswirkungen auf bestimmungsrelevante (mikroskopische) Merkmale hat - die dann aber wohl nicht mehr bestimmungsrelevant sein werden, sobald man weiß, dass sie ökologischer Natur sind oder sein können.


    LG, Bernd

    Hallo Frank, hallo Pablo,

    danke für Eure Einschätzungen. Ist ein Fund von heute, also sicher nicht in dem Päckchen :D. Sollte ich vielleicht mal markieren, damit ich den wiederfinde, auch wenn der getaute Schnee meinen Wanderweg nicht mehr anzeigen werden wird ... Was käme denn an Gattungen noch in Frage?

    Für Litauen finde ich von der von mir vorgeschlagenen Art gar nichts. In Lettland kennt man S. resinascens und auch die S. r. ssp. gilvescens (Taxa so wie auch in der Karte der dgfm), mit der Aussage, dass die Porenmündungen bei dieser ssp. weißlich sein - wobei ich da skeptisch wäre und auch noch fragen würde, bei welchem Wetter, Alter ...


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    dieser Pilz ist trotz beständig winterlicher Temperaturen mittlerweile deutlich gealtert, die Bilder sind von dem Fund Nr. 1, und zeigen entsprechend die Pilze von Foto 1 und 2 des Eröffnungsthreads, allerdings aus etwas anderer Perspektive.


    LG, Bernd

    Moin, ich habe von den Pilzen Nr. 2, die den Arbeitstitel Hohenbuehelia cf. atrocaerulea tragen, noch ein paar Fotos gemacht (aber keinen Schnitt, keine Sporen). Ob man den Ansatz da nun Stiel nennt? Oberseits ist jedenfalls kein Übergang in einen Stiel zu sehen, unterseits immerhin ein flauschiger Bereich.

    in voller Ansicht (links unten) auch gut die haarigen/pickligen/oderwasauchimmer Lamellen zu sehen:


    LG, Bernd

    Moin, ich hatte mir das auch angeschaut. Mich aber für das 60 mm Macro 2:1 vom gleichen Hersteller entschieden - ich nehme an, das meinst Du, Ralph? Da ich fast nur aus der Hand fotografiere, und das Objektiv auch ganz normal für alles andere verwendet werden kann. Stacking mache ich auch nicht. Dass es keine Automatik hat und der Kamera nicht meldet, was Brennweite und Blende sind - das fehlt dann halt im Exif - stört mich ansonsten eigentlich nicht. Automatisches Fokus-Bracketing kann also nicht gehen, da der Fokus nur manuell eingestellt wird - kein Motor. Während der Fokus recht schwergängig ist, ist die Blende eher leichtgängig, was mit Handschuhen schon mal zu unbeabsichtigtem Verstellen führt.

    Da ich es erst 2...3 Monate habe, ist es sicher noch nicht ausgereizt.

    LG, Bernd

    Moin moin,


    also in der Humanmedizin habe ich den Eindruck, dass "das ist was Genetisches" eine Umschreibung ist für "ich habe absolut keine Ahnung, was das ist und was da helfen könnte (aber ich will ja den Patienten nicht verunsichern)". Ist eben derzeit super duper, wie in anderen Branchen die KI oder Quantencomputing oder immer mal wieder das Fusionskraftwerk ... Bevor man irgendwas da "genetisch" untersuchen kann, braucht man zunächst solide Daten, wann, wo, unter welchen Umständen.

    Nur ist es so (IMHO), dass ein Paper mit ein paar schnuckligen Sequenzen und wilden Hypothesen eher verfasst, eingereicht und angenommen ist, als ein Paper zur banalen Datenerfassung dieses interessanten Phänomens - wo durchaus auch etwas Hightech zur Anwendung kommen könnte, etwa Massenspektroskopie zum Vergleich zwischen weiß und normal.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits, ich habe schon sehr lange kein Buch mehr gesehn (die eigenen eingeschlossen), in dem es keine Fehler gab. Viele Verlage haben gar kein solides Lektorat mehr und selbst dann findet man immer was. Außer vielleicht im unveränderten Nachdruck der Bibel. Und dass der Autor sein eigenes Buch nicht Korrektur lesen kann, ist klar, der liest nämlich meist nicht mehr vom Papier, sondern der weiß, was da steht und liest sozusagen aus dem Arbeitsspeicher :D

    Von daher ist jeder Autor und Verleger froh (normalerweise), wenn man allfällige Fehler (und seien es nur doppelte Leerzeichen) und Unklarheiten von Lesern vor einer Neuauflage mitteilt. Sag ich jetzt Mal so als Autor und Verleger.


    LG, Bernd

    Moin Björn, so von Physiker zu Physiker, das mit Kristallisationswärme funktioniert aber nur im Moment der Kristallisation, ist also nach spätestens einer Stunde gegessen. Überbleiben tut dann nur die Wirkung der Isolierung. Wobei man ja noch berücksichtigen muss, dass der Pflanzensaft jede Menge gelöstes Zeug enthält, sodass die Brühe eher bei -1...-2°C gefriert [Ahornsaft etwa kann man auch bei leicht unter Null zapfen.] Was dazu führt, dass der Heizkreislauf in der Pflanze auch noch leicht unter Null funktioniert.


    LG, Bernd

    Moin allerseits,

    denn kälter als 0°C wirds im Inneren der Eisschicht nicht

    naja, einen Rechtsanspruch darauf gibt es aber nicht. Die Eisschicht isoliert, insbesondere auch gegen Wind, weswegen man im eisigen Osten bei ausreichend Kälte die Holzhäuser mit Wasser begiesst, was dann zu einer winddichten Isolierung aus Eis führt. Trotzdem ist Eis auch wärmeleitend und der Schutz der Blüte funktioniert so nur, wenn es nicht zu kalt und nicht zu lange kalt ist. Die Heizleistung des Baums kraft Zuführung von Nährstoffen aus den Wurzeln ist nicht so üppig und kann nur geringen Wärmeverlust ausgleichen.


    LG, Bernd

    Moin liebe Pilzfreunde,


    heute habe ich den Haselbecherling gefunden, über den ich neulich im Forum gestolpert war - sonst hätte ich nicht gewusst, dass es den gibt. Inmitten von sehr viel Hasel, an einem eher jüngeren, unauffälligen Strauch, nur an einem Stämmchen.


    1) Encoelia furfuracea

    2) am gleichen Stämmchen dieses hier, wohl eine Exidia?

    3) und ein merkwürdiges Etwas an einem sehr kräftigen (mind. 20 cm Durchmesser) Haselnussstamm, vielleicht ein Schleimpilz


    LG, Bernd

    Moin, wenn die Früchte deutlich kleiner als bei "normalen" Pflaumen sind, kann es eine Mirabelle oder Kirschpflaume sein, gerade letztere ist berühmt-berüchtigt für ihre Wasserreiser. Ansonsten sind es bei den Kulturpflaumen eher die Wildformen, die Pfropfunterlagen, die Wasserreiser austreiben.


    LG, Bernd

    Moin z'ammen,


    anbei ein paar aktuelle Bilder von dem eingangs gezeigten Pilz. Dunkler geworden aber ansonsten, dem scheinen die winterlichen Temperaturen nicht viel auszumachen.

    LG, Bernd

    Hallo Beli, das erklärt natürlich einiges, danke. Nur, mir scheint, dass dem Baum damit nicht geholfen ist. Anbrennen ist in Bezug auf Holz (und auch Wunden beim Menschen, wenn keine Alternativen da sind) eine der klassischen Methoden zur Konservierung, die zum Teil auch in manchen arboristischen Schulen angewendet wird. Also das Aussägen der Brandwunde wird dem Baum weitaus mehr schaden als das Feuer. Wobei das Vorhandensein des Lochs, wo man ein Feuer anbringen konnte, auch auf bereits vorhandene Probleme hinweist - innen hohl, morsch.

    LG, Bernd

    Hi, der Brechungsindex von Glas und (normalem) Immersionsöl ist etwa gleich. Das heißt, der Physik ist es sch...egal, ob da ein Gläschen+Öl ist oder nur Öl. Ich habe hier auch mit großem Erstaunen mitgelesen.

    Vermutlich hat das Gläschen aber dazu geführt, den Abstand zu vergrößern, was wiederum für den Strahlengang relevant ist.

    Und die Ursprungsmessung mit der um den Faktor 1,17 zu geringen Vergrößerung erfolgte offensichtlich ohne Öl, wie im Verlauf der Diskussion deutlich zu werden schien.

    LG, Bernd

    Moin, also so wie der Baum aussieht, wurde der extra angesägt, damit Pilze wachsen. Von Feuer sehe ich da nichts, und einen anderen Grund oder Ursache für diese merkwürdige Nut im Baum sehe ich auch nicht.

    LG, Bernd

    Hallo Harald, sollte man meinen. Aber es gibt eine ganze Reihe von Ländern, in denen das nicht üblich ist in (offiziellen) Schreiben dergleichen auch nur ansatzweise zu verwenden.


    z.B. hatte ich gestern ein Schreiben ans Justizministerium der Rep. Österreich


    "Betrifft Aushändigung eines Beschlusses

    wir senden Ihnen den Beschluss XY, bitte händigen Sie den dem Knasti YX aus.

    Sachbearbeiter ZY"


    Keine Anrede, kein Gruß, nix. Gewöhnungsbedürftig, nicht? Andere Länder andere Sitten.


    Oder wer zum Beispiel in Facebook postet, da sind Anreden und Gruß auch komplett unüblich.


    LG, Bernd