Beiträge von kruenta

    Hallo KaMaMa, und willkommen. Das Forum nutzt eine Forensoftware, die auch anderswo zum Einsatz kommt. Vermutlich könnte man diese Funktion mit den Punkten auch abschalten. Diese Punkte stehen für die Aktivität eines Forenten im Forum - x für einen Beitrag, y für ein Thema usw. - die kannst Du entweder einfach ignorieren oder nutzen, um zu sehen wer schon lange dabei ist. Man kann den Punkten nicht entnehmen, ob diese aus Fragen oder aus Antworten erworben wurden. Allerdings scheint es mir plausibel, dass Leute, die Geduld haben, viele Fragen zu stellen, auch irgendwann Antworten geben können ...


    LG, Bernd

    Moin,

    knapp 'ne Stunde bis zum Moorrand und zurück, solange da noch Stoppelacker ist. Mit Lerchen überall und Hintergrundbegeleitung von Kranichen und Schwarzspechten schon sehr frühlingshaft.

    1) Hasenboviste

    2) ein ziemlich großer Becher an Linde

    3) am gleichen Stöckchen noch ein erheblich kleinerer Becher

    4) Oxyporus populinus an Apfel

    5) Bjerkandera fumosa an anderem Apfel

    6) bemooste Trameten an toter Kirsche

    7) Wildschweinarbeitsplatz, die waren aber auch zum Mittag

    8) Ein Bovist - hat jemand 'ne Idee?

    9) Ganoderma applanatum an Espe

    10) Als Konsole wachsender Feuerschwann an der gleichen Espe

    11) Ciboria amentacea

    12) Mollisia amenticola an abgefallenem aber in der Luft hängenden Schwarzerlenzapfen

    13) Ischnoderma benzoinum an Kiefer

    14) Lophodermium arundinacea

    15+16) für die Freunde coproformer Angelegenheiten

    LG, Bernd

    Danke Björn, das gibt zumindest eine grobe Vorstellung.

    Klar, Phytos kann ich dann auch mit beilegen. Vermutlich interessieren Dich eher die Pflanzen, die es im Ruhrgebiet nicht so gibt, Zeugs aus Mooren und Feuchtwiesen? Gestern habe ich gerade gelesen, dass es eine Lophodermium eriophori gibt, die sollte zu finden sein, L. juniperinum habe ich gestern auf Anhieb, naja, beim 5. Wacholder, gefunden. Aber die hast du ja selber schon oft gezeigt.


    LG, Bernd

    Hallo Felli, danke, vermutlich sind das wieder die gleichen Mollisias, bzw. nur eine davon (lividofusca), aber beeindruckend ist schon, wie vielgestaltig und farbvariabel die daherkommen. Und flächendeckend.


    LG, Bernd

    Hallo,

    am Waldrand liegt einiges an Eichenholz

    1) zum Beispiel dieser Knüppel mit vielen Bechern (vermutlich die gleiche[n] Art[en] wie gestern)


    2) ein anderer Knüppel mit Rindenzeugs und so, 2 Arten oder 3?


    3) noch mehr Becher


    4) und an einem Stamm, der als Sitzbank dient

    5) direkt am Waldrand sieht es mitunter immer noch nach Winter aus

    LG, Bernd

    Moin,

    Vor etwa 10 Jahren wurde von hier ein Beleg ans Herbarium in Vilnius (BILAS) gegeben, heraus kam Peltigera ponojensis mit Befall von Karstiomyces peltigerae. P. ponojensis gilt hier nicht als selten, aber wohl auf sandige Standorte beschränkt. Von K. peltigerae habe ich keine Ahnung wie der aussehen soll ...

    Das Biotop ist seither weitgehend unverändert, deswegen gehe ich davon aus, dass das immer noch die gleiche Art ist. Die übrigens sehr vielfältig daherkommt, sowohl im Jahresverlauf als auch nach Alter und abhängig von der Witterung.


    Heute nun mit zahlreichenden Nectriopsis lecanodes. Die Bestimmung (ohne Garantie) des Pilzes anhand des Fotos stammt von Jurga Motiejunaite, die damals auch die Bestimmung vorgenommen hatte. Björn hatte die im Forum auch schon gezeigt. Finde ich sehr plausibel.


    Und das könnte noch was anderes sein


    LG, Bernd

    Hallo Thorben, ich habe bloß leider keine Ahnung, wie der auszusehen hat. Zu Karsteniomyces finde ich überhaupt kein Bildmaterial. Bei dem Beleg damals ging es nur um die Flechte. Aber ich hab heute geschaut und immerhin Nectriopsis lecanodes gefunden. Dazu mache ich heute abend einen Post. Den kann ich Dir gern mitschicken.


    LG, Bernd

    Jetzt habe ich aus gegebenem Anlass noch mal gesucht und bin auf Anhieb fündig geworden, der Pilz auf dieser Peltigera war Karsteniomyces peltigerae. Fotos davon habe ich aber nicht, weder mikro nach makro.


    LG, Bernd

    Hallo Ingo,

    vor einiger Zeit wurde aus dem Biotop mal eine Probe entnommen für's Herbarium in Vilnius (BILAS), da bekam ich als Rückmeldung, dass es P. ponojensis sei (auch noch mit einem seltenen Pilz drauf, den ich mir aber nicht gemerkt habe und trotz einiger Suche in der Korrespondenz noch nicht gefunden habe). Theoretisch kann es auch mehrere Arten in dem Biotop geben, zieht sich ja doch lang hin am Waldrand, aber ich gehe aufgrund des jungen Alters des Biotops (das war bis 1992 Acker) von ziemlich einheitlicher Artenausstattung aus.

    Der Schwarzborstling ist hierhin erst im vorletzten Jahr umgezogen. Vorher hatte ich den ausschließlich am ehemaligen Waldrand (60 m entfernt), der so langsam zuwächst und dunkel wird, vermutlich werde ich den dort aber noch einige Jahr in geringer Stückzahl finden. Als häufig würde ich den hier auch nicht bezeichnen, nur eben als standorttreu.


    LG, Bernd

    Hallo Stefan, auch das kann sein. Ich bin bei den meisten Gattungen Anfänger. Insbesondere die kleinen-braunen-Hutpilze entziehen sich meinem Verständnis. Keine Ahnung, welche und ob Tubaria das sein könnte, so auf Sand. Das war eigentlich nur Beifang beim Schauen nach den schwarzen Tellern.


    LG, Bernd

    Servus Felli, danke für Deine Einschätzung. Plusgrade gibt es seit Ende Februar immer mal wieder, gelegentlich sogar ohne Nachtfrost. Ich bin mir bei den Bechern aber nicht sicher, ob die nicht auch schon von davor stammen. Wie z.B. dieses Bild vom 30.12. kurz vor dem Frost, auch an Eiche (habe ich noch nicht überprüft, wie das jetzt aussieht, da am Waldrand noch unter Schnee)

    LG, Bernd

    Moin,


    an Eichenholz das auf dem Hof rumliegt, das waren einst Speichen eines Holzrads, sowas hier


    wachsen einige Pilze, zunächst Hohenbuehelia/Resupinatus, immer wieder schick, selbst wenn man die Art nicht benennen kann


    und zwei Becherchen, von denen ich den hier als Molisia cinerea ansprechen würde,

    möglicherweise ist das hellgelbe Zeug noch ein anderer Pilz/Flechte?


    und den als Molisia ligni

    Danke für's Anschauen

    LG, Bernd

    Moin,

    kaum ist der Schnee weg, zeigt sich an der üblichen Stelle der erste Schwarzborstling.


    Vielleicht eine Galerina

    P. nigrella

    Das sollte Helvela leucomelaena sein

    Die Schildflechte müsste P. ponojensis sein


    LG, Bernd

    Hallo, nein, ein Mikroskop habe ich nicht. Aber hätte ja sein können, dass bei der höchst charakteristischen Form und der Phänologie kurz nach Schnee, so viel nicht mehr zur Auswahl stehen würde. Naja, egal.

    Danke trotzdem für Eure Einschätzungen. Hättet Ihr denn noch ein, zwei Bsp. parat, welche Pilze noch so daherkommen (können)?

    LG, Bernd

    Moin, auf Schafdung, etwa von August-September, sind über etliche m2 überall schwarze Kegel zu sehen. Das erste was mir bei der Suche über den Weg lief und so aussieht war Cercophora (hier: Cercophora septentrionalis). Vielleicht gibt es ja nicht so arg viele Verwechslungsarten.

    LG, Bernd

    Moin, auf Fichte habe ich keine gefunden, wobei sich das Nach-Zapfen-Graben im Hochwald noch sehr schwierig gestaltet - Bodenfrost. Es steht also etwa 100:0 für Kiefer. Die Größe war übertrieben (korrigiert), aber mit 20 mm sind das auch schon ganz schöne Schlappen.


    Hier einer, wo es aussieht (mechanisch auch recht fest verbunden), als würde der aktuelle Pilz aus dem vorjährigen Pilz heraus wachsen. Solche Bilder sind auch im Artenporträt (Auriscalpium vulgare = Ohrlöffelstacheling), weiter unten im Thread und nur in jung, zu sehen

    LG, Bernd

    Hallo und willkommen im Forum,


    das ist ziemlich viel an Bildmaterial für eine Anfrage, zudem sind manche der Pilze schon hinüber oder nur aus einer Perspektive dargestellt, was die Bestimmung erschwert.


    Wenn man mehrere Pilze anfragt, ist es immer sinnvoll, die zu nummerieren und idealerweise noch möglichst viele Angaben zu machen (Größe, Baumart auf der er wächst, Datum der Beobachtung - sofern nicht aus dem Dateinamen ersichtlich usw.). Die Bilder platziert man im Text, indem man den Cursor an die gewünchte Stelle setzt und dann beim Bild auf "Vorschau einfügen" klickt. Auch hierfür ist es sicher gut, erstmal eine Anfrage mit weniger Arten zu versuchen, um die Methodik zu üben.


    Beim 2. Bild sollte es sich um Smatfüßchen handeln

    Bild 5, an Süßkirsche?, könnte Bjerkandera adusta sein

    Zum Ende hin, die vielen überreifen Dinger könnten mal Austernseitlinge gewesen sein.


    LG, Bernd

    Hallo Tuppie, das Biotop, wo man die wohl am leichtesten findet wäre eine Brache, Abraumhalde oder ex Truppenübungsplatz wo 20-40-jährige Kiefern locker auf Sand o.ä. wachsen. Jetzt ist gerade eine sehr gute Zeit um nach denen zu suchen. Ich stelle morgen noch Bilder vom Biotop und aus Augenhöhe ein. Die heute habe ich nämlich von Weitem gesehen, ohne in die Knie zu gehen ... Eigentlich war ich nur kurz raus um das Rudel Punks aka Seidenschwänze in der Eberesche zu fotografieren, die sind immer nur kurz hier auf Durchreise

    LG, Bernd

    Hallo Ulla, im Pilzfoto-Archiv habe ich kein Bild wo man auch Fichtenzapfen sieht. Ich behalte das im Kopf und reiche Bilder dazu nach, am leichtesten findet man die ja im Frühling bevor das Grünzeug wächst.


    LG, Bernd

    Moin,

    dieser Pilz ist bei mir recht häufig. Mehr an Kiefern aber auch nicht selten an Fichtenzapfen. Eigentlich immer an trockenen Standorten, auf Sand Kies, selbst auf wenig genutzten Wegen. Die Bilder hier sind direkt vom Hof. Sehr große Exemplare dabei, mit bis zu 30 mm über 20 mm Hüten.


    und hier sind wohl auch noch mind. 2 Pilze an Kiefernnadel zu sehen

    LG, Bernd

    Hallo umossoh,


    wenn Dir keiner antwortet, will ich mal anfangen. So wie ich Dich verstanden habe, geht es Dir um Speisemykologie. Was das betrifft, sammle ich Pilze eigentlich nur in fußläufiger Umgebung, aber ich wohne auch im Wald. Wobei mein Wald hier nicht sonderlich ergiebig ist, allerdings sind Pilze auch kein Favorit auf meinem Speiseplan, was dann wieder ganz gut zusammenpasst. Wenn ich bei Trockenheit Pilze benötigen sollte, hätte ich in der Nähe ein Moor, wo relativ zuverlässig Moor-Birkenpilz und Sand-Röhrling anzutreffen sind.


    LG, Bernd

    Hallo Claudia, hallo Andreas,


    erstmal danke an Andreas für die Benennung des Labkrauts, das gibts hier nämlich nicht.

    Also ich fand die Fragestellung schon klar, jeder der auf den Bildern eine Art erkennt, möge sie benennen.

    Das fragliche Blatt in Bild 7 würde ich den Hahnenfußartigen zuordnen - aber Pflanze nur nach Blatt ist wie Pilz nur von oben :D

    Dann liegt in Bild 7 noch ein trockener Grashalm mit Fruchtstand, das dürfte ein Schwingel sein, Festuca sp. - bei einigen Arten der Festuca braucht man ein Mikroskop um den Blattquerschnitt zu beurteilen, bei anderen genögt es, die Borstigkeit der Blätter mit der Zunge zu testen, nicht sonderlich trivial.


    Wonach Du jetzt schauen könntest, das ist Borstgras, mit den typischen Büscheln, die man jetzt besser sieht, als wenn alles zugewachsen ist. Und Dreizahn (Danthonia decumbens) ist ein typisches, kleines und relativ leicht zu identifizierendes Gras solcher Standorte, das müsste man jetzt auch anhand vorjähriger Fruchtstände auch finden können.


    Wenn die Kühe nicht zugefüttert werden, ist alles OK, höchstens an der Tränke oder auf der Trift kann es duch die Trittbelastung zu Kahlstellen kommen.


    LG, Bernd