Beiträge von kruenta

    Hallo Felli, in der Tat, auf etlichen Bildern sehen die schon sehr ähnlich aus, wobei aber meist recht junge Kiefernrinde das Substrat zu sein scheint. Vielleicht gibt es das ja auch in piceae :D Immerhin schon Mal ein guter Arbeitstitel.


    EDIT: ich sehe gerade, dass Zotto auf Ascofrance schreibt

    "

    Triblidiopsis pinastri (also Tryblidiopsis)

    (despite the name only on Picea).

    Zotto"



    LG, Bernd

    Hallo, danke Euch für Eure Einschätzungen. Wäre es bei den Tremellas, die auf anderen Pilzen parasitieren nicht etwas zu schnell, sich innerhalb weniger als einer Saison so großflächig breitzumachen? Mein Arbeitstitel wäre E. cf. saccharina. Mit Mikroskop kann ich bekanntermaßen nicht dienen.


    LG, Bernd

    Moin,

    mit dem Brennholz aus dem Wald kommen auch immer Pilze mit. Alles von einer dicken Fichte, die seit etwa April/Mai letzten Jahres als tot zu erkennen war.

    1) Da wäre zunächst dieses Becherchen an Ästen in etwa 10 m Höhe

    und im Schnitt teilweise weiß

    2) Dann ein Drüsling oder Tremella so bei 15 m Höhe

    vermutlich der gleiche nur älter, am gleichen Klotz nur auf der anderen Seite

    3) zusammen mit dem Teerflecken-Drüsling (E. pithya), der mit seinem Aussehen einfach zu bestimmen ist.

    Versuch, einen Schnitt anzufertigen, das Zeug ist aber dünn wie Folie

    LG, Bernd

    Nein, die Formulierung "stillschweigenden, widerruflich erklärten Aneignungsgestattung" ist eben genau das, dass der Waldbesitzer Dir stillschweigend die Aneigung gestattet. Dem aber im voraus, nicht nachträglich, widersprechen kann. Inwieweit dies allgemein durch Schilder möglich ist, weiß ich nicht, das dürfte eins dieser Themen sein, wo gilt "2 Juristen 3 Meinungen". Aber wenn Du gerade mit dem Pilzkorb aus dem Auto steigst und der Waldbesitzer auch gerade vorbeikommt - idealerweise mit Pilzkorb - kann er sagen, dass das seine Pilze sind und damit die "stillschweigende Aneignungsgestattung" widerrufen.


    LG, Bernd

    Hi, das ist prinzipiell eine gute Idee, wobei die Suche natürlich auch später im Thread genannte Artnamen findet. Die änderung nimmt man vor, indem man rechts oben auf "Thema bearbeiten" Klickt, dann "erweitert", dort kannst Du den Titel ändern (möglichweise ist diese Funktion aber auf Teflons und Pads nicht zu sehen). Aber übereile nichts, vielleicht hat ja noch jemand Einwände gegen meinen Vorschlag.


    LG, Bernd

    Hallo Chris, willkommen im Forum. Die Erdsterne überdauern sehr oft den Winter. Deine Exemplare können also vom Herbst oder gar Sommer stammen. Vermutlich ist das Geastrum fimbriatum, der gewimperte Erdstern.


    LG, Bernd

    Hallo Wolfgang, da möchte ich aber widersprechen. Denn Ziffer (3) legt keine neue Einschränkung fest, sondern weicht eine vorgenannte (2) auf. Wenn aber (2) keine Einschränkung für eine Entnahme aus vernünftigen Gründen festlegt, kann kann diese mit einer Aufweichung in (3) nicht wieder verschärft werden, sondern bleibt davon schlicht und einfach unberührt. Den Wald zu fällen, um Holz zu "produzieren" gilt ja anscheinend auch als ein vernünftiger Grund, unbenommen der Schritte und Genehmigungen, die hierfür erforderlich sind. Der allerdings wiederum nur für den Besitzer zutrifft.

    Was mich zu der Frage bringt, ob dann nicht auch der Besitzer des Walds bei der Nutzung der Pilze seines Waldes eine gewisse Priorität hat. Oder gehören dem zwar die Bäume, aber die Austern an den Bäumen nicht?


    Wobei "ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen" schon sehr nach einer contradictio in adjecto aussieht, denn "nutzen" impliziert normalerweise etwas Nützliches, ergo, einen vernünftigen Grund, der Gebrauch ohne vernünftigen Grund nennt sich "Mißbrauch".


    LG, Bernd

    Hallo Jo,

    waren Pilze noch Pflanzen, als das Gesetz das letzte Mal aktualisiert wurde?


    Abs.1 Ziffer 2 "wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten"


    Zudem ist die Rede von vernüftigen Gründen, Pilze zu suchen, um die Ernährung zu sichern, ist m.E. ein durchaus vernünftiger Grund. Der Gesetzestext im Wortsinne gibt ein Verbot nicht her, die Auslegung ist möglich, aber heutzutage wird ja alles in jede nur erdenkliche Richtung ausgelegt.


    LG, Bernd

    Hi,

    also ich entnehme weder der BArtSchV noch dem BNatSchG eine Einschränkung der zu sammelnden Hallimaschmengen. Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn das noch irgendwo anders versteckt ist, in Landesgesetzen z.B. oder anderen nachgeordneten Rechtstexten. Gleichwohl müssten Amtspersonen, die eine Sanktion wegen zu großer Pilzmengen verhängen wollen, dafür schon einen Rechtsgrund angeben (zumindest solange der Rechtsstaat simuliert wird).


    LG, Bernd

    Hallo Björn, der Vorbehalt ist schon klar. Kann ja auch eine andere Art sein, die auf was anderes als an Gräser geht - nur wird die Sache dadurch noch exotischer. Und dann stellt sich die Frage, woher kommen die Sklerotien bei den einjährigen Pflanzen aus lokalem Saatgut. Irgendwie die Art ja hergekommen sein, wie soll das nur aus Sklerotien gehen? Hast Du selbst C. rhizodes schon unterm Glas gehabt? Mein Kumpel, der Gräserspezialist aus dem Landwirtschaftlichen Institut, hat davon noch nie gehört. Scheint 'ne neue Art für's Land zu sein.


    Bernd

    Hallo,

    Ceratorhiza rhizodes ist ein heißer Kandidat.

    Immerhin hier gibt es sowas auch auf Silberdistel

    crhizodes.php

    das passt auch im Schnitt genau zu meinen Gnubbels.


    Ansonsten scheinen die Dinger östlich von D unbekannt zu sein. Hat der eigentlich auch irgendwelche anderen Erscheinungsformen? Bzw. sind die bekannt?


    LG, Bernd

    Hallo, zu der Kruste kann ich nichts sagen. Aber der Baum ist eine Weide - es hängen ja sogar noch ein paar Blätter dran (oben, rechts vom Stamm mit gut erkennbarer Form) - vermutlich eine Salweide.

    LG, Bernd

    Das ging ja fix. Dann kann ich 3 und 4 wieder entsorgen?

    2) oberseits


    6) an einem kräftigen Stiel von Klette (A. lappa) vmtl. mehrere Arten

    7) das stammt aus dem aktuell verfütterten Heu, 2. Schnitt, Grummet, das müsste Heracleum sibiricum sein, wird oft auch nur als grünblühend Unterart behandelt. Wohl ein Schleimi und ein Schimmel

    8) wäre dann Zeugs von Hanf einerseits des Sklerotium und Kleinkram

    Das wär's für heute

    Bernd

    Moin allerseits,

    hier kommt eine Zusammenstellung einiger Pflanzen von heute, sicher in den nächsten Tagen noch ergänzt, die m.E. irgendwie pilzbefallen sind. Wenn das Zeug die Post überlebt und Björn was herausfindet, wird er das sicher ergänzen, aufklären um was es sich handelt. Trotz gerade erst Schnee weg, gibt es doch eine ganze Menge wo die Blätter überwintert haben oder schon sprießen.


    1) Adlerfarn, Pteridium aquilinum, am vorjährigen Stiel und auch (2) Luzula multiflora, zudem sieht man auf Bild 1 auch noch eine Ciboria (rechts unten)

    2) Luzula multiflora, Blätter

    3) Lamium galeobdolon, Blätter, ist hier in den Fichtenwäldern eine ziemlich häufige und typische Art, aber vielleicht sind die Blätter auch nur einfach so bunt von sich aus?

    4) Waldmeister, Galium odoratum, Blätter

    5) Plantago lanceolata, Blätter, nur unterseitig

    LG, Bernd

    Der boccaccio-Björn hatte gestern gemeint, er könnte ein bißchen Zeug an Pflanzen gebrauchen, aber das dauert noch etwas, bis ich da eine Sendung zusammengestellt habe.

    LG, Bernd

    Moin,

    an kräftigen Stängeln von vorjährigem Hanf, die über 3,5 m hoch waren, finden sich jetzt diese Gnubbels an der Rinde, sowohl von außen als auch innen, wo diese sich abgelöst hat. Der größte ist so etwa 3 mm im Durchmesser, gemessen. Im Schnitt, ziemlich feste Substanz, weiß mit schwarzer Haut, wie Xylaria longipes. Eine Probe habe ich für Björn schon eingepackt. Die braunen könnten die selbigen sein nur in jung, oder was ganz anderes.



    LG, Bernd

    Hallo Ingo, ich habe gestern noch alle Peltigeras in der Nähe, die auf Sand/Kies wachsen, abgeklappert. Das ist alles ausnahmslos P. ponojensis. Ansonsten habe ich hier nicht viele Arten Peltigera, dazu sind die Wälder zu trocken und zu nadelig.


    Im NSG nebenan wurden nachgewiesen

    Peltigera canina (L.) Willd. on soil.

    Peltigera didactyla (With.) J.R. Laundon on soil.

    Peltigera neckeri Hepp on wood of Acer platanoides and Quercus robur.

    Peltigera praetextata (Flörke ex Sommerf.) Zopf on a trunk of Fraxinus excelsior.


    LG, Bernd

    Moin,

    ein einzelner kleiner Fruchtkörper, deswegen weder abgemacht nocht zerschnippelt.


    das sollte Gloiodon strigosus sein, an noch lebender Salweide.

    Ausführlicher zur Art PB_Bd_10_22.pdf

    Für Litauen gibt es nur einen unklaren Bericht, an Eiche, ohne jegliche weitere Details.


    LG, Bernd

    Servus Felli,

    vielen Dank.

    Bei Nr. 2 dachte ich vor Ort eigentlich, dass das wieder einer dieser unidentifizierbaren Crepidotus etc. ist, auch wenn ich keine Lamellen erkennen konnte. Stutzig wurde ich erst zu Hause, als auch auf dem Foto keine Lamellen zu sehen waren. Ja, Cyphella sieht aus wie ein prima Arbeitstitel. Da muss ich wohl noch mal hin, und dieses Stöckchen einsammeln.

    Nr. 3 sieht auch sehr passend das, vor allem was die beschriebene Wuchsweise angeht, das zog sich in mehreren Flecken über das ganze Stöckchen - und mit bloßem Auge gerade so als Becher zu erkennen.

    Nr. 15 glaube ich auch nicht so recht an einen Pilz, insbesondere da das ganz frisch ist. Aber was es sonst sein könnte, weiß ich auch nicht. Überhaupt die Herkunft dieses höchst schleimigen Objekts.


    LG, Bernd