Lieber Norbert, herzlichen Glückwunsch! Ein angenehmes Lebensjahr mit vielen schönen Stunden und tollen Funden!
mit den besten Grüßen,
Bernd
Lieber Norbert, herzlichen Glückwunsch! Ein angenehmes Lebensjahr mit vielen schönen Stunden und tollen Funden!
mit den besten Grüßen,
Bernd
Moin allerseits,
zu 4) weitere Bilder nach Trocknen und im Schnitt, womit Tr. encephala bestätigt ist.
bei 1) handelt es sich wohl um Ischnoderma benzoinum
zu 5) der Daldinia weitere Bilder, weiter mittig geschnitten kommen dann doch die konzentrischen Ringe, also vielleicht D. concentrica
und noch Fotos zu 10) mit Abmessungen
LG, Bernd
Hallo Carina,
danke für den Vorschlag. Sehr passender Name. Das ist sicher ein guter Kandidat! Zumal da ja auch überall zuverlässig ein Stereum daneben war, der dann im Doppelpack auch gleich mitbestimmt wäre. Heute war es nur schon dunkel und Bilder mit Kunstlicht bringen nicht so viel, deswegen kommt das Schnittbild erst morgen.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
heute gibt es einige interessantere Sachen, wo ich mich über Vorschläge freuen würde
1) an einer umgefallenen toten Kiefer, vermutlich doch nur Phellinus pini
2) gleicher Baum, abgebrochener und noch in der Luft hängender Oberteil, keine Ahnung
3) einige Chagas an Moorbirke
4) gleich daneben etwas an einer kleinen toten Fichte, so in der Art hätte ich den Kirschbaum-Gallertpilz erwartet, den ich noch nicht gefunden habe, aber der kann das ja nicht sein. Davon habe ich einige eingepackt. Nachdem der aufgetaut ist, sieht der sehr hirnartig aus und am Ansatz und innen ist der weiß. Da kann ich noch Bilder nachliefern, wenn es interessiert und erforderlich ist.
4a) Haareis an Hasel
5) eine Daldinia, ziemlich groß 1 bis 5 cm. Ohne konzentrische Ringe. Krümel der Außenhülle bringen in KOH keine Farbänderung. Beim Substrat bin ich mir nicht ganz sicher, Eberesche und Grauerle kommen in Frage.
6) ein ganz gewöhnlicher Phellinus ignis an Weide
7) weiße Trameten an altem Apfel, keine Ahnung
8) am gleichen Baum, weiter oben, eventuell Bjerkandera fumosa
9) ein kleiner (max. 4 cm) Phellinus an Weißdorn, Beleg mitgenommen
10) an anderem Weißdorn solche Aufwerfungen, die an Dothiora ribesina erinnert, nur deutlich größer und in Längsrichtung aufreißend
11) und zum Abschluss noch eine alte, ehemals solitäre Fichte mit Trichaptum fuscoviolaceum
LG, Bernd
Moin, war heute mal kurz gucken, wie es am Moorrand so aussieht, trotz grau-in-grau Wetterlage.
1) Ein Phellinus an Espe, die, wie es aussieht vor einigen Jahren in ganzer Länge vom Blitz aufgerissen wurde.
2) Zwei Chagas an zwei verschiedenen Grauerlen
3) Tote dicke Kiefer, die innerlich wohl verrottet und vollgesogen ist, gab auch einiges an Krusten an dem Baum, aber nicht fotogen
4) Ein Phellinus an Prunus padus, dürfte wohl Ph. pomaceus sein
5) An toter Kiefer, vermutlich Antrodia xantha, letztes Bild oben links mit KOH
6) Ein Phellinus an Moorbirke
7) Eine Altlast an der Kreisgrenze
8) An toter Winterlinde die Reibzahnpilz zusamen mit Bjerkandera adusta
LG, Bernd
Hallo,
sieht aus wie Amanita sinensis ![]()
LG, Bernd
Hallo Martin,
bei der Nr. 1 erscheint mir Trametes pubescens ein guter Kandidat,
LG, Bernd
Moin und schönes neues Jahr allen,
zur Zeit mal schneefrei, an Brennnesselstängeln wachsen
1) Lamellenpilze, bei denen es sich wohl um Tubaria handelt (zu sehen ist auch Leptosphaeria acuta)
2) längliche (bis 3...4 mm) pilzartige Objekte. Vielleicht Acrospermum compressum?
3) vielleicht ein Schleimi
4) vielleicht die selbe Art, nur jetzt an Klette
LG, Bernd
Hallo, nach Bild 2 würde ich zu Tr. fuscoviolaceum tendieren. Tr. biforme passt vom Substrat her nicht, ist größer und von der Dicke her papierförmig, zudem recht schmal am Substrat angewachsen. In Deutschland außerdem extrem selten.
Hier ein paar Bilder von Tr. biforme zum Vergleich (nicht aus Deutschland)
LG, Bernd
Hallo, also ich würde den auch als Alyxoria varia bezeichnen. Also jedenfalls bei mir hier. Was da in anderen Gegenden noch als Verwechslungsarten dazu kommt, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Graphis scripta agg. möchte ich ziemlich sicher ausschließen.
LG, Bernd
Hallo,
es gibt eine Reihe von Faktoren, die die Artenvielfalt beeinflussen. Einer der wichtigeren davon ist die Temperatur. Prinzipiell hat man bei höheren Temperaturen, ausreichend Feuchtigkeit vorausgesetzt deutlich mehr Arten als in kälteren Gebieten (Pilze sind von dieser allgemeinen Regel keine Ausnahme). Deswegen sind das Amazonasbecken, die zentralafrikanischen Dschungel und etwa Indonesien auch so bedeutend für die Artenvielfalt. Für Skandinavien kann man aus diesem Grund also a priori mit einer deutlich geringeren Artenzahl als in Mitteleuropa rechnen. Da Skandinavien bei der letzten Eiszeit komplett vereist war (also entwickslunggeschichtlich gerade erst), sind nahezu alle dort vorkommenden Pilzarten als Rückreisende zu betrachten, die Entsprechungen in Relikten in den montanen Bereichen haben (Alpen, Tatra, selbst der Brocken hat da manche interessante Arten zu bieten). Wobei die Evolution dann doch schon wieder schnell genug war um aus den distinkten Arealen auch wieder die von oehrling genannten distinken Arten ("Doppelgänger") zu entwickeln.
Von den Biotopen her ist Skandinavien recht unterschiedlich, von landwirtschaftlich überprägtem Dänemark über Hochgebirge in Norwegen, wo die Leute sich freuen, wenn sie mal einen qm ohne Steine finden bis hin zum moorigen Finnland (das Wort Finn entspricht dem holländischen Veen, niederdeutsch Fenn; finnisch Suo heißt auch Moor ergo Suomi = Moor-Land). Da kann man dann einiges finden, was man in Mitteleuropa mangels passender Biotop nicht mehr findet.
LG, Bernd
Hallo Frank, danke, das wird ja immer interessanter. Welche Bereiche wurden denn eigentlich sequenziert?
LG, Bernd
Hallo Schupfnudel, soweit ich das verstanden habe, wäre das eine neue Art für den Kontinent Europa. Ich bin auch noch nicht dazu gekommen, viel danach zu schauen, aber hier werden Funde aus Argentinien erwähnt. Taxonomy and Phylogeny of Polyporus Group Melanopus (Polyporales, Basidiomycota) from China
LG, Bernd
Hallo allerseits,
Frank hat mir heute die Ergebnisse für diesen Pilz mitgeteilt.
Laut Sequenzierung (Josef Vlasak) soll der Pilz identisch mit der neotropischen Art Polyporus virgatus sein. Also echt ne Überraschung.
LG, Bernd
Hallo Andreas, vielen Dank.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
an einer seit max. 2 Jahren toten Kiefer (wahrscheinlich von Heterbasidion sp. ins Jenseits befördert), wo teilweise die Rinde abblättert, wächst ein Porling, der mir vermutlich noch nicht begegnet ist. Fotos vom Schnitt, mit Lineal und KOH-Reaktion liefere ich nach.
Hutoberseite reinweiß, filzig.
Poren recht grob, vielleicht 2 pro mm, weiß mit leichtem rosa Schimmer, bzw. teilweise orange.
Da gibt es vermutlich eine Reihe an Kandidaten und ich habe mich auch nicht zu einem Arbeitstitel durchringen können.
Danke für's Anschauen und für Vorschläge,
LG, Bernd
Hallo, ich hatte in diesem Jahr einen ähnlichen knollenförmigen Pilz im Kartoffelkeller, der sich als Melanogaster broomeanum herausstellte. Allerdings war der etwas kleiner, bis 4 cm.
Also ein Pilz ist das wohl schon, nicht ganz auszuschließen sind auch Schleimpilze. Ob beunruhigend? Weiß ich nicht.
LG, Bernd
Moin,
direkt auf dem Hof, auf dem Weg vorm Hühnerstall, habe ich heute noch richtig typische Exemplare mit violettem Stiel gefunden. Alle umgeschuppt, vermutlich von den Hühnern beim Scharren.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
auf der Wiese habe ich an einem Grashalm (Sandreitgras, bei der Mahd unters Messer gekommen) kleine Lamellenpilze gefunden. Der erste Gedanke war Mycena, aber Galerina dürfte in einigen Aspekten besser passen. Sporenabwurf hat bei so Zwergen noch nie funktioniert, also hab ich es gar nicht erst versucht. Hut bis 7 mm, braun, weißlich beflockt, mit hellerem Rand. Lamellen ansitzend, mit Zwischenlamellen. Stiel faserig, braun, unten mit Violettton. Ohne Mycelscheibe ansitzend.
Danke für's Anschauen und für Vorschläge,
LG, Bernd
Hallo, den würde ich auch so nennen.
LG, Bernd
Hallo, an 2 Stellen, jeweils an relativ frisch abgebrochener Salweide, habe ich eine auffällig rote Kruste von gummiartiger Konsistenz gefunden. Meine Vermutung geht in Richtung Cytidia salicina.
i) normale Kruste
unterseitig
ob das ein Jungstadium, Altersverfall oder Befall mit irgendwas ist, keine Ahnung, vielleicht gehört es auch gar nicht dazu
ii) der hier hat eindeutig einen Schleimi aufsitzen
Danke für's Anschauen und für Kommentare,
LG, Bernd
Hallo Sven, mit Träuschling liegst Du jedenfalls richtig. Neben dem Grünspan kommt der Blaue (Stropharia caerulea) in Frage. Ich würde hier eher zu letzterem tendieren, weil der Ring nur schwach ausgeprägt ist, auch die Lamellen scheinen keine weißliche Kante zu haben. Auch die weißen Flocken auf dem Hut sind eher schwach ausgeprägt. Farblich ist der variabel, selten blau, höchstens mal in ganz jung.
LG, Bernd
