Hallo,
als Rötling habe ich den auch im Verdacht, irgendwas um Entoloma sphagneti vielleicht. Mal sehen was der Sporenabwurf bringt.
LG, Bernd
Hallo,
als Rötling habe ich den auch im Verdacht, irgendwas um Entoloma sphagneti vielleicht. Mal sehen was der Sporenabwurf bringt.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
aus dem Hochmoor, in Toorfmoos wachsend, stammt dieser bis zu 6 cm Hutdurchmesser große Pilz. Jung dunkelgrau, beim Wachsen heller werdend, faserig, mit dunkler Kuppe in der Hutmitte, Huthaut etwas umgekrempelt. Lamellen buchtig angewachsen, unregelmäßig gesägt und faserig aussehend. Stiel hohl, faserig. Zum Absporen ausgelegt ...
Danke für's Anschauen und eventuelle Vorschläge,
LG, Bernd
Hallo allerseits, von einer kleinen Insel aus dem Moor habe ich mir diese Peltigera mitgebracht, zu der mir nichts einfällt. Die Fotos zeigen einen feuchten, aber keinen nassen Zustand. Auf einer bemoosten Espe in etwa 0,5 m Höhe. Isidien und Sorale scheinen mir nicht vorhanden. Die klassischen Apothecien sind abwesend, aber dafür ist die Kante der Lappen mit roten Gnubbeln (Mini-Apothecien?) besetzt.
Danke für eventuelle Vorschläge. Die 16 Arten, die es in Litauen zu geben scheint habe ich mir ausführlich in Bildern angeschaut, da macht es nirgends Bingo ...
LG, Bernd
Hallo Matthias, mit Psathyrella sp. (das wäre dann sect. Psathyra?) ist mir doch schon geholfen, vielen Dank.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
aus dem Fichtenwald (mit Kiefer, Eiche, Hasel, Eberesche ...), könnte auch auf organischem Substrat sein, gesehen habe ich aber nichts, stammt dieser mittelgroße Pilz mit Hut bis 5 cm. Der Stiel ist dünn, so um die 3-4 mm, faserig und hohl, weißlich. Der erste Gedanke ging Richtung Mycena, aber mit der Sporenpulverfarbe dunkelbraun mit violettem Stich gehen mir die Ideen aus - eventuell Richtung Psilocybe? Geruch ist mir keiner aufgefallen, Geschmack habe ich nicht probiert.
Ansonsten ist alles auf den Bilder zu sehen.
LG, Bernd
Moin, Leute, das sind doch keine Birken, die frank zeigt. Nadelbäume (Fichten), deren Rinde schon abgefallen ist. Die sind nicht wegen dem Wetter in diesem Jahr hops gegangen - so schnell geht das nicht, dann wäre die Rinde jetzt noch dran. Und tote Fichten habe ich hier auch im Großpack, obwohl die hier der normale Bewuchs sind. Passiert halt, da wächst wieder was anderes, bis dann irgendwann mal eine Krankheit zum Beispiel dem Ahorn zu schaffen macht und die Fichten oder Birken oder oder ... wieder überhand nehmen. Wandel ist ein Kennzeichen der lebenden Natur. Konservierung ist das Gegenteil.
LG, Bernd
Hallo Matthias,
an Arrhenia hatte ich zunächst gedacht, allerdings war mir diese Art bei der Suche nicht untergekommen. Ein Sporenabwurf hat nicht geklappt, der ist nur eingeschrumpelt. Vielleicht versuche ich es dann in situ noch mal, sobald die Schafe weitergezogen sind.
Aber zeigt das letzte Bild nicht eine Rötung der Lamellenkante, die auf rötliches Sporenpulver hindeutet?
LG, Bernd
Hallo Martin, das war vor 30 Jahren noch Acker (düngerfressend mit Bodenwertzahl 28). Seitdem ist da lockerer Kiefernwald gewachsen, teils mit Fichte, Eiche, Ahorn in der Krautschicht. Viel an Organik kann da nicht sein. Seit einigen Jahren kommen die Schafe hier jährlich ein oder zwei Mal für ein paar Tage vorbei.
Solche Ameisenhaufen sind auch gern genutzt von Peltigera. Vermutlich weil die schneller trocknen und weniger zuwuchern?
LG, Bernd
Hallo,
also das sind bestenfalls historisch "lateinische" Namen, mittlerweile haben aber die meisten wissenschaftlichen Namen nicht mehr viel mit Latein oder Griechisch zu tun. Auch eine Erstbeschreibung auf Lateinisch ist nicht mehr erforderlich, das passiert mittlerweile meistens auf Englisch, muss aber nicht.
Wissenschaftliche Namen hat man eingeführt, um der Vielfalt und Mehrdeutigkeit der lokalen Namen in diversen Sprachen und Dialekten Herr zu werden. Um nicht mehr übersetzen zu müssen.
Die wissenschaftlichen Namen sind zusammen mit den mykologischen Fachbegriffen Teil der deutschen Sprache, nämlich Teil des Soziolekts "mykologisch-deutsch".
Das was Du mit deutschen Namen meinst, sind die Trivialnamen im Gegensatz zu den Wissenschaftlichen Namen - die unterliegen normalerweise keiner Regelung, es sei denn die werden in irgendwelchen Gesetzen kodifiziert, z.B. zu BTM, oder zum Naturschutz. Es gibt aber Länder, wo man versucht das zu normieren. Eine gewisse kodifizierende Wirkung haben auch Standardwerke oder Webseiten, die viel genutzt werden. Das ist aber nie bindend.
Vergleich mal mit der Chemie. Da hat man H2O, das heißt im deutschen ja auch nicht 2W1S (2-Wasserstoff-1-Sauerstoff) und der Trivialname Wasser wird in der Kneipe als Mineralwasser verstanden ...
LG, Bernd
Hallo Frank,
P. tuberaster wächst bei mir sehr zahlreich im Mischwald immer auf Laubholz. Ein Sklerotium habe ich noch nie gesehen, auch nicht auf Nadelholz. Als Substrat reichen allerdings auch Zweige von der Dicke des kleinen Fingers - sowas sollte sich im Unterholz schon finden lassen. Hier sind das meistens Eberesche, Hasel und Ahorn.
LG, Bernd
Hallo Martin, das ist der deutsche Bericht bmel.de = Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
In Litauen sind die Ernten überwiegend rekordverdächtig. Ein Nachbar hat Winterweizen auf Mist, ansonsten ungedüngt und ungespritzt, zu 8 t/ha angebaut, auf Bodenwertzahl um die 45 ... Einzig mein Roggen, alte Sorte 2 m hoch, kam mit dem vielen Regen nicht klar und ist sehr früh umgefallen, aber für den Eigenbedarf an Brot mehr als ausreichend.
LG, Bernd
Moin Leute,
während des ganzen Jahres war mir aufgefallen, dass zwar die Pilzfreunde leiden, aber die Bauern bezüglich des Wetters auffallend und ganz untypisch zurückhaltend waren (na gut, da gibt es derzeit dringendere Baustellen als das Wetter
).
Mittlerweile gibt es den offiziellen (Zwischenernte, die Kartoffeln etc. stehen ja noch aus) Erntebericht (https://www.bmel.de/SharedDocs…_blob=publicationFile&v=3) und siehe da, die Erträge sind gut bis sehr gut (Seite 17f., Winterweizen 7,6 t/ha, Hafer 4,6 t/ha, Sommergerste [incl. Braugerste] 5,3 t/ha), und das obwohl seit Sommer '21 die Düngemittelpreise stark angezogen haben, man also durchaus von reduziertem Düngemitteleinsatz ausgehen kann. Gar nicht so übel für eine Jahrtausenddürre ...
LG, Bernd
Also irgendwie ist Feuchtigkeit in den Holzrahmen gekommen und da geblieben. Dass Holz nass wird ist meist nicht so schlimm, kritisch wird es erst, wenn es nicht schnell wieder trocknet. Gegen Pilze kann man Holz zwar imprägnieren (sollte man in diesem Fall wohl auch), viel wichtiger ist aber, die Ursache abzustellen - das können schlechte Dichtungen sein oder abgeblätterte Lackschichten, wenn der Wagen draussen steht oder ein ungelüfteter Standplatz innen, nachdem das Holz nass geworden ist. Das Problem liegt wahrscheinlich daran, wie Ahemi schon andeutete, dass da irgendwo in Zwischenräume Wasser eingedrungen ist und nicht rauskommt und das Holz feucht hält. Wenn es nicht ganz schwierig ist, würde ich schon versuchen, ob man das Fenster ausbauen kann oder wenigstens die Verkleidung abnehmen. Andernfalls immer für Trocknung sorgen, gerne unterm Vordach, aber so dass die volle Sonne das betreffende Fenster trifft.
LG, Bernd
Hallo, also wenn der zu hart ist zum Durchschneiden kommt mir Polyporus tuberaster als Zwergwuchs mit anschließender Mumifizierung in den Kopf. Ideal sind die Bedingungen ja anscheinend nicht, aber der Fensterrahmen scheint Laubholz zu sein. Wallnuss?
Was ist denn das für ein Baujahr? Dass in einem Wohnwagen Holzfenster verarbeitet sind. Etwas älter, dafür aber Oberklasse?
LG, Bernd
Hallo Martin, jawoll, der wird es sein. Da passen beide Morphe zu meinen Bildern, die dann tatsächlich auch die Wuchs- bzw. Übergangsstadien zwischen den Morphen zeigen.
Danke,
LG, Bernd
Hallo allerseits, beim Einräumen des Brennholzes ist mir an einem etwa 4...5 cm dicken Haselast diese Kollektion untergekommen. Lag mittendrin im Haufen, nicht am Boden, also dunkel und eher trocken. Der erste Gedanke war ein Ozonium, aber irgendwie scheinen diese Strukturen mit dem Pyreno einherzugehen - aus welchen Gründen auch immer.
Um die Spinne kümmere ich mich auch noch ...
LG, Bernd
Hallo Felli, das sieht passend aus. P. xanthomelum scheint ja was recht seltenes zu seien, wobei der wohl oft übersehen wird. Einen Beleg habe ich mitgenommen, von Litauen wird (Stand 2020) nur ein Fund berichtet, da kann ich den ans BILAS geben. Zu dem anderen Kandidaten, Melachroia livida, finde ich gar nichts, aber der scheint noch deutlich seltener zu sein.
Vielen Dank und beste Grüße,
Bernd
Hallo Werner, das sieht gut aus. Auf Cortinarius wäre ich nie gekommen. Danke.
VG, Bernd
Hallo,
auf einer Bulte im Bruch (Schwarzerle, Moorbirke, Fichte, Faulbaum ...) gab es eine ganze Reihe von überwiegend kleinen Pilzen (mindestens 5 Arten und 1 Schleimi, sobald man in die Knie geht ...). Davon dieser hier mit einem sehr charakteristischen Hut.
der im Vordergrund links ist was anderes
ein anderes Exemplar der gleichen (wie ich meine) Art
LG, Bernd
Hallo allerseits,
die Lamellen von Nr. 1 hatten einen leichten Stich ins Rosa, der Geruch war unauffällig, schwach pilzig. Lepista kann gut sein ...
Psathyrella war mir nicht in den Sinn gekommen, an Holz. Ein Behang ist aber nicht zu erkennen. Lassen wir es also bei Psaythyrella cf. sp. agg. f. neglecta ![]()
Als Bonus noch den ersten Gyrodon lividus des Jahres
LG, Bernd
Hallo, war mal kurz am Moor, nur im Bruchwald und Niedermoor, deutlich schattiger, dafür aber sehr mückig. Mein versuchter Beitrag, die interessanteren Pilze zu zeigen war leider gecrasht. Deswegen von Neuem der Versuch mit 2 Arten
1) bei dem dachte ich zunächst an einen Cortinarius, jetzt scheint mir aber Entoloma sinuatum besser zu passen.
2) das könnte vielleicht ein Dachpilz sein?
Danke für's Anschauen und eventuelle Vorschläge,
LG, Bernd
Moin,
ein paar Pilze von heute, ganz aus der Nähe, nur mal so, keine Bestimmungsanfrage
1) ein zähes Sägeblatt an Kiefer
2) etwas älterer Suillus granulatus (oder collinitus, erstere ist häufig)
3) Antrodia oder so (am gleichen Haselast wo Dichomitis campestris haust(e) und Resupinatis trichotis), wie cih finde sehr fotogen
4) ein Dachpilz, wohl die rehbraune Ausführung
5) 'n oller, stämmiger Täubling mit rosa Stiel
6) Fichtensteinpilz
7) hier komme ich zum Schluss, dass das wohl Trichaptum biforme sein sollte, wenngleich an Eberesche. Die beiden letzten Bilder im Vergleich mit einem (älteren) Exemplar von Moorbirke
LG, Bernd
