danke, das passt ausgezeichnet,
LG, Bernd
danke, das passt ausgezeichnet,
LG, Bernd
Hallo, dass das Nadelholz ist, da gehe ich mit. Dann würde aber der Schwefelporling nicht mehr sonderlich passen. Vielmehr fällt mir Climacocystis borealis ein, der in jung etwa so aussieht.
LG, Bernd
Hallo beli,
mit KOH gab es keine nennenswerte Verfärbung, was dann neben geringer Größe und Wachstum auf Holz auch gegen Rhodocybe popinalis sprechen würde.
LG, Bernd
Moin,
erstmal vielen Dank für die zahlreichen Vorschläge, was ich anhand meiner ungenügenden Dokumentation gar nicht erwartet hatte.
Zur Nr. 10) - davon hatte ich einen mitgenommen und zum Absporen ausgelegt, deutlich rot bis rotbraun, also meiner Meinung nach schon Entoloma. Allerdings war ich nicht davon ausgegangen, dass E. undatum auf Holz, wenngleich schon einigermaßen morsch, wächst. Das machten aber alle Exemplare, die dort anzutreffen waren. Hutgröße bei bis zu 30-35 mm. Relativ dunkel, da unter alten Linden, die von allen Seiten von jungen Linden umgeben sind. E. undatum (das was ich dafür halte) finde ich hier recht häufig, überwiegend auf mageren, hellen Standorten, aber auch im dichten Gras auf dem Hof, allerdings bisher nie auf Holz. E. lanicum finde ich daher eine interessante Alternative. Zu Rhodocybe popinalis gibt es aus Litauen gar keine Daten.
Bei Hortiboletus scheint es ja eine ganze Reihe erst kürzlich beschriebener Arten zu geben, da wird schon was dabei sein, was an Linde wachsen darf.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
auf einem verlassenen Einzelgehöft stehen einige Sommerlinden (die hier nicht heimisch sind, das ist nur die Winterlinde), weil ich zeitlich sehr knapp bin für Wald, eine Auswahl der Pilze unter den Linden.
1) überall im Streu - irgendwas Risspilziges
2) Goldschimmel an ?
3) ein Täubling
4) 'n Schwefelkopp
5) vielleicht der gleiche Risspilz, sah hier von weitem wie Lepiota aus
6) ein verunglückter Erdstern, wohl fimbriatum, der im Wald auch reichlich erscheint aktuell
7) Humaria hemisphaerica, falls es da nicht Verwechslungsarten gibt, hier reichlich anzutreffen
8) ein kleinerer Dachpilz, evtl. Pluteus romellii
9) Suillus sp. oder so - wer darf denn davon an Linde wachsen? Was anderes kommt nicht in Frage.
10) auf morschem Holz, unregelmäßige Trichterform, erinnert im Habitus etwas an Entoloma undatum - vielleicht aber auch gar keine Entoloma
11) ein Kartoffelbovist
12) vielleicht 'ne Conocybe
LG, Bernd
Hallo Nobi,
schick. Für Schmetterlinge finde ich den Wasserdost immer besonders ergiebig, sofern du da etwas feuchtere Gegenden hast, Hochstaudenfluren an Gewässern tun es meist auch, und für Fliegen und Hautflügler sind Bärenklau und Liebstöckel sehr attraktiv.
Hier mal eine Gemeine Waffenfliege an Bärenklau:
und Oreganobestand auf einer meiner Trockenwiesen, schon 10 Tage alt das Bild - mehr Schmetterlinge gibt es hier, wenn Pechnelke und später Quendel blühen
und noch ein Distelfalter von der Saftlingswiese (da steht vereinzelt Wasser - seit 3 Tagen - knöcheltief)
LG, Bernd
Moin,
auf Wiese und Weide gibt es derzeit an einigen Stellen H. acutoconica (nicht schleimig, trotz viel Feuchtigkeit, nicht schwärzend, faseriger Stiel), soweit so gut. Gestern habe ich den aber auch im Nadelwald gefunden, wo der ja nun eigentlich nicht so hingehört. Jaja, ich weiß, Pilze können nicht lesen - aber Leute die schreiben, können ggf. das Biotopspektrum erweitern - falls das nicht doch was anderes sein sollte.
LG, Bernd
Moin,
ein kleiner Pilz von der Weide, Durchmesser so 10-15 mm, Lamellen weit herablaufend und gegabelt, mit Zwischenlamellen, Hut leicht vertieft und dunkler in der Mitte, am Rand durchscheinend. Substrat Boden. Sporenfarbe sieht weiß aus, wobei solche winzigen Pilze bei mir schneller trocknen als absporen, sodass der Sporenabdruck sich eher erahnen als sehen lässt.
Mein Arbeitstitel wäre Omphalina cf. pyxidata (auch im Vergleich zu Omphalina pyxidata?), der heimischen Literatur zufolge soll der sehr häufig sein (das sagt die gleiche heimische Literatur aber auch zu etlichen Saftlingen - die stammt halt aus den 90ern)
LG, Bernd
Hallo Jörg,
damit hatte ich ja nun gar nicht gerechnet, dass einer der Täublinge sogar anhand des recht distanzierten Fotos bestimmt werden könnte. Klingt aber plausibel beim Nachlesen. Danke für die Nachhilfe.
LG, Bernd
Moin,
bloß zum Zeigen, keine Bestimmungsanfrage, ein paar Pilze von gestern - weit bin ich nicht gekommen, dann gab es Gewitter. Der Wald ist noch nicht voll, aber doch schon ganz gut bestückt mit normalen Hutpilzen. Eine Auswahl:
1) Täubling sp.
2. Polyporus tuberaster an winzigem Zweig mit bemerkenswertem Hutrand
3) Perlpilz
4) Rotfüßchen sp.
5) Täubling
6) Einer der Scheidenstreiflinge
7) ?, und wie man sieht, ging der Regen los
8) Täubling
9) Ein Wulstling, vmtl. porphyria
Hagel
LG, Bernd
Hallo Jörg, meiner ganz unbedeutenden Laienmeinung zufolge passt der Name schon, davon ausgehend, dass Botaniker früher des Griechischen kundig waren (wenigstens für die Benamsung). Denn chloro- steht für grünlich, hellgrün.
LG, Bernd
Moin,
da der gestern angefragte Melanotus phillipsii sich als was Seltenes, unter Vorbehalt "vermutlich nur übersehen", herausgestellt hat, habe ich heute an der Stelle nachgesucht. Gefunden habe ich den nicht. Dafür aber was anderes, also sieht für mich so aus. Leider ein Einzelstück, etwa 4 mm groß. An Schachtelhalm, wohl Ackerschachtelhalm (ich bringe arvensis und pratensis immer gern durcheinander) - was für Hutpilze doch sonst eigentlich kaum ein geeignetes Substrat ist?
Vielleicht hat jemand 'ne Idee?
Liebe Grüße,
Bernd
Hallo,
der Pilz wurde in Litauen schon mal gefunden und ist doch in den Büchern drin, ich war nur zu blöd, im richtigen Band nachzugucken. Ein Fund von 1965 ...
LG, Bernd
Hallo Harald, danke.
Da habe ich mich wohl etwas ungeschickt ausgedrückt. Im Netz gibt es dazu schon einiges. Aber eben nicht aus Litauen und Lettland. Und in meinen litauischen Büchern ist der nicht drin. Was nicht heißt, dass der nicht doch als Beleg irgendwo in Vilnius herumlungert, ggf. sogar unpubliziert oder nur in einem hektokopierten Konferenzband.
LG, Bernd
Hallo Martin, die Beeren sind reif (=rot ausgefärbt) und vertrocknen. Das ist der normale Vorgang, wenn keiner die pflückt und alle sonstigen tierischen Verbraucher nicht (mehr) vorhanden sind. Die Samen sind fertig. Wenn es keinen Fresser gibt, der die Samen andernorts wieder ausscheidet, idealerweise mit Dungüberzug, haben die Beeren ihre Schuldigkeit getan. Eventuell kommt noch das Vergärungsstadium, das andere Fresspartner anlocken könnte, aber dafür ist es denn doch wohl etwas zu trocken. Alles in allem sieht das sehr grün und frisch aus - weit, weit von einer Dürre entfernt.
LG, Bernd
Hallo Stefan, hallo Nobi,
danke für Eure Vorschläge, Malanotus phillipsii sieht schon sehr passend aus.
Da versuche ich mal rauszukriegen, ob der hier gelistet ist. Im Netz gibt es jedenfalls nichts. Auch aus Lettland, die deutlich aktiver sind, nicht.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
der Vorschlag von Anna H. unguicularis hat sich bestätigt. Ich hatte einen Beleg an das Herbarium BILAS gegeben, und soweit ich das verstanden habe wurde sogar sequenziert.
LG, Bernd
Moin,
wegen des ewigen Regens konnte ich die Wiese erst spät im Juni mähen und die tut sich jetzt schwer wieder zu wachsen. Aber es gibt vereinzelt erste Pilze.
1) 3 cm im Durchmesser, mit Ring; hier komme ich zu Agrocybe dura
2) ein winziges (5-6 mm) hygrophanes Einzelstück, das mir der Wind aus der Hand gepustet hat, bleibt damit bei vielleicht Entoloma
3) Hygrocybe cf. conica, auch das ein Einzelstück, wenn auch ein ziemlich großes
4) ein langstieliger Düngerling, was dann wohl Panaelos acuminatus sein sollte
LG, Bernd
Hallo Ingo, nö, das ist kein Scherz. Alle die Wolken die Euch fehlen sind hier bei mir. Es regnet übrigens gerade. Gestern 24 h am Stück, mäßig stark, so um die 30-35 mm. Nachdem März und April kühl und trocken waren, regnet es seit Mai fast ständig, mit den besten Heuerträgen seit ich hier ernte. Ende Juni gab es glücklicherweise eine Pause mit etwas Sommer, 8 Tage am Stück ohne Regen und sogar über 25°C - das reichte für die Heuernte. Seitdem wieder 16-22°C mit täglich Regen ... Ich wohne hier in Hügellage auf Sand/Kies - deswegen nirgends Pfützen. Leute mit etwas weniger günstiger Lage haben echt Rasputiza. Inklusive bei der Heuernte, weil der Boden eingeweicht war, auf frisch gesäter Wiese hat man dann ruckzuck solche tiefen Spuren drin, dass die gleich wieder neu gemacht werden muss. Da ist man mit Magerwiesen und vermoosten alten Wiesen deutlich besser bedient.
LG, Bernd
Moin, es regnet ausnahmsweise mal nicht, was aber nicht lange anhalten wird ...
an bekannter Stelle kommen die nelkenförmigen Warzenpilze wieder in großer Zahl
und sonst noch ein paar Kleinigkeiten
Collema (cf.) tenax
das könnte Richtung Bacidia cf. bagliettoana gehen
Tetrix bipunctata in origineller Farbvariante
Larve von Cimbex femoratus neben Coenogonium pineti
eine der Sandbienen Andrena sp.
LG, Bernd
