Beiträge von kruenta
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'nabend,
ein paar nicht ganz so häufige Pilze aus dem benachbarten Fichtenwald,
1) ein kleiner dunkler Öhrling, der bei Otidea sp. bleiben wird
2) Phellinus chrysoloma, davon ist die ganze, abgebrochene Fichte voll und wird es wohl noch ein paar Jahre sein
3) Onnia tomentosa, jung mit weißer Zuwachskante und feinen Poren, beim älteren Exemplar gehen die gröberen Poren bis an den Rand, bei Fichte und Kiefer
LG, Bernd
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Hallo Stefan,
aha, das ist eine gute Idee. Aus der Gattung hatte ich auf der Wiese bisher nur H. foetens s.l., der wesentlich dunkler war und mit Blautönen an den Lamellen und der schon beim Vorbeigehen gemuffelt hat - beim heutigen Fund kann ich kaum Geruch wahrnehmen.
Aber da gibt es ja noch etliche andere Arten, wo mir H. carpathicus oder H. phaeophyllus nach einer ersten Suche recht ähnlich aussehen. Mal schauen ob ich was zur Verbreitung finde.
Beleg habe ich jedenfalls mitgenommen.
Danke und beste Grüße,
Bernd
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Moin,
seit ein paar Tagen gibt es vereinzelte Entolomas auf der Wiese, die Zungen, Korallen und die üblichen Saftlinge fehlen noch (voriges Jahr gab es fast gar nichts, in diesem Jahr Mitte August schon mal kurz einige wenige).
Bei diesem Pilz bin ich mir nun gar nicht sicher, wo der hingehört. Hut bis 1,5 cm Durchmesser, Stiel ~ 5 cm lang, längsfaserig, +/- hohl. Grau bis ocker, im Sonnenlicht evtl. ein ganz schwacher Grünton. Sehr charakteristische, wie ich finde, Lamellen.
Vielen Dank für's Anschauen und für Vorschläge.
Als Bonus gab's noch Besuch vom See. Beim Sturzflug in den Buchweizenacker in der seltenen Ansicht von oben. Leider nur mit Makroobjektiv.
LG, Bernd
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Moin, mal ne dumme Frage - kann man denn einen mickrigen Klapperschwamm bei Pilz 1 auschließen? Die Wuchsform passt m.E. nicht zu allen sonst dazu gemachten Angaben.
LG, Bernd
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Moin, danke Björn. Hätte ich ja sogar wissen können, da Rudi schon vor einiger Zeit nahegelegt hatte, nach eben jener Art zu suchen (RE: Exobasidium karstenii)
LG, Bernd
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Moin,
allzu kalkhaltig ist es an der fraglichen Stelle schon nicht mehr, aber vorhanden. Schwarzerle, Faulbaum, Moorbirke, Fichte - alles recht niedrig im Wuchs.
Mitgenommen habe ich keinen und auch keine Serie der Alterstufen (die sich farblich aber nicht unterschieden). Vermutlich wird es bei sp. bleiben. Ansonsten gab es noch im etwas kalkigeren Bereich mit Kiefer und Wacholder Entoloma cf. moegeotii, von der ich dies mal keine Bilder gemacht habe.
Danke für's Anschauen und eventuelle Vorschläge,
LG, Bernd
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Hallo und Glückwunsch,
das isser,
LG, Bernd
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Moin,
Wikipedia is leider mittlerweile in vielen Sachen kaum noch als Quelle zu gebrauchen, weil einfach Sachen aus anderen Sprachen übersetzt werden, nicht aus der heimischen Literatur. Mit den Bildern ist es noch schlimmer, das im vietnamesischen Wiki-Artikel stammt aus Deutschland, das im japanischen und russischen aus Litauen.
Allerdings hat der vietnamesische Artikel sogar einheimische Links, teils tot und teils wenig aussagekräftig, aber nach kurzer Suche bin ich in einem der verlinkten Journale auf das hier gestoßen, sogar mit einem Bild der Pilze vom Autor selbst und Preisangaben (1 kg ~ 2 €) - ob das nun unser Gallenröhrling ist?Nấm tràm - 'lộc' trời ban tặngỞ nhiều làng quê của H.Bố Trạch ( Quảng Bình ) như: Cự Nẫm, Vạn Trạch, Tây Trạch... có một món ăn thuộc hàng đặc sản nhưng lại rẻ chỉ ngang một mớ rau. Đó là…thanhnien.vnDann noch vereinzelte Semesterarbeiten o.ä. wo Nam-Tram (T. felleus) mit Herkunft aus Provinz XY im Thema ist. Also ich glaube schon, dass der in Vietnam vorkommt und Thailand ist nur wenig entfernt.
LG, Bernd
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Hallo Jonas, ich kenne hier niemanden, der sich beim Pilzesammeln Sorgen um die Reste von Tschernobyl machen würde. Mir sind aber auch keine Messungen zur eventuellen Belastung bekannt. Allerdings war es wohl so, dass die Wolke hier ohne Niederschlag drübergezogen ist und der Fallout durch Niederschlag erst viel später zum beachtlichen Teil in Bayern niederging. Also radiaktive Belastung würde ich aktuell als kein Thema im Baltikum ansehen.
Giftige Verwechslungspartner, die es in D nicht gibt, gibt es m.E. nicht.
LG, Bernd
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Moin, der Duden hat keinen Rechtsanspruch auf die deutsche Sprache und selbst wenn es den geben würde ...
zur Sprache gehört sowohl die Idee, allgemein verstanden zu werden, als auch die Möglichkeit, nur von bestimmten Gruppen verstanden zu werden. Sei es regionaler Dialekt, Altersgruppenslang, Fachsprache z.B. von Ärzten, die ihren Patienten lieber nicht so genau sagen wollen, was sie meinen diagnostiziert zu haben ... Und hier gibt es im Forum (und in Nachbarforen) eben die Perser als eins der ganz wenigen neu kreierten (neuinterpretierten - weil die Perser und speziell die Jubelperser gibt es ja sehr wohl als hauptamtliches Wort im Deutschen) Wörter.
Der Duden maßt sich ja auch nicht an, eine Liste aller zulässigen Sätze zu publizieren, die man aus Wörtern nach Regeln der Morphologie und Syntax bilden kann.
Ebenso kann man aus den Phonemen und Morphemen der deutschen Sprachen nach diversen Regeln der Wortbildung ständig neue Wörter bilden. Darunter Abkürzungen und Akronyme, die dann zu eigenen Wörtern werden: manche sind aussprechbar, wie NATO, LASER, RADAR, UNO oder eher weniger wie BVerfG. Kurz, der Duden kann auch rein sprachwissenschaftlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit der deutschen Lexik erheben, da es sich dabei um eine Menge unbegrenzter Größe handelt.
LG, Bernd
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ach diese Perser immer, فارسان
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Moin,
willkommen. Wußte gar nicht, dass das arabische Merhaba auch im Türkischen verwendet wird ...
Für die Suche nach türkischen Pilznamen kannst Du versuchen, den wissenschaftlichen Namen zusammen mit der Einschränkung nur auf Seiten in der Türkei suchen als Anfrage zu verwenden. Nicht sehr üppig das mit den Pilzen in der Türkei - oder Google hat kein Interesse an türkischen Seiten? Dabei dürfte die Artenvielfalt diejenige in Deutschland weit übersteigen ...
Die Anfrage sieht dann so aus Amanita rubescens site:tr. Da finde ich nach einigen wissenschaftlichen Arbeiten auf Englisch dann auch Kizilbacak Mantari
unter den Ergebnissen. Für weniger bekannte Arten dürfte es schwer werden, türkische Namen zu finden.
LG, Bernd
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Moin, die Lebensdauer dieser Saftlinge ist ja nicht lang, wenn da nicht häufiger als wöchentlich gemäht wird, schaffen es schon einige zur Reife. Seit wann gibt es denn den Mähroboter und hat sich damit die Mähfrequenz erhöht?
Wenn der Rasen seit Jahren in ähnlicher Frequenz gemäht wird, dann könnte man sich fragen, ob die Saftlinge trotz oder wegen des Mähens da wachsen. Also wenn gar nicht gemäht würde, würden sie garantiert verschwinden ...
Bei dem zweiten könnte ich mir Papageiensaftlinge vorstellen.
Die pragmatische Lösung wäre Stöckchen in die Erde stecken, damit die Hinderniserkennung anspringt und das Objekt umfährt ...
LG, Bernd
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Hallo Jan, hallo Daniel,
vielen Dank für Eure Einschätzungen. Hortiboletus ist in jedem Fall für mich neu. Der rötliche Bereich unter der Huthaut ist in echt etwas stärker ausgeprägt als es auf dem Foto rüberkommt, aber nicht ganz so stark wie hier Hortiboletus bubalinus
LG, Bernd
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n'Abend miteinander,
auf einem aufgelassenen Hof habe ich einen mir unbekannten Röhrling gefunden. Bei Eiche, Linde und Fichte. Ich bin geneigt, die Fichte auszuschließen, denn davon habe ich hier genug und ich hätte diese Art auch schon woanders gefunden, wohingegen ältere Eichen und Linden knapp sind.
Leider sind beide Pilze befallen, was die Röhren überdeckt. Aber vielleicht ist das ja ein artspezifischer Befall? Hutdurchmesser 4...5 cm. Hut samtig bis ledrig. Keine Verfärbung im Schnitt. Geruch pilzig unauffällig, ähnlich wie Marone. Alles andere ist wohl zu sehen. Ach ja, der Boden ist ziemlich mager, leicht kalkiger, teils lehmiger Kies.
Vielleicht hat ja jemand eine oder zwei Ideen. Danke für's Anschauen und beste Grüße,
Bernd
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Hallo, Dein Erdstern (Nr. 2 - es empfiehlt sich die Bilder bzw. Pilze zu nummerieren) dürfte der gewimperte sein (Geastrum fimbriatum).
Der kleine Stern Nr. 3 ist der Kugelwerfer (Sphaerobolus stellatus).
LG, Bernd
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Hallo Pilzeboerni, willkommen im Forum.
Wohnst Du in Norwegen? Und was sind die nyttevekstar (wortwörtlich nach meinem Verständnis Nutzwachser)?
LG, Bernd
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Moin allerseits,
diesem da
Wo Goldmistpilze wachsen, sind Saftlinge jedenfalls seehr weit weg.
möchte ich widersprechen. Magerwiese + Vieh → Mist ergibt Goldmistpilze neben Saftlingen. Hab ich aktuell nebeneinander mit nur wenigen Metern Abstand ...
LG, Bernd
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Moin,
an Rauschbeere kam mir heute dieses Exobasidium unter, das wohl auf E. pachysporum hört.
Ein paar Bilder
Und im gleichen Bereich auch ein Befall an einigen wenigen Beere, keine Ahnung, ob das der gleiche Pilz sein kann. Eigentlich vertrocknen die Rauschbeeren am Strauch oder vergären. Solch früher Befall im Reifestadium ist mir, bewusst, noch nicht begegnet.
LG, Bernd
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Hallo Christine,
So eine Stunde vielleicht, länger schadet nicht. Und wenn man das einmal angesetzt hat, steht das schon ein paar Jahre - da ist eigentlich nichts was zerfallen kann. Und man braucht ja meistens nur einzelne Tropfen. Holzasche geht natürlich auch - aber um die Jahreszeit hat wohl kaum jemand einen Holzkamin am Brennen

LG, Bernd
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aber bei Kalilauge wird´s doch schwierig...
Hallo Christine,
Kalilauge, KOH, ist ganz einfach zu erzeugen (wenn es nur um qualitative Nachweise ohne genaue Konzentration geht). Etwas Holzkohlenasche (vom Grill z.B.) nehmen, Wasser (ggf. Regenwasser) aufgießen, etwas stehen lassen und durch den Kaffeefilter (oder ein Tuch) seihen. Zur Aufbewahrung bietet sich ein Glas von Nasentropfen, fertig mit Pipette an. Das Zeug ist in den erreichbaren Konzentrationen ungefährlich.
LG, Bernd
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Moin,
was will man denn hier rückverwildern? Das von Florian vorgestellte Gebiet ist Kulturlandschaft. Dazu braucht man Landschaft UND Kultur (oder deren Simulation). Selbst während der kleinen Eiszeit war das nicht über der Baumgrenze (zuletzt so um 12.000 BC?). Abgesehen von Lichtungen durch Kalamitäten, die dann für einige Zeit von Grünfressern offengehalten werden.
LG, Bernd
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Moin,
Drosera rotundifolia ist korrekt.
Wenn Dich fleischfressende Pfanzen interessieren, dann solltest Du mal nach Utricularia spp. schauen.
LG, Bernd
