Beiträge von Peter

    Hallo,


    meist hilft ein einfacher Trick, beim Huthaut abziehen.

    Vorher den Hut oben kreuzförmig einschneiden. Die "Tortenstücke" dann von der Mitte her abziehen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Xiping,


    das was du zeigst, sind typische Lachsreizker.

    Sie wachsen in Gesellschaft von Weißtannen (müssen in der Nähe sein), haben lachsartige Farben und Grübchen am Stiel.

    Die von Beginn an orangefarbene Milch verfärbt sich nach längerer Zeit nach weinrot.


    Sieht man alles auf deinen Bildern gut. :)


    Beim echten Reizker (L. deliciosus) ist die Milch beim Anschneiden auch orange, aber sie blasst einfach aus, mehr nicht.


    Gruß

    Peter


    PS: Du siehst schon, nicht alle sind dieser Meinung. Wem du glaubst und was du mit den Pilzen machst, ist nun deine Entscheidung.:giggle:

    Hallo Schrumz,


    es ist wie bei allen Lebensmitteln. Bezüglich der "Frische" und der "Essbarkeit" wird sehr unterschiedlich verfahren.


    Im Supermarkt sieht man immer wieder Leute, die jeglichen Apfel in die Hand nehmen und genau untersuchen. Wenn da das kleinste Fleckchen zu finden ist, wird er aussortiert. Mein Opa hingegen war nicht so wählerisch. Er hat alten Käse auch gegessen, wenn bereits Maden darin wohnten.


    Irgendwo zwischen "pingeliger Etepetete Dame" und "schwäbischem Geiz" (des geht scho no), wirst du dich wiederfinden. :)


    Konsistenz und Geruch werden dir helfen, selbst eine Entscheidung zu treffen. :daumen:


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ich sehe das ähnlich.

    Es ist nicht strafbar, Psilos zu fotografieren und diese Bilder zu zeigen.

    Es nicht strafbar, Anfragen zur Bestimmung zu stellen.

    Es ist nicht strafbar, Pilze - egal welche - zu bestimmen

    Da spielt es keine Rolle, ob das jemand zu Hause, bei der Pilzberatung oder im Internet macht. Das sollte eigentlich jeder Jurist wissen. ;)


    Persönlich setze ich auf korrekte(!) Aufklärung, statt auf Sanktionen rein auf Verdacht hin.


    Gruß

    Peter


    PS: Irgendwie erinnert mich in dieser Sache die Reaktion der Moderation an meine Kindheit, als ich die Erwachsenen gefragt habe, woher eigentlich die Kinder kommen. :giggle:

    ACHTUNG!!!


    Niemals die Okulare und Objektive mit Isopropanol reinigen. Die Linsen in den Objektiven sind in den äußeren Metallhülsen verklebt. Da läuft man Gefahr die Verklebungen zu lösen und dann kann man das Objektiv wegwerfen!!!

    Hallo,


    dem möchte ich doch entschieden widersprechen.


    Das mag für sehr alte Mikroskop-Objektive gelten, da ist dieses eventuell von Belang. Nicht aber für die neueren Optiken.

    Außerdem wird das Objektiv nicht stundenlang gebadet, sondern nur kurz die Front-Linse gereinigt.


    Ich habe kein Problem, meine Optiken damit sauber zu machen (wenn es nötig ist) und habe die letzten 30 Jahre Null Schäden an Objektiven, Okularen, Kondensoren....


    Gruß

    Peter

    Hallo Claudia,


    die Bilder sind nicht sooo schlecht. Das mit dem 40er ist okay.

    Das mit der geschlossenen Blende am Kondensor ist grauenvoll - aber die sehen an allen Mikroskopen so aus!

    Die letzten drei sind noch ein wenig "vernebelt".


    Die Blende am Kondensor muss beim 100er Objektiv (fast) ganz geöffnet sein, damit man ein scharfes Bild erreicht. Tiefenschärfe gibt es dabei nicht - das ist immer so.

    Die Kunst ist, eine geeignete Stelle im Präparat zu finden, bei der man scharfe Stellen an der Sporenoberfläche und an anderen Sporen scharfe Stellen am Rand sieht.


    Meine Tipps:

    - Das Präparat muss dünn sein (gut quetschen!)

    - Überflüssiges Wasser an der Seite mit Papier herausziehen. (Das Deckgläschen drückt dann von selber alles platt, die Sporen bleiben unbeweglich liegen)

    - Linse vom 100er Objektiv mal putzen (feuchte Einmalbrillenputztücher, Isopropanol, Äther oder so was, auch Spucke geht (ernsthaft!))

    - sauberes Immersionsöl verwenden (darf keinen Kontakt mit Wasser bekommen)

    - Kondensor ganz noch oben drehen, dann ein winziges Stück zurück

    - Kondensorblende öffnen

    - Weißabgleich an der Kamera einstellen (bei dir ist der Hintergrund blau)

    - nicht verwackeln


    Viel Erfolg!

    Peter


    PS: Alle(!) guten Mikrofotos sind mit Fotoprogrammen nachbearbeitet. :)

    Hallo,


    Anfragen, die in irgendeiner Weise in Richtung "Zauberpilze" gehen könnten, auf bloßen Verdacht hin sofort zu schließen und den Fragesteller auch noch zu sanktionieren, da fällt es schon schwer, für solche Reaktionen Verständnis aufzubringen.


    Gruß

    Peter


    PS: Vielleicht kann mir jemand helfen. In den Nutzungsbedingenungen finde ich nichts wegen Anfragen zu bestimmten Arten. Vielleicht schaue ich auch falsch?

    Hallo Öhrling,


    ich befürchte, ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt und der Fettdruck in deinem Zitat war nicht ausreichend.


    Wenn eine Lösung angezeigt ist, dann sollte die DGfM eine Lösung anbieten. Wenn nicht, dann nicht. Und solange nichts von der DGfM kommt, habe ich kein Problem, in der Pilzberatung Wiesenchampignons als solche zu benennen und den Leuten als essbar zu empfehlen. (Wiesenchampignons stehen übrigens auf der aktuellen Positivliste der Speisepilze der DGfM von 2019)


    Freigeben/ nicht freigeben gibt es ja sowieso nicht. Es gibt keinerlei gesetzliche Grundlage auf der PSVs Pilze einbehalten dürfen.


    Dass man in ganz vielen Lebensmitteln irgendwelche "Schadstoffe/Giftstoffe" findet, heißt für mich nicht automatisch, dass man auf den Verzehr verzichten muss. Deshalb das Zitat.


    Gruß

    Peter


    PS: Ich selbst würde Wiesenchampignons auch ohne Bedenken essen.

    Man hört in letzter Zeit so viel Negatives über wild wachsende Champignons, da sollten sich DGfM, BMV, ThAM usw. nicht vor einer großen Lösung drücken, wenn sie angezeigt ist.

    Hallo,


    genau so sehe ich es auch.


    Wenn vielleicht auch schon etwas älter: "Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift - allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist".


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ein gutes Merkmal des Rotstieligen Ledertäublings ist die Färbung der Lamellenschneide in Hutrandnähe, so wie auf deinen Bildern zu sehen.

    Da haben die Zwerge, die nachts die Hüte anmalen nicht sauber gearbeitet, so dass die Hutfarbe auf die Lamellenscheiden übergegangen ist. :giggle:


    Gruß

    Peter

    Hallo Thorben,


    kann sein. Es fehlen die Olivtöne, der Hut hat ein Spitzchen, die Mikromerkmale (Sporen, Huthaut), das alles würde passen.


    Was mir nicht gefällt: Die Hutriefung am Rand sollte feiner sein, die Farbe deutlicher orangebraun. Der Stiel ist etwas dick.


    Die Art habe ich nur zweimal gesehen. Im ersten Moment erinnert sie an eine Laccaria. Beide Mal stand sie auf sehr feuchtem Boden. Ein gutes Merkmal fand ich, dass die Huthaut im Alter "schürfelig" aufreißt. Das ist bei deinem Exemplar nicht so. Ich denke, der gezeigte Pilz ist eben noch recht jung.


    Es bleibt wohl nur, den Standort im Auge zu behalten und auf mehr Material zu warten. :saint:


    Gruß

    Peter

    Nur ergänzend zu Norbert, die gezeigten FK sind die "guten".==Gnolm8


    LG Mischa

    Da scheint jemand Röntgenaugen zu haben. Ich kann die hinteren Fruchtkörper im Körbchen nicht mal ansatzweise erkennen. =O


    Hallo Sarah,


    das Vernünftigste ist, gehe zu einem Pilzsachverständigen zur Pilzberatung in deiner Nähe. Das kostet nicht mal was.

    Adressen gibt es z. B. hier: Pilzsachverständige finden / DGfM


    Pilzberatung zwecks Essensfreigabe übers Internet ist unseriös.


    Grüße

    Peter

    Hallo "lubeca",


    dein Milchling ist nicht L. vellereus und auch nicht L. torminosus.

    Mit großer Wahrscheinlichkiet handelt es sich um den Rosascheckigen Milchling Lactarius controversus.


    Dafür sprechen der Standort, die rosa getönten Lamellen, die Zonierung am Rand.


    Gruß

    Peter

    Hallo Jörg,


    L. semisanguifluus kann sein (wahrscheinlich), muss aber nicht.

    Zur Unterscheidung von L. quieticolor hilft die Verfärbung der Milch im Fleisch. Dazu ein Stückchen vom Hut anschneiden. Es kommt orangefarbene Milch zum Vorschein (bei beiden Arten). Dann 3-5 Minuten warten.


    Anschnitt verfärbt sich deutlich dunkler nach weinrot ---> L. semisanguifluus

    Anschnitt bleibt orange, blasst aus ----> L. quieticolor


    Gruß

    Peter

    Nun,


    ich müsste mal die alten Zeitschriften durchsehen. Aber das Verfüttern von Pilzen an Haustiere (Nutztiere) wurde bereits in den Kriegs- und Nachkriegsjahren empfohlen und durchgeführt. So konnten die Besitzer ihre Tiere durch die nahrungsarme Zeit bringen.


    Wieso sollte heute die Beimischung von Trockenpilzen ein Problem darstellen?


    Gruß

    Peter

    Es soll ja auch Leute geben, die Rumpsteak nicht mögen, obwohl sie in der Mikrowelle zubereitet wurden..... :giggle:


    Gruß

    Peter


    PS: Ich esse nur noch wenig Pilze. Speisepilze sind für mich nicht nur Pilze, die nach vernünftiger Zubereitung problemlos essbar sind. Sie müssen einen Wohlgeschmack entwickeln an dem ich mich auch kulinarisch erfreuen kann. Und der Hexenröhrling gehört dazu.

    Hallo "?",


    falls der Geschmack der weißen Milch mild war, könnte es sich um den Milden Milchling Lactarius mitissimus handeln.

    Aber ein Einzelexemplar macht es nicht gerade einfach.


    Gruß

    Peter