Beiträge von Peter

    Hallo,


    ich muss gestehen, dass ich die dunklen Stacheln so wie im Bild oben bis jetzt nur bei L.foetidum gesehen habe.

    Die nächsten Beutelstäublinge werde ich mir genauer ansehen!


    Wie Wolfgang schon sagt, die mikroskopische Überprüfung würde Gewissheit bringen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    der Anblick eines gerade abgeholzten Forstes kann natürlich schockierend sein, keine Frage. Vor allem wenn man ein paar Wochen vorher den "Wald" noch intakt vorgefunden hat. Das kenne ich auch.


    Warum darüber ärgern? Geht einfach 40 Jahre später wieder zu der Stelle hin. Dann könnt ihr euch freuen. ;)


    Gruß

    Peter


    PS: Ich weiß nicht, wie ihr reagieren würdet, wenn fremde Leute in euren Garten, den ihr gerade frisch umgegraben habt, irgendwelche Samen einpflanzen. :giggle:

    Hallo,


    um es auf den Punkt zu bringen: Beides sind keine Speisepilze!!!!


    - Der eine ist ein Schönfußröhrling.

    - Der andere eine Leiche von irgendeinem Rotfußröhrling.


    Wir leben nicht in Kriegszeiten, wir haben keine Essensnot. Und wenn das der Fall wäre, würde ich immer noch eingeweichte, panierte Bierdeckel bevorzugen um mich zu ernähren.


    Gruß

    Peter

    Hallo Ben,


    wenn du das Fleisch probiert hättest, würde das wichtige Hinweise liefern. Gerade bei den braunen Milchlingsarten ist dies unerlässlich. Und wenn du dich traust in Täublinge und Gallenröhrlinge zu beißen, wo ist dann das Problem? :)


    Ich würde fast wetten, der Geschmack wäre anfangs mild und nach einiger Zeit etwas bitterlich.

    Aufgrund der Hutfarben, filzige Stielbasis, Standort bei Buchen würde ich den Süßlichen Buchen-Milchling Lactarius subdulcis vermuten.

    Aber das alles sind Spekulationen, die nicht (mehr) zu einem sicheren Ergebnis führen können.


    Gruß

    Peter

    Hallo Michael,


    ich würde dich nicht als Feigling bezeichnen.

    Ich würde eher "mutig bis übermütig" sagen. ^^


    Einer wildfremden Person im Internet mehr Vertrauen zu schenken als dir selbst - ich weiß nicht so recht. Zumal bei einer Entscheidung in der Gruppe der Knollenblätterpilze.


    Ein Pilzsachverständiger kann dir nicht nur sagen, ob der ihm vorgelegte Pilz ein Perlpilz ist, sondern der kann sogar eine Essenfreigabe erteilen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    die Abfrage bei Google nach "giftige champignons" bringt 431.000 Ergebnisse........ Bereits der erste Eintrag liefert gute Daten zum Erkennen der makroskopischen Merkmale.


    Eines der Erkennungsmerkmale ist außer dem Geruch, die chromgelbe Verfärbung des Fleisches in der Stielbasis im Schnitt.


    Ich empfehle den Besuch beim Pilzsachverständigen und für die Zukunft ein gutes Pilzbuch.

    Gruß

    Peter

    Hallo Holger,


    es dürften Kartoffelboviste sein (hart, schwer sind gute Indizien).

    Von den Pilzen geht keine Gefahr aus. Sie können nicht laufen, jemanden verfolgen oder gar angreifen.

    Auch die reifen Sporen werden in der freien Natur zu keiner Gefahr für uns Menschen.

    Insofern Entwarnung.


    Falls man auf die Idee kommen sollte, die Dinger verspeisen zu wollen, wird deren Härte ein Hindernis darstellen. Wenn man es doch schafft, ein paar Stücke davon herunter zu würgen, stirbt man nicht. Es könnte (abhängig von der Menge) zu Magen-Darm-Beschwerden führen.


    Inwieweit deine Kinder in der Lage sind, sich daran zu halten, dass man nicht alles in den Mund nimmt um es zu futtern, das kannst nur du selbst entscheiden.


    Grüße

    Peter

    Hallo "Knilch",


    Täubling ja!

    Wenn der Geschmack mild ist, könnte es sich um einen Braunen Ledertäubling (Russula integra) handeln.

    Für den Speistäubling passt die Hutfarbe nicht so toll.

    Außerdem sieht der Hutrand oft so aus, als wäre die Huthaut ein Stückchen zu kurz für den Hut.


    Gruß

    Peter

    Hallo Thomas,


    ich kenne so eine Stelle nicht - wir haben gar keine Schwäne...8o


    Aber im Bestimmungsschlüssel sind die leicht trennbar:


    1 - im Schnitt nicht rötend.................... Riesenbovist

    1* - im Schnitt rötend .......................... Schwan


    Grüße

    Peter

    Hallo Raphael,


    es sind sehr junge Fruchtkörper, die noch keine Sporen ausgebildet haben.

    Bestimmen lässt sich der so nicht.


    Gehe in ein paar Wochen nochmal vorbei - vielleicht ... :)


    Grüße

    Peter

    Hallo Pilzfabi,


    ich kann daraus ablesen, dass es in eurer WG feucht fröhlich zuzugehen scheint. :giggle:


    Ein bisserl mehr lüften kann nicht schaden. Wenn das nicht hilft, dürftet ihr ein Feuchtigkeitsproblem in der Wand haben. :(


    Grüße

    Peter

    Hallo,


    in trockenen Zeiten muss man eben länger suchen, bis man etwas pilzliches findet. In meiner unmittelbaren Nähe ist alles "fu..trocken". Sogar die Maulwurfshügel sind staubig.

    Bei einer längeren Exkursion im Schwarzwald in größerer Höhe (fast 1000m) konnte ich auf einem liegenden, dicken Fichtenast fündig werden.


    Gleich im ersten Moment fiel der weiße Teil auf der rechten Seite des mehrere Zentimeter großen Fruchtkörpers auf. Der gallertige Pilz fühlte sich auch recht fest an, nicht einfach nur "wabbelig".




    Der Anschnitt machte dann alles klar. Unter der gallertigen Schicht befand sich ein harter weißer Kern. Es handelt sich um den Weißkernigen Zitterling Tremella encephala. Er soll den Blutenden Nadelholz-Schichtpilz Stereum sanguinolentum parasitieren, den konnte ich aber auf dem Ast nicht finden. Obwohl die Art recht verbreitet zu sein scheint, war das erst mein zweiter Fund.


    Die mikroskopische Untersuchung brachte unbefriedigende Ergebnisse. Außer Hyphen und unreifen Basidien nichts Vernünftiges zu finden.

    Aber der Fruchtkörper verbleibt mal im Kühlschrank. Vielleicht ....... :?:


    Grüße

    Peter

    Hallo Pixie,


    ob Garn oder Stoff ist egal. Wir haben Stoffstücke auch gefärbt. Da war Baumwolle und Mohair dabei. Die Stücke wurden z. B. zur Herstellung kleiner Teddybären genutzt.


    Gefärbt wurde überwiegend mit Trockenpilzen, ab in den Kochtopf, Wasser dazu, Stoff oder Garn rein, Temperatur um die 90 Grad (also kurz vor dem Kochen), ab und an umrühren. Je nach Färbezeit und Pilzanteil erhält man unterschiedliche Färbegrade.


    Ich gebe zu, das ist aber alles schon eine Weile her.


    Grüße

    Peter