Andererseits ist und bleibt es Drogenkonsum, auch wenn es zu medizinischen Zwecken geschieht. Jeder Drogenkonsum hat irgendwo die Funktion, seelische Probleme zu lösen. Und wenn Psilocybin keine angenehmen Wirkungen auf Geist und Seele hätte, würde es nicht als Droge taugen. Meine Meinung, ihr dürft eure selbstverständlich behalten. Aber dann müsste man zwischen "feinem" und "ordinärem" Drogenkonsum trennen, ob dies gelingt?.
FG
Oehrling
Ich bin sehr froh, Morphin bekommen zu haben, als ich es brauchte. Ohne hätte ich die Schmerzen nicht ausgehalten. Und ja, das hatte auch eine angenehme Wirkung auf meinen Geist (bei der Seele weiß ich nicht).
Diese Trennung zwischen "feinem" und "ordinären" Drogenkonsum vollzieht doch jeder selbst. Ich sehe hierin kein Problem. Es gibt eine ganze Menge Medikamente (Schmerzmittel, Hustenmittel, ....), die von "Usern" für Drogenexperimente "missgenutzt" werden können. Soll man diese deshalb komplett verbieten?
Psilocybin hat eine starke Wirkung, die in der psychiatrischen Forschung wohlbekannt ist. Die Nutzung durch fachliches Personal im Rahmen ihrer Tätigkeit ist durchaus zu begrüßen. Nur weil man eine Droge auch anderweitig nutzen kann, sollte man sie nicht verdammen.
Gruß
Peter
