Beiträge von Werner Edelmann

    Servus beinand',

    wenn ich mir den flockigen Stiel so anschau und mir auf dem Hut einen Gelbstich einbilde, käme mir eher Bolbitius vitellinus in den Sinn.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Kvothe,

    der dritte ist ein Laubholzknäueling, Panus conchatus. Jung sind die violett, im Alter bleibt da aber nichts mehr davon übrig.

    An den jungen Fk im Hintergtund ist die Färbung noch schön erkennbar.

    Texte zu den Bildern erstellst Du in dem Du die Bilder in Deinen Text einfügst.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Thorben,

    an Spitzahorn sollte es Sawadaea tulasnei sein. Dafür ist auch das fleckige Erscheinen der ersten Mycelflecken typisch. Sawadaea bicornis kommt auch grad bei mir an Bergahorn und Feldahorn. Da sind grad die jungen Triebe systemisch befallen. Das macht S. tulasnei nicht.

    Da musst heuer mal drauf aufpassen. Im Herbst sind viele Ahorne vom Mehltau befallen und schon die makroskopischen Unterschiede deutlich. Im Herbst bilden die dann auch regelmäßig Fruchtkörper.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Ansonsten sei wohl mendax mit Eiche und Buche vergesellschaftet, während luridus mit Linde und Birke Mykorrhiza macht. Zumindest letzteres stimmt in dieser Ausschließlichkeit ganz sicher nicht, denn ich habe in Jena jede Menge sicherer luridus im Kalk-Buchenwald, ohne Linde und schon gar nicht mit Birke.

    Servus beinand',

    genau so ist es in unseren Buchenwäldern auf den Jungmoränen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Andreas,

    Ich weiß nicht, ob man die Bestimmung nur anhand der Hygrophanität festmachen kann.

    L. sordida sollte ja auch grundsätzlich schmächtiger sein als L. nuda und am Hutrand durchscheinend gerieft, was jetzt hier nicht der Fall ist. Für mich ist nicht zuletzt der Geruch ein guter Indikator.

    Den postulierten Graustich kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen.

    Aber wenn die Hygrophanität so ausschlaggebend ist, wär das natürlich ein tolles Bestimmzngsmerkmal und ich werd mal besonders drauf aufpassen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Beli,

    sehr schöner Beitrag.

    Is scho a tolle Gegend da jei Dir!

    Der "Gloeophyllum trabeum, Balkenblättling" ist aber bestimmt Gloeophyllum abietinum, Tannenblättling.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    Lepiota cristata ist das sicher nicht. Der hier hat doch deutliche ockerorange Töne und ist auch viel größer als der Giftschirmling.

    Vergleich doch mal mit L. ochraceofulva.

    Der sollte angenehm süßlich fruchtig riechen.

    Der Standort direkt in der Nadelstreu würd auch gut passen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus,

    ich bin hier um München auf Kalk. Also entweder direkt auf der Schotterebene oder auf den Moränen. Deshalb ist hier der Netzstielige Hexenröhrling häufig. Zu finden bei fast allen Baumen die Ektomykorrhizen machen. Buche, Eiche, Hainbuche, Birke, Linde, auch Fichte.

    Dem Flockenstieligen reicht es dann schon, wenn der Boden nur oberflächig sauer ist. Da reicht schon die mehrjährige Nadelstreu eines Fichtenwaldes aus. In jungen nach Kahlschlag wiederaufgeforsteten Fichtenwäldern gibt's dann einen Flocki-Massenaspekt, obwohl man direkt auf dem Kalkschotter ist.

    Im Münchner Norden gibt's dann in den Resten des ehemaligen sog. Lohwaldgürtels Waldstellen wo Nexen und Fockis direkt durcheinanderwachsen. Und zwar immer dann, wenn irgendwo im eigentlich Eichen-Linden-Kiefern-dominierten Mischwald ein paar Fichten beisammen stehen. Da ist dann gleich eine ganz andere Bodenvegetation. Der grasige krautige Boden verwandelt sich in krautarme Böden mit Polytrichummoos.

    Etwas nördlicher geht's dann ins Tertiärhügellamd über. Da schauts dann komplett anders aus. Da gibt's dann gar keine kalkliebenden Arten mehr.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Druide,

    schaut nach einem typischen Violetten Rötelritterling, Lepista nuda aus.

    Wenn er nicht deutlich süßlich nach Multivitaminsaft riecht, käme noch L. sordida in Betracht. Der kann selten auch mal so kräftig und violett wie L. nuda daherkommen.

    L. nuda hab ich auch schon im Frühjahr gefunden, L. sordida aber noch nicht.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Lukas,

    M. pelianthina ist in unseren Buchenwäldern südlich Münchens auf den Jungmoränen natürlich sehr häufig. Ich hab keine Zweifel, dass Dein Fund M. pelianthina ist. Ich hab so einen süßen Geruch noch nicht festgestellt, da die Art aber makroskopisch so eindeutig ist, riech ich da auch nicht immer dran.

    Der von Dir ins Spiel gebrachte M. capillaripes ist eine ganz andere Baustelle.

    Das ist ein unauffälliger, bräunlicher, feucht stark geriefter Schwimmbadhelmling in der Kiefernnadelstreu mit zart rosalich überhauchten Schneiden. Die Art kenn ich gut aus den Kiefernmischwäldern um Bamberg. Er kommt als erster Helmling im Herbst nach der Sommertrockenheit gesellig in der Kiefernstreu und ist schon wieder verschwunden, wenn die Zeit für M. zephirus kommt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',


    jetzt wird's interessant!

    Meine Petersilie ist mittlerweile ziemlich stark vom Falschen Mehltau befallen.




    Der Befall geht aber jetzt auf den Liebstöckel über.



    Nach Klenke / Scholler sollte an Levisticum officinale Plasmopara nivea vorkommen, die ja an Giersch recht häufig ist. An Liebstöckel aber recht selten und provisorisch als Sammelart (s.l.)




    Plasmopara petroselini ist dann wohl eine bereits aus dem Aggregat ausgegliederte Art?

    Ich kann mir nämlich hier beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich hier zwei verschiedene Falsche Mehltaue hab.

    Der ist sicher von der Petersilie auf den Liebstock übergegangen.

    Ich mach da natürlich noch bessere Fotos und Belege.

    Das wär vllt was für Spezialisten dem genauer auf den Grund zu gehen.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Thomas,

    das ist Cyathus striatus, ja.

    Du hast geschrieben, dass Dich die Dachpilze hingeführt hatten. Das ist gsnz typisch, dass Teuerlinge nebenbei gefunden werden. Z.B. beim Aufstellen des Stativs für's Fotografieren von irgendeinem anderen Schwammerl.

    An liabn Gruaß,

    Werner