Beiträge von frank2507

    Dankeschön. Tja, ein gutes Mikroskop steht schon seit geraumer Zeit auf meiner Wunschliste. Bei der Anschaffung möchte ich aber keine halben Sachen machen und mir ein wirklich brauchbares Gerät zulegen, da muss man schon einen vierstelligen Betrag anlegen.


    Gruß,


    Frank

    Dankeschön, ich bin nicht so oft auf Wiesen unterwegs und hatte den wissentlich noch nicht in den Händen. Laut meinen "einfachen" Pilzbüchern gibt es nicht so viele Verwechslungsmöglichkeiten, was sich bei näherer Betrachtungsweise aber ändern kann.


    Gruß,


    Frank

    Hallo!


    Auf einer Wiese (keine Bäume im Umkreis von mind. 30 Meter) fand ich heute diese Exemplare mit deutlich rahmgelblichem Ton in der Hutmitte. Könnte das der Glasigweiße Ellerling sein? Geruch schwach, jedenfalls nicht nach Juchtenleder.


    Beste Grüße,


    Frank


    Guten Abend!


    Heute habe ich im Mischwald (Lehmboden mit Eiche, Buche, Kiefer, Lärche auf eher saurem Buntsandstein als Untergrund) diese Cortinarie gefunden. Ist das ein Gürtelfuß? Eine nähere Eingrenzung dürfte ohne Mikroskop wahrscheinlich schwierig werden. Mir würde es reichen, die Untergattung richtig erkannt zu haben.


    Beste Grüße,


    Frank


    Hallo Pablo!

    Danke für die Info und das Vergleichsbild. Eigentlich wäre das ein Kandidat für das "schräge Pilze" Forschungsprojekt der Uni Hamburg, aber die haben wohl keinen weiteren Bedarf. Vor ein paar Monaten hatte ich denen Pfifferlinge mit einer ähnlichen Lamellen-Anomalie vergeblich angeboten.

    Gruß Frank

    Hallo Wastl! Einen habe ich heute auch gefunden, das war aber ein Madenwohnblock :(

    In den letzten Jahren hatte ich schon wiederholt "Spätlesen" Anfang November ergattern können, die meistens ohne Bewohner waren.

    Gruß,


    Frank

    Hallo!


    Dieser Ritterling ist mir heute im Eichen-Buchen-Mischwald auf Lehmboden aufgefallen. Geruch schwach wahrnehmbar, Geschmack mild, mehlartig mit einer schwach ranzigen Note (ähnlich Maipilz).

    Wenn ich den Bestimmungsschlüssel richtig verstanden habe, ist der Mehlgeschmack das Unterscheidungsmerkmal neben dem Gilben, was aber nur bei sehr alten Exemplaren auftritt? Dann lande ich beim gilbenden Erd-Ritterling , passt das?


    Beste Grüße,


    Frank


    Guten Abend!


    Im Nadelwald (Kiefer/Lärche mit vereinzelten Fichten) fand ich heute diese Dermocybe. Könnten das blutblättrige Hautköpfe sein? Der Hut soll sich bei älteren Exemplaren von blutrot bis orangebraun verändern.


    Gruß,


    Frank


    Hallo!


    Auf einem Buchenholzstumpf habe diese Mycena gefunden. Meine Bestimmungsversuche führten mich zum großen Blut-Helmling, passt das? Kein besonderer Geruch festzustellen, der Saft ist ziemlich spärlich und färbt kaum ab, siehe Fotos.


    Beste Grüße,


    Frank


    Guten Abend!


    Heute habe ich (mutmaßlich) einen großen Rettich-Fälbling mit merkwürdigen Lamellen-Anastomosen gefunden. In unmittelbarer Umgebung waren mehrere "normale" Rettich-Fälblinge, die keinerlei Anastomosen hatten. Kann der große Rettich-Fälbling solche Anastomosen ausbilden oder ist das eine andere Art? Geruch wie beim normalen Rettich-Fälbling. Leider kann ich in der mir zur Verfügung stehenden Literatur nichts zum Thema Anastomosen bei Hebeloma finden.



    Gruß,


    Frank


    Hallo!


    Dann habe ich Anfang Oktober eine "absolute Rarität" gefunden ...



    Gruß,


    Frank

    Der gute Herr Krieglsteiner soll sinngemäß gesagt haben:

    " Ein Speisepilz ist ein Giftpilz, dessen Giftigkeit noch nicht erkannt wurde".

    Das Paracelsus-Zitat "All´ ding sind Gift und nichts ohn Gift ..." dürfte nach wie vor Gültigkeit haben.


    Was mich aber wundert: obwohl die Giftigkeit vom Grünling seit 20 Jahren (!) bekannt ist, hat man bis heute weder das Toxin noch den Wirkmechanismus identifizieren können:


    A series of cases of rhabdomyolysis after ingestion of Tricholoma equestre


    Gruß,


    Frank

    Was sind denn eigentlich die Maßstäbe, anhand derer die DGfM einen Pilz als "Speisepilz" deklariert? Selbst verkostet? Mindestens X Personen haben den Y-mal konsumiert, ohne dass es Probleme gab? Toxikologisches Screening der Inhaltsstoffe?


    Gruß,


    Frank

    Hallo Daniela!


    Es stimmt, dass gerade Maronenröhrlinge radioaktives Cäsium in den Pigmenten der Huthaut anreichern können. Ob das gesundheitlich bedenklich ist, hängt auch von der regionalen Belastung ab.


    Als 1986 die radioaktive Wolke in Tschernobyl freigesetzt wurde, ist das recht unregelmäßig über Deutschland verteilt worden. An machen Stellen gab es gerade zu diesem Zeitpunkt starke Regenfälle und das wurde so in den Waldboden eingetragen. Andere Bereiche sind weitgehend verschont worden.


    Z.B. gibt es Regionen nordöstlich von Augsburg und nordwestlich von Passau, die besonders belastet sind. Insgesamt gesehen ist Süddeutschland stärker belastet als Norddeutschland.


    Näher erläutert wird das hier:


    BfS - Strahlenbelastung von Pilzen und Wildbret - Radioaktive Belastung von Pilzen und Wildbret


    und hier:


    2021-08-20_Pilzbericht_2021.pdf


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo!


    Gerade beim Waldspaziergang mitten auf dem geschotterten Waldweg gefunden. Im Wurzelbereich einer Kiefer, daneben stand eine junge Fichte sowie in einigen Metern Entfernung auch noch Buche und Eiche. Lehmboden auf Buntsandstein, ca. 320 Meter über NN, Weinbauklima (Wörth am Main, Unterfranken). Der "kastanienblütenartige" Geruch ist erst beim Zerschneiden wahnehmbar.


    Den grobschuppigen Hut halte ich für recht markant, bei mehreren hundert Arten in dieser Gattung aber sicher auch Doppelgänger. Gibt es auch ohne Mikroskop Namensvorschläge?


    Beste Grüße,


    Frank


    Guten Abend!


    Die Saison nähert sich dem Ende, eine vierstündige Tour durch mein Lieblingsrevier (Eichen-Hainbuchen-Mischwald auf Basalt) gab nur wenige Funde. Diese Mycena auf einem abgestorbenen Eichenstamm hat schonmal den Arbeitstitel "Rosablättriger Helmling":



    Noch zwei Eichenholzbewohner, mutmaßlich Gift-Häublinge. Die Lamellen sind zwar sehr hell, die Fruchtkörper aber auch recht jung. Könnte das was anderes sein?





    Dann ist mir diese Telamonie mit den dunklen Hutflecken aufgefallen. Leider ist die schon ziemlich lädiert, eine Bestimmung wohl nicht mehr möglich. Direkt im Wurzelbereich einer Eiche, Buchen waren in der näheren Umgebung auch vorhanden.




    Zum Schluss noch eine Macrolepiota, die ihren Artnamen sucht. Von weitem dachte ich an procera, ist es aber nicht. Geruch irgendwie an Riesenbovist erinnernd, jedenfalls ganz anders als der angenehm nussige Duft von M. procera.




    Zum Schluss noch eine Frage. Ich habe das ganze Jahr noch keinen einzigen Hallimasch gesehen, die sind hier wie vom Erdboden verschluckt. In der zweiten Oktoberhälfte, wohlgemerkt. Fliegenpilze habe ich dieses Jahr nur einmal gesehen. Ist das ein örtlich eingegrenzter "Ausreißer" oder in anderen Regionen ähnlich?


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo Werner,


    habe gerade mal gegoogelt, C. caesiogriseus soll schwach süßlich riechen und bitter schmecken. Meine Exemplare riechen deutlich muffig-erdig und einen bitteren Geschmack konnte ich nicht wirklich feststellen. Ob die im Internet kursierenden Beschreibungen immer zutreffend sind, ist eine andere Frage ....


    Gruß,


    Frank

    So, habe erst die Huthaut abgezogen (geht etwa bis zur Hälfte) und dann eine halbe Minute drauf herumgekaut. Mild bis gaaanz schwach bitterlich. Gleiches gilt für das Hutfleisch und die Lamellen. "Bitter" kenne ich von den Cortinarien ganz anders (Safranblauer Schleimfuß), allerdings konnte ich beim Wurzelnden Bitterröhrling trotz längerem Kauen auch nur ganz schwach einen Hauch wahrnehmen.


    Ich gehe davon aus, dass ich den besser bei Raumtemperatur anstatt Dörrex (niedrigste Stufe ca. 55-60 Grad) trockne? Gerne sende ich dir bei dieser Gelegenheit auch von dem vermeintlichen Leoparden-Klumpfuß eine Probe.


    Gruß,


    Frank