Ich spreche mich auch für die alte Formulierung aus, schon aus Reminiszenz gegenüber Sabine, Holger und ihrem Zögling Murph. Allerdings sollte der Titel auch nicht weiter verkürzt werden, soviel Zeit und so viel Deutsch muss sein.
Grüße,
Axel
Ich spreche mich auch für die alte Formulierung aus, schon aus Reminiszenz gegenüber Sabine, Holger und ihrem Zögling Murph. Allerdings sollte der Titel auch nicht weiter verkürzt werden, soviel Zeit und so viel Deutsch muss sein.
Grüße,
Axel
Hallo Achim,
deine Pilzfotos gefallen mir sehr gut, weil die Pilze so dargestellt werden wie sie in der Natur vorkommen. Man sieht auch viel vom jeweiligen Biotop. Die Arten sind dadurch gut kenntlich, scharf, manchmal vielleicht etwas zu sehr geschärft.
Auf jeden Fall ein Gewinn für das Forum, wenn du hier künftig den einen oder anderen Pilz einstellen würdest.
Grüße Axel
Hallo Cornelius,
ich habe wissentlich C.mairei noch nicht gefunden, möchte aber ein Zitat aus der JEC 2024 im Vergleich von C.mairei, C.caerulescens und C.terpsichores anmerken. Danach ist C.mairei eher geruchlos: "Während C.mairei eher geruchlos ist und C.caerulescens eher unangenehm riecht, hat C.terpsichores einen fruchtigen Geruch, der auch im Alter nie unangenehm oder erdig wird."
Grüße Axel
Wenn wir schon dabei sind hier ein Vortrag von Peter Karasch zu Ödland-Pilzen, der mehr die ökologischen Aspekte herausstellt:
Grüße Axel
Noch ein letztes Update zur Tagung, die mit den Exkursionen morgen beginnt.
Besser ist es leider nicht geworden, die Niederschläge hielten sich um Springe zurück. Jetzt wird es darauf ankommen die noch einigermaßen feuchten Ecken aufzuspüren, die Bachläufe, lehmigen Nordhänge, auch Wegränder im Traufbereich.
30-Tage Niederschlag - Stand 29.9.2025
7-Tage Niederschlag - Stand 29.9.2025
Grüße Axel
10 - 15l im und südlich des Deisters sind es letzte Woche geworden, über die letzten 30 Tage 30 - 40l. Viel ist das nicht, wird auch die Mykorrhiza-Arten kaum heraustreiben, schon gar nicht in den Kalkgebieten. Im Bereich der Traufen, von Bachläufen, vielleicht auch von Nordhängen kann man aber auf die Suche nach Pilzen gehen. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Für diese Woche bis zum Tagungsstart sind auch weiterhin keine größeren Regenmengen angekündigt.
30-Tage Niederschlag - Stand 22.9.2025
7-Tage Niederschlag - Stand 22.9.2025
Grüße Axel
Ein Gymnopilus, G.sapineus vielleicht,
Grüße Axel
Die Tiefausläufer haben es auch diesmal geschafft um den Deister und Springe einen Bogen zu machen und südöstlich vorbeizuziehen. An der schwierigen Situation hat sich also bisher nichts geändert. Immerhin sind im nahen Osterwald bis zu 10 l gefallen. Auch südlich von Hameln gab es Schauer mit Summen von bis zu 15 l (bei Bodenwerder).
Alle Hoffnungen liegen auf der nächsten Woche.
30-Tage Niederschlag - Stand 13.9.2025
7-Tage Niederschlag - Stand 13.9.2025
Der große Regen hat den Deister und unsere künftigen Exkursionsgebiete nicht erreicht bzw. ist nur in einem schwachen Ausläufer drüber weg gezogen. Also hoffen wir weiter auf die nächsten Tage. Bis Springe sind es ja noch gute drei Wochen.
Grüße Axel
30-Tage Niederschlag - Stand 5.9.2025
7-Tage Niederschlag - Stand 5.9.2025
Für Sony kannst du dir überall das Sony SEL 30 Makro neu für um die 200,- kaufen.
Grüße Axel
Schöner Fund! Wenn du ihn getrocknet hättest, könnte man mikroskopisch noch was machen - hast du aber wahrscheinlich nicht.
Grüße Axel
Hallo Daniel,
Resse ist leider doch etwas sehr weit von Springe etfernt. Aber sonst gebe ich dir recht, wenn nichts mehr geht, da gibt es häufiger noch was,. z.B. den Braunhütigen Goldröhrling, einer von zwei Standorten in Deutschland:
Hallo Harald,
ja natürlich, und keiner sollte die Absicht haben dort nicht hinzufahren. Nur das Salz in der Suppe sind eben doch die GROßpilze.
Grüße aus dem Weserbergland,
Axel
Schon in einem Monat beginnt die Tagung der DGfM in Springe mit einigen Exkursionen. Welches Pilzaufkommen dort zu erwarten ist hängt von den bis dahin fallenden Niederschlagsmengen ab. Bisher sieht es im engeren Umkreis dort überhaupt nicht gut aus. Anders im Sachsenwald bei Stadthagen, westlich von Springe, der aber nicht wenige Kilometer entfernt liegt.
Von Zeit zu Zeit stelle ich hier aus Kachelmann die tatsächlich gefallenen 30- und 7-Tage Niederschlagsmengen ein. Prognosen nützen nichts, was zählt ist der reale gefallene Niederschlag!
Springe liegt an der Bundesstraßenbezeichnung B217. Der Deister zieht sich von Springe bis Bad Nenndorf im Nordwesten.
Grüße Axel
30-Tage Niederschlag - Stand 28.8.2025
7-Tage Niederschlag - Stand 28.8.2025
Die Listeneingaben gehen nach wie vor quälend langsam. Pro Art muss man 30 Sek. warten, bis die nächste Eingabe erfolgen kann. Ich hatte bereits vor mehr als einem Jahr darauf hingewiesen - geändert hat sich nichts.
So ist das System für Kartierungslisten unbrauchbar.
Grüße Axel
Nun hat sich der Programmierer um das Problem gekümmert, mit dem Resultat, dass mein bis dato immer gern genutzter Browser Firefox der Böse war, der die Eingaben so drastisch verzögert hat. Jetzt unter Chrome laufen die Listeneingaben mit nur 4 - 5 Sek. Verzögerung, was ich noch akzeptabel finde. Firefox bleibt mein Standardbrowser, in Chrome nutze ich das neue Pilz-Portal um es weiter zu testen.
Grüße Axel
Die Listeneingaben gehen nach wie vor quälend langsam. Pro Art muss man 30 Sek. warten, bis die nächste Eingabe erfolgen kann. Ich hatte bereits vor mehr als einem Jahr darauf hingewiesen - geändert hat sich nichts.
So ist das System für Kartierungslisten unbrauchbar.
Grüße Axel
sehr schön - habe ich noch nie gefunden.
Das Foto wäre bestimmt noch schöner ohne den Gelbstich.
Grüße Axel
Völlig richtig Daniel. Der L quieticolor ist vor ca. 2010 nicht als Art richtig erkannt worden.
Inzwischen liegen Meldungen aus mehr als 15 Quadranten für Niedersachsen vor (noch nicht publiziert bzw. an Pilze D weitergeleitet). Das größte Problem ist aber, dass sich viel zu wenige an der Kartierung beteiligen.
Grüße Axel
Hallo Cornelius,
die meisten Fragen hast du dir in deinem Text schon selber beantwortet. Was Niedersachsen betrifft schau mal hier:
Ist zwar schon etwas älter, aber viel wird sich in den besonderen, als wertvoll eingestuften Wäldern nicht geändert haben.
Viele Grüße,
Axel
Den würde ich auch appendiculatus nennen.
Grüße Axel
Alles anzeigenEin junger Anhängselröhrling. Interessant dazu: Das ist mein Hauswald in dem ich seit 2020 regelmäßig war und ihn dort noch nie gesehen habe. Vor etwa einem Monat habe ich genau dort etwas Röhrenmaterial eines Fundes von anderer Stelle ausgebracht weil mir der Spot geeignet schien und jetzt taucht er auf. Ich glaube zwar dass das ein Zufall ist aber trotzdem ein recht amüsanter.
Moin
Glückwunsch zum Anhängselröhrling, der sieht super aus
Die haben defintiv ein sehr gutes Jahr, ich find die auch an Stellen, wo sonst nie welche waren.
Das können ja ganz schön große Klopper werden, den Schnecken gefallen die auch sehr gut.
LG
Daniel
Der Anhängselröhrling ist in Niedersachsen selten. Oberhalb einer Linie Hannover - Braunschweig kommt er gar nicht (mehr) vor.
Grüße Axel
Sehr schick. Morgen gehts auch bei mir auf Satanssuche; bloß aus Interesse: Wieviel Regen hattet ihr vor gestern im Juli?
Viele Grüße
Ab 1. Juni bis 15. Juni 0, Mitte bis Ende Juni 54, vom 1. bis 14. Juli waren es 22, ab 15.Juli bis heute 28 Liter/qm.
Ich hatte für den NABU im letzten Jahr einen Artikel dazu verfasst:
Fransiger Wulstling und Igel Wulstling – Profiteure der Klimaerwärmung
https://www.nabu-holzminden.de/app/download/8498895863/Rundbrief+2024.pdf?t=1738924818
Grüße Axel
Vorgestern wollte ich mich davon überzeugen, dass es noch keine Frischpilze gibt. Eineinhalb Stunden war ich schon in einem eher sauren bis mesophilen Buchenwald unterwegs, stapfte durch das vom letzten Jahr herabgefallende Laub und fühlte mich bestätigt. Doch dann, kurz vor Verlasssen des Waldes, wäre ich um ein Haar auf einen sehr kleinen, roten Täubling getreten. Die Suche nach weiteren Exemplaren in unmittelbarer Umgebung blieb leider erfolglos. Dann aber die Überraschung: vielleicht nur 50 m weiter in Richtung Waldende standen nebeneinander zwei Täublinge, die mich an Ledertäublinge erinnerten.
Das Mikroskop und die Chemie brachten schließlich die Auflösung.
Biotop:
1. Russula melzeri (Roter Samttäubling)
Schon die fein feldrig aufgerissenen Huthaut deutet darauf hin. Typisch auch die häufigen und
viel septierten Dermatozystiden und die oft aufgeblähten Epikutishaare.
2. Russula vinosobrunnea (Purpurbrauner Ledertäubling)
Huthaut mit lebhaft roter SV-Reaktion sowie die Phenolreaktion auf dem Fleisch zeigen auf die Sektion Olivaceinae. Die Sporenornamentation wies dann den Weg: R. olivacea mit isolierten Stacheln als auch R. alutacea mit netzigem Ornament scheiden aus. Es bleibt R. vinosobrunnea mit einzelnen Graten im Sporenornament.
Grüße Axel
