Hallo Sandra,
der Pilz auf Alopecurus ist Mastigosporium album. Ist sackhäufig und hat auch mikroskopisch sehr hübsche Konidien mit kleinen Antennen.
Björn
Hallo Sandra,
der Pilz auf Alopecurus ist Mastigosporium album. Ist sackhäufig und hat auch mikroskopisch sehr hübsche Konidien mit kleinen Antennen.
Björn
Hallo zusammen,
die Setae würde ich auch für pflanzliche Sternhaare halten. Wie sicher bist du dir denn mit der Substratbestimmung? Hast du mal die Monographie von Verkley zur Bestimmung herangezogen?
Björn
Hallo zusammen,
am letzten Samstag war ich bei Dorsten im NSG Witte Berge und Deutener Moore unterwegs. Das Gebiet ist relativ vielfältig mit Kiefernwäldern auf sandigen Böden, einem ehemaligen Hochmoor, einem Niedermoor, Reste einer Wacholderheide und diversen Feldern in der Umgebung. Entsprechend vielfältig zeigten sich die Pilze:
1. Hyaloperonospora parasitica ex Capsella bursa-pastoris
2. Urocystis alopecuri ex Alopecurus pratensis
3. Entyloma ficariae ex Ficaria verna
4. Plasmopara nivea ex Aegopodium podagraria
5. Colpoma quercinum
6. Puccinia aegopodii ex Aegopodium podagraria
7. Peridermium oblongisporum ex Pinus sylvestris
8. Lachnella alboviolascens
9. Taphrina farlowii ex Prunus serotina
10. Cudoniella rubicunda an Kiefernzapfen
11. Gymnosporangium cornutum ex Juniperus communis
12. Kuehneola uredinis ex Rubus fruticosus agg.
13. Calocybe gambosa
14. Enteridium lycoperdon
15. Desmazierella acicola
16. Polyporus ciliatus
17. Entyloma ficariae
18. Mastigosporium album ex Alopecuris pratensis
19. Albugo candida ex Capsella bursa-pastoris
20. Albugo candida ex Arabidopsis thaliana
21. Phaeosphaeria nigrans ex Dactylis glomerata
Björn
Hallo Jan-Arne,
Schritt eins zur Bestimmung war ein gescheiter Schlüssel. Den gibt es von Zotto und man schlüsselt sich da direkt zu V. filispora, V. decolorans, V. flavovirens und V. rubicola durch. Über die schwache IKI-Reaktion und Hymeniumfarbe bin ich dann zu V. flavovirens gekommen.
Björn
Hallo Ingo,
die Größe der Fruchtkörper ist laut Literatur wohl so im Bereich 0,2-1 mm. Durch die petrolblaue Farbe ist der Kontrast zum Substrat allerdings ja nur eher mäßig, nicht so wie bei den klassischen, orangenen Moosbecherchen, das macht alles nicht leichter.
Björn
Hallo Ingo,
das beste hebt man sich doch immer für den Schluß auf
Wobei wir die Mniaecia sogar an zwei verschiedenen Tagen gefunden haben, die ist also nicht selten. Man muß nur an Wegrändern nach Lebermoosen aus den Jungermanniales Ausschau halten und dann (idealerweise bei feuchter Witterung) mit der 10fach-Lupe die Nase ans Moos drücken und suchen. Normalerweise wird man dann sehr schnell fündig.
Björn
Hallo zusammen,
zu guter Letzt der letzte Beitrag aus Hilchenbach, an dem wir eine kleine Runde um unsere Unterkunft im Stift Keppel gedreht haben.
1. Ochropsora ariae ex Anemone nemorosa
2. Urocystis anemones ex Anemone nemorosa
3. Vibrissea flavovirens
4. Cudoniella tenuis
5. Ombrophila janthina
6. Melanomma pulvis-pyrius ex Fagus sylvatica
7. Sarea resinae
8. Pucciniastrum areolatum ex Picea abies
9. Eine Hirschtrüffel im sauren Fichtenforst. Schon ziemlich eingetrocknet, aber mit heller Peridie. Mit dem Sporenornament lande ich dann bei Elaphomyces granulatus
10. Eine Pleospora auf Phalaris. Da traue ich mich aber nicht an eine ernsthafte Bestimmung.
11. Mniaecia jungermanniae
Björn
Hallo zusammen,
am dritten Tag des APR-Wochenendes ging es ins Loher Tal, wo auch wieder einige tolle Pilzfunde auf uns warteten.
1. Botryobasidium subcoronatum
2. Microbotryum pustulatum ex Bistorta officinalis
3. Ramularia cardamines ex Cardamine amara
4. Acrospermum graminum
5. Manchmal braucht man etwas Glück und muß sich an den richtigen Baum stellen um Wasser zu lassen. Dann findet man auf einem Moospolster Normandina pulchella
6. Lophium mytilinum
7. Glyphium elatum
8. Anthostomella tomicoides
9. Leptospora rubella
10. Eine Leptosphaeria s.l. an Calamagrostis
Björn
Hallo zusammen,
weiter geht es mit einem Bericht vom APR-Wochenende in Hilchenbach. Am Samstag machten wir uns auf nach Burgholdinghausen, weil dort noch Fichten vorhanden sind und in der Vergangenheit regelmäßig Scheibenlorcheln wuchsen....
1. Graphis scripta agg.
2. Gyromitra ancilis
3. In einem Bach auf Holz wuchs neben Vibrissea flavovirens auch dieser Pilz, zu dem mir jede Idee fehlt....
4. Microbotryum pustulatum ex Bistorta officinalis
5. Omphaliaster asterosporum
6. Entoloma cuneatum
Björn
Hallo zusammen,
am letzten Wochenende stand mal wieder die alljährliche Frühlingstour des APR nach Hilchenbach auf dem Programm. Am Freitag ging es wie immer auf eine Exkursion zur Grube Littfeld, einem ehemaligen Grubengelände, das mittlerweile zum Naturschutzgebiet wurde.
1. Daphne mezereum
2. Gyromitra esculenta mit Fichte
3. Pseudohelotium pineti
3. Harald drückte mir nachmittags in unserem Quartier eine Kiefernnadel mit Pusteln in die Hand. Ein Blick und der Pilz war als Peridermium oblongisporum ex Pinus sylvestris bestimmt
4. Scirrhia rimosa ex Phragmites australis
5. Ophiobolus acuminatus ex Carduus sp.
6. Am Haus dann noch wie im letzten Jahr Gymnosporangium sabinae ex Juniperus chinensis. Dank der feuchten Witterung in vollster Schönheit mit satt aufgequollenen Telien.
Björn
Hallo Claudia,
habe ich ganz umsonst einen Rötling gesammelt? :-O
Björn
Hallo zusammen,
auch wenn ich zum Pilz nichts beitragen kann, hänge ich mal die von Thorben erwähnte Arbeit an.
Björn
Hui, da bin ich aber mal gespannt! Paßt auf jeden Fall gut zum gestrigen Robigalia-Fest der alten Römer:innen.
Björn
Hallo Nobi,
das ist ja mal wieder ganz großes Dungpilz-Kino! Schön, daß du uns da mit auf die Reise zu Ostwestfalens heißem Scheiß mitgenommen hast. Besonders die Sporormia fimetaria ist ja mikroskopisch ein echter Hingucker, den ich hoffentlich auch eines Tages mal vor die Linse kriegen werden.
Björn
Hallo Karl,
das Finden der Pilze war sehr einfach. Ich bin einfach die Straße entlang spaziert und sah dann irgendwann einen Aktivisten von Atomenergie for Future auf dem Boden liegen. Da waren die Pilze dann nicht mehr weit ![]()
Björn
Hallo zusammen,
nachdem Karl letzte Woche so üppige Morchelfunde aus der Voreifel gezeigt hatte, habe ich mich am letzten Wochenende dann auch mal in die Gegend bei Zülpich aufgemacht und mir die Muschelkalkkuppen bei Embken genauer angeschaut.
1. Botrytis ficariae ex Ficaria verna
2. Verpa conica
3. Morchella semilibera
4. Helvella acetabulum
5. Eine Morchel wohl um M. esculenta herum
6. Noch eine weitere Blondine
Pyrames
Hymenium
7. Unbekannte Anamorpe an Brassica napus
8. Entyloma ficariae ex Ficaria verna
9. Peronospora alsinearum ex Stellaria media
10. Sclerencoelia fraxinicola ex Fraxinus excelsior
11. Bei Zülpich dann noch etwas um Morchella elata herum
12. Und zum Abschluß ein paar Lutschbonbons: Calloria neglecta ex Urtica dioica
Björn
Hallo zusammen,
am Sonntag und gestern habe ich in Duisburg mal wieder einige Pilze einsacken können.
1. Sirobasidium brefeldianum hatte ich ja letztens schon ausführlich im Portrait vorgestellt.
2. Entoloma clypeatum unter Amelanchier. Guajak-Reaktion negativ, Fleisch rötet in Madenfraßgängen nicht.
3. An bekannter Stelle, wie jedes Jahr um diese Zeit: Gymnosporangium sabinae ex Juniperus chinensis
Björn
Hallo Ingo,
ja, ich gehe davon aus, daß die gegabelten Asci eine Fehlbildung sind. Die trat auch nur an dieser einen Stelle auf, alle anderen Asci waren einwandfrei.
Björn
Hallo zusammen,
nachdem im Internet aller Orten über reiche Lorchelvorkommen berichtet wurde, habe ich mich am letzten Sonntag in die Haard aufgemacht, wo es größere Kiefernbestände auf sandigen Böden gibt. Und auch ich wurde erfolgreich und konnte mich an der Lorchelschwemme satt sehen:
1. Gyromitra esculenta
2. Peronospora ficariae ex Ficaria verna
3. Entyloma ficariae ex Ficaria verna
4. Septoria stellariae ex Stellaria media
5. Peronospora alsinearum ex Stellaria media
6. Ein kleines, aprikosenfarbenes Becherchen auf Pinus sylvestris Nadeln, das ich für Pseudohelotium pineti halten möchte
7. Ein unbekanntes Becherchen auf alten Stängeln von Dryopteris
8. Kurz vor Ende der Tour bemerkt ich dann ca. 30 m vor mir links im Wald ein großes Tier, das eilig Richtung Weg lief. Mein erster Gedanke war: Welcher Idiot läßt denn hier seinen Hund frei durch den Wald rennen - und das noch im Frühling? Als das Tier dann auf den Weg kam, stellte ich fest, daß der für Hunde typische Kopf oberhalb des Körpers fehlte und es sich stattdessen um ein Wildschwein handelte. Zum Glück kam direkt dahinter noch ein zweites Exemplare des Weges und ich konnte zwei Fotos schießen.
9. Weiter geht es mit den nächsten beiden gruseligen Tieren, die ich im Wald gesehen habe
10. Und zum Schluß noch ein Plagegeist, der sich an meinem Körper gelabt hat.
Björn
Hallo zusammen,
am letzten Samstag hat sich der MAB mal wieder zu einer Exkursion getroffen. Diesmal ging es in den Eller Forst, ein relativ feuchtes Waldstück in Düsseldorf. Die Pilzausbeute war aufgrund der feuchten Witterung ganz passabel und einige Funde möchte ich an dieser Stelle vorstellen:
1. Morchella semilibera
Pyrames
Sporen
Asci und Paraphysen
Accroparaphysen
2. Urocystis anemones ex Anemone nemorosa
3. Melampsora euonymi-caprearum ex Euonymus europaeus
4. Hysterium pulicare ex Betula pendula
5. Diaporthe strumella ex Ribes rubrum
6. Leptosphaeria maculans ex Alliaria petiolata
7. Trichopezizella nidulus ex Polygonatum sp.
8. Kein Pilz, aber trotzdem schön: Hylesinus fraxini ex Fraxinus excelsior
9. Eine Segge mit unbehaarten Blättern, die ich für Carex elata halten würde.
Björn
