Beiträge von boccaccio

    Hallo zusammen,


    am letzten Sonntag war ich dann wieder auf einem größeren Ausflug. Es ging mit der Bahn Richtung Rheinland-Pfalz, genauer gesagt nach Rheinbrohl und dort hoch auch die Rheinbrohler Ley und dann durchs Kaltenbachtal wieder zurück zum Bahnhof.


    1. Der Frühling beginnt mit Helleborus foetidus


    2. Hübsche rotfrüchtige Cladonien


    3. Cladonia uncialis


    4. Aleurodiscus aurantius auf Rubus fruticosus agg.


    5. Phellinus pomaceus auf Prunus spinosa


    6. Stereum gausapatum auf Quercus petraea


    7. Das Highlight des Tages: Xylobolus frustulatus auf Quercus petraea


    8. Blicke ins Kaltenbachtal


    9. Phyllotopsis nidulans


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Samstag war ich hier in der Nähe in der Überanger Mark unterwegs, einem Waldgebiet in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens, das sich durch relativ diverse Flächen auszeichnet. Stellenweise Bruchwälder mit Erle, stellenweise Eichen-Hainbuchenwälder, daneben auch Stellen mit Buchen oder Ahorn. Entsprechend gibt es dort auch ein reichhaltiges Angebot an Pilzen.


    1. Sarcoscypha austriaca


    2. Ein Porling mit Sporen von 4,3±0,2 µm × 2,1±0,1 µm, Q=2±0,1; 4-4,6 µm × 2-2,3 µm, Q=1,8-2,2. Schnallen sind vorhanden, Zystiden konnte ich keine beobachten. Substrat war Fagus sylvatica. Damit lande ich dann bei Ceriporiopsis gilvescens.


    3. Laxitextum bicolor


    4. Stereum sanguinolentum auf Pinus strobus


    5. Phaeotremella foliacea


    6. Tremella encephala


    7. Massaria inquinans auf Acer pseudoplatanus


    8. Eine Thyronectria auf Pinus strobus


    9. Graminopassalora graminis auf Glyceria fluitans


    Björn

    Hallo zusammen,


    erst einmal gute und schnelle Besserung für dich, Steffen. Ich bin heute Abend dabei und kann haarige Löcher und ein Mosaik von Köstlichkeiten präsentieren.


    Björn

    Bei der Sarcodontia kann ich dir sogar genau sagen, an welchem Baum du den finden kannst ;)


    Was Morcheln angeht, gibt es die in der Kalkeifel wohl auch, da hab ich aber selber bislang nur mal eine auf der Wacholderheide in Alendorf gefunden. Ansonsten gibt es weiter nördlich bei Zülpich aber üppige Vorkommen. Wenn denn das Wetter mitspielt...


    Björn

    Hallo Elisabeth,


    ich war im vergangenen Jahr mehrfach von Duisburg aus an der Mosel und auch am Rhein nördlich von Neuwied unterwegs. An der Mosel gibt es sehr viele trockene Hänge mit entsprechend angepaßter Vegetation (darunter auch einige Wälder aus Buchsbaum), was für mich als Phytofreund ein absolutes Highlight ist. Ich hab dort an der Mosel etwas oberhalb des Tals aber auch an Apfelbäumen entlang des Weges Sarcodontia setosa gefunden. Für den Rhein gilt ähnliches: Da gibt es auch wieder interessante Pflanzen an den sonnenbeschienen Hängen, aber auch so Highlights wie Xylobolus frustulatus in den trockenen Eichenwäldern des Rheintals. Wenn man das Rheintal aber hinter sich läßt, gelangt man dort dann sehr schnell in schöne Bachtäler mit Buche, Hainbuche und Eiche. Da war ich zwar noch nie zur Hauptsaison, aber der Eindruck des letzten Wochenendes aus Rheinbrohl und dem Kaltbachtal ist schon vielversprechend:



    Björn

    Hallo zusammen,


    ich sehe das ganz ähnlich wie Peter. Bei vielen der gezeigten Gattungen wird man, selbst wenn Frischmaterial vorhanden ist und man Merkmale nachreichen kann, rein makroskopisch nicht zu einer Bestimmung kommen (Inocybe, Entoloma [ist jetzt hier nicht dabei, aber da die FE5b explizit erwähnt wurden...], Hebeloma, Telamonien). Nur anhand von Fotos kann man dann natürlich trotzdem irgendwelche Namen vorschlagen, aber Hand und Fuß hat das dann alles nicht und einen großen Erkenntnisgewinn bringt die Raterei auch nicht - außer daß man eben in vielen Fällen nur mikroskopisch zur Bestimmung kommt (und manchmal nicht einmal so).


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Sonntag ging es bei kaltem Wetter nach Hamm-Heessen zur Naturwaldzelle Laendern im Frielicker Holz. Wie auch in den Tagen zuvor war es beim Start in Duisburg neblig trüb, was aber zu diesem stimmungsvollen Bild führte:


    Auf dem Weg Richtung Hamm gab es dann in Bochum strahlenden Sonnenschein, in Hamm selber war dann aber wieder Nebelsuppe angesagt. Aber auch bei solchem Wetter gibt es hübsche Dinge zu bestaunen:


    Aber kommen wir nun zu den Pilzen.


    1. Das halte ich auf Fraxinus excelsior für Hypoxylon perforatum. Sporen messen 11,5±0,8 µm × 5,5±0,3 µm, Q=2,1±0,2, 10,4-12,8 µm × 5-5,9 µm, Q=1,8-2,4

    Perispor löst sich in 20% KOH


    2. Da muß man im Wald einmal niesen und dann passiert direkt so etwas ;)


    3. Scytinostroma hemidichophyticum


    4. Phleogena faginea, hier mal an Carpinus betulus


    5. Haareis darf bei solchem Wetter im Buchenwald natürlich nicht fehlen


    6. Ilex aquifolium mit Eis verschönert


    7. Graphis scripta agg.


    8. Illosporiopsis christiansenii an Xanthoria parietina


    9. Bionectria ralfsii


    9. Pleomassaria carpini an Carpinus betulus


    10. Ich habe es geschafft und den Endgegner besiegt! Mir sind dünne Schnitte von Auricularia mesenterica gelungen!


    Björn

    Hallo zusammen,


    die Ratlosigkeit ist behoben! Ich hatte den Pilz gerade auch bei Facebook eingestellt und dort kam dann der Hinweis auf Phlebia subcretacea. Das paßt in allen Details ziemlich gut zu meinem Fund und erklärt auch, warum ich beim Schlüsseln nicht ans Ziel gekommen bin, denn wachsartig-zäh wie man das sonst von Phlebias kennt, ist P. subcretacea nun wirklich nicht (wobei sie sich schon wachsartig glatt von der Oberfläche her gibt).


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Samstag war ich bei frostigen Temperaturen im Münsterland unterwegs. Von Rhade aus ging es einmal zum Kranenmeer, einem Heideweiher und wieder zurück zum Bahnhof. Die Pilzvielfalt war insgesamt natürlich übersichtlich, aber ein bißchen was findet man dann ja doch immer. Darunter auch drei Rindenpilze:


    1. Hier bin ich komplett ratlos. Ein Fund auf Pinus sylvestris. Schnallen sind vorhanden, Sporen messen 6,6±0,5 µm × 1,9±0,1 µm, Q=3,5±0,2, 6,1-8,1 µm × 1,7-2,1 µm, Q=3-4,1, sind weder amyloid noch dextrinoid. Zystiden sind scheinbar nicht vorhanden. Auffällig sind die sehr knorzeligen Hyphen. Wenn ich mit diesen Parametern bei Bernicchia oder Larsson schlüssele, komme ich aber irgendwie in keine Gattung.


    2. Ein Rindenpilz, der auch schon makroskopisch gut ansprechbar ist: Corticium roseum auf Salix sp.


    3. Und der dritte im Bunde auf Birke. Mit den 6-sporigen Basidien, die nicht urniform sind, kommt man schnell zur Gattung Sistotremastrum und dort dann mit Sporenmaßen von 5,8±0,4 µm × 2,9±0,2 µm, Q=2±0,2, 5-6,4 µm × 2,6-3,3 µm, Q=1,7-2,3 zu Sistotremastrum guttiliferum


    Björn

    Aber der gute synoptische fragt ja immer nur das ab, was ich brauche um Gruppe A und B zu trennen. Als hypothetisches Beispiel: 4 Pilze, die sich sehr stark ähneln. Zwei haben blaue Hüte und Sporenmaße von 5-7 und 15-20 µm, die anderen grüne Hüte und Sporenmaße von 5-7 µm und 15-20 µm. Im ersten Schritt wird nach der Hutfarbe gefragt und wenn ich die nicht habe, dann komme ich eben auch nicht zum Ziel, egal was ich sonst alles über den Pilz weiß.


    Björn

    Hallo Dominik,


    solche synoptischen Schlüssel sind eher die Regel als die Ausnahme. Es gibt mitterweile wohl einige Webseiten, die solche Schlüssel präsentieren, weil man da quasi mit jedem weiteren Merkmal, daß man eingibt entsprechend Arten aussortiert bekommt. Ich denke aber nicht, daß man mit einem synoptischen Schlüssel Dinge bestimmen kann, die man nicht auch mit einem dichotomen Schlüssel bestimmen kann. Ein guter dichotomer Schlüssel fragt ja in jedem Schritt genau die relevanten Merkmale ab, die notwendig sind um Artengruppe A von Artengruppe B zu trennen. Wenn man diese Merkmale aber aus welchen Gründen auch immer nicht zu Verfügung hat, wird man halt auch diese Trennung nicht hinbekommen.


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Sonntag traf sich der APR zur ersten Exkursion des Jahres am Botanischen Garten der Ruhr-Uni Bochum. Trotz Schnee und Eis konnte wir dabei einige Pilze finden, die ich hier zeigen möchte:


    1. Ein Rindenpilz auf Laubholz, vermutlich Eiche, mit Sporen von 5,8±0,4 µm × 3,0±0,2 µm, Q=1,9±0,1, 5,1-6,8 µm × 2,7-3,4 µm, Q=1,7-2,1; Zystiden bis 150 µm lang. Schnallen sind nicht vorhanden, womit ich insgesamt zu Phanerochaete velutina tendiere. Was meinen die Expert:innen?


    2. Obvidator quercinae ex Peniophora quercina


    3. Crepidotus cesatii mit Sporen von 6,9±0,4 µm × 5,8±0,3 µm, Q=1,2±0,1, 6,2-7,6 µm × 5,2-6,2 µm, Q=1,1-1,3. Was mich etwas irritiert sind allerdings die sehr dünnen Cheilozystiden


    4. Hier wurde im Feld ein Kohlentrichterling vermutet. Zu Hause stellte sich dann aber erstmal heraus, daß der Pilz leicht süßlich-fruchtig riecht und keinen starken Mehlgeruch hat. Außerdem sind die Sporen ornamentiert und cyanophil. Damit wird es dann am Ende Lepista flaccida. Aber das zeigt mal wieder schön, daß man Pilze nicht anhand von Makrofotos bestimmen sollte.


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Samstag war ich mal wieder in der Westruper Heide unterwegs.


    1. Den Anfang macht ein Rindenpilz auf Kiefer: Mit Schnallen und Pleurobasidien komme ich hier zu Aphanobasidium pseudotsugae


    2. Tremella mesenterica


    3. Manchmal denkt man sich ja: Herr, schmeiß Hirn vom Himmel. Hier hat er das offenbar getan in Form von Phaeotremella frondosa


    4. Auch auf Dung gibt es tolle Sachen: Delitschia didyma


    5. Podosordaria tulasnei


    6. Nochmal Rindengedöns auf Kiefer. Im Feld habe ich direkt an Meruliopsis taxicola gedacht, den ich bis dato aber noch nicht gefunden hatte. Zu Hause war ich dann erstmal irritiert, weil ich zu der roten KOH-Reaktion nichts finden konnte und weil das Ganze sehr meruloid aussieht und verschiedene Darstellungen auf Fotos eher Poren haben. Aber mit den kleinen, nierenförmigen Sporen, Hyphen ohne Schnallen und spitzen Zystidiolen kommt am Ende wohl doch nichts anderes als M. taxicola in Frage.


    7. Ohne Makrofoto: Dacrybolus karstenii. Leider lösen sich die tollen Zystiden in KOH auf, so daß man sie nur schwerlich gut auf Foto bannen kann.


    Björn

    Hallo zusammen,


    der Pilz wurde mittlerweile wissenschaftlich beschrieben und hört jetzt auf den schönen Namen Obvidator quercinae, siehe auch die entsprechende Veröffentlichung hier.


    Am letzten Sonntag konnten wir die Art im Botanischen Garten in Bochum finden, ich hänge mal einige Makro- und Mikrofotos an:



    Björn

    Hallo Jan-Arne,


    da, die wuchs auch an Pinus strobus, zusammen mit Stereum sanguinolentum, an dem sie ja parasitiert.


    Mittlerweile gab es sogar noch einen weiteren Pinus strobus Pilz: Ich hatte einige abgestorbene, mit Meloderma desmazierii befallene Nadeln mit nach Hause genommen und in eine feuchte Box gegeben. Da wuchs dann als Parasit auf der Meloderma noch Sirotrema translucens:



    Björn

    Hallo Grüni,


    ich muß gestehen, daß ich nicht genau weiß, woher die Halde ihren Namen hat. Ich vermute aber, daß es nicht eine Bruchhalde ist, sondern eine Halde im Mottbruch, also einem feuchten Wald. Das würde in so fern passen, als daß an der Halde ein Bach vorbeifließt und sich im Norden ein Feuchtgebiet befindet.


    Björn

    Hallo zusammen,


    und weiter geht es mit einer Tour in den Duisburger Stadtwald zum Abschluß des Weihnachtsurlaubs.


    1. Junghuhnia nitida mit kräftigen Kristallschopfen auf den Zystiden


    2. Eine Phanerochaete! Der Fruchtkörper reagiert nicht mit KOH, besitzt kristallbedeckte Zystiden, die deutlich über das Hymenium hinausragen und z.T. septiert sind. Die Subikulumshyphen sind sehr dickwandig und gleichzeitig sehr locker angeordnet. Die Sporen messen 5,7±0,2 µm × 2,9±0,2 µm, Q=2±0,1, 5,3-6,2 µm × 2,6-3,2 µm, Q=1,6-2,2. Stellt sich die Frage: Ist das eher Phanerochaete sordida s. str. oder Phanerochaete livida?


    3. Jackrogersella minutella


    4. Diatrype stigma s. .str. auf Quercus robur


    5. Exidia glandulosa


    6. Exidia nigricans


    7. Cosmospora arxii auf Hypoxylon fragiforme


    Björn

    Hallo zusammen,


    weiter geht es mit einer Exkursion auf die Mottbruchhalde. Da es an dem Tag ziemlich kalt und ungemütlich war, gab es nur wenige Funde.


    1. Lamprospora hispanica ex Aloina sp.


    2. Dermea cerasi ex Prunus avium. Erstaunlich, wie sich mit etwas KOH der ganze Schmock auf den Fruchtkörpern löst, so daß man schöne Präparate bekommt.


    3. Und noch etwas für die Flechtenfreunde: In unmittelbarer Nähe zur Lamprospora wuchs diese Glibberflechte auf dem Erdboden


    Björn

    Hallo zusammen,


    nachdem es hier an Neujahr sehr windig war, ging es dann am 2.1. direkt wieder auf Tour für mich. Ziel war diesmal der Chorbusch nördlich von Köln, der u.a. eine Naturwaldzelle mit Eichen-Hainbuchen-Linden-Wald aufweist. Pilzlich ging es quasi so los, wie es im letzten Jahr aufgehört hat, nämlich direkt mit einem mutmaßlichen Erstnachweis für Deutschland.


    1. Myxarium nucleatum agg. ist erstmal unspektakulär. Da einige Fruchtkörper aber rosa waren und ich im Hinterkopf hatte, daß es auf Linde auch noch andere Glibberpilze gibt, habe ich mal einige eingepackt und unters Mikroskop geworfen. Der Glibber war dann tatsächlich nur M. nucleatum, aber im Präparat waren immer wieder Objekte zu sehen, die an Hufspuren eines Rehs erinnerten. Das sind Zygokonidienpaare von Zygogloea gemellipara, einem Pilz, der auf M. nucleatum parasitiert, dabei aber keine eigenen Fruchtkörper bildet. Die befallenen Pilze sind auch makroskopisch nicht verändert, das heißt, man zieht hier wirklich Lose. Jetzt muß man mal schauen, ob der Pilz selten ist oder ob er sich häufiger finden läßt.


    2. Sieht erstmal aus wie Peniophora quercina, auf Linde dürfte das aber Peniophora rufomarginata sein. Die Hyphen des Subikulums sind jedenfalls braun gefärbt, wie es sich laut Literatur gehört.


    3. Hapalopilus rutilans mit typischer KOH-Reaktion


    4. Braunfäule bei der Arbeit


    5. Auf Linde immer mal wieder bei feuchter Witterung zu finden: Sirobasidium brefeldianum


    6. Daedalea quercina


    7. Ebenfalls ein typischer Lindenpilz: Holwaya mucida mit Haupt- und Nebenfruchtform


    8. Die Teleomorphe von Stilbospora macrosperma auf Carpinus betulus


    Björn

    Hallo zusammen,


    an Silvester war ich vormittags in Horrem. Dort gibt es das NSG Parrig, das einen sehr ausgedehnten Auwald an der Erft darstellt und das pilzlich einiges zu bieten hat:


    1. Sarcoscypha coccinea mit glatten Haaren und Sporen ohne Dellen


    2. Xylaria hypoxylon


    3. Claviceps purpurea ex Brachypodium sylvaticum


    4. Auricularia auricula-judae


    5. Pterula gracilis


    6. Granulobasidium vellereum mit Befall durch Filobasidiella lutea. Der Befall bildet keine eigenen Fruchtkörper, sondern lebt im Hymenium seines Wirts. Er fällt im Feld durch die orange-braune Verfärbung des Wirts auf, mikroskopisch zeigen sich dann typische Basidien

    Basidien von Filobasidiella lutea


    7. Calycina lactea


    8. Eine große, orangefarbene Kohlenbeere. Erst dachte ich an Hypoxylon ticinense oder Hypoxylon subticinense. Ein Blick durchs Mikroskop brachte dann Sporengrößen, die für H. ticinense zu groß waren. Bei Facebook wurde ich dann aber gefragt, ob ich mir mit meiner Bestimmung sicher sei. Ein Blick auf die frz. Kohlenbeeren-Webseite brachte dann schnell Klarheit: Mit der sigmoides Keimspalte und Sporen von 12 x 6 µm ist das Hypoxylon crocopeplum. Die Art galt früher als tropische Art, ist dann aber auch in Frankreich gefunden worden - und jetzt eben auch für Deutschland nachgewiesen.


    Björn

    Hallo zusammen,


    nach dem großen Ausflug an die Mosel war am nächsten Tag eine kleine Runde im Duisburg Süden angesagt. Dort gibt es relativ abwechslungsreiche Wälder. Neben dem typischen Buchenwald gibt es feuchte Bruchwälder mit Erle, an trockeneren Stellen dann Eichen-Hainbuchenwälder, aber auch immer wieder eingestreute Plantagen von Pinus strobus.


    1. Bruchwald


    2. Haareis


    3. Tremella encephala


    4. Pezicula livida an Pinus strobus

    In Baralscher Lösung

    In Baralscher Lösung nach Vorbehandlung mit KOH


    5. So sehen die Pinus strobus Plantagen aus


    6. Phaeotremella foliacea s. str.


    7. Schnappi das Krokodil!


    Björn