Beiträge von boccaccio
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Hallo Thorben,
wieder mal ein interessanter Pilz, den du da vorstellst. Kommt der auf allen Pappeln vor oder geht der nur an bestimmte Arten?
Björn
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Hallo Veldi,
das sieht stark nach Leucoagaricus leucothites aus. Der scheint aktuell sehr häufig zu sein.
Björn
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Der wächst durchaus auch an wilden Süßgräsern, nur sind die Sklerotien da oft nicht so groß ausgebildet. Bis land ist mir aber noch unklar, wie man die Sklerotien am besten behandelt um Fruchtkörperbildung anzuregen. Hatte meine jetzt auf feuchte Erde gelegt, einige Tage im Kühlschrank und auch mal im Kühlfach richtig gefroren um sie dann jetzt bei Zimmertemperatur feucht zu halten. Die Sklerotien sind jetzt auf aufgesprungen, aber (noch) zeigen sich keine Fruchtkörper...
Björn -
Hallo zusammen,
ansonsten gibt es mit dem gleichen Hintergrund (also Kartierungsexkursionen und keine Speisepilzsammlungen) auch noch den Mykologischen Arbeitskreis Bergisches Land. Der ist dann zwar nicht in Essen unterwegs, sondern, wie der Name schon sagt, im Bergischen Land, aber das ist ja von Essen auch nicht allzuweit entfernt.
Björn
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Hallo Claus,
da habe ich gar nichts dagegen! Im Gegenteil, ich freue mich immer über hübsche Fotos von Pilze, egal ob makroskopisch oder mikroskopisch.
Björn
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Das mit dem Mutterkorn versuche ich aktuell auch gerade, bis jetzt aber leider noch ohne großen Erfolg...
Björn
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Hallo zusammen,
da muß ich kurz widersprechen. Neben Folgezersetzern kann man in einem Garten auch noch andere Pilze, wie z.B. Phytoparasiten haben. Und eigentlich muß man sogar sagen: Einen Garten ohne Pilze gibt es nicht. Die sind im Zweifelsfall bloß nicht sofort und auf den ersten Blick sichtbar.
Björn
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Danke! Dafür waren hier ja heute offenbar mehr als genug tränende Saumpilze unterwegs.
Björn
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Hallo zusammen,
ich sehe hier auch Nebenkappen. Für den Kräuterseitling gibt es bei Pilze-Deutschland aber zwei Fundmeldungen aus diesem Jahrtausend aus Sachsen-Anhalt an Eryngium campestre.
Björn
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Hallo Leo,
so rein von der Optik her würde ich das auch für Echinoderma asperum halten. Ich hatte letztens auch einen Fund, der optisch paßte und dann einen fruchtigen Geruch hatte und nicht den typisch stechenden Geruch. Nach einiger Zeit und mit etwas Kratzem am Fleisch war dann aber am Ende doch noch der charakteristische Geruch wahrnehmbar. Also scheint das durchaus im Rahmen der Möglichkeiten zu liegen.
Björn
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Meiner war schon trocken, bevor er in die Truhe kam. Inwiefern das ein Problem sein kann, wenn man ihn triefend naß ins Gefrierfach steckt, weiß ich gerade nicht. Da könnte dann potentiell schon mehr Schaden entstehen, wenn Feuchtigkeitsreste gefrieren und aufplatzen.
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Also ich habe die Gefrierbehanldung mal mit einem gemacht und der sah danach (und sieht bis heute) so aus wie am Fundtag.
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Hallo Joseph,
was die Konservierung angeht, würde ich den Pilz zur Sicherheit in eine Plastiktüte packen und einige Tage in den Gefrierschrank legen um sicherzustellen, daß eventuell schon im Pilz vorhandene Insekten absterben. Danach sollte der Pilz entsprechend möglichst trocken gelagert werden um möglichst lange eine schöne Deko zu haben.
Björn
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Hallo Karl,
jetzt sehe ich die Chrysozystiden auch! Die ersten beiden Bilder sind in KOH 3% entstanden, danach hatte ich noch mal ein neues Präparat in Wasser angefertigt. Gequetscht habe ich natürlich wie immer so fest es nur geht (man denke nur an die ganzen armen Mehltau-Cleistothecien, die ich schon zu Brei verarbeitet habe). Dabei zeigte sich dann auch, daß der Pilz sein gummosa Artepitheton zu Recht verdient: Das Lamellenstück flutschte mehr als daß es Anstalten machte, breiter und flacher zu werden.
Der Hinweis speziell auf die rotbraune Lamellenschneide war Gold wert! Da stellt man in der Tat mit Andreas Melzers Schlüssel fest, daß es nicht viele Arten gibt, die da in Frage kommen. Wenn man dann noch die Sporengröße meines Fundes von (10.8+-0.7) µm x (5.5+-0.3) µm berücksichtigt, bleibt am Ende nur noch die von dir schon erwähnte Psathyrella microrhiza übrig.
Björn
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Hallo Wastl,
bei Mycena epipterygia würde ich mitgehen.
Björn
PS: Es wäre schön, wenn du in Zukunft deine Bilder ordentlich in deine Beiträge einbinden würdest, damit nicht einfach nur so ein unsortierter Wust am Ende eines jeden deiner Beiträge steht.
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Hallo zusammen,
auch heute hatte ich auf dem Nachhauseweg zwei
PilskenPilzchen, die ich hier vorstellen möchte.1. Das würde ich irgendwie bei Tintlingen verorten.
Auffällig: Diese helle Zone in der Hutmitte tauchte bei einem Exemplar instantan nach Anschneiden des Hutes mit der Rasierklinge auf
Lamellenschneide: Cheilozystiden vorhanden, man erkennt außerdem eine braune Verfärbung
Hier mal ein Eindruck aus der Lamellenmitte. Es waren vereinzelt Pleurozystiden vorhanden
Basidien 4-sporig
Nochmal Zystiden in groß
Huthaut
Sporen in Wasser
2. Büscheliger Wuchs auf einer Wiese in einem Vorgarten, da wo bis vor einem Jahr noch eine Birke stand. Ich tendiere hier schon rein makroskopisch zu Pholiota gummosa
Sporen
Lamellenschneide
Sind das gelbe Chrysozystiden? Die sollten bei P gummosa ja eigentlich anders aussehen und als Pleurozystiden ausgebildet sein.
Björn
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Hallo zusammen,
gestern Abend fand ich auf dem nach Hause weg eine Hebeloma und anschließend auf dem Alten Friedhof auch noch falschen Pfifferling und einen rosablättrigen Egerlingsschirmling:
1. Leucoagaricus leucothites
Sporen
Lamelle
Huthaut
2. Hygrophoropsis aurantiaca
Huthaut
Lamelle
3. Und dann war da noch diese Hebeloma, die Stefan bei FB als Hebeloma crustuliniforme agg. angesprochen hat. Im Prinzip müßte man jetzt nur noch Sporen und Cheilozystiden vermessen, um zur genauen Art vorzudringen. Da ich aber bei der Sporenlänge bei 50 gemessenen Sporen immer noch eine Standardabweichung von 0.8 µm hatte, habe ich das dann mal sein gelassen.
Sporen in Melzer
Huthaut
Lamelle
Björn
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Hallo zusammen,
viel beitragen kann ich da nicht, aber wir hatten vor kurzem Mal auf FB eine Diskussion zu einem Zwergchampignon, wo es wohl je nach verwendetem Schlüssel unterschiedliche Ergebnisse gab. Stefan meinte dann, daß man Zwergchampis ohne den Parra im Moment wohl nicht wirklich bestimmen kann, woraufhin Karl meinte, daß man nach Lektüre des Parra jeden Zwergchampignon kaputttreten würde. Da wird dann nämlich sehr oft nach DNA geschlüsselt... Ich hatte den Schlüssel damals auch abfotografiert, kann den also bei Bedarf gerne beisteuern.
Björn
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Hallo Felli,
vielen Dank für den Hinweis. Das scheint in der Tat ganz gut zu passen. Mikroskopisch geht bei Clitocybe offenbar wenig, das läuft dann über Geruch und Habitat. Aber alles in allem sehe ich gerade nichts, was gegen C. rivulosa spricht.
Björn
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Hallo Nobi,
ja den Artikel kenne ich. Dann sollte ich ja eigentlich mal ein paar Fruchtkörper trocknen und eintüten. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann mal die Möglichkeit, das Sequenzieren zu lassen.
Björn
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Hallo zusammen,
da mich aktuell eine dicke Erkältung außer Gefecht gesetzt hat, hat es gestern nur für eine kleine Runde über den Alten Friedhof in Duisburg gereicht, wo ich ein paar Pilze fürs Mikroskop mitgenommen habe:
1. Das dürfte Mycena olivaceomarginata sein
Sporen
Lamellenschneide
Basidien 4-sporig
Stiel
Huthaut
2. Mycetinis scorodonius
Lamellenschneide
Basidien
Huthaut
Basidien
Cheilozystiden
Sporen
3. Peniophora quercinna
4. Rötlinge gab es auch. Der wurde freundlicherweise von G. Wölfel auf FB in Windeseile als Entoloma sericeum bestimmt
Sporen (7.6+-0.3) x (6.5+-0.3) µm
Lamellenschneide fertil und praktisch keine Cheilozystiden vorhanden
Basidien 4-sporig und mit Schnalle
Huthaut
5. Ein kleiner weißer Pilz auf den ich mir aktuell noch keinen Reim machen kann. Mikroskopisch gab er außer den sehr kleinen Sporen auch wenig her: Basidien 4-sporig, Schnallen vorhanden, Zystiden waren nicht zu finden. Hat da jemand eine Idee?
Sporengröße (4.1+-0.5) x (2.8+-0.3) µm, Q=1,5+-0.2
Björn
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Hallo Pablo,
ich hab halt sonst keine Hobbies
Und ich kenn mich ja auch: Wenn ich Dinge nicht sofort erledige und erstmal irgendwo ablege, dann bleiben sie auch liegen. Von daher ist das mit der schnellen Dokumentation schon entscheidend 
Björn
